Das Budget ist das zentrale Planungsinstrument eines Gastronomiebetriebs
Ein durch­dach­tes Bud­get ist das Fun­da­ment für nach­hal­ti­gen Er­folg in der Gas­tro­no­mie. Er­fah­ren Sie hier, wie Sie ein Bud­get ab­schät­zen und Schritt für Schritt auf­stel­len. Nut­zen Sie un­se­ren Bud­get­rech­ner, um ei­nen ers­ten Über­blick für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erhalten. 

Vor­la­ge Bud­get Gastronomie

Die­se Ex­cel-Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Bud­get für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Das The­ma Bud­get und die Fi­nan­zie­rung ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes sind im­mer ein ak­tu­el­les The­ma. Zu­erst ist die Fi­nan­zie­rung zen­tral, wenn Sie ei­nen Busi­ness­plan er­stel­len. Wäh­rend des Be­triebs­all­tag be­schäf­ti­gen Sie sich re­gel­mäs­sig mit der Fi­nanz­pla­nung, be­son­ders wäh­rend dem Jah­res­ab­schluss. Das Bud­get ent­schei­det dar­über, wie die Zu­kunft ge­plant wer­den kann. Sie soll­ten des­halb ge­nü­gend Zeit für die Bud­ge­tie­rung auf­wen­den. Je ex­ak­ter die Bud­ge­tie­rung aus­fällt, des­to er­folg­rei­cher ge­stal­tet sich die Füh­rung Ih­res Gastronomiebetriebes.

Schät­zung des Bud­gets in der Gastronomie

Über­le­gen Sie sich, ein Re­stau­rant, eine Bar oder ein Café zu er­öff­nen und su­chen ein Lo­kal? Dann ma­chen Sie be­reits früh­zei­tig ein pro­vi­so­ri­sches Bud­get. So er­hal­ten Sie ein Ge­fühl da­für, wie hoch die Mie­te sein darf und ob Sie alle Kos­ten im Blick ha­ben. Das ent­schei­det dar­über, ob Ihr Gas­tro­no­mie­be­trieb er­folg­reich sein wird und ob Sie ei­nen Ge­winn er­zie­len werden.

Mit dem fol­gen­den Bud­get­rech­ner kön­nen Sie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb die ers­te Schät­zung vor­neh­men. Die Grund­la­gen bil­den Durch­schnitts­wer­te der wich­tigs­ten Kenn­zah­len aus der Gastronomie.

Bud­get­rech­ner

Um­satz (ohne MwSt.)

250000

Wa­ren­auf­wand

67500

Brut­to­er­folg I

182500

Per­so­nal­kos­ten inkl. Unternehmerlohn

115000

Brut­to­er­folg II

67500

Üb­ri­ger Betriebsaufwand

27500

Be­triebs­er­geb­nis I

40000

Un­ter­halt & Ersatz

10000

Mie­te & Zinsen

22500

Ab­schrei­bun­gen

2500

Er­folg

5000

Be­mer­kun­gen: Die Zah­len sind als Soll-Wer­te ei­nes Gas­tro­be­trie­bes zu ver­ste­hen und ba­sie­ren auf den KATAG Kenn­zah­len 2024 und dem Bran­chen­spie­gel 2025. Al­len Bud­get­pos­ten sind kon­stan­te Pro­zent­wer­te hin­ter­legt. Ge­ben Sie ei­nen Um­satz von 100 ein, um die Pro­zent­wer­te einzusehen.

Ach­tung: Wir emp­feh­len Ih­nen im­mer, mit Net­to­be­trä­gen und ohne Mehr­wert­steu­er zu rech­nen. Ma­chen Sie erst am Schluss im Ge­samt­bud­get ei­nen Pos­ten Steu­ern, wo­bei die Mehr­wert­steu­ern auf­ge­führt werden.

 

Als Lö­sung bie­ten wir Ih­nen die Vor­la­ge Bud­get Gas­tro­no­mie. Mit die­ser Vor­la­ge er­hal­ten Sie ei­nen um­fas­sen­den Über­blick für ein Bud­get in der Gas­tro­no­mie. Die Vor­la­ge lässt sich auf di­ver­se Be­triebs­ar­ten anwenden.

