Gas­tro-Be­wil­li­gun­gen in der Schweiz

Gastro-Bewilligungen sind in der Schweiz kantonal geregelt
In der Schweiz brau­chen Sie zur Füh­rung ei­nes Gast­ge­wer­be­be­trie­bes grund­sätz­lich eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die Auf­la­gen sind je­doch in je­dem Kan­ton ver­schie­den. Im kan­to­na­len Gast­ge­wer­be­recht ist je­weils fest­ge­hal­ten, wel­che Be­hör­de für die Be­triebs­be­wil­li­gung zu­stän­dig ist und wel­che Aus­nah­men bestehen. 

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und güns­tig auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Wir­te­fern­kur­sen fin­den Sie auf der Web­sei­te der Schwei­zer Gastronomiefernschule.

Wel­che Be­wil­li­gun­gen gibt es?

Die wich­tigs­ten Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen für die Gas­tro­no­mie sind:

Be­triebs­be­wil­li­gung

Eine Be­triebs­be­wil­li­gung er­hal­ten Sie nur, wenn alle per­sön­li­chen und be­trieb­li­chen Auf­la­gen ein­ge­hal­ten wer­den (z. B. Lärm­schutz, bau­li­che Vor­ga­ben, gu­ter Leu­mund, Fä­hig­keits­aus­weis bzw. Wir­te­pa­tent etc.).

Pro­vi­so­ri­sche Bewilligung

In ei­ni­gen Kan­to­nen kön­nen Sie eine Über­gangs­be­wil­li­gung be­an­tra­gen, wenn Sie noch nicht alle Auf­la­gen erfüllen.

Wir­te­pa­tent

Das Wir­te­pa­tent ist ist ein per­sön­li­cher Fä­hig­keits­aus­weis, mit dem Kennt­nis­se im Be­reich Le­bens­mit­tel, Recht und Be­triebs­füh­rung nach­ge­wie­sen wird.

Selbst­kon­trol­lekon­zept

Mit dem Be­wil­li­gungs­ge­such muss meist ein Hy­gie­nekon­zept zur Selbst­kon­trol­le ein­ge­reicht werden.

Aus­schank­be­wil­li­gung

Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, wird oft eine Aus­schank­be­wil­li­gung oder Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol verlangt.

Wel­che Be­wil­li­gun­gen in wel­chem Kanton?

Aar­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Aar­gau brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke zum Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Kleinst­be­trie­be (Aus­schank­räu­me klei­ner als 25 m2 oder we­ni­ger als 16 Sitz­plät­ze und kei­ne Ab­ga­be von Spi­ri­tuo­sen und Vor­koch­ver­bot) und Ein­zel­an­läs­se. So­bald Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, brau­chen Sie in je­dem Fall eine Bewilligung.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Wir­te­tä­tig­keit wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) und min­des­tens 6 Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, be­nö­ti­gen Sie eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Sie müs­sen bis zur Er­öff­nung ein Selbst­kon­trol­lekon­zept er­ar­bei­ten und im Be­trieb um­set­zen. Das Hy­gie­nekon­zept ist nicht vor­gän­gig seinzureichen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such müs­sen Sie min­des­tens 30 Tage vor Auf­nah­me der Be­triebs­tä­tig­keit einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Der Ge­mein­de­rat kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für max. 12 Mo­na­te ge­neh­mi­gen. Da­für müs­sen Sie eine min­des­tens sechs­mo­na­ti­ge prak­ti­sche Tä­tig­keit nach­wei­sen, bei der die Kennt­nis­se im hy­gie­ni­schen Um­gang mit Le­bens­mit­teln er­wor­ben wur­den und eine schrift­li­che Er­klä­rung ab­ge­ben, dass Sie in der Frist den Fä­hig­keits­aus­weis machen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de. Das Ge­suchs­for­mu­lar fin­den Sie je­weils auf der Web­sei­te der Gemeinde.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, müs­sen Sie dies im Be­wil­li­gungs­for­mu­lar an­ge­ben. Sie er­hal­ten dann ge­gen eine Ge­bühr die Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Mel­den Sie Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb beim Amt für Ver­brau­cher­schutz mit dem Mel­de­for­mu­lar für Le­bens­mit­tel­be­trie­be an.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Be­ar­bei­tung der Mel­dung über die dau­er­haf­te Auf­nah­me der Wir­te­tä­tig­keit: Fr. 150.-
  • Prü­fung von Ge­su­chen für den Klein­han­del mit Spi­ri­tuo­sen: Fr. 200.-
  • Al­ko­hol­ab­ga­be: 2 % des Spi­ri­tuo­sen­um­sat­zes je­doch min­des­tens Fr. 50.-

