Der L-GAV regelt den Mindestlohn in der Gastronomie
Eine der bren­nends­ten Fra­gen von Mit­ar­bei­ten­den im Gast­ge­wer­be ist der Lohn. Der L‑GAV re­gelt schweiz­weit ei­nen ein­heit­li­chen Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie. Trotz­dem sind für die ei­ge­ne Lohn­hö­he ver­schie­de­ne Be­din­gun­gen zu be­ach­ten. In die­sem Bei­trag klä­ren wir die wich­tigs­ten Fra­gen zum The­ma Lohn im Gastgewerbe. 

Net­to- und Bruttolohn

Grund­sätz­lich wird zwi­schen ei­nem Brut­to- und Net­to­lohn un­ter­schie­den. Der ver­ein­bar­te Lohn zwi­schen Ar­beit­ge­ber und ‑neh­mer ist der Brut­to­lohn. Von die­sem wer­den die So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ab­ge­zo­gen. Die ob­li­ga­to­ri­schen sind AHV/IV/EO (5.3 %) und die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (1.1 %). Da­ne­ben sind auch noch an­de­re Lohn­ab­zü­ge mög­lich und ver­pflich­tend. Nach den Ab­zü­gen bleibt der Net­to­lohn, die­ser ist in den meis­ten Fäl­len tie­fer als der Brut­to­lohn. So­mit er­hal­ten Ar­beit­neh­mer im­mer ei­nen Net­to­lohn ausbezahlt.

Ein Bei­spiel dazu:

Tim ar­bei­tet Teil­zeit als Kell­ner im Re­stau­rant Röss­li und hat ei­nen Mo­nats­lohn von Fr. 2‘000.-. Da­bei han­delt es sich um den Bruttolohn.

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 106.-
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 22.-
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 128.-
 
  • (Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 2‘000.-) — (Fr. 128.-) = Fr. 1872.- Net­to­lohn, wel­cher Tim aus­be­zahlt bekommt

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich.

Min­dest­lohn

Min­dest­lohn in der Gastronomie

Im Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L‑GAV) ist ein schweiz­wei­ter Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie ge­re­gelt. Un­ter den L‑GAV fal­len alle Be­trie­be, die gast­ge­werb­li­che Leis­tun­gen an­bie­ten. Zahlt eine Ar­beit­ge­be­rin den Min­dest­lohn nicht, dro­hen ihr recht­li­che Sank­tio­nen. Im Gast­ge­wer­be ist schweiz­weit ein ein­heit­li­cher Lohn für ge­leis­te­te Ar­beit aus­zu­be­zah­len. Es bleibt die Fra­ge, wer be­kommt wie viel Min­dest­lohn und war­um. In der un­ten­ste­hen­den Ta­bel­le fin­den Sie eine Über­sicht über die ak­tu­el­len Mindestlöhne.

Lohn­ka­te­go­rie Min­dest­lohn pro Mo­nat und Stunde*
Ia) ohne Berufsausbildung** 
Fr. 3’713.- 
Fr. 20.40
Ib) mit Pro­gres­so-Aus­bil­dung (5 Wochen)** 
Fr. 3’943.- 
Fr. 21.66
II) mit Be­rufs­at­test (2 Jahre) 
Fr. 4’070.- 
Fr. 22.36
IIIa) mit Be­rufs­leh­re (3 Jahre) 
Fr. 4’528.- 
Fr. 24.88
IIIb) mit Be­rufs­leh­re und 6 Tage be­rufs­spe­zi­fi­sche Weiterbildung 
Fr. 4’635.- 
Fr. 25.47
IV) mit Berufsprüfung 
Fr. 5’293.- 
Fr. 29.08

* Ba­sis 42-Stun­den-Wo­che, Zu­schlä­ge für Fe­ri­en (10.65 %), Fei­er­ta­ge (2.27 %) und 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) kom­men noch dazu.

** Bei ei­ner Neu­an­stel­lung oder ei­nem Be­triebs­wech­sel kann der Min­dest­lohn, je nach bis­he­ri­ger Aus­bil­dung für eine Dau­er von drei bis zwölf Mo­na­ten um ma­xi­mal 8 % ge­senkt werden.

Min­dest­lohn­rech­ner

Mit un­se­rem Min­dest­lohn­rech­ner kön­nen Sie ganz ein­fach aus­rech­nen, wie viel Sie je nach Aus­bil­dungs­stu­fe und Stel­len­pro­zent Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den be­zah­len müssen:

Mo­nat­li­cher Bruttolohn

3470

Stun­den­lohn

19.07

Höhe des Mindestlohnes

Im Art. 10 vom L‑GAV wird die ent­schei­den­de Fra­ge nach der Höhe des Loh­nes ge­re­gelt. Bei der Höhe der Min­dest­löh­ne wird nach der Art der Aus­bil­dung un­ter­schie­den. Vor der An­stel­lung ei­nes neu­en Mit­ar­bei­ters ist zu schau­en, zu wel­cher Lohn­ka­te­go­rie er ge­hört. Auch aus­län­di­sche Aus­bil­dun­gen sind teil­wei­se in der Schweiz gül­tig. Dies ent­schei­det das Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und In­no­va­ti­on (SBFI).

Die ver­schie­de­nen Ka­te­go­rien er­hal­ten ei­nen un­ter­schied­lich ho­hen Min­dest­lohn. Das ist auf die Art und Dau­er der Aus­bil­dung zu­rück­zu­füh­ren. Da­her er­hal­ten Per­so­nen ohne Be­rufs­bil­dung ei­nen tie­fe­ren Lohn als Mit­ar­bei­ten­de mit ei­nem eid­ge­nös­si­schen Fä­hig­keits­zeug­nis. Alle Min­dest­löh­ne in der Gas­tro­no­mie wur­den per 01.02.2026 erhöht.

Aus­nah­men

Ein­füh­rungs­zeit
Zur Ein­füh­rung dür­fen neue Mit­ar­bei­ten­de aus­nahms­wei­se zu ei­nem tie­fe­ren Lohn als den Min­dest­lohn an­ge­stellt wer­den. Aber auch dies ist im L‑GAV klar ge­re­gelt. Der Lohn darf ma­xi­mal um 8 % ge­kürzt wer­den und dies auch nur für eine Zeit von drei bis ma­xi­mal zwölf Mo­na­ten. Da­mit ein tie­fe­rer Lohn wäh­rend der Ein­füh­rungs­zeit be­zahlt wer­den darf, muss dies von An­fang an schrift­lich im Ver­trag aus­ge­han­delt wor­den sein.

Stu­die­ren­de
Auf Stu­die­ren­de, die ei­nen Ne­ben­job in der Gas­tro­no­mie ha­ben, ist der Min­dest­lohn nicht an­wend­bar. Be­din­gung ist, dass die­se Per­so­nen kein Stu­di­um im Zu­sam­men­hang mit dem Gast­ge­wer­be ma­chen und das Stu­di­um ihre Voll­zeit­be­schäf­ti­gung ist.

Prak­ti­kan­tin­nen
Auch Prak­ti­kan­tin­nen sind vom Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie aus­ge­nom­men. Ge­mäss Art. 11 L‑GAV ha­ben sie le­dig­lich den An­spruch auf ei­nen mo­nat­li­chen Brut­to­lohn von min­des­tens Fr. 2‘390.-. Um Geld zu spa­ren, kön­nen aber nicht nor­ma­le Mit­ar­bei­ten­de als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt wer­den. Nur Stu­die­ren­de von gas­tro­no­mi­schen Fach­schu­len, wel­che als Teil ih­rer Aus­bil­dung ein Prak­ti­kum ab­sol­vie­ren müs­sen, kön­nen als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt werden.

Ler­nen­de
Bei Ler­nen­den steht die Aus­bil­dung im Zen­trum. Des­halb er­hal­ten sie auch nicht den nor­ma­len Min­dest­lohn. Die gröss­ten Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de in der Gas­tro­no­mie ha­ben aber auch ei­nen Min­dest­lohn für Ler­nen­de ver­ein­bart. Die­ser ist im 1. Lehr­jahr Fr. 1‘020.-, im 2. Lehr­jahr Fr. 1‘300.- und im 3. Lehr­jahr Fr. 1‘550.-. Wird ein Ler­nen­der nach sei­ner er­folg­rei­chen Aus­bil­dung an­ge­stellt, er­hält er ganz nor­mal den Min­dest­lohn ausbezahlt.

Nicht­ein­hal­ten des Mindestlohns

Die Kon­troll­stel­le des L‑GAV ist da­für zu­stän­dig, dass auch wirk­lich alle Be­trof­fe­nen den Min­dest­lohn er­hal­ten. Bei die­ser Stel­le kön­nen An­ge­stell­te eine neu­tra­le und un­ent­gelt­li­che In­for­ma­ti­on er­hal­ten, wenn die Richt­li­ni­en des L‑GAV nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Dies ist per E‑Mail oder Te­le­fon möglich.

Auch eine Kla­ge ist mög­lich. In die­sem Fall führt die Kon­troll­stel­le eine Kon­trol­le im be­trof­fe­nen Be­trieb durch. Wur­de tat­säch­lich zu we­nig Lohn aus­be­zahlt, setzt die Kon­troll­stel­le der Ar­beit­ge­be­rin eine Frist von 30 Ta­gen zur Nach­zah­lung. Wur­de auch in die­ser Zeit nicht der Lohn nach­be­zahlt, muss die Ar­beit­ge­be­rin mit recht­li­chen Kon­se­quen­zen rechnen.

