Be­triebs­kon­zept Gas­tro­no­mie — Gas­tro-Kon­zept mit Vorlage

Im Gastro-Konzept planen Sie Ihr Restaurant
Das Be­triebs­kon­zept ist in der Gas­tro­no­mie die Grund­la­ge für ei­nen neu­en Be­trieb. Es ist ein dy­na­mi­sches Do­ku­ment, in dem Sie Ihre Über­le­gun­gen zur Vi­si­on, Kon­zept, Bud­ge­tie­rung, Pro­dukt­sor­ti­ment und Mar­ke­ting fest­hal­ten. Oft wird auch von ei­nem Busi­ness­plan statt von ei­nem Gas­tro-Kon­zept gesprochen. 

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu er­stel­len. Word-Do­ku­ment mit 20 Sei­ten — Preis Fr. 18.-

Be­vor Sie ein Re­stau­rant oder ei­nen an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb über­neh­men, ist es rat­sam, ei­nen Busi­ness­plan oder ein Be­triebs­kon­zept zu ver­fas­sen. Busi­ness­plan ist eher ein Be­griff aus der Ban­ken­welt, bei dem das Fi­nan­zi­el­le im Vor­der­grund steht. Ein Be­triebs­kon­zept be­schreibt kon­kre­ter, was Ih­ren Be­trieb aus­ma­chen soll. Oft wird je­doch un­ter den bei­den Be­grif­fen das Glei­che ver­stan­den, es spielt also nicht so eine Rol­le, ob Sie Ihr Gas­tro-Kon­zept nun Busi­ness­plan oder Be­triebs­kon­zept nennen.

Für wen schrei­ben Sie das Betriebskonzept?

Zu­erst stellt sich im­mer die Fra­ge, für wen Sie Ihr Gas­tro-Be­triebs­kon­zept schreiben:

  • Müs­sen Sie ei­nen Ver­mie­ter überzeugen?
  • Brau­chen Sie eine Grund­la­ge für ein Dar­le­hen oder ei­nen Kredit?
  • Su­chen Sie ei­nen Geschäftspartner?
  • Oder wol­len Sie nur für sich selbst fest­hal­ten, wie Ihr Be­trieb aus­se­hen soll?

Je nach­dem wo­für Sie das Be­triebs­kon­zept er­stel­len, müs­sen die Schwer­punk­te an­ders ge­setzt wer­den. Ein Be­triebs­kon­zept kann wie eine Be­wer­bung sein, bei der Sie Ihre Fä­hig­kei­ten und Ideen in ein mög­lichst gu­tes Licht rü­cken. Ein Be­triebs­kon­zept kann aber auch als Pla­nungs­grund­la­ge die­nen, bei der Sie Ihre Vor­stel­lun­gen hin­ter­fra­gen, die Kos­ten ab­schät­zen und Po­ten­tia­le untersuchen.

Brau­chen Sie über­haupt ein Konzept?

Nicht alle Gas­tro­no­mie­be­trie­be brau­chen ein um­fang­rei­ches Be­triebs­kon­zept. Wenn Sie mit Ih­rem Re­stau­rant kei­nen Ver­mie­ter oder Geld­ge­ber über­zeu­gen müs­sen, reicht es, wenn nur die wich­tigs­ten Punk­te fest­ge­hal­ten wer­den. Ein um­fang­rei­ches Gas­tro-Kon­zept, das nach­her nicht so auf­geht wie ge­plant, kann auch hin­der­lich sein. Über­le­gen Sie des­halb gut, bei wel­chen Teil­be­rei­chen eine Pla­nung sinn­voll ist.

Das Gastro-Konzept muss nicht immer umfangreich sein

Was ge­hört in ein Betriebskonzept?

Eine Vi­si­on ist für alle Be­trie­be emp­feh­lens­wert. Hal­ten Sie in we­ni­gen Sät­zen fest, was Ih­ren Be­trieb aus­macht. Was ist Ih­nen wich­tig? War­um tun Sie das über­haupt? Was un­ter­schei­det Sie von an­de­ren Be­trie­ben? Was ist Ihr Al­lein­stel­lungs­merk­mal?

Dann soll­ten Sie sich über das An­ge­bot klar wer­den. Wo­mit zie­hen Sie Gäs­te an? Was passt zum Stand­ort? Wel­che Gäs­te möch­ten Sie an­spre­chen? Wel­che Preis­po­li­tik ver­fol­gen Sie? Was sind die Öff­nungs­zei­ten? Wie­viel Um­satz kön­nen Sie an die­sem Stand­ort mit die­sem Kon­zept erzielen?

Ma­chen Sie eine sau­be­re Per­so­nal­pla­nung. Da die Per­so­nal­kos­ten für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ab­so­lut ent­schei­dend sind, lohnt es sich, hier et­was mehr Zeit zu in­ves­tie­ren. Wann brau­chen Sie wie­viel Per­so­nal? Und was ist Ih­nen bei den An­ge­stell­ten wich­tig? Was ver­lan­gen Sie und was kön­nen Sie bie­ten, um gu­tes Per­so­nal zu finden?

Nun kom­men Sie zur Bud­ge­tie­rung. Lei­ten Sie von der Per­so­nal­pla­nung die Per­so­nal­kos­ten ab. Mit den Per­so­nal­kos­ten kön­nen Sie den Um­satz ab­schät­zen, den Sie er­zie­len soll­ten. Das zeigt oft schon auf, was mög­lich ist und was nicht. Meist will man am An­fang zu viel und merkt dann, dass das mit die­sem Per­so­nal nicht mög­lich ist. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf das Wesentliche.