Wir­te­pa­tent Aargau

Der Wir­te­fern­kurs Aar­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Aar­gau vor.

Ap­pen­zell Ausserrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie:

  • Spei­sen und Ge­trän­ke für den Ge­nuss an Ort und Stel­le abgeben.
  • Räu­me für sol­che Tä­tig­kei­ten vermieten.
  • al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le verkaufen.

Eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol wird nicht be­nö­tigt, so­fern eine gast­ge­werb­li­che Be­wil­li­gung be­an­tragt wird.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such https://gastropedia.ch/hygienekonzept-erstellen-selbstkontrolle-in-der-gastronomie/65/mindestens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ap­pen­zell Innerrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den brau­chen Sie für alle gast­ge­werb­li­chen Dienst­leis­tun­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Schu­len und pri­va­te Kan­ti­nen von Fir­men so­wie Ju­gend­her­ber­gen und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Betten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) verlangt.
  • Sie müs­sen alle Un­ter­la­gen zwei Mo­na­te vor Er­öff­nung bei der Stand­ort­ge­mein­de einreichen.

Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell Innerrhoden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell In­ner­rho­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, wenn Sie noch kei­nen Fä­hig­keits­aus­weis be­sit­zen, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr er­teilt wer­den. Da­nach hat die ver­ant­wort­li­che Per­son ein Jahr Zeit, den Fä­hig­keits­aus­weis zu erlangen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Sen­den Sie das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung an den Be­zirks­rat der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs inkl. Bei­la­gen ein. Das For­mu­lar fin­den Sie auf der Web­sei­te der ent­spre­chen­den Gemeinde.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • An­trag um Be­triebs­be­wil­li­gung: Fr. 50.-
  • Pa­tent­ta­xe pro Jahr je nach Grös­se des Be­trie­bes: bis zu Fr. 10’000.-
  • Nor­ma­ler­wei­se be­we­gen sich die Ge­büh­ren im Kan­ton Ap­pen­zell im Be­reich von Fr. 70.- bis Fr. 190.-.

Ba­sel­land

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen, Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gung an­bie­ten, brau­chen Sie im Kan­ton Ba­sel­land eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Hei­men und Schu­len so­wie Be­trie­be un­ter 10 Sitz­plät­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank. Im Kan­ton Ba­sel­land gibt es drei ver­schie­de­ne Bewilligungsarten:

  • öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • nicht öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • An­läs­se (Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten)

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke ist mit ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung nicht notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Land­schaft ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Es wird emp­foh­len, das Be­wil­li­gungs­ge­such zwei bis drei Mo­na­te vor Be­triebs­er­öff­nung einzureichen.