13. Mo­nats­lohn

Durch den L‑GAV ist auch ein 13. Mo­nats­lohn vor­ge­schrie­ben (Art. 13). So­mit ha­ben Mit­ar­bei­ten­de ei­nen An­spruch auf ei­nen zu­sätz­li­chen Mo­nats­lohn pro Jahr. Die­ser ist auch zu be­zah­len, wenn die Mit­ar­bei­te­rin krank war und/oder ei­nen Un­fall hat­te. Der 13. Mo­nats­lohn ist auch wäh­rend und nach der Schwan­ger­schaft aus­zu­be­zah­len. Für Mit­ar­bei­ter wird zu­sätz­lich auch die Zeit wäh­rend des Mi­li­tärs an­ge­rech­net. Der 13. Mo­nats­lohn kann pe­ri­odisch, z.B. ein­mal jähr­lich, zwei­mal jähr­lich, Ende Sai­son, aber auch mo­nat­lich aus­be­zahlt wer­den. Per­so­nen, wel­che im Stun­den­lohn an­ge­stellt sind, er­hal­ten je­den Mo­nat den An­teil ih­res 13. Mo­nats­lohns ausbezahlt.

Trink­geld

Das Trink­geld wird vom Gast frei­wil­lig be­zahlt. Wie das Trink­geld un­ter den Mit­ar­bei­ten­den auf­ge­teilt wird, kann in je­dem Be­trieb sel­ber ge­re­gelt wer­den. Das Trink­geld ist aber kein Lohn­be­stand­teil und darf des­halb auch nicht an den Min­dest­lohn an­ge­rech­net werden.

Bei­spiel:

Be­kommt je­mand Fr. 100.- Trink­geld pro Mo­nat. Dann darf der Min­dest­lohn nicht ein­fach um Fr. 100.- ge­kürzt wer­den, weil die Per­son Trink­geld be­kom­men hat.

Das Trinkgeld darf nicht an den Mindestlohn angerechnet werden.

Über­stun­den

Auch Über­stun­den sind zu­sätz­lich zum nor­ma­len Min­dest­lohn ge­schul­det. Muss eine Per­son mehr Stun­den ar­bei­ten als nor­ma­ler­wei­se, dann be­kommt sie auch ent­spre­chend mehr Lohn. Es darf nicht der Min­dest­lohn aus­be­zahlt wer­den und da­für müs­sen dann Mit­ar­bei­ten­de mehr Stun­den Ar­beit leisten.

Lohn­sys­tem

Nach L‑GAV ist eine An­stel­lung im Fest- oder Um­satz­lohn mög­lich, aber auch eine Kom­bi­na­ti­on da­von. Beim Fest­lohn wis­sen die Mit­ar­bei­ten­den ge­nau, wel­chen Lohn sie er­hal­ten. Die­ser Be­trag ist je­den Mo­nat gleich hoch, un­ab­hän­gig da­von, wie hoch der Um­satz im Be­trieb ist. Beim Um­satz­lohn er­hält die Mit­ar­bei­te­rin ei­nen ge­wis­sen Teil des Um­sat­zes, den sie er­wirt­schaf­tet, aus­be­zahlt. Das Trink­geld zählt nicht zum Um­satz. Läuft es in ei­nem Mo­nat nicht so gut, dann ist trotz­dem min­des­tens der Min­dest­lohn der Gas­tro­no­mie zu be­zah­len. Im Nor­mal­fall wer­den Mit­ar­bei­ten­de im Gast­ge­wer­be mit ei­nem Fest­lohn angestellt.

Bei­spiel:

Tim hat eine 3‑jährige Be­rufs­leh­re ab­sol­viert und ist im Um­satz­lohn an­ge­stellt. Er er­hält 10 % vom Um­satz.
In ei­nem schlech­ten Mo­nat be­trägt der Um­satz Fr. 10‘000.-. So­mit wür­de Tim nur Fr. 1‘000.- aus­be­zahlt be­kom­men. Sei­ne Ar­beit­ge­be­rin muss ihm trotz­dem den Min­dest­lohn von Fr. 4‘470.- bezahlen.

Stun­den­lohn

In der Gas­tro­no­mie ist es üb­lich, dass Teil­zeit­an­ge­stell­te im Stun­den­lohn an­ge­stellt wer­den. Auch hier muss der Min­dest­lohn ein­ge­hal­ten wer­den. Da­für wird der Min­dest­lohn auf eine Stun­den­ba­sis her­un­ter­ge­rech­net. Wich­tig im Stun­den­lohn ist, dass die Fe­ri­en- und Fei­er­tags­ent­schä­di­gung (10.65 % und 2.27 %) Ende Mo­nat zu­sätz­lich zum Lohn zu be­zah­len ist. Je­den Mo­nat muss auch der An­teil (8.33 %) des 13. Mo­nats­lohns aus­be­zahlt werden.

Ein Bei­spiel dazu:

An­drea ar­bei­tet 20 Stun­den pro Mo­nat als Kell­ne­rin im Re­stau­rant zum Lö­wen und ver­dient Fr. 25.- pro Stunde.

  • So­mit hat sie ei­nen Stun­den­lohn von Fr. 500.- pro Monat.
  • Fe­ri­en­zu­schlag (10.65 %) von Fr. 500.- = Fr. 53.25
  • Fei­er­tags­zu­schlag (2.27 %) von Fr. 500.- = Fr. 11.35
  • An­teil 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) von Fr, 500.- = Fr. 41.65
= AHV-Brut­to­lohn: Fr. 500.- + Fr. 53.25 + Fr. 11.35 + Fr. 41.65 = Fr. 606.25

Ab­ge­zo­gen wird:

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 606.25 = Fr. 32.15
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 606.25 = Fr. 6.65
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 38.80

 

  • (AHV-Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 606.25) — (Fr. 38.80) = Fr. 567.45 be­kommt An­drea ausbezahlt
 

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich/zwingend.

Lohn­aus­zah­lung

Die Lohn­aus­zah­lung muss grund­sätz­lich am letz­ten Tag des Mo­na­tes er­fol­gen. Wenn Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ein­ver­stan­den sind, kann der Lohn auch bis spä­tes­tens am 6. des nächs­ten Mo­nats be­zahlt wer­den. Je­den Mo­nat muss der Ar­beit­neh­mer eine über­sicht­li­che Lohn­ab­rech­nung er­hal­ten. Auf die­ser muss klar er­sicht­lich sein, wie viel Brut­to- und Net­to­lohn der Ar­beit­neh­mer hat.

Lohn­ent­wick­lung

Der Brut­to­min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie und Ho­tel­le­rie ist als un­ters­tes Mi­ni­mum zu ver­ste­hen, wel­ches zwin­gend alle Ar­beit­neh­mer be­kom­men müs­sen. Dem­entspre­chend ist eine Lohn­er­hö­hung je­der­zeit mög­lich und soll­te auch re­gel­mäs­sig ge­macht wer­den. Da­mit kann die gute Ar­beit von Mit­ar­bei­ten­den und die Treue bei län­ge­rer Be­schäf­ti­gung im Be­trieb be­ach­tet wer­den. Auch Ar­beit­neh­mer kön­nen in ei­nem Ge­spräch eine Lohn­er­hö­hung an­spre­chen. Soll­te sich eine Ar­beit­ge­be­rin stur an den Min­dest­lohn hal­ten, ist dies ge­setz­lich kor­rekt, kann aber dazu füh­ren, dass gute Mit­ar­bei­ten­de den Be­trieb verlassen.

Fa­zit

Der Min­dest­lohn muss bei bei üb­li­chen Ar­beits­be­digun­gen im­mer ein­ge­hal­ten wer­den. Die Höhe des Loh­nes ist ab­hän­gig von der Art der Aus­bil­dung. Beim Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie han­delt es sich um das ab­so­lu­te Mi­ni­mum, das be­zahlt wer­den muss. An­sons­ten dro­hen recht­li­che Sank­tio­nen. Dies be­deu­tet, dass auch mehr be­zahlt wer­den kann und auch soll, wenn gute Leis­tun­gen er­bracht wer­den. Das Trink­geld darf aber in kei­nem Fall an die­sen Lohn an­ge­rech­net wer­den. An­ge­stell­te ha­ben zu be­ach­ten, dass es sich um ein Brut­to­min­dest­lohn han­delt. Da­her wer­den noch die Lohn­ab­zü­ge ge­tä­tigt und am Ende wird ein tie­fe­rer Net­to­lohn ausbezahlt.

Un­se­re Lösungen

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

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Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Gül­tig­keit des L‑GAVs

Aus­ge­deutscht be­deu­tet «L‑GAV» Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag. Ab­ge­schlos­sen wird er von den Lan­des­ver­bän­den für die gan­ze Schweiz. Da der L‑GAV vom Bun­des­rat für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klärt wur­de, ist es egal, wo Sie Ih­ren Gas­tro­be­trieb füh­ren und in wel­cher Form: Der L‑GAV gilt. Das heisst für Sie, dass Sie den L‑GAV ein­hal­ten müs­sen, auch wenn Sie bei­spiels­wei­se kein Mit­glied im Ver­band sind. Es gibt ge­mäss Art. 2 des L‑GAVs Aus­nah­men, die nicht den Be­stim­mun­gen des L‑GAVs un­ter­stellt sind.