Vor­la­ge Bud­get Gastronomie

Die­se Ex­cel-Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Bud­get für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

De­tail­lier­te Finanzplanung

Ein ein­fa­ches Bud­get, wie es der oben ge­zeig­te Bud­get­rech­ner bie­tet, reicht für eine prä­zi­se Fi­nanz­pla­nung im Re­stau­rant nicht aus. Da­mit Ihre Bud­ge­tie­rung wirk­lich sinn­voll ist, soll­ten Sie fol­gen­de Aspek­te berücksichtigen:

  • In­for­ma­tio­nen einholen
  • Teil­bud­gets definieren
  • Ge­samt­bud­get zusammenstellen
  • Bud­ge­tie­rung einhalten
  • Soll-Ist-Ver­gleich vornehmen

In­for­ma­tio­nen einholen

Sam­meln Sie zu­nächst mög­lichst vie­le In­for­ma­tio­nen über die ver­gan­ge­nen Jah­re so­wie über die mög­li­che Ent­wick­lung im kom­men­den Jahr. Je mehr re­le­van­te Da­ten Ih­nen vor­lie­gen, des­to prä­zi­ser kön­nen Sie das Bud­get er­stel­len. Für die be­nö­tig­ten In­for­ma­tio­nen ste­hen Ih­nen ver­schie­de­ne Quel­len zur Verfügung:

  • Busi­ness­plan, Vi­si­on und Stra­te­gie des Gastronomiebetriebes
  • Zah­len des Bud­gets und der Er­folgs­rech­nung der letz­ten Jahre
  • Kenn­zah­len und Trends der Gas­tro­no­mie­bran­che, Ver­än­de­run­gen des Marktes
  • Ver­an­stal­tungs- und Fe­ri­en­ka­len­der des kom­men­den Jahres
  • Lis­te der ei­ge­nen Ver­an­stal­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen in der Nähe
  • Ge­sprä­che mit Mitarbeitenden

Nut­zen Sie die vor­lie­gen­den Da­ten, um den Um­satz für das nächs­te Jahr ein­zu­schät­zen. Be­rück­sich­ti­gen Sie da­bei ein­zel­ne Be­rei­che wie Mit­tag­essen, Abend­essen, Wein, Bier, Kaf­fee und Ge­bäck. Falls Ih­nen Um­satz­zah­len aus dem Vor­jahr vor­lie­gen, ver­wen­den Sie die­se als Aus­gangs­punkt und über­le­gen Sie, wie sich der Um­satz ent­wi­ckeln könn­te. Ach­ten Sie dar­auf, nicht aus­schliess­lich vom ak­tu­el­len Um­satz aus­zu­ge­hen. Ab­hän­gig von der ge­wähl­ten Stra­te­gie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb kann der Um­satz im kom­men­den Jahr deut­lich vom letz­ten Bud­get ab­wei­chen, zum Bei­spiel wenn Sie das An­ge­bot ver­än­dern oder neue Prei­se einführen.

Teil­bud­gets definieren

Le­gen Sie die Teil­bud­gets so fest, dass Sie das ge­wünsch­te Um­satz­ziel er­rei­chen. De­fi­nie­ren Sie die fol­gen­den Teilbudgets:

Stel­len Sie sich bei je­dem Pos­ten die­sel­be Frage:

  • Wie viel wird die­ser Be­reich min­des­tens kos­ten, da­mit ich den ge­wünsch­ten Um­satz erziele?

Wenn Sie zum Bei­spiel je­den Mo­nat ei­nen Event pla­nen, der für den Um­satz sehr wich­tig ist, müs­sen Sie im Mar­ke­ting­bud­get ge­nü­gend fi­nan­zi­el­le Mit­tel für Wer­bung ein­pla­nen, da­mit der Event aus­ge­bucht ist. Für das Per­so­nal­bud­get emp­feh­len wir Ih­nen, dass Sie sich min­des­tens an den Min­dest­löh­nen im Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag ori­en­tie­ren. Über­le­gen Sie sich da­bei, wie vie­le Stel­len­pro­zen­te Sie für Ih­ren Be­trieb be­nö­ti­gen. Mit die­sen zwei In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie be­reits ein gro­bes Per­so­nal­bud­get er­stel­len. In­te­grie­ren Sie wenn mög­lich Ihre Mit­ar­bei­ten­den bei die­sem Pro­zess. Zum Bei­spiel kann Ih­nen die Kü­chen­che­fin beim Be­rech­nen der Wa­ren­kos­ten hel­fen und weiss Be­scheid, wie vie­le Per­so­nen in der Kü­che ein­ge­stellt wer­den müssen.