Wir­te­pa­tent Baselland

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel­land der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel­land vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pau­scha­le Über­gangs­be­wil­li­gun­gen wer­den nicht er­teilt. In be­son­ders drin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len wird eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung er­teilt, de­ren Dau­er va­ri­ie­ren kann. Hier­für wird ein be­grün­de­tes schrift­li­ches Ge­such zur Er­klä­rung des Aus­nah­me­fal­les verlangt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ge­bühr für Be­wil­li­gungs­an­trag: Je nach Ver­fü­gung und Auf­wand be­wegt sich die Ge­bühr zwi­schen Fr. 150.- bis Fr. 250.-.
  • Pau­scha­le Ge­bühr für öf­fent­lich zu­gäng­li­che Be­trie­be: Fr. 250.- bis Fr. 2000.- pro Jahr. Be­trie­be ohne Al­ko­hol­aus­schank kön­nen eine Re­duk­ti­on der Ge­büh­ren beantragen.

Ba­sel-Stadt

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ba­sel-Stadt brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung und so­mit in den meis­ten Fäl­len auch ein Wir­te­pa­tent, wenn Sie ge­gen Geld Gäs­te be­her­ber­gen oder Spei­sen und Ge­trän­ke an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, an­de­re vom Staat an­er­kann­te In­sti­tu­tio­nen und Be­trie­be, die dem Le­bens­mit­tel­recht un­ter­ste­hen und im Ba­ga­tell­be­reich wir­ten. Zum Ba­ga­tell­be­reich ge­hört, wer a) kei­nen Al­ko­hol aus­schenkt oder ver­kauft, b) für den Kon­sum eine Flä­che von ma­xi­mal 20 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung hält und c) auf die­ser Flä­che höchs­tens 10 Plät­ze anbietet.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Stadt ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen ver­kau­fen möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung für den Klein­han­del mit ge­brann­ten Wassern.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens ei­nen Mo­nat vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Basel-Stadt

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel-Stadt der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel-Stadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Ba­sel-Stadt ist kei­ne pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung möglich.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Neu­eröff­nung Re­stau­ra­ti­ons­be­trieb: Fr. 500.-
  • Än­de­rung Be­wil­li­gungs­in­ha­ber oder Be­triebs­in­ha­ber: Fr. 500.-
  • Ein­zel­an­läs­se: Fr. 150.-
  • Be­wil­li­gung für den Klein­han­del mit Spi­ri­tuo­sen: jähr­lich Fr. 250.-

Bern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Bern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie Gäs­te be­her­ber­gen, Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder Räu­me für gas­tro­no­mi­sche Zwe­cke ver­mie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, pri­va­te Kan­ti­nen, Ver­eins­lo­ka­le, Berg­hüt­ten so­wie Ki­os­ke oder Im­bis­se mit sechs oder we­ni­ger Steh- und Sitz­plät­zen ohne Alkoholausschank.

Es wer­den die fol­gen­den Be­wil­li­gun­gen unterschieden:

  • A Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • B Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • C Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • D Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • E Lo­kal für nicht öf­fent­li­che Ver­an­stal­tun­gen (Ver­mie­tung an Drittpersonen)

Die Be­wil­li­gung für den Han­del mit Al­ko­hol ist bei der Be­wil­li­gung A be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Bern brau­chen fast alle Be­trie­be ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder ei­nen ver­gleich­ba­ren Abschluss.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss für be­stehen­de Be­trie­be min­des­tens 30 Tage, bei neu­en Be­trie­ben min­des­tens 90 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden. 

Wir­te­pa­tent Bern

Der Wir­te­fern­kurs Bern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Bern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, ohne Fä­hig­keits­aus­weis kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr be­an­tragt wer­den. Bis dann muss die Wir­te­pa­tent­aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen sein. Oft wird ver­langt, dass Sie be­reits für ei­nen Kurs ein­ge­schrie­ben sind.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ggf. ein Ge­such für ein Fumoir.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr für ei­nen be­stehen­den Be­trieb: Fr. 100.-
  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr für ei­nen neu­en Be­trieb: Fr. 200.-
  • Jähr­li­che Ge­bühr für Al­ko­hol­ab­ga­be: Fr. 100.- bis Fr. 3000.- (durch­schnitt­lich rund Fr. 300.-)
  • Über­zeit­be­wil­li­gun­gen: Fr. 20.- bis Fr. 300.-
  • Ein­zel­be­wil­li­gun­gen: Fr. 50.- bis Fr. 500.-