Funk­ti­on des L‑GAVs

Der L‑GAV de­fi­niert den Mass­stab für alle Ar­beits­be­din­gun­gen in der Gas­tro­no­mie. Kein Be­trieb darf Mit­ar­bei­ten­de an­stel­len und sie im Ar­beits­ver­trag schlech­ter stel­len, als der L‑GAV dies vor­gibt. Des­halb re­gelt der L‑GAV auch ei­nen gros­sen Teil al­ler mög­li­chen Ver­ein­ba­run­gen wie Min­dest­löh­ne, Fe­ri­en, Kün­di­gung oder Ar­beits­zei­ten. Eine der gros­sen Aus­nah­men, die nicht durch den L‑GAV ge­re­gelt wird, ist das Trink­geld.

Personalbestimmungen im Gastgewerbe sind im L-GAV geregelt.

Das Wich­tigs­te aus dem L‑GAV

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie den L‑GAV in je­dem Fall kom­plett durch­le­sen und ein­hal­ten. Die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen ha­ben wir Ih­nen aber hier kurz zusammengefasst:

Ar­beits­zeit (Art. 15 ff.):

  • In der Gas­tro­no­mie ha­ben Sie eine durch­schnitt­li­che Ar­beits­wo­che von 42 Stun­den. Es gibt Aus­nah­men wie Sai­son­be­trie­be (43.5 Std. / Wo­che) oder Klein­be­trie­be (45 Std. / Woche).
  • Ihre An­ge­stell­ten ha­ben 5 Wo­chen Fe­ri­en und 6 Fei­er­ta­ge im Jahr zu­gu­te. Die Re­ge­lun­gen zu Fe­ri­en und Fei­er­ta­gen fin­den Sie in den Ar­ti­keln 17 und 18 des L‑GAVs. Wich­tig ist, dass Sie Ih­ren An­ge­stell­ten min­des­tens zwei der fünf Fe­ri­en­wo­chen am Stück be­wil­li­gen. Kün­det Ihr Mit­ar­bei­ter vor Jah­res­en­de, müs­sen Sie ihm an­teils­mäs­sig die nicht­be­zo­ge­nen Fe­ri­en- und Fei­er­ta­ge ausbezahlen.
  • Auch Über­stun­den sind ge­re­gelt (Art. 15, Zif­fer 4): Ihre Mit­ar­bei­ten­den ha­ben An­spruch dar­auf, in­nert nütz­li­cher Frist im Um­fang der ge­leis­te­ten Über­stun­den Frei­zeit zu beziehen.

Min­dest­lohn (Art. 10):

  • Beim Min­dest­lohn gibt es vor al­lem eine gros­se Re­gel: Er darf NIE un­ter­schrit­ten wer­den. Egal, in wel­chem Lohn­sys­tem Ihre Mit­ar­bei­ten­den an­ge­stellt sind. Soll­te Ihre Mit­ar­bei­te­rin im Um­satz­lohn nicht ge­nü­gend Um­satz ge­ne­riert ha­ben, um den Min­dest­lohn zu er­rei­chen, müs­sen Sie dem­nach für die Dif­fe­renz auf­kom­men. Sie kön­nen es nicht mit ei­nem hö­he­ren Lohn aus ei­nem an­de­ren Mo­nat kom­pen­sie­ren. Der Min­dest­lohn un­ter­schei­det sich je nach Aus­bil­dungs­stu­fe. Sie fin­den nach­fol­gend eine Über­sicht der Min­dest­löh­ne (ab 01.02.2026):
Lohn­ka­te­go­rie Min­dest­lohn pro Mo­nat und Stunde*
Ia) ohne Berufsausbildung** 
Fr. 3’713.- 
Fr. 20.40
Ib) mit Pro­gres­so-Aus­bil­dung (5 Wochen)** 
Fr. 3’943.- 
Fr. 21.66
II) mit Be­rufs­at­test (2 Jahre) 
Fr. 4’070.- 
Fr. 22.36
IIIa) mit Be­rufs­leh­re (3 Jahre) 
Fr. 4’528.- 
Fr. 24.88
IIIb) mit Be­rufs­leh­re und 6 Tage be­rufs­spe­zi­fi­sche Weiterbildung 
Fr. 4’635.- 
Fr. 25.47
IV) mit Berufsprüfung 
Fr. 5’293.- 
Fr. 29.08

In un­se­rem Bei­trag zur Lohn­ver­gü­tung fin­den Sie ei­nen Min­dest­lohn­rech­ner. Mit die­sem kön­nen Sie aus­rech­nen, wie viel Sie Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den je nach Aus­bil­dungs­stu­fe und Stel­len­pro­zen­te be­zah­len müssen.

Kün­di­gungs­fris­ten (Art. 6, Ziff. 1)

  • Zwi­schen dem ers­ten und fünf­tem Ar­beits­jahr dür­fen Sie Ih­rem Mit­ar­bei­ter mit ei­ner ein­mo­na­ti­gen Frist künden.
  • Ab dem sechs­ten Ar­beits­jahr gilt eine zwei mo­na­ti­ge Kündigungsfrist.
  • Von Kün­di­gungs­fris­ten pro­fi­tie­ren so­wohl Ihre Mit­ar­bei­ten­den als auch Sie als Ar­beit­ge­ber: Sie selbst ha­ben ge­nü­gend Zeit, je­mand Neu­es ein­zu­stel­len und Ihre Mit­ar­bei­ter kön­nen nicht kurz­fris­tig ent­las­sen werden.

Bus­sen

Der L‑GAV gibt den Min­dest­stan­dard vor, wes­halb Sie als Ar­beit­ge­be­rin Ihre Mit­ar­bei­ten­den nie zu schlech­te­ren Be­din­gun­gen an­stel­len dür­fen. Soll­ten Sie ge­gen den L‑GAV ver­stos­sen, kann Ihr Ar­beit­neh­mer Scha­den­er­satz ver­lan­gen. Un­ter Um­stän­den müs­sen Sie in sol­chen Fäl­len Bus­sen be­zah­len. Sind Sie sich un­si­cher bei ei­ner Fra­ge rund um den L‑GAV? Die Kon­troll­stel­le des L‑GAVs gibt kos­ten­los und neu­tral Aus­kunft über den L‑GAV und wie man sich ge­gen Ver­stös­se weh­ren kann.

Vor­tei­le für den Arbeitgeber

Der L‑GAV bie­tet den Ar­beit­neh­men­den vie­le Vor­tei­le, je­doch ist der Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag auch für Ar­beit­ge­ber ein Vor­teil. So ha­ben sich die Ge­werk­schaf­ten bei­spiels­wei­se ver­pflich­tet, dass sie kei­ne Streiks durch­füh­ren (Art. 37, Ziff. 2). Auch wer­den Dum­ping­löh­ne ver­hin­dert, die ei­nen un­fai­ren Wett­be­werbs­vor­teil für ge­wis­se Be­trie­be wären.

Fa­zit

Der L‑GAV bringt so­wohl Ar­beit­neh­men­den als auch Ar­beit­ge­bern Si­cher­heit. Die idea­le Grund­la­ge, um das Gast­ge­wer­be wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Durch die All­ge­mein­gül­tig­keit gibt es schweiz­weit ein­heit­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, an die sich alle hal­ten, wo­durch alle die­sel­ben Spiel­re­geln haben.

Un­se­re Lösungen

Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Schnel­le Rechtsberatung

Zahl­rei­che und teu­re Rechts­strei­tig­kei­ten las­sen sich ver­mei­den, wenn man früh­zei­tig die mög­li­chen recht­li­chen Pro­ble­me er­kennt und han­delt. Nut­zen Sie die schnel­le Rechts­be­ra­tung un­se­rer Part­ner­fir­ma correct.ch. Vier­tel­stün­di­ge Be­ra­tung — Preis Fr. 50.-

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

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Vor dem Vertragsabschluss

Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss müs­sen Sie ei­ni­ge Din­ge beachten:

Stel­len­mel­de­pflicht

Als ers­tes müs­sen Sie prü­fen, ob die freie Stel­le der Stel­len­mel­de­pflicht un­ter­liegt. Be­rufs­ar­ten, die schweiz­weit min­des­tens eine Ar­beits­lo­sig­keit von 5 % auf­wei­sen, sind grund­sätz­lich mel­de­pflich­tig. Mit dem Check-Up 2026 kön­nen Sie kon­trol­lie­ren, ob die freie Stel­le in Ih­rem Be­trieb mel­de­pflich­tig ist. In der Gas­tro­no­mie sind 2026 we­ni­ge Be­rufs­ar­ten mel­de­pflich­tig. Die­se müs­sen Sie zu­erst beim zu­stän­di­gen RAV melden.

Stel­len­aus­schrei­bung

Nach­dem das RAV die freie Stel­le in ei­nem spe­zi­el­len On­line-Stel­len­por­tal ver­öf­fent­licht hat, müs­sen Sie eine Sperr­frist von fünf Ar­beits­ta­gen ab­war­ten, bis Sie die Stel­le selbst ex­tern aus­schrei­ben dür­fen. Ein Gross­teil der Stel­len wird heu­te über das In­ter­net aus­ge­schrie­ben. Gute On­line-Stel­len­por­ta­le für die Gas­tro­no­mie sind: gastroexpress.ch, jobs.ch, hotelcareer.ch, jobscout24.ch, jobs-gastro.ch. Die Stel­len­aus­schrei­bung darf nicht dis­kri­mi­nie­rend sein. Er­wäh­nen Sie im­mer den Zu­satz m/w/d.

Vor­stel­lungs­ge­spräch

Am Vor­stel­lungs­ge­spräch dür­fen Sie nur Fra­gen mit ei­nem di­rek­ten Be­zug zur Ar­beits­stel­le stel­len. Fra­gen ohne Be­zug zur Ar­beits­stel­le kön­nen das Per­sön­lich­keits­recht der Be­wer­be­rin­nen ver­let­zen. Die Fra­ge nach dem bis­he­ri­gen Lohn wäre z. B. nicht er­laubt. Bei un­er­laub­ten Fra­gen dür­fen Be­wer­be­rin­nen lügen.

