Weinkarten, Tradition, Gastronomie
Die Wein­kar­te ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil ei­nes Re­stau­rants. Wei­ne er­mög­li­chen Zu­satz­ver­käu­fe und er­gän­zen Ge­rich­te als Be­glei­tung. Es lohnt sich des­halb, die Wein­kar­te sorg­fäl­tig zu er­stel­len. Die Wein­kar­te ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes soll­te ei­nem Kon­zept fol­gen und den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen. Hier er­fah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten, wenn Sie eine Wein­kar­te er­stel­len und wel­che Vor­schrif­ten bei der De­kla­ra­ti­on gelten. 

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

Möch­ten Sie mehr über Wei­ne er­fah­ren und das Wis­sen für ein pro­fes­sio­nel­les Wein­kon­zept er­hal­ten? Wer­den Sie mit dem Wein­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le zur Weinexpertin.

Wein­kon­zept erstellen

Be­vor Sie eine Wein­kar­te er­stel­len, müs­sen Sie ein Kon­zept ha­ben. Dazu kön­nen Sie fol­gen­de Fra­gen beantworten:

  • Wel­chem Kon­zept folgt das Restaurant?
  • Wel­che Gäs­te sol­len mit der Wein­kar­te an­ge­spro­chen werden?
  • Wel­che An­sprü­che ha­ben die Gäs­te an die Weine?

Wie gut ken­nen sich die Mit­ar­bei­ten­den mit Wein aus?
Mit den Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen er­hal­ten Sie ers­te wich­ti­ge An­halts­punk­te, wie das Wein­kon­zept für Ih­ren Be­trieb aus­se­hen soll­te. Ein tren­di­ges Lo­kal kann zum Bei­spiel mit Wei­nen ei­nes lo­ka­len Win­zers punk­ten. Lo­ka­le Wei­ne sind häu­fig be­liebt, da vie­le Gäs­te das Be­dürf­nis nach lo­ka­len Spei­sen und Ge­trän­ken ha­ben. In Re­stau­rants für Spe­zia­li­tä­ten soll­ten die Wei­ne spe­zi­ell und auf die Me­nüs ab­ge­stimmt sein. So wer­den die Wei­ne zu ei­nem ei­gen­stän­di­gen Ver­kaufs­ar­gu­ment.
Den­ken Sie im­mer dar­an, dass die Wein­kar­te auf Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb ab­ge­stimmt sein soll­te. Sie dür­fen da­bei krea­tiv sein und et­was wa­gen. Be­ach­ten Sie aber beim Auf­bau der Wein­kar­te fol­gen­de Grundregeln:

  1. Ach­ten Sie auf ein aus­ge­gli­che­nes Ver­hält­nis zwi­schen den ver­schie­de­nen Wein­sor­ten. Die An­zahl an Na­tur­wei­nen, Ro­sé­wei­nen, Schaum­wei­nen, Weiss­wei­nen oder Rot­wei­nen soll­te Ih­rem Kon­zept ent­spre­chen. In Re­stau­rants ste­hen meist Rot­wei­ne im Vor­der­grund für die Be­glei­tung der Speisen.
  2. Be­hal­ten Sie die Her­kunft der Wei­ne im Blick. Ein ty­pisch schwei­ze­ri­sches Re­stau­rant soll­te nicht nur Wei­ne aus Frank­reich oder Ita­li­en auf­lis­ten, son­dern auch die Wein­re­gio­nen in der Schweiz auf der Wein­kar­te berücksichtigen.
  3. Füh­ren Sie ver­schie­de­ne Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te. Schau­en Sie dar­auf, dass Sie ne­ben den be­kann­ten Reb­sor­ten wie Pi­not Noir, Mer­lot, Chas­se­las oder Char­don­nay we­ni­ger be­kann­te Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te haben.
  4. Hal­ten Sie sich an eine kon­stan­te Preis­struk­tur auf der Wein­kar­te. Bie­ten Sie auch Wei­ne im un­te­ren Preis­seg­ment an und stei­gern Sie die Prei­se schritt­wei­se. Es lohnt sich, ei­ni­ge Wei­ne im Of­fen­aus­schank an­zu­bie­ten. Oft be­stel­len Gäs­te lie­ber ein­zel­ne Glä­ser Wein als gleich eine gan­ze Flasche.

Mit ei­ner sorg­fäl­ti­gen Wein­aus­wahl ma­chen Sie den ers­ten gros­sen Schritt in Rich­tung Wein­kar­te. Ein gast­freund­li­ches Re­stau­rant ist je­doch nur so gut wie sei­ne Mit­ar­bei­ten­den. Ach­ten Sie des­halb dar­auf, dass Ihre Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept so­wie die Wei­ne ken­nen, den ak­ti­ven Ser­vice an­wen­den und den Gäs­ten Emp­feh­lun­gen ma­chen. Nur so kön­nen Sie si­cher­stel­len, dass sich das Wein­kon­zept lohnt. Schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig, da­mit die­se die an­ge­bo­te­nen Wei­ne ken­nen und emp­feh­len können.

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Wein, Ausschank, Weinkarte, Gastronomie

Wein­kar­te schreiben

Nach­dem Sie das Kon­zept für die Wein­kar­te er­stellt und die Wei­ne aus­ge­wählt ha­ben, schrei­ben Sie die Wein­kar­te. Da­bei ist es wich­tig, dass Sie den Gäs­ten die not­we­ni­gen In­for­ma­tio­nen über die Wei­ne und Re­gio­nen ver­mit­teln. Die In­for­ma­tio­nen soll­ten viel­fäl­tig, um­fas­send und ver­ständ­lich sein. Wein­be­schrei­bun­gen in Form von klei­nen Steck­brie­fen sind für den Lai­en hilf­reich. Be­schrän­ken Sie sich un­be­dingt auf das We­sent­li­che und ver­wen­den Sie kei­ne Stan­dard­flos­keln. Ach­ten Sie dar­auf, dass sich die Wein­kar­te ohne gros­sen Auf­wand an­pas­sen lässt. Sonst muss bei je­der Än­de­rung eine neue Wein­kar­te ge­schrie­ben und ge­druckt werden.