An­schlies­send kom­men die Miet­kos­ten, die be­kannt sein soll­ten (nicht mehr als 10 % des Um­sat­zes) und die Wa­ren­kos­ten (nicht mehr als 30 % des Um­sat­zes), so­wie die üb­ri­gen Be­triebs­kos­ten. Als ers­te Ein­schät­zung hilft un­ser Bud­get­rech­ner weiter.

Wich­tig sind zu­dem die Fi­nan­zie­rung des Be­trie­bes und da­mit auch die Mög­lich­kei­ten, die Sie für In­ves­ti­tio­nen und Um­bau­ten ha­ben. Falls Sie Um­bau­ten pla­nen, er­stel­len Sie da­für Bud­gets und Zeitpläne.

Pla­nen Sie das Raum­kon­zept Ih­res Be­trie­bes. Wel­cher Raum wird wo­für ge­nutzt? Wie ge­stal­ten Sie die Räu­me? Wie sind die Ab­läu­fe im Betrieb?

Ma­chen Sie sich aus­ser­dem Ge­dan­ken zu:

  • Mar­ke­ting, wie wol­len Sie auf­tre­ten, wie ma­chen Sie Werbung?
  • Lie­fe­ran­ten
  • Ab­fall, Emis­sio­nen, Lärm
  • Part­ner, Beeinflusser

Fa­zit

Ein Be­triebs­kon­zept für die Gas­tro­no­mie soll­te kein star­res Do­ku­ment blei­ben. Pas­sen Sie es wenn nö­tig an, ar­bei­ten Sie da­mit und hal­ten Sie sich an die Pla­nung. Im Be­triebs­kon­zept muss nicht je­des De­tail ge­re­gelt wer­den. Viel wich­ti­ger ist, dass Sie die grund­sätz­li­chen Fra­gen zu Ih­rem Be­trieb klä­ren und über­prü­fen, ob die­se der Rea­li­tät standhalten.

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu er­stel­len. Word-Do­ku­ment mit 20 Sei­ten — Preis Fr. 18.-

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gastro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing. 

Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Sil­ly Asses

Wün­schen Sie eine per­sön­li­che Be­ra­tung? Sil­ly As­ses ist auf die Be­ra­tung von Klein­un­ter­neh­men spe­zia­li­siert mit star­kem Be­zug zur Gas­tro­no­mie und zu wirt­schaft­li­chen Themen.

Ver­wand­te Artikel

Frau macht sich Gedanken, welche Rechtsform sie für ihren neuen Gastrobetrieb wählen soll

Ein­zel­fir­ma oder GmbH? — Rechts­form in der Gastronomie 

Oft ste­hen Sie als an­ge­hen­de Gas­tro­no­min vor dem Ent­scheid, wel­che Rechts­form Sie bei der Grün­dung Ih­res Re­stau­rants wäh­len sol­len. Soll es ein Ein­zel­un­ter­neh­men, eine GmbH oder doch eine Ak­ti­en­ge­sell­schaft wer­den? Die Rechts­form hat Aus­wir­kun­gen auf die Grün­dungs­kos­ten, Haf­tung, Be­trei­bung, Steu­ern und vie­les mehr.

Weiterlesen » 
Die richtige Auswahl der Weine für das Weinkonzept

Wein­kar­te zu­sam­men­stel­len: Kon­zept und Deklaration 

Eine an­spre­chen­de Wein­kar­te im Re­stau­rant för­dert wich­ti­ge Zu­satz­ver­käu­fe und ver­ein­facht den Ser­vice. Des­halb soll­te sie gut durch­dacht sein und ei­nem Kon­zept fol­gen. Aber wie kann man eine Wein­kar­te glie­dern und wor­auf soll­te man beim Wein­kon­zept ach­ten? Wie war das noch­mal mit der De­kla­ra­ti­on, wel­che An­ga­ben müs­sen auf der Wein­kar­te stehen?

Weiterlesen » 
Als Gastro-Gründer kommen vielfältige Anforderungen auf Sie zu

Per­sön­li­che Vor­aus­set­zun­gen – Ha­ben Sie das Zeug zum Gastro-Gründer? 

Ihre Idee für ein ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café nimmt Form an, jetzt wol­len Sie sich ins Be­triebs­kon­zept stür­zen oder so­gar schon Stand­or­te aus­kund­schaf­ten? Le­gen Sie ei­nen Stopp ein und über­le­gen Sie sich eine wich­ti­ge Fra­ge: Ha­ben Sie das Zeug zum Gas­­­tro-Grün­­der? Hier fin­den Sie die Fra­gen, die Sie sich un­be­dingt stel­len müs­sen, be­vor Sie den nächs­ten Schritt in Rich­tung ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café machen.

Weiterlesen » 

Bild­quel­le 1: Rawpixel/rawpixel.com

Wie gut fin­den Sie die­sen Beitrag? 

Durch­schnitt­li­che Be­wer­tung 4 / 5. An­zahl Be­wer­tun­gen 17

Kei­ne Be­wer­tung bis jetzt! Ge­ben Sie die ers­te Be­wer­tung ab. 

Hel­fen Sie uns den Bei­trag zu verbessern 

Tei­len Sie uns bit­te mit, was Ih­nen nicht ge­fal­len hat. 

Gastropedia verwendet Cookies. Mehr Infos dazu.