Frei­burg / Fribourg

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Frei­burg brau­chen alle gast­ge­werb­li­chen Be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die­se un­ter­schei­det sich je­doch je nach Be­triebs­typ. Für Re­stau­rants, Bars oder Ca­fés müs­sen Sie das Pa­tent B (mit Al­ko­hol) oder das Pa­tent C (ohne Al­ko­hol) beantragen.

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­han­del ist mit dem Pa­tent B nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Frei­burg ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) notwendig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 60 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Freiburg

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Frei­burg vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den al­len­falls er­teilt, wenn Sie sich be­reits für ei­nen Wir­te­pa­tent­kurs ein­ge­schrie­ben ha­ben oder wenn der Pa­tent­in­ha­ber un­er­war­tet verstirbt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei des Kan­tons Frei­burg ein. Die Ge­su­che für das Pa­tent B und das Pa­tent C fin­den Sie auf den ent­spre­chen­den Seiten.
  • Bei bau­li­chen Än­de­run­gen müs­sen Sie die Bau­plä­ne vom Amt für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit vi­sie­ren lassen.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Ge­bühr für die Pa­ten­te B und C: Fr. 200.- bis Fr. 1000.-
  • Jähr­li­che Be­triebs­ab­ga­be: Fr. 100.- bis Fr. 4000.-

Genf / Genève

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb im Kan­ton Genf Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, un­ter­ste­hen Sie dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und be­nö­ti­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Schu­len, Ju­gend­häu­ser und Gesundheitsinstitutionen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Genf ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Cours de Ca­fe­tiers) notwendig.

Wir­te­pa­tent Genf

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Genf vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Gla­rus

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Gla­rus be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen und Ge­trän­ke ab­ge­ben oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Auch für die Ver­mie­tung von Gast­ge­wer­be­räu­men ist eine Be­wil­li­gung nö­tig. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ju­gend­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, SAC-Hüt­ten und nicht öf­fent­li­che Vereinslokale.

Ein Wir­te­pa­tent und eine ge­son­der­te Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­aus­schank wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Fr. 50 bis Fr. 1500.-
  • Jähr­li­che Ab­ga­be für den Al­ko­hol­aus­schank: je nach Ge­mein­de un­ter­schied­lich, je­doch max. Fr. 1500.-

Grau­bün­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Grau­bün­den be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be, die Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le an­bie­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Auch für Ein­zel­an­läs­se wird eine Be­wil­li­gung be­nö­tigt. Ein Wir­te­pa­tent wird in Grau­bün­den nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für den Ver­kauf von Spi­ri­tuo­sen muss eine Aus­schank­be­wil­li­gung für ge­brann­te Was­ser be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung muss in der Re­gel 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de ein Ge­such um Be­triebs­be­wil­li­gung. Das Ge­such der Stadt Chur ist on­line zugänglich.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Wird von den Ge­mein­den festgesetzt.
  • Jähr­li­che Al­ko­hol­ab­ga­be: Fr. 100.- pro 100 Li­ter ver­kauf­ter Spirituosen.

Jura

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Jura be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be aus­ser Schu­len, me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Hei­me, Ju­gend­her­ber­gen und SAC-Hüt­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung (pa­ten­te). Die Be­hör­den ver­lan­gen für die meis­ten Be­trie­be eben­falls ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent). Von der Wir­te­pa­tent­pflicht sind le­dig­lich Cam­pings, Take-aways, Kan­ti­nen so­wie Bars bis 10 Plät­ze und Be­sen­bei­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank be­freit. Die­se Be­trie­be brau­chen eine an­de­re Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis).