Ein wei­te­rer Punkt beim Schrei­ben der Wein­kar­te ist die Rei­hen­fol­ge der Wei­ne. Meist wer­den Wei­ne in fol­gen­der Rei­hen­fol­ge aufgelistet:

  • Ro­sé­wei­ne
  • Weiss­wei­ne
  • Rot­wei­ne
  • Na­tur­wei­ne
  • Schaum­wei­ne
  • Des­sert­wei­ne

In­ner­halb der Wein­sor­ten soll­ten Sie die Wei­ne nach Her­kunft und Jahr­gang ord­nen. Auch hier dür­fen Sie krea­tiv sein, so­lan­ge die Wein­kar­te ei­nem Kon­zept folgt und lo­gisch auf­ge­baut ist. Wir emp­feh­len Ih­nen, dass Sie Wei­ne, die be­son­ders be­liebt sind, mög­lichst in der Mit­te der Wein­kar­te po­si­tio­nie­ren. Sie wer­den stau­nen, wel­che Aus­wir­kun­gen das ha­ben kann.

Wein­kar­te gestalten

Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te op­tisch zum Auf­tritt Ih­res Gas­tro­be­trie­bes passt. Ab ei­ner ge­wis­sen An­zahl an Wei­nen ist es emp­feh­lens­wert, eine se­pa­ra­te Wein­kar­te zu­sätz­lich zur Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te zu ge­stal­ten. Das wirkt über­sicht­li­cher und hat den Vor­teil, dass bei sai­so­na­len Ver­än­de­run­gen nicht je­des Mal die Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te über­ar­bei­tet wer­den muss. Da­bei gilt je­doch wie so oft Qua­li­tät vor Quantität.

Ver­su­chen Sie mit Ih­rem Wein­kon­zept eine Ge­schich­te zu er­zäh­len. Wes­halb bie­ten Sie in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb die Wei­ne an, die auf der Wein­kar­te ste­hen? Er­klä­ren Sie Ihre Aus­wahl. Oder wenn Sie Wei­ne von ei­nem be­son­ders in­ter­es­san­ten Win­zer be­zie­hen, schrei­ben Sie ein Por­trät über ihn. Sei­en Sie hier auch krea­tiv und in­no­va­tiv. Es gibt un­zäh­li­ge Ideen und Mög­lich­kei­ten, wie Sie die Ge­schich­te der Wein­kar­te er­zäh­len kön­nen. Die in­ter­es­sier­ten Gäs­te wis­sen das zu schätzen.

De­kla­ra­ti­on der Weine

Zu gu­ter Letzt ent­spricht eine gute Wein­kar­te den ge­setz­li­chen Min­dest­an­for­de­run­gen. Wenn Sie sich nicht an die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten, kön­nen Sie ge­büsst wer­den. Fol­gen­de An­ga­ben müs­sen min­des­tens auf der Wein­kar­te stehen:

  • Sach­be­zeich­nung
  • Her­kunft und Pro­duk­ti­ons­land (so­fern nicht aus der Sach­be­zeich­nung ersichtlich)
  • Men­gen­an­ga­be
  • Preis mit dem Zu­satz «inkl. ge­setz­li­cher MwSt.»
  • Hin­weis in Be­zug auf All­er­gien oder Unverträglichkeiten

Aus­ser­dem muss für den Ju­gend­schutz das Ab­ga­be­al­ter schrift­lich de­kla­riert wer­den. Die­ser Hin­weis muss nicht in der Wein­kar­te selbst ste­hen. Sie kön­nen ein klar sicht­ba­res Schild im Be­trieb an­brin­gen. Ne­ben den zwin­gen­den An­ga­ben ist es sinn­voll, die Wein­art, den Jahr­gang und die Qua­li­täts­stu­fe der Wei­ne (AOC, DOC, usw.) aufzuführen.

Fa­zit

Eine er­folg­rei­che Wein­kar­te ist ein zen­tra­ler Be­stand­teil ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes und soll­te gut durch­dacht sein. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te zum Kon­zept Ih­res Be­triebs passt, die Gäs­te an­ge­spro­chen wer­den und ein aus­ge­wo­ge­nes An­ge­bot an ver­schie­de­nen Wein­sor­ten hat. Wich­tig ist, dass die Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept ken­nen und Gäs­te ak­tiv be­ra­ten kön­nen. Die Wein­kar­te soll­te über­sicht­lich, op­tisch an­spre­chend und ge­set­zes­kon­form ge­stal­tet sein. Er­zäh­len Sie mit Ih­rer Wein­aus­wahl eine Ge­schich­te. Das macht die Kar­te für Gäs­te be­son­ders in­ter­es­sant. Sei­en Sie des­halb in­no­va­tiv, krea­tiv und mu­tig beim Er­stel­len der Weinkarte!

Un­se­re Lösungen

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Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

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Mi­ne­ral­was­ser, Cola oder Eis­tee sind die häu­fig un­be­lieb­ten Al­ter­na­ti­ven zu Wein als Ge­trän­ke­be­glei­tung. Schwan­ge­re, Au­to­fah­re­rin­nen oder Min­der­jäh­ri­gen bleibt häu­fig nur eine klei­ne Aus­wahl bei der Su­che nach ei­ner Men­übe­glei­tung. Im­mer mehr Re­stau­rants sprin­gen auf den Trend der al­ko­hol­frei­en Ge­trän­ke­be­glei­tung auf und bie­ten in­ter­es­san­te Al­ter­na­ti­ven an.

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Gastro-Bewilligungen sind in der Schweiz kantonal geregelt
In der Schweiz brau­chen Sie zur Füh­rung ei­nes Gast­ge­wer­be­be­trie­bes grund­sätz­lich eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die Auf­la­gen sind je­doch in je­dem Kan­ton ver­schie­den. Im kan­to­na­len Gast­ge­wer­be­recht ist je­weils fest­ge­hal­ten, wel­che Be­hör­de für die Be­triebs­be­wil­li­gung zu­stän­dig ist und wel­che Aus­nah­men be­stehen. In die­sem Ar­ti­kel ge­ben wir Ih­nen ei­nen Über­blick über die spe­zi­fi­schen Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen al­ler Schwei­zer Kantone. 

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und güns­tig auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Wir­te­fern­kur­sen fin­den Sie auf der Web­sei­te der Schwei­zer Gastronomiefernschule.

Wel­che Be­wil­li­gun­gen gibt es?

Die wich­tigs­ten Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen für die Gas­tro­no­mie sind:

Be­triebs­be­wil­li­gung

Eine Be­triebs­be­wil­li­gung er­hal­ten Sie nur, wenn alle per­sön­li­chen und be­trieb­li­chen Auf­la­gen ein­ge­hal­ten wer­den (z. B. Lärm­schutz, bau­li­che Vor­ga­ben, gu­ter Leu­mund, Fä­hig­keits­aus­weis bzw. Wir­te­pa­tent etc.).

Pro­vi­so­ri­sche Bewilligung

In ei­ni­gen Kan­to­nen kön­nen Sie eine Über­gangs­be­wil­li­gung be­an­tra­gen, wenn Sie noch nicht alle Auf­la­gen erfüllen.