Ge­samt­bud­get zusammenstellen

Stel­len Sie nun das Ge­samt­bud­get aus den ein­zel­nen Teil­bud­gets zu­sam­men. Ver­glei­chen Sie den Er­trag und die Kos­ten. Pas­sen Sie die Teil­bud­gets so lan­ge an, bis das Bud­get aus­ge­gli­chen ist. Blei­ben Sie aber rea­lis­tisch und Ih­rem Be­triebs­kon­zept treu. Es ist nicht sinn­voll, die Per­so­nal- oder Mar­ke­ting­kos­ten so stark zu sen­ken, dass die Füh­rung des Be­trie­bes nicht mehr rea­lis­tisch ist. Wenn Sie es nicht schaf­fen, ein aus­ge­gli­che­nes Bud­get zu er­stel­len, stel­len Sie sich die fol­gen­den Fragen:

  • Ist das Per­so­nal bei die­sem Um­satz voll ausgelastet?
  • Kann ich die Per­so­nal­kos­ten sen­ken oder das An­ge­bot ver­än­dern, da­mit die Aus­las­tung bes­ser wird?
  • Kann ich mit Sprin­ger ar­bei­ten, die nur wäh­rend der Spit­zen­zei­ten arbeiten?
  • Schrän­ke ich die Öff­nungs­zei­ten ein und sen­ke so die Personalkosten?
  • Kann ich die Wa­ren­kos­ten sen­ken, ohne das Be­triebs­kon­zept in Ge­fahr zu bringen?
  • Kann ich die Mie­te neu verhandeln?
  • Gibt es güns­ti­ge Mar­ke­ting­ak­tio­nen oder Events, mit de­nen ich den Um­satz und die Aus­las­tung er­hö­hen kann?

Pla­nen Sie am Schluss der Bud­ge­tie­rung im­mer ei­nen Ge­winn ein, der zwi­schen 2 % und 8 % des Um­sat­zes liegt. Der Ge­winn ist die Ent­schä­di­gung für das Ri­si­ko, das Sie als In­ha­ber mit ei­nem Re­stau­rant oder ei­nem Im­biss eingehen.

Bud­ge­tie­rung einhalten

So­bald Sie mit dem Bud­get zu­frie­den sind, be­gin­nen Sie mit der Um­set­zung der Fi­nanz­pla­nung für je­des Teil­bud­get. Wol­len Sie Geld spa­ren bei den Wa­ren­kos­ten, be­gin­nen Sie Ver­hand­lun­gen mit Lie­fe­ran­ten oder su­chen Sie neue Zu­lie­fe­rern. Wenn sich der Per­so­nal­auf­wand ver­än­dert hat, müs­sen Sie Leu­te ein­stel­len oder ent­las­sen. Spre­chen Sie hier wie­der mit den ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­ten­den der Teil­be­rei­che. Über­ge­ben Sie die Ver­ant­wor­tung und las­sen Sie der Kü­chen­che­fin oder dem Chef de Ser­vice die Ver­ant­wor­tung für das Bud­get ih­res Teilbereiches.

Soll-Ist-Ver­gleich vornehmen

Ne­ben der Fi­nanz­pla­nung hilft ein Bud­get da­bei Um­sät­ze und Kos­ten zu kon­trol­lie­ren. Mo­nat­lich oder so­gar wö­chent­lich soll­ten Sie den IST-Zu­stand der Er­folgs­rech­nung mit dem SOLL-Zu­stand des Bud­gets ver­glei­chen. So­bald der IST-Zu­stand zu stark ab­weicht und die Kos­ten viel hö­her oder die Um­sät­ze viel tie­fer sind als bud­ge­tiert, müs­sen Sie Mass­nah­men ergreifen.