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb mit ei­nem pa­ten­te er­öff­nen möch­te, braucht ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis für Gastronomie.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such für ein pa­ten­te muss spä­tes­tens 60 Tage, das Ge­such für ein per­mis 20 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Jura

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Jura vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Fül­len Sie das Be­wil­li­gungs­ge­such aus und sen­den Sie es mit den Bei­la­gen an den Ser­vice des Arts et Mé­tiers et du Tra­vail des dé­par­te­ment de l’économie et de la santé.

Lu­zern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Lu­zern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, nicht öf­fent­li­che Per­so­nal­re­stau­rants, klei­ne Pri­vat­pen­sio­nen so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank. Auch für Ein­zel­an­läs­se muss eine Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen kei­ne spe­zi­el­le Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Alkohol.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Lu­zern wird für die Be­wil­li­gung ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Für klei­ne Ver­pfle­gungs­stän­de bis 25 Qua­drat­me­ter und klei­ne Ein­zel­an­las­se ist kein Wir­te­pa­tent, nur eine Be­triebs­be­wil­li­gung nötig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss bis spä­tes­tens zwei Wo­chen vor Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Luzern

Der Wir­te­fern­kurs Lu­zern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Lu­zern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ge­bühr für den Be­wil­li­gungs­an­trag: Fr. 100.-
  • Jähr­li­che Be­wil­li­gungs­ab­ga­be: Fr. 200.- bis Fr. 4000.-

Neu­en­burg / Neuchâtel

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen im Kan­ton Neu­en­burg eine Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis d’exploiter) be­an­tra­gen. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen über ein Selbst­kon­troll­kon­zept verfügen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Jähr­li­che Grund­ge­bühr für die Be­wil­li­gung: Fr. 500.-
  • Be­triebs­ab­ga­be: 0.3 % des Net­to­um­sat­zes (ohne MwSt.)

Nid­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Nid­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Nah­rungs­mit­tel für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me so­wie Take-aways und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ver­eins­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, Berg­hüt­ten und ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le kön­nen eine Be­frei­ung der Be­wil­li­gungs­pflicht beantragen.

Wer eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung er­hält, muss kei­ne spe­zi­el­le Aus­schank­be­wil­li­gung beantragen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen, Im­bis­se mit höchs­tens 6 Plät­zen, Ju­gend­her­ber­gen und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten brau­chen kein Wirtepatent.

Wir­te­pa­tent Nidwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Nid­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Nid­wal­den gibt es kei­ne pro­vi­so­ri­sche Bewilligung.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Ge­bühr: Fr. 200.- bis Fr. 4000.- je nach Betriebsgrösse
  • Ge­bühr für Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten mit Al­ko­hol­aus­schank: Fr. 50.- bis Fr. 400.-

Ob­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ob­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung, wenn Sie die Spei­sen oder Ge­trän­ke ge­gen Be­zah­lung für den Ge­nuss an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder mit Spi­ri­tuo­sen han­deln. Ju­gend­häu­ser, ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le, Ki­os­ke und Take-aways ohne Al­ko­hol­aus­schank sind da­von ausgenommen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den können.

Wir­te­pa­tent Obwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ob­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, der Kan­ton Ob­wal­den stellt kei­ne pro­vi­so­ri­schen Be­wil­li­gun­gen aus.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs ein. Die ent­spre­chen­den Un­ter­la­gen er­hal­ten Sie von der Gemeinde.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Ge­bühr Gast­wirt­schafts­be­wil­li­gung: Fr. 200.- bis Fr. 2000.-
  • Ge­bühr Ge­le­gen­heits­wirt­schaft: Fr. 0 bis Fr. 500.-
  • Ein­ma­li­ge Ab­ga­be für den Spi­ri­tuo­sen­aus­schank: bis max. Fr. 3000.-