Wir­te­pa­tent

Das Wir­te­pa­tent ist ist ein per­sön­li­cher Fä­hig­keits­aus­weis, mit dem Kennt­nis­se im Be­reich Le­bens­mit­tel, Recht und Be­triebs­füh­rung nach­ge­wie­sen wird.

Selbst­kon­trol­lekon­zept

Mit dem Be­wil­li­gungs­ge­such muss meist ein Hy­gie­ne­kon­zept zur Selbst­kon­trol­le ein­ge­reicht werden.

Aus­schank­be­wil­li­gung

Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, wird oft eine Aus­schank­be­wil­li­gung oder Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol verlangt.

Die­se Icons wer­den Sie auch bei den ein­zel­nen Kan­to­nen wie­der­fin­den. So se­hen Sie auf ei­nen Blick, wel­che Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen zu er­fül­len sind. 

Wel­che Be­wil­li­gun­gen in wel­chem Kanton?

Wäh­len Sie auf der Kar­te den­je­ni­gen Kan­ton aus, über den Sie mehr zum The­ma Be­wil­li­gun­gen in der Gas­tro­no­mie er­fah­ren möchten.

Aar­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Aar­gau brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke zum Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Kleinst­be­trie­be (Aus­schank­räu­me klei­ner als 25 m2 oder ma­xi­mal 16 Sitz­plät­ze und kei­ne Steh­plät­ze oder kei­ne Über­stei­gung der wö­chent­li­chen Öff­nungs­zeit von 20 Stun­den und Vor­koch­ver­bot) und Ein­zel­an­läs­se. So­bald Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, brau­chen Sie in je­dem Fall eine Bewilligung.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Wir­te­tä­tig­keit im Kan­ton Aar­gau wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) und min­des­tens 6 Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, be­nö­ti­gen Sie eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Sie müs­sen bis zur Er­öff­nung ein Selbst­kon­trol­lekon­zept er­ar­bei­ten und im Be­trieb um­set­zen. Das Hy­gie­ne­kon­zept ist nicht vor­gän­gig einzureichen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such müs­sen Sie min­des­tens 30 Tage vor Auf­nah­me der Be­triebs­tä­tig­keit einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Der Ge­mein­de­rat kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für max. 12 Mo­na­te genehmigen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de. Das Ge­suchs­for­mu­lar fin­den Sie je­weils auf der Web­sei­te der Gemeinde.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, müs­sen Sie dies im Be­wil­li­gungs­for­mu­lar an­ge­ben. Sie er­hal­ten dann ge­gen eine Ge­bühr die Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Mel­den Sie Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb beim Amt für Ver­brau­cher­schutz mit dem Mel­de­for­mu­lar für Le­bens­mit­tel­be­trie­be an.

Wir­te­pa­tent Aargau

Der Wir­te­fern­kurs Aar­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Aar­gau vor.

Ap­pen­zell Ausserrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie:

  • Spei­sen und Ge­trän­ke für den Ge­nuss an Ort und Stel­le abgeben.
  • Räu­me für sol­che Tä­tig­kei­ten vermieten.
  • al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le verkaufen.

Eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol wird nicht be­nö­tigt, so­fern eine gast­ge­werb­li­che Be­wil­li­gung be­an­tragt wird.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ap­pen­zell Innerrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den brau­chen Sie für alle gast­ge­werb­li­chen Dienst­leis­tun­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Schu­len und pri­va­te Kan­ti­nen von Fir­men so­wie Ju­gend­her­ber­gen und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Betten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Sie müs­sen alle Un­ter­la­gen zwei Mo­na­te vor Er­öff­nung bei der Stand­ort­ge­mein­de einreichen.

Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell Innerrhoden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell In­ner­rho­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, wenn Sie noch kei­nen Fä­hig­keits­aus­weis be­sit­zen, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr er­teilt wer­den. Da­nach hat die ver­ant­wort­li­che Per­son ein Jahr Zeit, den Fä­hig­keits­aus­weis zu erlangen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Sen­den Sie das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung an den Be­zirks­rat der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs inkl. Bei­la­gen ein. Das For­mu­lar fin­den Sie auf der Web­sei­te der ent­spre­chen­den Gemeinde.

Ba­sel­land

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen, Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gung an­bie­ten, brau­chen Sie im Kan­ton Ba­sel­land eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Hei­men und Schu­len so­wie Be­trie­be un­ter 10 Sitz­plät­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank. Im Kan­ton Ba­sel­land gibt es drei ver­schie­de­ne Bewilligungsarten:

  • öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • nicht öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • An­läs­se (Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten)

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke ist mit ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung nicht notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Land­schaft ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Es wird emp­foh­len, das Be­wil­li­gungs­ge­such zwei bis drei Mo­na­te vor Be­triebs­er­öff­nung einzureichen.

Wir­te­pa­tent Baselland

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Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pau­scha­le Über­gangs­be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Ba­sel­land nicht er­teilt. In be­son­ders drin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len wird eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung er­teilt, de­ren Dau­er va­ri­ie­ren kann. Hier­für wird ein be­grün­de­tes schrift­li­ches Ge­such zur Er­klä­rung des Aus­nah­me­fal­les verlangt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ba­sel-Stadt

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ba­sel-Stadt brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung und so­mit in den meis­ten Fäl­len auch ein Wir­te­pa­tent, wenn Sie ge­gen Geld Gäs­te be­her­ber­gen oder Spei­sen und Ge­trän­ke an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, an­de­re vom Staat an­er­kann­te In­sti­tu­tio­nen und Be­trie­be, die dem Le­bens­mit­tel­recht un­ter­ste­hen und im Ba­ga­tell­be­reich wir­ten. Zum Ba­ga­tell­be­reich ge­hört, wer a) kei­nen Al­ko­hol aus­schenkt oder ver­kauft, b) für den Kon­sum eine Flä­che von ma­xi­mal 20 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung hält und c) auf die­ser Flä­che höchs­tens 10 Plät­ze anbietet.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Stadt ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen ver­kau­fen möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung für den Klein­han­del mit ge­brann­ten Wassern.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens ei­nen Mo­nat vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Basel-Stadt

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Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Ba­sel-Stadt ist kei­ne pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung möglich.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Bern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Bern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie Gäs­te be­her­ber­gen, Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder Räu­me für gas­tro­no­mi­sche Zwe­cke ver­mie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, pri­va­te Kan­ti­nen, Ver­eins­lo­ka­le, Berg­hüt­ten so­wie Ki­os­ke oder Im­bis­se mit sechs oder we­ni­ger Steh- und Sitz­plät­zen ohne Alkoholausschank.