Ver­trags­ab­schluss

Wenn Sie ei­nen pas­sen­den Mit­ar­bei­ter ge­fun­den ha­ben, soll­ten Sie ins­be­son­de­re die­se The­men aus­drück­lich im Ar­beits­ver­trag regeln:

  • Ver­trags­par­tei­en
  • Ar­beits­be­reich / Funktion
  • Be­ginn und Dau­er des Vertrags
  • Be­rufs­aus­bil­dung
  • Brut­to­lohn
  • Mo­nat­li­che Lohn­ab­zü­ge und Zulagen
  • 13. Mo­nats­lohn
  • Aus­zah­lung des Lohns
  • Trink­gel­der
  • Ar­beits­zeit und ‑pen­sum
  • Über­stun­den
  • Pro­be­zeit
  • Kün­di­gung
  • Ferien‑, Fei­er- und Ruhetage

Die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen zum Ein­zel­ar­beits­ver­trag sind im Ob­li­ga­tio­nen­recht (OR) ge­re­gelt. Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen aus­ser­dem den Lan­des-Ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L GAV) be­ach­ten. Der Bun­des­rat hat den L‑GAV für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klärt. Das be­deu­tet, dass er für alle im Gast­ge­wer­be tä­ti­gen Be­trie­be der Schweiz gilt, auch wenn sie nicht Mit­glied in ei­nem Ver­band sind. Wor­auf müs­sen Sie beim Ver­fas­sen des Ver­trags be­son­ders ach­ten? In den nächs­ten Ab­schnit­ten er­hal­ten Sie kon­kre­te Tipps und Empfehlungen.

Arbeitsvertrag wird unterschrieben

Schrift­form

Nor­ma­le Ar­beits­ver­trä­ge müs­sen Sie nicht zwin­gend schrift­lich ab­schlies­sen. Aus Be­weis­grün­den ist ein schrift­li­cher Ver­trag aber drin­gend zu emp­feh­len. Aus­ser­dem gibt es zahl­rei­che Be­stim­mun­gen im Ge­setz, von de­nen Sie nur schrift­lich ab­wei­chen kön­nen (z. B. ab­wei­chen­de Re­ge­lung der Pro­be­zeit oder Un­ter­kunft und Ver­pfle­gung). Lehr­ver­trä­ge müs­sen Sie zwin­gend schrift­lich abschliessen.

Pro­be­zeit

Die Pro­be­zeit ist eine Test­pha­se. Da­bei kön­nen sich Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ge­gen­sei­tig ken­nen­ler­nen. Wenn die Zu­sam­men­ar­beit nicht funk­tio­niert, kön­nen die Par­tei­en mit kur­zen Fris­ten kün­di­gen. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung im Ar­beits­ver­trag be­trägt die Pro­be­zeit ge­mäss L GAV nur 14 Tage. Sie kön­nen die Pro­be­zeit schrift­lich aber auf höchs­tens drei Mo­na­te ver­län­gern. Eine sol­che Ver­län­ge­rung auf drei Mo­na­te ist meis­tens für bei­de Par­tei­en vor­teil­haft. Die Kün­di­gungs­frist wäh­rend der Pro­be­zeit be­trägt min­des­tens drei Tage. Die Kün­di­gungs­frist kann eben­falls schrift­lich ver­län­gert werden.

Lohn

Die Lohn­zah­lung ist Ihre Haupt­pflicht als Ar­beit­ge­be­rin. An sich ist je­des Lohn­sys­tem zu­läs­sig (Fest­lohn, Um­satz­lohn oder Kom­bi­na­tio­nen). Aber Ach­tung: Der L‑GAV schreibt ei­nen Min­dest­lohn vor. Un­ab­hän­gig vom Lohn­sys­tem hat der Ar­beit­neh­mer An­spruch auf die­sen Min­dest­lohn. Er­reicht der Brut­to­lohn bei ei­nem Um­satz­lohn in ei­nem Mo­nat den Min­dest­lohn nicht, müs­sen Sie die Dif­fe­renz zum Min­dest­lohn zah­len. Je nach Aus­bil­dung des Ar­beit­neh­mers un­ter­schei­det sich die Höhe des Min­dest­lohns. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie im Ar­beits­ver­trag er­wäh­nen, wel­che Aus­bil­dun­gen der Ar­beit­neh­mer ab­ge­schlos­sen hat. Die ak­tu­el­len Min­dest­löh­ne fin­den Sie in Art. 10 und 11 des L‑GAVs.

Trink­geld

Trink­gel­der wer­den we­der im L‑GAV noch im OR aus­drück­lich ge­re­gelt. Um Klar­heit zu schaf­fen, ist eine ver­trag­li­che Re­ge­lung da­her rat­sam. Sie kön­nen z. B. ver­ein­ba­ren, dass das ge­sam­te Trink­geld in eine ge­mein­sa­me Kas­se ein­be­zahlt und an­schlies­send im gan­zen Team auf­ge­teilt wird. Eine an­de­re Mög­lich­keit ist, dass je­der sein ei­ge­nes Trink­geld be­hal­ten darf.

Ar­beits­zeit und Freizeit

Die durch­schnitt­li­che wö­chent­li­che Ar­beits­zeit be­trägt nach L‑GAV grund­sätz­lich 42 Stun­den pro Wo­che. Für Sai­son- und Klein­be­trie­be gel­ten be­son­de­re Ar­beits­zei­ten. Wich­tig: Die Es­sens­zeit ist nicht Ar­beits­zeit und muss pro Mahl­zeit min­des­tes 30 Mi­nu­ten dau­ern. Wenn Ihre Mit­ar­bei­ter in die­ser Zeit al­ler­dings die Ar­beits­be­reit­schaft auf­recht­erhal­ten müs­sen (z. B. Gäs­te be­die­nen, wenn wel­che kom­men), gilt die Es­sens­zeit auch als Ar­beits­zeit. Ihre Mit­ar­bei­ter ha­ben An­spruch auf zwei Ru­he­ta­ge pro Wo­che. Für ei­ni­ge Er­eig­nis­se wie die ei­ge­ne Hoch­zeit, To­des­fall von Ver­wand­ten, Um­zug usw. dür­fen sie ge­mäss L‑GAV be­zahl­te ar­beits­freie Tage beziehen.

Ar­beits­be­wil­li­gun­gen

Aus­län­di­sche Ar­beit­neh­mer aus Dritt­staa­ten brau­chen eine Ar­beits­be­wil­li­gung, da­mit Sie in der Schweiz ar­bei­ten dür­fen. Mit Dritt­staa­ten sind Staa­ten ge­meint, die nicht Teil der EU/EFTA sind. Ar­beit­ge­be­rin­nen, die Dritt­staa­t­an­ge­hö­ri­ge ohne die er­for­der­li­chen Be­wil­li­gun­gen be­schäf­ti­gen, kön­nen mit ei­ner Bus­se, Geld­stra­fe oder so­gar Ge­fäng­nis­stra­fe be­straft wer­den. Küm­mern Sie sich früh­zei­tig um die Ar­beits­be­wil­li­gun­gen. Im Ar­beits­ver­trag mit Ar­beit­neh­mern aus Dritt­staa­ten ist die­se Klau­sel empfehlenswert:

Der Ar­beits­ver­trag tritt nur in Kraft, wenn all­fäl­lig not­wen­di­ge aus­län­der­recht­li­che Ar­beits­be­wil­li­gun­gen er­teilt werden.

Kün­di­gung

Ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma ist die Kün­di­gung. Sie dür­fen kei­ne un­ter­schied­li­chen Kün­di­gungs­fris­ten für sich selbst und Ihre Ar­beit­neh­mer ver­ein­ba­ren. Wenn Sie trotz­dem un­ter­schied­li­che Kün­di­gungs­fris­ten ver­ein­ba­ren, gilt die län­ge­re Kün­di­gungs­frist für bei­de Par­tei­en. Nach der Pro­be­zeit gilt im ers­ten bis zum fünf­ten Ar­beits­jahr ge­mäss L‑GAV eine Kün­di­gungs­frist von ei­nem Mo­nat. Da­nach sind es zwei Monate.

Ei­nen be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag kön­nen Sie nur kün­di­gen, wenn das schrift­lich ver­ein­bart wur­de. Eine sol­che Klau­sel im Ar­beits­ver­trag ist oft sinn­voll. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung gilt der be­fris­te­te Ar­beits­ver­trag als un­künd­bar. Un­künd­bar heisst, dass Sie den Ar­beits­ver­trag nur aus wich­ti­gen Grün­den (z. B. Dieb­stahl) auf­lö­sen können.

Fa­zit

Ein gut for­mu­lier­ter Ar­beits­ver­trag för­dert die Rechts­si­cher­heit und kann Strei­tig­kei­ten ver­mei­den. Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss gibt es ei­ni­ge Din­ge wie die Stel­len­mel­de­pflicht und die Stel­len­aus­schrei­bung zu be­ach­ten. Kommt es zum Ver­trags­ab­schluss, soll­ten Sie die wich­tigs­ten The­men wie Lohn, Pro­be­zeit, Ar­beits- und Frei­zeit so­wie Kün­di­gungs­fris­ten schrift­lich re­geln. Im Gast­ge­wer­be müs­sen Sie ne­ben dem OR auch die Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­rück­sich­ti­gen. Mit un­se­ren Vor­la­gen sind Sie bes­tens ausgerüstet:

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Schnel­le Rechtsberatung

Zahl­rei­che und teu­re Rechts­strei­tig­kei­ten las­sen sich ver­mei­den, wenn man früh­zei­tig die mög­li­chen recht­li­chen Pro­ble­me er­kennt und han­delt. Nut­zen Sie die schnel­le Rechts­be­ra­tung un­se­rer Part­ner­fir­ma correct.ch. Vier­tel­stün­di­ge Be­ra­tung — Preis Fr. 50.-

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gas­tro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing.