Schaff­hau­sen

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Schaff­hau­sen brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder im klei­nen Rah­men mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken han­deln. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Gäs­ten. Für Ein­zel­an­läs­se muss bis spä­tes­tens 10 Tage vor dem An­lass eine Be­wil­li­gung ein­ge­holt werden.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Er­tei­lung der Be­triebs­be­wil­li­gung wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Dies kann mit ei­ner Eig­nungs­prü­fung oder ei­ner Be­rufs­leh­re nach­ge­wie­sen wer­den. Fä­hig­keits­aus­wei­se (Wir­te­pa­ten­te) von an­de­ren Kan­to­nen wer­den eben­falls anerkannt.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • La­den Sie das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei her­un­ter und rei­chen Sie es beim in­ter­kan­to­na­len La­bor ein.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Ge­bühr für Be­triebs­be­wil­li­gung: Fr. 300 bis Fr. 2100.-
  • Ein­ma­li­ge Ge­bühr für den Al­ko­hol­ver­kauf: Fr. 200 bis Fr. 1900.-

Schwyz

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Schwyz ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me mit so­zia­lem Zweck. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ist nicht mehr notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Alle Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept (Hy­gie­nekon­zept) erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such um eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Fra­gen Sie bei Ih­rer Ge­mein­de für ein Ge­suchs­for­mu­lar nach.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Fr. 100.- und Fr. 300.-
  • Jähr­li­che Aus­schank­ge­büh­ren für Spi­ri­tuo­sen: Fr. 50 und Fr. 800.-

So­lo­thurn

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton So­lo­thurn brau­chen na­he­zu alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen. Für Ge­le­gen­heits­an­läs­se wird eine Ein­zel­be­wil­li­gung benötigt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für eine Be­wil­li­gung wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Der Kan­ton So­lo­thurn an­er­kennt auch das Wir­te­pa­tent an­de­rer Kantone.
  • Wenn Sie Al­ko­hol aus­schen­ken möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Alkoholbewilligung.
  • Ge­su­che müs­sen bis spä­tes­tens 14 Tage vor der Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Solothurn

Der Wir­te­fern­kurs So­lo­thurn der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent So­lo­thurn vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, es kann für ein Jahr eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Be­an­tra­gen Sie ggf. eine Bau­be­wil­li­gung oder ho­len Sie eine Be­stä­ti­gung der Bau­be­hör­de für den ak­tu­el­len Be­trieb ein.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Jähr­li­che Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Fr. 300 bis Fr. 2400.-
  • Jähr­li­che Ge­bühr für den Al­ko­hol­han­del: Fr. 150 bis Fr. 1200.-

St. Gal­len

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton in St.Gallen eine Be­triebs­be­wil­li­gung (Pa­tent ge­nannt). Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, klei­ne­re Alp­be­trie­be so­wie Be­trie­be mit we­ni­ger als 6 Plät­zen und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­häu­ser ohne Alkoholausschank.

Es kann eine Be­wil­li­gung mit und ohne Al­ko­hol­aus­schank be­an­tragt wer­den. Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung zum Klein­han­del mit Al­ko­hol ist für Gast­ge­wer­be­be­trie­be nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Es wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Die­se kön­nen in ei­ner Prü­fung (Wir­te­pa­tent St.Gallen) nach­ge­wie­sen wer­den. Wer drei Jah­re Be­rufs­er­fah­rung mit Le­bens­mit­teln oder eine Be­rufs­leh­re in die­sem Be­reich ab­sol­viert hat, dem wird die Prü­fung erlassen.

Wir­te­pa­tent St.Gallen

Der Wir­te­fern­kurs St.Gallen der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent St.Gallen vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Stand­ort­ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. In der Re­gel fin­den Sie das Ge­such auf der Web­sei­te der Ge­mein­de (Web­sei­te der Stadt St.Gallen).

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

Die Ge­büh­ren für die Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung wer­den von den Ge­mein­den festgelegt.