Es wer­den die fol­gen­den Be­wil­li­gun­gen unterschieden:

  • A Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • B Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • C Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • D Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • E Lo­kal für nicht öf­fent­li­che Ver­an­stal­tun­gen (Ver­mie­tung an Drittpersonen)

Die Be­wil­li­gung für den Han­del mit Al­ko­hol ist bei der Be­wil­li­gung A be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Bern brau­chen fast alle Be­trie­be ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder ei­nen ver­gleich­ba­ren Abschluss.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss im Kan­ton Bern für be­stehen­de Be­trie­be min­des­tens 30 Tage, bei neu­en Be­trie­ben min­des­tens 90 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden. 

Wir­te­pa­tent Bern

Der Wir­te­fern­kurs Bern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Bern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, ohne Fä­hig­keits­aus­weis kann im Kan­ton Bern eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr be­an­tragt wer­den. Bis dann muss die Wir­te­pa­tent­aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen sein. Oft wird ver­langt, dass Sie be­reits für ei­nen Kurs ein­ge­schrie­ben sind.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ggf. ein Ge­such für ein Fumoir.

Frei­burg / Fribourg

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Frei­burg brau­chen alle gast­ge­werb­li­chen Be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die­se un­ter­schei­det sich je­doch je nach Be­triebs­typ. Für Re­stau­rants, Bars oder Ca­fés müs­sen Sie das Pa­tent B (mit Al­ko­hol) oder das Pa­tent C (ohne Al­ko­hol) beantragen.

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­han­del ist mit dem Pa­tent B nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Frei­burg ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) not­wen­dig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 60 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Freiburg

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Frei­burg vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Frei­burg al­len­falls er­teilt, wenn Sie sich be­reits für ei­nen Wir­te­pa­tent­kurs ein­ge­schrie­ben ha­ben oder wenn der Pa­tent­in­ha­ber un­er­war­tet verstirbt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei des Kan­tons Frei­burg ein. Die Ge­su­che für das Pa­tent B und das Pa­tent C fin­den Sie auf den ent­spre­chen­den Seiten.
  • Bei bau­li­chen Än­de­run­gen müs­sen Sie die Bau­plä­ne vom Amt für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit vi­sie­ren lassen.

Genf / Genève

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb im Kan­ton Genf Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, un­ter­ste­hen Sie dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und be­nö­ti­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Schu­len, Ju­gend­häu­ser und Gesundheitsinstitutionen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Genf ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Cours de Ca­fe­tiers) notwendig.

Wir­te­pa­tent Genf

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Genf vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Gla­rus

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Gla­rus be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen und Ge­trän­ke ab­ge­ben oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Auch für die Ver­mie­tung von Gast­ge­wer­be­räu­men ist eine Be­wil­li­gung nö­tig. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ju­gend­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, SAC-Hüt­ten und nicht öf­fent­li­che Vereinslokale.

Ein Wir­te­pa­tent und eine ge­son­der­te Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­aus­schank wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grau­bün­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Grau­bün­den be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be, die Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le an­bie­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Auch für Ein­zel­an­läs­se wird eine Be­wil­li­gung be­nö­tigt. Ein Wir­te­pa­tent wird in Grau­bün­den nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für den Ver­kauf von Spi­ri­tuo­sen muss eine Aus­schank­be­wil­li­gung für ge­brann­te Was­ser be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung muss im Kan­ton Grau­bün­den in der Re­gel 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de ein Ge­such um Be­triebs­be­wil­li­gung. Das Ge­such der Stadt Chur ist on­line zugänglich.

Jura

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Jura be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be aus­ser Schu­len, me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Hei­me, Ju­gend­her­ber­gen und SAC-Hüt­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung (pa­ten­te). Die Be­hör­den ver­lan­gen für die meis­ten Be­trie­be eben­falls ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent). Von der Wir­te­pa­tent­pflicht sind le­dig­lich Cam­pings, Take-aways, Kan­ti­nen so­wie Bars bis 10 Plät­ze und Be­sen­bei­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank be­freit. Die­se Be­trie­be brau­chen eine an­de­re Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis).

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb mit ei­nem pa­ten­te er­öff­nen möch­te, braucht im Kan­ton Jura ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis für Gastronomie.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such für ein pa­ten­te muss spä­tes­tens 60 Tage, das Ge­such für ein per­mis 20 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Jura

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Jura vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Fül­len Sie das Be­wil­li­gungs­ge­such aus und sen­den Sie es mit den Bei­la­gen an den Ser­vice des Arts et Mé­tiers et du Tra­vail des dé­par­te­ment de l’économie et de la santé.

Lu­zern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Lu­zern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, nicht öf­fent­li­che Per­so­nal­re­stau­rants, klei­ne Pri­vat­pen­sio­nen so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank. Auch für Ein­zel­an­läs­se muss eine Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen kei­ne spe­zi­el­le Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Alkohol.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Lu­zern wird für die Be­wil­li­gung ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Für klei­ne Ver­pfle­gungs­stän­de bis 25 Qua­drat­me­ter und klei­ne Ein­zel­an­las­se ist kein Wir­te­pa­tent, nur eine Be­triebs­be­wil­li­gung nötig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss bis spä­tes­tens zwei Wo­chen vor Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Luzern

Der Wir­te­fern­kurs Lu­zern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Lu­zern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Lu­zern nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Neu­en­burg / Neuchâtel

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen im Kan­ton Neu­en­burg eine Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis d’exploiter) be­an­tra­gen. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen über ein Selbst­kon­troll­kon­zept verfügen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Nid­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Nid­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Nah­rungs­mit­tel für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me so­wie Take-aways und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ver­eins­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, Berg­hüt­ten und ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le kön­nen eine Be­frei­ung der Be­wil­li­gungs­pflicht beantragen.

Wer eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung er­hält, muss kei­ne spe­zi­el­le Aus­schank­be­wil­li­gung beantragen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Nod­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen, Im­bis­se mit höchs­tens 6 Plät­zen, Ju­gend­her­ber­gen und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten brau­chen kein Wirtepatent.

Wir­te­pa­tent Nidwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Nid­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Nid­wal­den gibt es kei­ne pro­vi­so­ri­sche Bewilligung.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ob­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ob­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung, wenn Sie die Spei­sen oder Ge­trän­ke ge­gen Be­zah­lung für den Ge­nuss an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder mit Spi­ri­tuo­sen han­deln. Ju­gend­häu­ser, ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le, Ki­os­ke und Take-aways ohne Al­ko­hol­aus­schank sind da­von ausgenommen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Ob­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den können.