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Bild­quel­le 2: Pxhere/pxhere.ch

Gestresst in der Gastronomie
Stress ist in der Gas­tro­no­mie sehr ver­brei­tet. Kur­ze Zeit­fens­ter, hohe Er­war­tun­gen und kör­per­li­che Be­las­tung füh­ren zu ei­nem Ar­beits­um­feld, das Mit­ar­bei­ter stark for­dert. Ein be­wuss­ter Um­gang mit Stress ist ent­schei­dend für Ge­sund­heit und Leis­tungs­fä­hig­keit al­ler Mitarbeiterinnen. 

E‑Learning Um­gang mit Stress

Mit dem E‑Learning «Um­gang mit Stress in der Gas­tro­no­mie» er­hal­ten Sie eine an­spre­chen­de Schu­lung, um Ihre Mit­ar­bei­ten­den nach­hal­tig zu schulen.

In der Schweiz ist Stress am Ar­beits­platz weit ver­brei­tet. Im Jahr 2022 ga­ben rund 30 % der Er­werbs­tä­ti­gen an, sich emo­tio­nal er­schöpft zu füh­len. Ähn­lich vie­le Er­werbs­tä­ti­ge ga­ben an, am Ar­beits­platz so viel Stress zu er­fah­ren, dass sie es nicht mehr schaf­fen, die­sen aus­zu­glei­chen. Die­ser Zu­stand be­las­tet nicht nur die Mit­ar­bei­ter, son­dern auch das Be­triebs­kli­ma. Mit ge­ziel­ten Mass­nah­men lässt sich Stress ak­tiv ab­bau­en. Zu­dem ist es mög­lich, ei­ge­ne Res­sour­cen bei den Mit­ar­bei­ten­den auf­zu­bau­en, die ih­nen bei der Stress­be­wäl­ti­gung hel­fen. Wie ge­hen Sie mit Stress in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb um?

Was ist Stress?

Stress ist eine kör­per­li­che und psy­chi­sche Re­ak­ti­on auf An­for­de­run­gen, die als be­las­tend oder über­for­dernd emp­fun­den wer­den. In der Gas­tro­no­mie ent­steht Stress oft durch Zeit­druck, hohe Er­war­tun­gen der Gäs­te, kör­per­li­che An­stren­gung und so­zia­le In­ter­ak­tio­nen auf en­gem Raum. Stress ist nicht im­mer ne­ga­tiv. Auf kur­ze Dau­er kann er die Leis­tungs­fä­hig­keit stei­gern. Chro­ni­scher Stress hin­ge­gen wirkt sich ne­ga­tiv auf Ge­sund­heit und Ar­beits­qua­li­tät aus. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie Ihre Mit­ar­bei­ter dar­in schu­len, wie mit Stress um­ge­gan­gen wer­den kann. Das hilft da­bei, dass Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen zu­frie­den und ge­sund bleiben.

Wie ent­steht Stress in der Gastronomie?

Stress in der Gas­tro­no­mie ent­steht durch eine Kom­bi­na­ti­on aus ex­ter­nen und in­ter­nen Fak­to­ren. Ex­ter­ne Fak­to­ren sind zum Bei­spiel hohe Ar­beits­be­las­tung, Zeit­druck, Per­so­nal­man­gel, Lärm, Hit­ze, Kon­flik­te und lan­ge Ar­beits­zei­ten. In­ter­ne Fak­to­ren be­tref­fen die in­di­vi­du­el­le Be­wer­tung der Si­tua­ti­on. Wer sich stän­dig un­ter Druck setzt, kei­ne Pau­sen zu­lässt oder Kon­flik­te nicht an­spricht, er­höht das per­sön­li­che Stress­le­vel. Be­son­ders kri­tisch ist der Stress im Gas­tro­no­mie­be­trieb wie Re­stau­rant, Bar oder Café wäh­rend Stoss­zei­ten, wenn je­der Mo­ment zählt und Feh­ler so­fort sicht­bar werden.

Stress vorbeugen in der Gastronomie

Stress­prä­ven­ti­on

Prä­ven­ti­on von Stress be­ginnt mit der Ana­ly­se der Ar­beits­be­din­gun­gen. In der Gas­tro­no­mie sind kla­re Ab­läu­fe, gute Kom­mu­ni­ka­ti­on im Team und rea­lis­ti­sche Zeit­pla­nung zen­tra­le Ele­men­te. Ein struk­tu­rier­ter Ta­ges­ab­lauf und das Prio­ri­tä­ten­set­zen re­du­zie­ren wei­te­re un­nö­ti­ge Be­las­tung. Un­ter­stüt­zen Sie als Füh­rungs­kraft Ihre Mit­ar­bei­ter und schaf­fen Sie ein Um­feld, in dem of­fen über Be­las­tun­gen ge­spro­chen wird. Schaf­fen Sie Hand­lungs­spiel­räu­me und zei­gen Sie all­ge­mein Wert­schät­zung. Schu­lun­gen zum Um­gang mit Stress, er­go­no­mi­sche Ar­beits­plät­ze und Pau­sen­re­ge­lun­gen sind wei­te­re ein­fa­che, je­doch wich­ti­ge Mass­nah­men. Zu­dem zählt die per­sön­li­che Ebe­ne. Mo­ti­vie­ren Sie Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen zu Selbst­re­fle­xi­on, Atem­tech­ni­ken, Be­we­gung, re­gel­mäs­si­ge Pau­sen und ge­sun­der Er­näh­rung. All das hilft, Stress bei der Ar­beit in der Gas­tro­no­mie bes­ser zu bewältigen.

Fa­zit

In der Gas­tro­no­mie – sei es im Re­stau­rant, in der Bar oder im Café – kön­nen Mit­ar­bei­ten­de rasch Stress emp­fin­den. Da­für gibt es un­ter­schied­li­che Grün­de. Ent­schei­dend ist, wie mit Stress um­ge­gan­gen wird. Ein be­wuss­ter Um­gang mit Stress schützt nicht nur die Ge­sund­heit der Mit­ar­bei­te­rin­nen, son­dern ver­bes­sert auch die Ser­vice­qua­li­tät und das Be­triebs­kli­ma. Ge­stress­te Mit­ar­bei­ter nei­gen dazu, die­se Stim­mung an Gäs­te oder an­de­re Mit­ar­bei­te­rin­nen her­an­zu­tra­gen. Gas­tro­no­mie­be­trie­be, die Stress­prä­ven­ti­on ernst neh­men, in­ves­tie­ren in die Zu­kunft. Denn ge­sun­de Mit­ar­bei­ten­de sind die Grund­la­ge für zu­frie­de­ne Gäs­te und ei­nen er­folg­rei­chen Betrieb.

Un­se­re Lösungen

E‑Learning Um­gang mit Stress

Mit dem E‑Learning «Um­gang mit Stress in der Gas­tro­no­mie» er­hal­ten Sie eine an­spre­chen­de Schu­lung, um Ihre Mit­ar­bei­ten­den nach­hal­tig zu schulen.

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Text­quel­le: Ge­sund­heits­för­de­rung Schweiz: Job-Stress-In­dex 2022. Mo­ni­to­ring von Kenn­zah­len zum Stress bei Er­werbs­tä­ti­gen in der Schweiz. Fak­ten­blatt 72. Au­gust 2022, Bern.

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In der Gas­tro­no­mie geht es oft hek­tisch zu und her. Sei es in Re­stau­rants, in Ca­fés oder in ei­ner Bar, wenn vie­le Be­stel­lun­gen auf ein­mal ein­tref­fen, dann geht die Post ab. Mit­ar­bei­te­rin­nen lau­fen za­ckig um­her, die Kö­che hei­zen den Herd und die Che­fin de Ser­vice di­ri­giert die Be­stel­lun­gen. Plötz­lich ein lau­ter Knall und ein Mit­ar­bei­ter liegt am Bo­den und hält sich den schmer­zen­den Fuss. Er ist über eine her­um­lie­gen­de Kis­te ge­stol­pert und hat sich ver­letzt. Wie hät­ten Sie die­sen Un­fall ver­hin­dern können?

Un­fall­ge­fah­ren

Die Gas­tro­no­mie zählt zu den Bran­chen mit er­höh­tem Un­fall­ri­si­ko. Grund da­für sind oft Zeit­druck, enge Ar­beits­räu­me und man­geln­de Kon­zen­tra­ti­on. Da­bei füh­ren heis­se Flüs­sig­kei­ten, rut­schi­ge Bö­den, elek­tri­sche Ge­rä­te und der un­ge­schul­te Um­gang mit Mes­sern schnell zu ge­fähr­li­chen Si­tua­tio­nen. Schnitt­ver­let­zun­gen durch fal­sche Hand­ha­bung von Kü­chen­werk­zeu­gen sind be­son­ders ver­brei­tet. Mit der rich­ti­gen Prä­ven­ti­on schüt­zen Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den vor sol­chen Unfällen.