Tes­sin

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Im Kan­ton Tes­sin wird zu­dem ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) und acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wir­te­pa­tent des Kan­tons Tes­sin oder schweiz­weit an­er­kann­tes Wirtepatent.
  • Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber muss acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung vor­wei­sen können.

Wir­te­pa­tent Tessin

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Tes­sin vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Thur­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Thur­gau eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke ver­kau­fen, brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, Her­ber­gen mit we­ni­ger als 20 Plät­zen und Campingplätze.

 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb er­öff­nen möch­te, muss über ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­fü­gen. Ohne Wir­te­pa­tent aber mit Be­wil­li­gung kön­nen Im­bis­se bis 20 Steh- oder Sitz­plät­ze, Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank be­trie­ben werden.
  • Das Ge­such zur Be­wil­li­gung soll­te spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Thurgau

Der Wir­te­fern­kurs Thur­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Thur­gau vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung ist im Kan­ton Thur­gau in ei­ni­gen Fäl­len mög­lich. Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber hat dann ein Jahr Zeit, das Wir­te­pa­tent nach­zu­ho­len. Klä­ren Sie die Mög­lich­keit in Ih­rer Ge­mein­de ab.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Die Be­ar­bei­tungs­ge­büh­ren für das Be­wil­li­gungs­ge­such un­ter­schei­den sich von Ge­mein­de zu Gemeinde.
  • Ein­ma­li­ge Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Fr. 1500.- ohne Al­ko­hol­aus­schank; Fr. 2000.- mit Alkoholausschank
  • Jähr­li­che Ge­bühr für den Spi­ri­tuo­sen­ver­kauf: Fr. 50.- bis Fr. 4000.-
  • Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten: Fr. 300 bis Fr. 600.-

Uri

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Uri be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung (Pa­tent), wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen, Ge­trän­ke oder Über­nach­tun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Hei­me, klei­ne Alp­be­trie­be, Pen­sio­nen bis sechs Bet­ten so­wie Aus­schank­stel­len bis sechs Plät­ze ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird im Kan­ton Uri nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Das Ge­such um eine Be­wil­li­gung muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

Jähr­li­che Be­wil­li­gungs­ge­bühr: Fr. 50.- bis Fr. 2000.-

Waadt / Vaud

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie gast­ge­werb­li­che Dienst­leis­tun­gen ge­gen Ent­gelt an­bie­ten, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton Waadt eine Be­triebs­be­wil­li­gung (li­cence d’établissement). Für Ein­zel­an­läs­se kann eine Ein­zel­be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den (per­mis). Aus­ge­nom­men sind me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Schu­len und Hei­me, Alp­hüt­ten, Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Bet­ten und Pro­du­zen­ten des Kan­tons, die nur fer­men­tier­te oder al­ko­hol­freie Ge­trän­ke anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Waadt wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) verlangt.
  • Für den Ver­kauf von Al­ko­hol über die Gas­se muss eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung muss 30 Tage vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Waadt

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Waadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Ein­ma­li­ge Be­ar­bei­tungs­ge­bühr: Fr. 500.-
  • Jähr­li­che Ge­bühr für den Al­ko­hol­ver­kauf über die Gas­se: Fr. 200.- bis max. 2 % des jähr­li­chen Net­to­um­sat­zes (ohne MwSt.) auf den Alkoholumsatz.

Wal­lis

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Wal­lis un­ter­ste­hen fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und müs­sen eine Be­wil­li­gung ein­ho­len. Aus­ge­nom­men sind nur Be­her­ber­gungs­be­trie­be ohne ho­tel­ähn­li­che Leis­tun­gen, Heim und Spi­tä­ler, pri­va­te Be­triebs­kan­ti­nen und Be­trie­be von nicht mehr­wert­steu­er­pflich­ti­gen Sport‑, Kul­tur- und So­zi­al­ver­ei­nen ohne Alkoholausschank.