Wir­te­pa­tent Obwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ob­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, der Kan­ton Ob­wal­den stellt kei­ne pro­vi­so­ri­schen Be­wil­li­gun­gen aus.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs ein. Die ent­spre­chen­den Un­ter­la­gen er­hal­ten Sie von der Gemeinde.

Schaff­hau­sen

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Schaff­hau­sen brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder im klei­nen Rah­men mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken han­deln. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Gäs­ten. Für Ein­zel­an­läs­se muss bis spä­tes­tens 10 Tage vor dem An­lass eine Be­wil­li­gung ein­ge­holt werden.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Er­tei­lung der Be­triebs­be­wil­li­gung im Kan­ton Schaff­hau­sen wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Dies kann mit ei­ner Eig­nungs­prü­fung oder ei­ner Be­rufs­leh­re nach­ge­wie­sen wer­den. Fä­hig­keits­aus­wei­se (Wir­te­pa­ten­te) von an­de­ren Kan­to­nen wer­den eben­falls anerkannt.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • La­den Sie das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei her­un­ter und rei­chen Sie es beim in­ter­kan­to­na­len La­bor ein.

Schwyz

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Schwyz ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me mit so­zia­lem Zweck. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ist nicht mehr notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Alle Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Schwyz müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept (Hy­gie­ne­kon­zept) erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such um eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Fra­gen Sie bei Ih­rer Ge­mein­de für ein Ge­suchs­for­mu­lar nach.

So­lo­thurn

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton So­lo­thurn brau­chen na­he­zu alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen. Für Ge­le­gen­heits­an­läs­se wird eine Ein­zel­be­wil­li­gung benötigt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für eine Be­wil­li­gung wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Der Kan­ton So­lo­thurn an­er­kennt auch das Wir­te­pa­tent ge­wis­ser an­de­rer Kantone.
  • Wenn Sie Al­ko­hol aus­schen­ken möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Alkoholbewilligung.
  • Ge­su­che müs­sen bis spä­tes­tens 14 Tage vor der Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Solothurn

Der Wir­te­fern­kurs So­lo­thurn der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent So­lo­thurn vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, im Kan­ton So­lo­thurn kann für ein Jahr eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Be­an­tra­gen Sie ggf. eine Bau­be­wil­li­gung oder ho­len Sie eine Be­stä­ti­gung der Bau­be­hör­de für den ak­tu­el­len Be­trieb ein.

St. Gal­len

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton in St.Gallen eine Be­triebs­be­wil­li­gung (Pa­tent ge­nannt). Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, klei­ne­re Alp­be­trie­be so­wie Be­trie­be mit we­ni­ger als 6 Plät­zen und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­häu­ser ohne Alkoholausschank.

Es kann eine Be­wil­li­gung mit und ohne Al­ko­hol­aus­schank be­an­tragt wer­den. Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung zum Klein­han­del mit Al­ko­hol ist für Gast­ge­wer­be­be­trie­be nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton St. Gal­len wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Die­se kön­nen in ei­ner Prü­fung (Wir­te­pa­tent St.Gallen) nach­ge­wie­sen wer­den. Wer drei Jah­re Be­rufs­er­fah­rung mit Le­bens­mit­teln oder eine Be­rufs­leh­re in die­sem Be­reich ab­sol­viert hat, dem wird die Prü­fung erlassen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Stand­ort­ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. In der Re­gel fin­den Sie das Ge­such auf der Web­sei­te der Ge­mein­de (Web­sei­te der Stadt St.Gallen).

Wir­te­pa­tent St.Gallen

Der Wir­te­fern­kurs St.Gallen der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent St.Gallen vor.

Tes­sin

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung

Fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Im Kan­ton Tes­sin wird zu­dem ein Fä­hig­keits­aus­wei (Wir­te­pa­tent) und acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

Die Ge­büh­ren für die Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung wer­den von den Ge­mein­den festgelegt. 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung? 

  • Wir­te­pa­tent des Kan­tons Tes­sin oder schweiz­weit an­er­kann­tes Wirtepatent.
  • Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber muss acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung vor­wei­sen können.

Wir­te­pa­tent Tessin

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Tes­sin vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Thur­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Thur­gau eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke ver­kau­fen, brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, Her­ber­gen mit we­ni­ger als 20 Plät­zen und Campingplätze.

 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb im Kan­ton Tes­sin er­öff­nen möch­te, muss über ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­fü­gen. Ohne Wir­te­pa­tent aber mit Be­wil­li­gung kön­nen Im­bis­se bis 20 Steh- oder Sitz­plät­ze, Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank be­trie­ben werden.
  • Das Ge­such zur Be­wil­li­gung soll­te spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Thurgau

Der Wir­te­fern­kurs Thur­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Thur­gau vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung ist im Kan­ton Thur­gau in ei­ni­gen Fäl­len mög­lich. Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber hat dann ein Jahr Zeit, das Wir­te­pa­tent nach­zu­ho­len. Klä­ren Sie die Mög­lich­keit in Ih­rer Ge­mein­de ab.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Uri

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Uri be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung (Pa­tent), wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen, Ge­trän­ke oder Über­nach­tun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Hei­me, klei­ne Alp­be­trie­be, Pen­sio­nen bis sechs Bet­ten so­wie Aus­schank­stel­len bis sechs Plät­ze ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird im Kan­ton Uri nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Das Ge­such um eine Be­wil­li­gung muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Waadt / Vaud

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie gast­ge­werb­li­che Dienst­leis­tun­gen ge­gen Ent­gelt an­bie­ten, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton Waadt eine Be­triebs­be­wil­li­gung (li­cence d’établissement). Für Ein­zel­an­läs­se kann eine Ein­zel­be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den (per­mis). Aus­ge­nom­men sind me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Schu­len und Hei­me, Alp­hüt­ten, Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Bet­ten und Pro­du­zen­ten des Kan­tons, die nur fer­men­tier­te oder al­ko­hol­freie Ge­trän­ke anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Waadt wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Für den Ver­kauf von Al­ko­hol über die Gas­se muss eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung muss 30 Tage vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Waadt

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Waadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Waadt nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wal­lis

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Wal­lis un­ter­ste­hen fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und müs­sen eine Be­wil­li­gung ein­ho­len. Aus­ge­nom­men sind nur Be­her­ber­gungs­be­trie­be ohne ho­tel­ähn­li­che Leis­tun­gen, Heim und Spi­tä­ler, pri­va­te Be­triebs­kan­ti­nen und Be­trie­be von nicht mehr­wert­steu­er­pflich­ti­gen Sport‑, Kul­tur- und So­zi­al­ver­ei­nen ohne Alkoholausschank.