Fa­zit

Das Bud­get ist das zen­tra­le Pla­nungs­in­stru­ment ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs, egal ob dies ein Re­stau­rant, ein Café oder ein Im­biss ist. Da es so wich­tig ist, lohnt es sich, ge­nü­gend Zeit für die Er­stel­lung auf­zu­wen­den und sich ge­ge­be­nen­falls Un­ter­stüt­zung zu ho­len. Ver­su­chen Sie, das Bud­get nach der Er­stel­lung ein­zu­hal­ten. Ein Bud­get bringt nur et­was, wenn Sie es an­wen­den und sich mög­lichst kon­se­quent an die ei­ge­nen Vor­ga­ben hal­ten. Nur so schaf­fen Sie eine gute Aus­gangs­la­ge, da­mit Ihr Gas­tro­no­mie­be­trieb er­folg­reich ist.

Un­se­re Lösungen

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Für wen schrei­ben Sie das Betriebskonzept?

Zu­erst stellt sich im­mer die Fra­ge, für wen Sie Ihr Gas­tro-Be­triebs­kon­zept schreiben:

  • Müs­sen Sie ei­nen Ver­mie­ter überzeugen?
  • Brau­chen Sie eine Grund­la­ge für ein Dar­le­hen oder ei­nen Kre­dit?
  • Su­chen Sie ei­nen Geschäftspartner?
  • Oder wol­len Sie nur für sich selbst fest­hal­ten, wie Ihr Be­trieb aus­se­hen soll?

Je nach­dem, wo­für Sie ein Be­triebs­kon­zept er­stel­len, müs­sen die Schwer­punk­te an­ders ge­setzt wer­den. Ein Be­triebs­kon­zept kann wie eine Be­wer­bung ver­fasst sein, bei der Sie Ihre Fä­hig­kei­ten und Ideen an­schau­lich prä­sen­tie­ren. Ein Be­triebs­kon­zept kann aber auch als Pla­nungs­grund­la­ge die­nen, bei der Sie Ihre Vor­stel­lun­gen hin­ter­fra­gen, die Kos­ten ab­schät­zen und Po­ten­tia­le für Ih­ren Be­trieb un­ter­su­chen. Wich­tig ist, dass Sie ein durch­dach­tes Be­triebs­kon­zept erstellen.

Das Gastro-Konzept muss nicht immer umfangreich sein

Was ge­hört in ein Betriebskonzept?

Zu Be­ginn soll­ten Sie eine kur­ze Zu­sam­men­fas­sung über die wich­tigs­ten Punk­te dar­le­gen. Die­se Zu­sam­men­fas­sung kön­nen Sie na­tür­lich erst dann schrei­ben, wenn Ihr Be­triebs­kon­zept fer­tig ist. Sie soll­te aber si­cher am An­fang ste­hen. Wei­ter kön­nen Sie in der Zu­sam­men­fas­sung Ihre Idee und Vi­si­on er­klä­ren. Be­schrei­ben Sie, was Ih­ren Be­trieb ausmacht:

Hin­zu kom­men noch die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb und den Finanzen.

Be­trieb

In die­sem Ab­schnitt ste­hen alle nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb. Es ist wich­tig zu be­stim­men, wel­che Rechts­form der Be­trieb hat und wie der Be­trieb ge­führt wird. No­tie­ren Sie auch, wie Sie den Be­trieb ein­rich­ten möch­ten und ob vor der Er­öff­nung noch Um­bau­ten statt­fin­den wer­den. Sie soll­ten auch be­reits die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen no­tie­ren: Adres­se, Te­le­fon­num­mer, Ver­si­che­run­gen, Park­plät­ze, Ab­fall, Lärm, usw. Es geht hier um die In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb, noch nicht um das An­ge­bot oder die Preis­ge­stal­tung. Letz­te­res no­tie­ren Sie in ei­nem wei­te­ren Abschnitt.

Stand­ort­ana­ly­se

In die­sem Ab­schnitt be­schrei­ben Sie den Stand­ort Ih­res Gas­tro­be­trie­bes. Es geht dar­um, her­aus­zu­fin­den, wie Ihre Gäs­te zum Be­trieb ge­lan­gen und wie Sie Lauf­kund­schaft er­rei­chen können:

  • Ist Ihr Be­trieb ans öf­fent­li­che Ver­kehrs­netz angebunden?
  • Oder ge­lan­gen Ihre Gäs­te nur mit dem Auto zu Ihnen?
  • Gibt es viel­leicht Se­hens­wür­dig­kei­ten im nä­he­ren Umfeld?
  • Kön­nen Sie Aus­sen­plät­ze anbieten?