In der Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung ist der Klein­han­del mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Wal­lis ver­langt für eine Be­wil­li­gung im­mer ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Wallis

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Wal­lis vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Be­wil­li­gungs­ge­büh­ren: von Ge­mein­de zu Ge­mein­de unterschiedlich.
  • Jähr­li­che Ab­ga­be: 0.08 % des Jah­res­um­sat­zes, min­des­tens aber Fr. 100.-

Zug

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Eine Be­wil­li­gung be­nö­ti­gen Be­trie­be im Kan­ton Zug nur, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke oder Räu­me zum Kon­sum von al­ko­hol­hal­ti­gen Ge­trän­ken anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Bei Al­ko­hol­aus­schank: Rei­chen Sie ein Be­wil­li­gungs­ge­such bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Das Be­wil­li­gungs­for­mu­lar kön­nen Sie bei der Ge­mein­de an­for­dern (For­mu­lar der Stadt Zug).

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Die Ge­büh­ren wer­den von den Ge­mein­den fest­ge­legt und un­ter­schei­den sich entsprechend.
  • Jähr­li­che Aus­schank­ge­büh­ren: bis max. Fr. 3000.-

Zü­rich

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Zü­rich brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung für die Gas­tro­no­mie (Gast­wirt­schafts­pa­tent Zü­rich), wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb ei­nes der fol­gen­den Kri­te­ri­en erfüllen:

  • Sie ver­kau­fen ge­werbs­mäs­sig Spei­sen oder Ge­trän­ke an Ort und Stelle.
  • Sie ver­kau­fen im klei­nen oder mitt­le­ren Rah­men al­ko­ho­li­sche Getränke.

Da­von aus­ge­nom­men sind u.a. Pen­sio­nen und Klein­be­trie­be mit höchs­tens zehn Bet­ten, Steh- oder Sitz­plät­ze, Ju­gend­häu­ser und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­be­trie­be, so­fern kein Al­ko­hol aus­ge­schenkt wird.

Für Ein­zel­an­läs­se und tem­po­rä­re Be­trie­be stel­len die meis­ten Ge­mein­den eine be­fris­te­te Be­triebs­be­wil­li­gung aus.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wenn Sie auf öf­fent­li­chem Grund Gäs­te be­wir­ten möch­ten, müs­sen Sie dazu eine Be­wil­li­gung be­an­tra­gen. Für die Stadt Zü­rich sie­he The­ma Bou­le­vard­gas­tro­no­mie.
  • Wer bau­li­che Än­de­run­gen vor­nimmt, muss die­se be­wil­li­gen und ab­neh­men lassen.
  • Sie müs­sen das Ge­such spä­tes­tens vier Wo­chen vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, bis das Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren er­le­digt ist, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den. In der Stadt Zü­rich spricht man von ei­nem Über­brü­ckungs­pa­tent.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

  • Die Be­wil­li­gungs­ge­büh­ren wer­den von der Ge­mein­de bestimmt.
  • Jähr­li­che Ab­ga­be für den Aus­schank von Spi­ri­tuo­sen: Fr. 200.- bis Fr. 8000.-

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Inhalt des Hygienekonzepts für die Gastronomie

Hy­gie­nekon­zept er­stel­len – Selbst­kon­trol­le in der Gastronomie 

Die ge­setz­li­chen Auf­la­gen für die Er­öff­nung ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs sind in al­len Schwei­zer Kan­to­nen ver­schie­den. Ei­nes ha­ben sie je­doch ge­mein­sam: Ne­ben ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung ver­lan­gen alle Kan­to­ne ein Selbst­kon­troll­kon­zept bzw. HACCP-Kon­­zept zur Ein­hal­tung der Le­­ben­s­­mi­t­­tel- und Hy­gie­ne­vor­schrif­ten in der Gas­tro­no­mie. Um­gangs­sprach­lich ist dar­um oft von ei­nem Hy­gie­nekon­zept die Rede.

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