In der Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung ist der Klein­han­del mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Wal­lis ver­langt für eine Be­wil­li­gung im­mer ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Wallis

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Wal­lis vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Wal­lis nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Zug

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Eine Be­wil­li­gung be­nö­ti­gen Be­trie­be im Kan­ton Zug nur, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke oder Räu­me zum Kon­sum von al­ko­hol­hal­ti­gen Ge­trän­ken anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Zug müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Bei Al­ko­hol­aus­schank: Rei­chen Sie ein Be­wil­li­gungs­ge­such bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Das Be­wil­li­gungs­for­mu­lar kön­nen Sie bei der Ge­mein­de an­for­dern (For­mu­lar der Stadt Zug).

Zü­rich

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Zü­rich brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung für die Gas­tro­no­mie (Gast­wirt­schafts­pa­tent Zü­rich), wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb ei­nes der fol­gen­den Kri­te­ri­en erfüllen:

  • Sie ver­kau­fen ge­werbs­mäs­sig Spei­sen oder Ge­trän­ke an Ort und Stelle.
  • Sie ver­kau­fen im klei­nen oder mitt­le­ren Rah­men al­ko­ho­li­sche Getränke.

Da­von aus­ge­nom­men sind u.a. Pen­sio­nen und Klein­be­trie­be mit höchs­tens zehn Bet­ten, Steh- oder Sitz­plät­ze, Ju­gend­häu­ser und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­be­trie­be, so­fern kein Al­ko­hol aus­ge­schenkt wird.

Für Ein­zel­an­läs­se und tem­po­rä­re Be­trie­be stel­len die meis­ten Ge­mein­den eine be­fris­te­te Be­triebs­be­wil­li­gung aus.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wenn Sie auf öf­fent­li­chem Grund Gäs­te be­wir­ten möch­ten, müs­sen Sie dazu eine Be­wil­li­gung be­an­tra­gen. Für die Stadt Zü­rich sie­he The­ma Bou­le­vard­gas­tro­no­mie.
  • Wer bau­li­che Än­de­run­gen vor­nimmt, muss die­se be­wil­li­gen und ab­neh­men lassen.
  • Sie müs­sen das Ge­such spä­tes­tens vier Wo­chen vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, bis das Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren er­le­digt ist, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den. In der Stadt Zü­rich spricht man von ei­nem Über­brü­ckungs­pa­tent.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grün­der­pfad zum ei­ge­nen Gastrobetrieb

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Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Sie wol­len in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb eine bau­li­che Än­de­rung vor­neh­men? Da­für brau­chen Sie nicht sel­ten eine Bau­be­wil­li­gung. Be­reits bei klei­ne­ren Ver­än­de­run­gen kom­men Sie oft­mals nicht drum­her­um ein Bau­ge­such ein­zu­rei­chen. Bei bau­li­chen Än­de­run­gen müs­sen ne­ben den Bau­ge­set­zen und ‑ver­ord­nun­gen auch die kan­to­na­len Vor­ga­ben für Gas­tro­no­mie­be­trie­be be­rück­sich­tigt werden.

Bau­be­wil­li­gung nötig?

Wol­len Sie Räum­lich­kei­ten neu als Take-away, Aus­schank­räu­me oder Kü­che nut­zen? Oder möch­ten Sie pri­va­ten oder öf­fent­li­chen Bo­den neu als Ter­ras­se ver­wen­den? Dann müs­sen Sie, um eine Be­wil­li­gung zu er­lan­gen, ein Bau­ge­such stel­len.
Es gibt noch wei­te­re Fäl­le, für die Sie eine Bau­be­wil­li­gung brau­chen, zum Beispiel:

  • Sie wol­len eine gros­se Wer­be­be­schrif­tung am Ge­bäu­de anbringen
  • Ihre Um­nut­zung ver­ur­sacht Lärm oder an­de­re Emis­sio­nen (z. B. Ab­luft aus ei­ner Küche)
  • Sie brau­chen eine ge­ne­rel­le Ver­län­ge­rung der Öff­nungs­zeit über die die ge­setz­li­che Schliess­zeit hin­aus (z. B. eine Überzeitbewilligung).

Für je­den die­ser Fäl­le brau­chen Sie grund­sätz­lich eine Baubewilligung.

Inneneinrichtung eines Restaurants

Über­neh­men Sie ein be­stehen­des Re­stau­rant oder wol­len Sie eine Ter­ras­se wie­der nut­zen, die be­reits be­wil­ligt wur­de, müs­sen sie kein neu­es Bau­ge­such ein­rei­chen.
Auch kei­ne Bau­be­wil­li­gung braucht es, wenn es sich nur um klei­ne, ent­fern­ba­re Bau­ten han­delt. Bei­spie­le da­für sind: kur­ze Sicht­schutz­wand, Pa­ra­bol­spie­gel, Zaun, Ab­fall­kü­bel, Per­go­la, Sand­kas­ten, Wohn­wa­gen, mo­bi­ler Wurst­stand, Pflan­zen­kü­bel
Im Zwei­fels­fall lohnt es sich, Ihr Vor­ha­ben kurz mit der Ge­mein­de und/oder dem Bau­in­spek­to­rat zu be­spre­chen. So er­fah­ren Sie schon vor der Ein­ga­be, auf was es an­kommt und was Sie erwartet.

Vor­ge­hen

Bau­ge­su­che müs­sen meist mit ei­nem of­fi­zi­el­len For­mu­lar bei der Ge­mein­de ein­ge­reicht wer­den. In vie­len Kantonen/Gemeinden (Bern/Zürich Lu­zern) kann be­zie­hungs­wei­se muss das Bau­vor­ha­ben in elek­tro­ni­scher Form ein­ge­reicht wer­den. Sie fin­den wei­te­re An­ga­ben zum ge­nau­en Vor­ge­hen auf der Web­sei­te der Ge­mein­de oder bei der kan­to­na­len Bau­be­hör­de.
Sie müs­sen das Bau­vor­ha­ben de­tail­liert be­schrei­ben und be­grün­den. Grös­se­re Bau­vor­ha­ben müs­sen durch eine Fach­per­son (z.B. ei­nen Ar­chi­tek­ten) ein­ge­reicht wer­den. Je bes­ser Sie das Bau­ge­such vor­be­rei­ten, des­to grös­ser ist die Chan­ce, dass es be­wil­ligt wird.