Die ge­naue Be­schrei­bung des Stand­or­tes kann auch beim Ab­schnitt «Be­trieb» an­ge­fügt werden.

Ge­schäfts­kon­zept

Nun ma­chen Sie sich Ge­dan­ken, wie das Herz­stück Ih­rer Gas­tro­be­trie­bes aus­se­hen soll. Sie stel­len sich Fra­gen zu Ih­rer Kund­schaft, Ih­rem An­ge­bot und zum Mar­ke­ting.

  • Wel­che Gäs­te möch­ten Sie ansprechen?
  • Was möch­ten Sie anbieten?
  • Was passt zum Standort?
  • Wel­che Preis­po­li­tik ver­fol­gen Sie?
  • Was sind die Öff­nungs­zei­ten Ih­res Betriebes?

Über­le­gen Sie sich gut, wel­ches An­ge­bot Sie ha­ben wer­den. Hilf­reich da­bei ist auch die Kon­kur­renz­ana­ly­se, wel­che wei­ter un­ten er­läu­tert wird. So­bald Sie wis­sen, wel­che Gäs­te Sie an­spre­chen möch­ten, kön­nen Sie auch das Mar­ke­ting pla­nen. Es gibt di­ver­se Stra­te­gien (Fly­er, Ra­dio- oder TV-Wer­bung, On­line­prä­senz). Ein be­währ­tes Mar­ke­ting­in­stru­ment ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da. Ani­mie­ren Sie Ihre Gäs­te dazu, Ih­ren Gas­tro­be­trieb weiterzuempfehlen.

Per­so­nal­pla­nung

Ma­chen Sie zu­dem eine sau­be­re Per­so­nal­pla­nung. Da die Per­so­nal­kos­ten für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ab­so­lut ent­schei­dend sind, lohnt es sich, hier et­was mehr Zeit zu investieren.

  • Wann brau­chen Sie wie­viel Per­so­nal?
  • Was ist Ih­nen bei Ih­ren An­ge­stell­ten wichtig?
  • Was ver­lan­gen Sie und was kön­nen Sie bie­ten, um gu­tes Per­so­nal zu finden?

Markt­ana­ly­se

Bei der Markt­ana­ly­se de­fi­nie­ren Sie den ge­nau­en Markt, in dem Sie tä­tig sein wer­den. An­hand die­ses Mark­tes und mit den Er­kennt­nis­sen des Ge­schäfts­kon­zep­tes kön­nen Sie Ihre Kun­den noch prä­zi­ser an­spre­chen. Nut­zen Sie die Markt­kennt­nis­se auch, um die rich­ti­gen Lie­fe­ran­ten zu fin­den. Fra­gen Sie sich auch, wel­ches Ihre Kon­kur­ren­ten sein wer­den. Was könn­ten Sie an­ders ma­chen als die Kon­kur­renz? Und gibt es ge­wis­se Trends, an de­nen Sie nicht vor­bei­kom­men? Eine aus­führ­li­che Markt­ana­ly­se kann Ih­nen viel Ar­beit bei der Um­set­zung Ih­rer Ge­schäfts­idee ersparen.

Bud­get­pla­nung

Nun kom­men Sie zur Bud­ge­tie­rung. Lei­ten Sie von der Per­so­nal­pla­nung die Per­so­nal­kos­ten ab. Die­se soll­ten nicht mehr als 51 % des Um­sat­zes be­tra­gen. Mit den Per­so­nal­kos­ten kön­nen Sie den Um­satz ab­schät­zen, den Sie er­zie­len soll­ten. Das zeigt oft schon auf, was mög­lich ist und was nicht. Meist will man am An­fang zu viel und merkt dann, dass das mit die­sem Per­so­nal nicht mög­lich ist. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf das We­sent­li­che. An­schlies­send kom­men die Miet­kos­ten, die nicht mehr als 8 bis 12 % des Um­sat­zes sein soll­ten. Die Wa­ren­kos­ten soll­ten nicht mehr als 27 % des Um­sat­zes aus­ma­chen. Als ers­te Ein­schät­zung hilft un­ser Bud­get­rech­ner wei­ter. Wich­tig ist zu­dem die Fi­nan­zie­rung des Be­trie­bes und da­mit auch die Mög­lich­kei­ten, die Sie für In­ves­ti­tio­nen und Um­bau­ten ha­ben. Falls Sie Um­bau­ten pla­nen, er­stel­len Sie da­für Bud­gets und Zeitpläne.