Zeit ein­pla­nen

Rech­nen Sie ge­nü­gend Zeit ein, denn Bau­be­wil­li­gun­gen müs­sen ver­öf­fent­licht wer­den. An­schlies-send kön­nen An­woh­ner das Bau­vor­ha­ben durch Ein­spra­chen blo­ckie­ren. Falls Sie das be­fürch­ten, su­chen Sie vor­her das Ge­spräch mit be­trof­fe­nen Per­so­nen. Das kann sich loh­nen. Auch der Aus-tausch mit Quar­tier­kom­mis­sio­nen, Ver­ei­nen, dem Denk­mal­schutz oder Ge­mein­de­rats­mit­glie­dern kann wert­voll sein.

Die Prü­fung

  • Die zu­stän­di­ge Be­hör­de prüft Ih­ren An­trag. Sie ent­schei­det un­ter an­de­rem mit die­sen Fra­gen, ob Sie Ih­nen die Bau­be­wil­li­gung er­teilt oder nicht:
    Ist die Brand­si­cher­heit gewährleistet?
  • Wird das Orts­bild gestört?
  • Wird der Denk­mal­schutz von al­ten Ge­bäu­den eingehalten?
  • Ist das Bau­ge­such im öf­fent­li­chen Interesse?
  • Wer­den Bau­vor­schrif­ten und Zo­nen­plä­ne eingehalten?

Fa­zit

Da­mit Sie bei Ih­ren Bau­plä­nen kei­ne bö­sen Über­ra­schun­gen er­war­ten, pla­nen Sie die­se mög­lichst früh ein. Neh­men Sie sich ge­nü­gend Zeit, um die nö­ti­gen For­mu­la­re aus­zu­fül­len und ein­zu­rei­chen. Die Ent­schei­dun­gen kön­nen eine Wei­le dau­ern. In­for­mie­ren Sie am bes­ten im Vor­aus alle be­tei­lig­ten Per­so­nen. Wenn die be­trof­fe­nen Per­so­nen in­for­miert sind, kön­nen Be­schwer­den und Ver­zö­ge­run­gen ver­hin­dert wer­den. Viel­leicht er­hal­ten Sie so auch noch nütz­li­che In­puts. Grund­sätz­lich gilt, je bes­ser der Um­bau ge­plant und kom­mu­ni­ziert, des­to bes­ser die Chan­ce auf ein gu­tes Gelingen.

Un­se­re Lösungen

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Wirtin mit Wirtepatent in Café
Wer in der Schweiz ei­nen Gas­tro­be­trieb füh­ren will, braucht in den meis­ten Kan­to­nen ein Wir­te­pa­tent. Die An­for­de­run­gen un­ter­schei­den sich von Kan­ton zu Kan­ton. In die­sem Ar­ti­kel klä­ren wir die wich­tigs­ten Fra­gen rund um das Wir­te­pa­tent in der Schweiz. 

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. 

Was ist ein Wirtepatent?

Der „Kom­pe­tenz­nach­weis Gas­tro­no­mie­füh­rung“ oder der „Fä­hig­keits­aus­weis für Gas­tro­no­mie“ sind bei­des Ab­schlüs­se, die in der Um­gangs­spra­che auch Wir­te­pa­tent ge­nannt wer­den. In den meis­ten Schwei­zer Kan­to­nen be­nö­ti­gen Sie ein Wir­te­pa­tent, um eine Be­triebs­be­wil­li­gung für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu er­hal­ten. Das Wir­te­pa­tent kön­nen Sie er­lan­gen, in­dem Sie die Wir­te­prü­fung in Ih­rem Kan­ton be­stehen. In der Wir­te­prü­fung wer­den je nach Kan­ton Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Hy­gie­ne, Ar­beits­recht, Buch­hal­tung, Steu­ern, Be­triebs­füh­rung, Ser­vice und Kü­che ab­ge­fragt. Da je­der Kan­ton et­was an­de­re An­for­de­run­gen ans Wir­te­pa­tent hat, un­ter­schei­det sich auch der Um­fang der Wir­te­prü­fung von Kan­ton zu Kanton.

Wann braucht es ein Wirtepatent?

Ob Sie für Ih­ren Be­trieb ein Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, ist im kan­to­na­len Gast­ge­wer­be­ge­setz fest­ge­legt. Es gibt auch Kan­to­ne, in wel­chen Sie kein Wir­te­pa­tent brau­chen, um ei­nen Be­trieb zu lei­ten. In den meis­ten Deutsch­schwei­zer Kan­to­nen be­nö­ti­gen Sie al­ler­dings ein Wir­te­pa­tent, um eine Be­treibs­be­wil­li­gung zu er­hal­ten. Je nach Be­triebs­art und ‑an­ge­bot gibt es Aus­nah­men, die­se müs­sen aber im Ein­zel­fall ab­ge­klärt wer­den. Da­bei wird zum Bei­spiel an­ge­schaut, wie vie­le Sitz- und Steh­plät­ze es in Ih­rem Be­trieb gibt, wie gross der Be­trieb ist und ob Sie Al­ko­hol ausschenken.

In wel­chen Kan­to­nen braucht es ein Wirtepatent?

In den fol­gen­den Kan­to­nen ist ein Wir­te­pa­tent not­wen­dig: Aar­gau, Ap­pen­zell In­ner­rho­den, Ba­sel­land, Ba­sel-Stadt, Bern, Frei­burg, Genf, Jura, Lu­zern, Nid­wal­den, Ob­wal­den, Schaff­hau­sen, So­lo­thurn, St. Gal­len, Tes­sin, Thur­gau, Waadt, Wal­lis.
Auch wenn in ei­ni­gen Kan­to­nen kein Wir­te­pa­tent vor­aus­ge­setzt wird, kann man nicht ein­fach ma­chen, was man will. So oder so müs­sen Sie sich an die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten. Falls Sie also in ei­nem Kan­ton tä­tig sind, in dem kein Wir­te­pa­tent be­nö­tigt wird und Sie kei­ne Vor­kennt­nis­se ha­ben, lohnt es sich, die­se zu er­lan­gen. über­le­gen Sie sich gut, ob Sie all die­se Kennt­nis­se mit­brin­gen. Es gibt auch Kur­se, wo Sie sich die­ses Wis­sen ohne Ab­schluss mit dem Wir­te­pa­tent an­eig­nen können.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den recht­li­chen Auf­la­gen von Gas­tro­no­mie­be­trie­ben in den ein­zel­nen Kan­to­nen fin­den Sie im Ar­ti­kel zu den Be­wil­li­gun­gen in der Gastronomie.