Brau­che ich ein Betriebskonzept?

Nicht alle Gas­tro­no­mie­be­trie­be brau­chen ein um­fang­rei­ches Be­triebs­kon­zept. Wenn Sie mit Ih­rem Re­stau­rant kei­nen Ver­mie­ter oder Geld­ge­ber über­zeu­gen müs­sen, reicht es, wenn nur die wich­tigs­ten Punk­te fest­ge­hal­ten wer­den. Ein um­fang­rei­ches Gas­tro-Kon­zept, das nach­her nicht so auf­geht wie ge­plant, kann auch hin­der­lich sein. Über­le­gen Sie des­halb gut, bei wel­chen Teil­be­rei­chen eine Pla­nung sinn­voll ist.

Fa­zit

Es ist wich­tig, dass Sie das Be­triebs­kon­zept nicht als un­nö­ti­ges Do­ku­ment an­se­hen. Das Be­triebs­kon­zept hilft Ih­nen, sich mit Ih­rer Idee aus­ein­an­der­zu­set­zen und un­ge­klär­te Fra­gen an­zu­spre­chen. Neh­men Sie sich Zeit, wenn Sie das Be­triebs­kon­zept er­stel­len. Die­ser Pro­zess wird nicht mit dem fer­ti­gen Be­triebs­kon­zept ab­ge­schlos­sen sein. Ein Be­triebs­kon­zept für die Gas­tro­no­mie ist kein star­res Do­ku­ment. Über­ar­bei­ten Sie Ihr Gas­tro-Kon­zept, wenn es nö­tig ist. Ar­bei­ten Sie da­mit und hal­ten Sie sich an die Pla­nung. Im Be­triebs­kon­zept muss nicht je­des De­tail ge­re­gelt wer­den. Viel wich­ti­ger ist, dass Sie die grund­sätz­li­chen Fra­gen zu Ih­rem Be­trieb klä­ren und über­prü­fen, ob die­se der Rea­li­tät stand­hal­ten. So las­sen sich auch ers­te Stol­per­fal­len vermeiden.

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Wün­schen Sie ein per­sön­li­ches Coa­ching zur Op­ti­mie­rung und Fi­na­li­sie­rung Ih­res Be­triebs­kon­zepts? Un­se­re Part­ner ist auf die Be­ra­tung von Klein­un­ter­neh­men spe­zia­li­siert und hat star­ken Be­zug zur Gas­tro­no­mie und zu wirt­schaft­li­chen Themen.

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Frau macht sich Gedanken, welche Rechtsform sie für ihren neuen Gastrobetrieb wählen soll

Ein­zel­fir­ma oder GmbH? — Rechts­form in der Gastronomie 

Oft ste­hen Sie als an­ge­hen­de Gas­tro­no­min vor dem Ent­scheid, wel­che Rechts­form Sie bei der Grün­dung Ih­res Re­stau­rants wäh­len sol­len. Soll es ein Ein­zel­un­ter­neh­men, eine GmbH oder doch eine Ak­ti­en­ge­sell­schaft wer­den? Die Rechts­form hat Aus­wir­kun­gen auf die Grün­dungs­kos­ten, Haf­tung, Be­trei­bung, Steu­ern und vie­les mehr.

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Als Gastro-Gründer kommen vielfältige Anforderungen auf Sie zu

Per­sön­li­che Vor­aus­set­zun­gen – Ha­ben Sie das Zeug zum Gastro-Gründer? 

Ihre Idee für ein ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café nimmt Form an, jetzt wol­len Sie sich ins Be­triebs­kon­zept stür­zen oder so­gar schon Stand­or­te aus­kund­schaf­ten? Le­gen Sie ei­nen Stopp ein und über­le­gen Sie sich eine wich­ti­ge Fra­ge: Ha­ben Sie das Zeug zum Gas­­t­ro-Grün­­der? Hier fin­den Sie die Fra­gen, die Sie sich un­be­dingt stel­len müs­sen, be­vor Sie den nächs­ten Schritt in Rich­tung ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café machen.

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