Wir­te­pa­tent obligatorisch
Kein Wir­te­pa­tent nötig

Gibt es ein Wir­te­pa­tent für die gan­ze Schweiz?

Ja, das gibt es. Das G1-Zer­ti­fi­kat vom Gas­tro­ver­band ist schweiz­weit an­er­kannt. Je­doch kann es ab­hän­gig von den Kan­to­nen nö­tig sein, dass zu­sätz­li­che Prü­fun­gen oder Kur­se ab­sol­viert wer­den müs­sen. In we­ni­gen Kan­to­nen müs­sen Sie für den Er­halt ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung wei­te­re Be­din­gun­gen wie bei­spiels­wei­se den Nach­weis von Gast­ge­wer­be­er­fah­rung er­brin­gen. Möch­ten Sie lie­ber ei­nen mög­lichst preis­wer­ten Weg wäh­len? Dann ist es emp­feh­lens­wert, die Wir­te­prü­fung des Kan­tons zu ab­sol­vie­ren, in dem Ihr Be­trieb steht.

Wie be­kommt man ein Wirtepatent?

Es gibt un­ter­schied­li­che Wege, das Wir­te­pa­tent zu er­lan­gen: Schul­un­ter­richt mit fi­xen Un­ter­richts­zei­ten oder fle­xi­ble Fern­kur­se, die Sie in Ih­rem Tem­po ab­sol­vie­ren können.

Prä­senz­kur­se

In den meis­ten Kan­to­nen bie­ten die Gas­tro­ver­bän­de ei­nen Schul­kurs an. Die­se Ta­ges- oder Abend­kur­se dau­ern zwi­schen ei­ner Wo­che und zwei Mo­na­ten bzw. rund 10 Mo­na­ten im Abend­kurs, je nach Um­fang der Wir­te­prü­fungs­the­men. Die Prä­senz­kur­se sind be­son­ders für Per­so­nen ge­eig­net, die ge­nü­gend Zeit für ei­nen Schul­be­such ha­ben und sich eine fixe Struk­tur wün­schen. Aus­ser­dem eig­nen sich die Schul­kur­se für Quer­ein­stei­ger mit we­ni­ger gu­ten Deutsch­kennt­nis­sen, da eine Lehr­per­son den Stoff in Per­son il­lus­trie­ren kann.

Fern­kur­se

Die Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le (wirtepatent.ch) bie­tet Fern­kur­se für das Wir­te­pa­tent an. Für je­den Kan­ton gibt es ei­nen zu­ge­schnit­te­nen Wir­te­pa­tent-Fern­kurs, zu­dem gibt es ei­nen Fern­kurs, mit dem Sie sich auf das schweiz­wei­te Wir­te­pa­tent vor­be­rei­ten kön­nen. Im Ge­gen­satz zu ei­nem Schul­kurs ler­nen Sie beim Fern­kurs selb­stän­dig, be­rufs­be­glei­tend und fle­xi­bel von zu Hau­se aus. Da­bei wer­den Sie von ei­ner Kurs­be­treue­rin be­glei­tet und kön­nen je­der­zeit per E‑Mail, Whats­App oder Te­le­fon Fra­gen stel­len und das Ge­lern­te be­spre­chen. Die Wir­te­fern­kur­se sind für Per­so­nen ge­eig­net, die sich eine hohe Fle­xi­bi­li­tät wün­schen, mög­lichst schnell das Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, sich die Zeit selb­stän­dig ein­tei­len möch­ten und die eine ge­wis­se Selbst­dis­zi­plin mitbringen.

Wie sieht die Wir­te­prü­fung aus?

Die Wir­te­prü­fun­gen sind un­ter­schied­lich or­ga­ni­siert und ge­stal­tet. Das geht von ei­nem klei­ne­ren Mul­ti­ple-Choice-Tests bis zu um­fang­rei­chen Mo­dul­prü­fun­gen, die meh­re­re Tage dau­ern. Die Wir­te­prü­fun­gen fin­den an fi­xen Da­ten statt, in der Re­gel mel­den Sie sich im Ver­lauf des Kur­ses für die Prü­fun­gen an.

Wie viel kos­tet ein Wirtepatent?

Wie viel der Kurs kos­tet, ist ab­hän­gig von der ge­wähl­ten Kurs­art und da­von, wie um­fang­reich der Kurs bzw. das Wir­te­pa­tent ist. Zu­sätz­lich zu den Kurs­ge­büh­ren kommt in den meis­ten Fäl­len noch eine Prü­fungs­ge­bühr dazu.

Kann man das Wir­te­pa­tent ausleihen?

Nein, es ist ver­bo­ten, ein Wir­te­pa­tent aus­zu­lei­hen. Das Aus­lei­hen kann recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Als Be­wil­li­gungs­in­ha­ber sind Sie für den rei­bungs­lo­sen Ab­lauf in Ih­rem Be­trieb zu­stän­dig und haf­ten auch bei Vor­fäl­len. Wenn Sie Ihr Wir­te­pa­tent ver­mie­ten, ha­ben Sie nicht die nö­ti­ge Kon­trol­le über die Be­triebs­ab­läu­fe. Aus­ser­dem wird von den Be­hör­den kon­trol­liert, ob die ver­ant­wort­li­che Per­son zu den Haupt­öff­nungs­zei­ten vor Ort ist und die Ver­ant­wor­tung trägt.

Wie lan­ge ist das Wir­te­pa­tent gültig?

Das Wir­te­pa­tent hat kein Ab­lauf­da­tum. Be­ach­ten Sie, dass Sie bei ei­nem Kan­tons­wech­sel ge­ge­be­nen­falls er­neut eine Wir­te­prü­fung ab­le­gen müssen.

Fa­zit

Sie se­hen: Da­durch, dass das Gast­ge­wer­be kan­to­nal ge­re­gelt ist, ist es nicht ein­fach, ab­schlies­sen­de Ant­wor­ten zu ge­ben. Ver­schaf­fen Sie sich ei­nen Über­blick über die Be­stim­mun­gen der ein­zel­nen Kan­to­ne und er­fah­ren Sie, wel­che Vor­aus­set­zun­gen Sie für eine Be­wil­li­gung er­fül­len müssen.

Un­se­re Lösungen

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. 

Wir­te­pa­tent Schweiz

Der Wir­te­fern­kurs Schweiz der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf die Mo­dul­prü­fun­gen und die G1-Zer­ti­fi­kats­prü­fung vor.

Grund­kurs Gastronomieführung

Falls Sie kein Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, sich aber trotz­dem im Be­reich der Gas­tro­no­mie wei­ter­bil­den möch­ten, ist der Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung die idea­le Lö­sung für Sie.

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