Prä­ven­ti­ons­mass­nah­men

Die Un­fall­ver­hü­tung in der Gas­tro­no­mie be­ginnt mit der Ana­ly­se der Ar­beits­ab­läu­fe. Ar­beits­be­rei­che müs­sen klar struk­tu­riert und Stol­per­fal­len be­sei­tigt wer­den. Rutsch­fes­te Bö­den, gut sicht­ba­re Warn­hin­wei­se und re­gel­mäs­si­ge War­tung von Ge­rä­ten sind Grund­vor­aus­set­zun­gen. Mit­ar­bei­ten­de müs­sen im si­che­ren Um­gang mit Mes­sern ge­schult wer­den. Schnitt­tech­ni­ken, kor­rek­te La­ge­rung und Rei­ni­gung der Mes­ser sind Teil der Schu­lung. Re­gel­mäs­si­ge Aus­bil­dun­gen und kla­re Not­fall­plä­ne stär­ken das Si­cher­heits­be­wusst­sein im Team. Wis­sen Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen, wie sie in ei­nem Not­fall re­agie­ren müssen?

Stressige Situation Küche

Ver­hal­ten im Notfall

Ers­te Hil­fe in der Gas­tro­no­mie muss schnell und ef­fek­tiv er­fol­gen. Je­der Be­trieb soll­te über eine gut aus­ge­stat­te­te Ers­te-Hil­fe-Sta­ti­on ver­fü­gen. Pflas­ter, Ver­bands­ma­te­ri­al, Kühl­packs und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel müs­sen je­der­zeit griff­be­reit sein. Mit­ar­bei­ter müs­sen re­gel­mäs­sig in Ers­ter Hil­fe ge­schult wer­den, ins­be­son­de­re im Um­gang mit Schnitt­ver­let­zun­gen und Ver­bren­nun­gen. Bei Strom­un­fäl­len oder schwe­ren Stür­zen ist das Wis­sen le­bens­ret­ten­der Mass­nah­men wie die sta­bi­le Sei­ten­la­ge oder Herz-Lun­gen-Wie­der­be­le­bung ent­schei­dend. Ein kla­rer Ab­lauf­plan für Not­fäl­le, in­klu­si­ve Not­ruf­num­mern und Zu­stän­dig­kei­ten, muss al­len Mit­ar­bei­te­rin­nen be­kannt sein.

Fa­zit

Ar­beits­si­cher­heit in der Gas­tro­no­mie ist kei­ne Op­ti­on, son­dern eine Vor­aus­set­zung für ei­nen funk­tio­nie­ren­den Gas­tro­no­mie­be­trieb. Die Un­fall­ver­hü­tung be­ginnt bei der Pla­nung der Ar­beits­um­ge­bung und reicht bis zur Schu­lung al­ler Mit­ar­bei­ter. Nur durch ge­leb­te Prä­ven­ti­on, kla­re Re­geln und re­gel­mäs­si­ge Schu­lun­gen las­sen sich Ri­si­ken mi­ni­mie­ren und ein si­che­res Ar­beits­um­feld schaf­fen. Schüt­zen Sie Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen durch an­spre­chend ver­mit­tel­te Arbeitssicherheit.

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E‑­Lear­ning-Pa­ket Prä­ven­ti­on und Ers­te Hilfe

Mit dem E‑­Lear­ning-Pa­ket «Prä­ven­ti­on und Ers­te Hil­fe» schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den nach­hal­tig. Sie er­hal­ten an­spre­chen­de In­hal­te zu den The­men Um­gang mit Mes­sern, Stol­pern und Aus­rut­schen und Ers­te Hilfe.

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Be­ra­tung Versicherungen

Möch­ten Sie eine kos­ten­lo­se Be­ra­tung er­hal­ten? Un­ser Part­ner kon­tak­tiert Sie ger­ne für ein un­ver­bind­li­ches Be­ra­tungs­ge­spräch. Sie pro­fi­tie­ren von ei­nem Gas­tro­pe­dia Ra­batt von bis zu 25 % auf den Be­triebs- und Personenversicherungen.

Ob­li­ga­to­ri­sche Versicherungen

Fol­gend zei­gen wir Ih­nen, wel­che Ver­si­che­run­gen Sie für sich und Ihre Mit­ar­bei­ten­den in der Gas­tro­no­mie ab­schlies­sen müs­sen. Wenn Sie eine Ein­zel­fir­ma grün­den, gel­ten Sie so­wohl als Selb­stän­dig­er­wer­ben­der als auch als Ar­beit­ge­ber. In die­sem Fall wer­den Sie von vie­len So­zi­al­ver­si­che­run­gen als Spe­zi­al­fall be­han­delt. De­tails zu die­sen Aus­nah­men fin­den Sie in der Be­schrei­bung der je­wei­li­gen Versicherung.

So­zi­al­ver­si­che­rung Ar­beit­neh­mer Selb­stän­di­ge Fi­nan­zie­rung

AHV/IV/EO

Ob­li­ga­to­risch. spä­tes­tens ab dem 1.1 nach dem 20. Lebensjahr 
Obligatorisch 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (5.3 %)

ALV (Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Nicht versicherbar 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (1.1 %)

BVG

Ob­li­ga­to­risch, wenn zwi­schen 18 und 65 Jah­re + jähr­lich mind. 22’680.- Einkommen 
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 
Fa­mi­li­en­zu­la­gen
Berechtigt 
Berechtigt 
Kan­to­nal unterschiedlich 

KV (Kran­ken­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Obligatorisch 
Arbeitnehmer 

BUV (Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitgeber 

NBUV (Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitnehmer 

KTG (Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung)

Ob­li­ga­to­risch nach L‑GAV
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 

1. Säu­le (AHV / IV / EO)

Fällt das Er­werbs­ein­kom­men in­fol­ge von Al­ter oder Tod des Ehe­part­ners weg, soll die Al­ters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung (AHV) den Exis­tenz­be­darf de­cken. Die AHV ist für alle in der Schweiz wohn­haf­ten oder er­werbs­tä­ti­gen Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 17. Ge­burts­tag müs­sen Er­werbs­tä­ti­ge Bei­trä­ge be­zah­len. Spä­tes­tens ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 20. Ge­burts­tag sind alle Per­so­nen (so­mit auch Nicht­er­werbs­tä­ti­ge) beitragspflichtig.

Die In­va­li­den­ver­si­che­rung (IV) deckt das Ri­si­ko der In­va­li­di­tät auf­grund Krank­heits- und Un­fall­fol­gen ab.

Die Er­werbs­er­satz­ord­nung (EO) er­setzt den Per­so­nen, die Militär‑, Zi­vil­dienst oder Zi­vil­schutz leis­ten, ei­nen Teil des Lohn­aus­falls. Zu­dem über­nimmt die EO wäh­rend 14 Wo­chen nach der Ge­burt den Lohn­aus­fall bei Mutterschaft.

Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV)

Die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV) er­bringt Leis­tun­gen im Fal­le der Ar­beits­lo­sig­keit, Kurz­ar­beit, wet­ter­be­ding­ten Ar­beits­aus­fäl­len und Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Ar­beit­ge­be­rin und för­dert die Wie­der­ein­glie­de­rung von Er­werbs­lo­sen in den Arbeitsmarkt.

Grund­sätz­lich sind alle Ar­beit­neh­mer ver­si­che­rungs­pflicht. Das heisst, dass Sie auch als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH sich und Ihre Ar­beit­neh­mer bei der ALV an­mel­den müs­sen. Füh­ren Sie ein Ein­zel­un­ter­neh­men oder sind Sie Teil ei­ner Per­so­nen­ge­sell­schaft, gel­ten Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der und sind nicht versicherbar.

Ab­rech­nung der 1. Säu­le und der ALV

So­wohl Sie als Ar­beit­ge­ber als auch Ihre Ar­beit­neh­mer zah­len je 5.3 % des AHV-Brut­to­lohns als Bei­trä­ge an die AHVIV und EO. Die ALV be­trägt 2.2 % des Brut­to­lohns, wo­bei auch hier je die Hälf­te (1.1 %) vom vom Ar­beit­neh­mer bzw. Ar­beit­ge­ber be­zahlt wird.

Vor der Grün­dung oder Über­nah­me Ih­res Be­triebs müs­sen Sie sich bei der Aus­gleichs­kas­se an­mel­den. Für Mit­glie­der des Be­rufs­ver­ban­des Gas­tro­Su­is­se ist die Ver­bands­kas­se Gas­tro­So­cial die zu­stän­di­ge Aus­gleichs­kas­se (ob­li­ga­to­risch). Sind Sie nicht Mit­glied von Gas­tro­Su­is­se, mel­den Sie sich und Ihre An­ge­stell­ten bei der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Aus­gleichs­kas­se an.

Die Aus­gleichs­kas­se ent­schei­det, ob Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der oder Ar­beit­neh­mer gel­ten. Als Ar­beit­neh­mer gel­ten Sie dann, wenn Sie als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH im Un­ter­neh­men ar­bei­ten. Die AHV-Prä­mi­en sind für Selbst­stän­di­ge tie­fer als für An­ge­stell­te. Die­se Ein­tei­lung ist auch für wei­te­re Ver­si­che­run­gen wie die Un­fall­ver­si­che­rung oder Pen­si­ons­kas­se wichtig.

Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (BVG)

Die Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (auch Pen­si­ons­kas­se ge­nannt) soll Rent­nern ein fi­nan­zi­ell kom­for­ta­bles Le­ben über dem Exis­ten­mi­ni­mum er­mög­li­chen. Ob­li­ga­to­risch bei­trags­pflich­tig sind Ihre Mit­ar­bei­ten­den, wel­che zwi­schen 18 Jah­re und 65 Jah­re (Frau­en 64 Jah­re) alt sind und jähr­lich min­des­tens Fr. 22’680.- ver­die­nen. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen we­nigs­tens die Hälf­te der Prä­mie übernehmen.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie als Be­triebs­füh­re­rin frei ent­schei­den, bei wel­cher der vie­len Pen­si­ons­kas­sen Sie Ihre Mit­ar­bei­ter ver­si­chern. Im L‑GAV des Gast­ge­wer­bes gibt es aber ei­ni­ge zu­sätz­li­che Be­stim­mun­gen, wel­che bei der Be­ruf­li­chen Vor­sor­ge be­ach­tet wer­den müs­sen. Die wich­tigs­te Pen­si­ons­kas­se, die mit dem L‑GAV kon­form ist, ist die Ver­bands­kas­se GastroSocial.

Als selbst­stän­dig­er­wer­ben­de Per­son sind Sie hin­ge­gen nicht ob­li­ga­to­risch der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge un­ter­stellt, kön­nen sich aber frei­wil­lig ver­si­chern las­sen. Bes­ten­falls ver­si­chern Sie sich gleich bei der­sel­ben Pen­si­ons­kas­se wie Ihr Personal.

Fa­mi­li­en­zu­la­gen

Die Fa­mi­li­en­zu­la­gen sol­len die Kos­ten, die den El­tern durch den Un­ter­halt ih­rer Kin­dern ent­ste­hen, aus­glei­chen. Alle Ar­beit­neh­mer, Nicht­er­werbs­tä­ti­ge und Selb­stän­di­ge­wer­ben­den in der Schweiz sind anspruchsberechtigt.

Als Ar­beit­ge­ber müs­sen Sie sich in im Kan­ton Ih­res Be­trie­bes ei­ner dort tä­ti­gen Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen und die Bei­trä­ge ein­zah­len. Die­se Ver­pflich­tung be­steht auch dann, wenn Sie nur Per­so­nal ohne Kin­der be­schäf­ti­gen. Die Zu­la­gen müs­sen Sie dann zu­sam­men mit dem Lohn den Ar­beit­neh­mern auszahlen.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de un­ter­ste­hen Sie der Fa­mi­li­en­zu­la­gen­ord­nung des Kan­tons, in wel­chem Sie von der AHV er­fasst sind. Sie müs­sen sich dort ei­ner Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen, auch wenn Sie selbst kei­ne Fa­mi­li­en­zu­la­gen be­zie­hen. Falls Sie An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen ha­ben, er­hal­ten Sie die Zu­la­gen di­rekt von der Ausgleichskasse.

Kran­ken­ver­si­che­rung (KV)

Die Kran­ken­ver­si­che­rung ist für in der Schweiz woh­nen­de Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ver­si­che­rung ist da­bei Sa­che Ih­rer Mit­ar­bei­ter. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen Ihr Per­so­nal dar­auf hin­wei­sen, dass der Ab­schluss der Ver­si­che­rung ob­li­ga­to­risch ist.

Un­fall­ver­si­che­run­gen (UVG)

Die Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung (BUV) über­nimmt die Hei­lungs­kos­ten und die Lohn­fort­zah­lung bei ei­nem Aus­fall auf­grund ei­nes Un­falls wäh­rend der Ar­beit oder auf dem Arbeitsweg.

Sie sind als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, alle Mit­ar­bei­ter ge­gen Be­rufs­un­fall zu ver­si­chern. Als Mit­glied ei­ner AG oder GmbH gel­ten Sie auch als Ar­beit­neh­mer, falls Sie in der Ge­sell­schaft ar­bei­ten. In die­sem Fall müs­sen auch Sie ver­si­chert wer­den. Die ge­sam­ten Kos­ten der Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung tra­gen Sie als Ar­beit­ge­ber und kön­nen nicht vom Lohn Ih­rer An­ge­stell­ten ab­ge­zo­gen werden.

Die Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung ver­si­chert ge­gen Un­fäl­le in der Frei­zeit. Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 8 Stun­den pro Wo­che bzw. 32 Stun­den im Mo­nat ar­bei­ten, müs­sen ge­gen Nicht­be­rufs­un­fall ver­si­chert wer­den. Die Prä­mie der Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung zie­hen Sie Ih­ren An­ge­stell­ten vom Lohn ab. Sie als Ar­beit­ge­be­rin über­wei­sen den Prä­mi­en­be­trag dann an die Versicherung.

Die Un­fall­ver­si­che­rung für die BUV wie die NBUV kann über die Suva oder bei ei­ner an­de­ren zu­ge­las­se­nen Ver­si­che­rung (Pri­vat­ver­si­che­rer, Kran­ken­kas­sen, öf­fent­li­che Un­fall­ver­si­che­rungs­kas­sen) ab­ge­schlos­sen wer­den. Die Höhe der Prä­mi­en ist von der Grös­se so­wie des all­ge­mei­nen Ri­si­kos des Be­triebs abhängig.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der sind Sie nicht ob­li­ga­to­risch un­fall­ver­si­chert. Sie kön­nen sich aber frei­wil­lig bei der­sel­ben Ver­si­che­rung wie Ihr Per­so­nal ver­si­chern lassen.

Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung (KTG)

Ge­mäss dem L‑GAV für das Gast­ge­wer­be sind Sie als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, für alle Ihre Ar­beit­neh­me­rin eine Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ab­zu­schlies­sen. Ist eine Mit­ar­bei­te­rin krank oder fällt sie we­gen Mut­ter­schaft aus, be­kommt sie wei­ter­hin ei­nen Teil des Lohns wäh­rend ei­ner be­stimm­ten Zeit­dau­er. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen min­des­tens die Hälf­te der Prä­mie über­neh­men. Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de ist die KTG nicht ob­li­ga­to­risch, der Ab­schluss ei­ner frei­wil­li­gen Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ist aber zu empfehlen.

Für die Wahl der pas­sen­den KTG kön­nen Sie sich von ver­schie­de­nen pri­va­ten Ver­si­che­run­gen Of­fer­ten ein­ho­len, da­mit Sie de­ren An­ge­bo­te ver­glei­chen können.

Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung

Be­sit­zen Sie Be­triebs­fahr­zeu­ge, müs­sen Sie für die­se eine Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung ab­schlies­sen. Die Ver­si­che­rung be­zahlt, wenn mit dem ver­si­cher­ten Fahr­zeug Per­so­nen oder Sa­chen ge­schä­digt wer­den. Es kommt da­bei nicht dar­auf an, wer das Auto fährt. Zu­sätz­lich kön­nen Sie mit ei­ner Kas­ko­ver­si­che­rung Sach­schä­den am Fahr­zeug ab­de­cken. Die Kas­ko­ver­si­che­rung ist freiwillig.

Frei­wil­li­ge Versicherungen

Im Fol­gen­den stel­len wir Ih­nen die Ver­si­che­run­gen vor, wel­che nicht ob­li­ga­to­risch ab­ge­schlos­sen wer­den müs­sen, trotz­dem aber sehr zu emp­feh­len sind für ei­nen Gastronomiebetrieb.

Füh­ren Sie be­reits vor der Er­öff­nung Ih­res Be­trie­bes eine Ri­si­ko­ana­ly­se durch. Da­bei de­cken Sie die Ri­si­ken Ih­res Gast­ge­wer­be­be­triebs auf und kön­nen sich in ei­nem nächs­ten Schritt über­le­gen, wel­che Ver­si­che­run­gen die pas­sen­den für Ih­ren Be­trieb sind. Für alle auf­ge­führ­ten Ver­si­che­run­gen gibt es ver­schie­dens­te An­ge­bo­te pri­va­ter Ver­si­che­rer. Leis­tun­gen und Preis kön­nen da­bei va­ri­ie­ren, wes­halb das Ein­ho­len von meh­re­ren Of­fer­ten zum Ver­gleich emp­foh­len wird.

Be­triebs­haft­pflicht

Schä­di­gen Sie durch Ih­ren Gast­ge­wer­be­be­trieb Per­so­nen oder Sa­chen, so wer­den Sie haft­pflich­tig. Dies kann schnell teu­er wer­den, wenn sich bspw. ein Gast auf­grund ei­ner Le­bens­mit­tel­ver­gif­tung für meh­re­re Tage ins Spi­tal muss und län­ge­re Zeit ar­beits­un­fä­hig bleibt. Sol­che Schä­den kön­nen Sie mit ei­ner Be­triebs­haft­pflicht ver­si­chern. Die Ver­si­che­rung deckt je nach Bran­che ver­schie­de­ne Ri­si­ken ab. Wir emp­feh­len Ih­nen des­halb, eine auf die Gas­tro­no­mie zu­ge­schnit­te Be­triebs­haft­pflicht abzuschliessen.

Wählen Sie Versicherungen aus, die für Ihr Restaurant passend sind

Sach­ver­si­che­rung

Eine Sach­ver­si­che­rung schützt das ge­sam­te In­ven­tar Ih­res Re­stau­rants wie Wa­ren, Ma­schi­nen, Com­pu­ter und Werk­zeu­ge. Grund­sätz­lich de­cken Sach­ver­si­che­run­gen Schä­den durch Feu­er, Was­ser oder Ein­bruch. Wich­tig ist, dass Sie den ge­nau­en Wert des In­ven­tars re­gel­mäs­sig über­prü­fen, weil die Ver­si­che­rungs­sum­me dem Er­satz­wert der Ge­gen­stän­de entspricht.

Ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Die­se Ver­si­che­rung müs­sen Sie nur ab­schlies­sen, wenn Sie Ei­gen­tü­mer des Be­trie­bes sind. Die Ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt Ihre Lie­gen­schaft vor sämt­li­chen Ri­si­ken. Die Feu­er- und Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist in den meis­ten Kan­to­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ele­men­tar­ver­si­che­rung schützt da­bei vor Schä­den durch die Na­tur wie bspw. Ha­gel, Sturm oder Über­schwem­mun­gen. Eine Ge­bäu­de­ver­si­che­rung soll­ten Sie in je­dem Fall ab­schlies­sen, denn Schä­den am Ge­bäu­de kön­nen schnell hohe Kos­ten verursachen.

Ge­bäu­de­haft­pflicht

Ver­letzt sich ein Gast durch ei­nen her­ab­fal­len­den Dach­zie­gel oder stürzt auf­grund Glatt­eis beim Ein­gang des Re­stau­rant, wer­den Sie als Ei­gen­tü­me­rin des Ge­bäu­des haft­bar. Die Ge­bäu­de­haft­pflicht über­nimmt Schä­den, wel­che durch das Ge­bäu­de bzw. Grund­stück entstehen.

Be­triebs­un­ter­bruch­ver­si­che­rung

Muss Ihr Re­stau­rant län­ger ge­schlos­sen blei­ben z.B. we­gen ei­nes Bran­des, kann dies die Exis­tenz Ih­res Re­stau­rants ge­fähr­den. Die Ver­si­che­rung deckt in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on die fi­nan­zi­el­len Fol­gen des Be­triebs­un­ter­bruchs. Das heisst die di­rek­ten Kos­ten so­wie den ent­gan­ge­nen Gewinn.

Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Falls es zu Strei­tig­kei­ten mit dem Lie­fe­ran­ten, Kun­den oder Mit­ar­bei­ter kommt, kann es in ei­nem Ver­fah­ren vor Ge­richt schnell teu­er wer­den. Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung si­chert Sie ge­gen die fi­nan­zi­el­len Ri­si­ken sol­cher Rechts­strei­tig­kei­ten ab, hilft Ih­nen aber auch bei all­ge­mei­nen ju­ris­ti­schen Fragen.

Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung

In ei­nem Un­ter­neh­men fal­len Ver­wal­tungs­rä­te, Ge­schäfts­füh­rer oder Per­so­nen in lei­ten­der Po­si­ti­on wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen. Ver­let­zen die­se Per­so­nen Ihre Pflich­ten, kön­nen Sie scha­den­er­satz­pflich­tig wer­den. Die Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung deckt die­ses Ri­si­ko ab, in­dem sie all­fäl­li­ge Scha­den­kos­ten über­nimmt oder ab­wehrt. Eine sol­che Ver­si­che­rung ist vor al­lem bei grös­se­ren Un­ter­neh­men sinnvoll.

Fa­zit

Wir emp­feh­len Ih­nen, die ein­zel­nen Ver­si­che­run­gen sorg­fäl­tig zu ver­glei­chen. Da­mit ver­hin­dern Sie, dass Sie für be­stimm­te Schä­den oder Aus­fäl­le mehr­fach oder gar nicht ab­ge­deckt sind. Be­den­ken Sie, dass die ab­ge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen für Sie fi­nan­zi­ell trag­bar sein müs­sen. Las­sen Sie sich da­her im Vor­her­ein gut be­ra­ten und schlies­sen Sie Ver­si­che­run­gen ab, wel­che auf das Gast­ge­wer­be zu­ge­schnit­ten sind.

Un­se­re Lösungen

Be­ra­tung Versicherungen

Möch­ten Sie eine kos­ten­lo­se Be­ra­tung er­hal­ten? Un­ser Part­ner kon­tak­tiert Sie ger­ne für ein un­ver­bind­li­ches Be­ra­tungs­ge­spräch. Sie pro­fi­tie­ren von ei­nem Gas­tro­pe­dia Ra­batt von bis zu 25 % auf den Be­triebs- und Personenversicherungen.

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Gastrojob.ch

Gastrojob.ch ist das Schwei­zer Por­tal für die Stel­len­su­che und Stellenausschreibung. 

Pa­trick von der Bur­ger­bar ist ver­zwei­felt. Seit ei­ni­gen Wo­chen kämpft er mit Per­so­nal­man­gel im Ser­vice. Meh­re­re Mit­ar­bei­ten­de ha­ben den Be­trieb in kur­zer Zeit ver­las­sen. Er weiss, dass sich drin­gend et­was än­dern muss. Ihm ist es wich­tig, nicht nur eine Per­son zu fin­den, die die fach­li­chen An­for­de­run­gen er­füllt, son­dern auch gut in das be­stehen­de Team passt. Doch was kann er tun? Ge­mein­sam be­glei­ten wir den Chef der Bur­ger­bar durch die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und zei­gen eben­falls, wie wich­tig die Per­so­nal­bin­dung ist.

Wie und wo fin­det Pa­trick pas­sen­des Personal?

Stel­len­aus­schrei­bung über Stellenportale

Im In­ter­net er­fährt Pa­trick, dass sich die Per­so­nal­su­che über On­line­por­ta­le be­währt hat. Schnell stellt er fest, dass die Aus­wahl an Platt­for­men rie­sig ist. Bei sei­ner Su­che fin­det er so­gar Por­ta­le, die sich auf Stel­len­an­ge­bo­te in der Gas­tro­no­mie spe­zia­li­siert ha­ben. Die Kos­ten für eine An­zei­ge un­ter­schei­den sich von Por­tal zu Por­tal. Pa­trick ist sich be­wusst, dass eine kos­ten­lo­se An­zei­ge we­ni­ger Reich­wei­te hat.
Be­vor er sich ent­schei­det, eine An­zei­ge on­line zu schal­ten, über­legt er sich ge­nau, wel­che Art von Stel­le er be­set­zen möch­te. Um gu­tes Per­so­nal zu fin­den, ist Pa­trick be­reit, Geld in ein gu­tes In­se­rat zu in­ves­tie­ren. Er ent­schei­det sich da­her für ein Pa­ket, das ihm eine gute Plat­zie­rung in den Such­ergeb­nis­sen und eine Ver­öf­fent­li­chung auf meh­re­ren Por­ta­len ermöglicht.

Bei sei­ner Su­che ist er auf Gastrojob.ch ge­stos­sen. Auf Gastrojob.ch pro­fi­tiert er von ei­ner kos­ten­güns­ti­gen Lö­sung für die Re­kru­tie­rung von gut aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­ten­den aus der Gastronomie.

Gastrojob.ch

Gastrojob.ch ist das Schwei­zer Por­tal für die Stel­len­su­che und Stellenausschreibung. 

Aus­schrei­bung über die ein­ge­ne Webseite

Der ers­te Schritt ist ge­tan. Durch die Aus­schrei­bung im In­ter­net kommt Pa­trick auf die Idee, das In­se­rat auch auf der Web­sei­te der Bur­ger­bar zu pu­bli­zie­ren. Auf die­se Wei­se hat er eine wei­te­re Mög­lich­keit ge­fun­den, In­ter­es­sier­te auf die of­fe­ne Stel­le auf­merk­sam zu ma­chen. Die­se Kom­bi­na­ti­on sieht Pa­trick als sinn­voll an, um die Er­folgs­chan­cen nach pas­sen­dem Per­so­nal zu erhöhen.

Out­sour­cing der Mitarbeitersuche

Für den Fall, dass die Per­so­nal­su­che in den nächs­ten Wo­chen er­folg­los bleibt, über­legt Pa­trick be­reits jetzt, wie er wei­ter vor­ge­hen könn­te. Von ei­ner Freun­din er­fährt er, dass sie über eine Per­so­nal­ver­mitt­lung ge­eig­ne­tes Per­so­nal für ihr Re­stau­rant ge­fun­den hat. Da Pa­trick weiss, dass in der Bur­ger­bar bald wie­der mehr läuft und die Zeit für die Per­so­nal­su­che knapp wird, be­hält er die­se Idee im Hin­ter­kopf. Per­so­nal­ver­mitt­lungs­bü­ros ha­ben viel­fäl­ti­ge Kon­tak­te zu Ar­beit­ge­be­rin­nen und be­ruf­li­chen Netz­wer­ken. Das er­höht die Chan­ce, ge­eig­ne­te Mit­ar­bei­ten­de zu fin­den. Dem Chef der Bur­ger­bar ist aber be­wusst, dass die Per­so­nal­su­che über ein Ver­mitt­lungs­bü­ro kost­spie­lig ist. Da er aber wirk­lich drin­gend neue Ser­vice­kräf­te braucht, über­legt er, die­se Auf­ga­be in pro­fes­sio­nel­le Hän­de zu geben.

Pas­sen­des Per­so­nal über das ei­ge­ne Um­feld finden

Aus dem Um­feld er­fährt Pa­trick, dass ein gu­ter Be­kann­ter auf der Su­che nach ei­ner neu­en Stel­le im Ser­vice ist. Pa­trick wägt ab, ob die­se Per­son in das Team der Bur­ger­bar pas­sen wür­de. Bei der Per­so­nal­wahl möch­te er ob­jek­tiv blei­ben. Auch wenn die Stel­len­be­set­zung durch eine Per­son aus dem Be­kann­ten­kreis er­leich­tert wer­den kann, müs­sen die be­trieb­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen von An­fang an kom­mu­ni­ziert und von al­len Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­hal­ten wer­den. Pa­trick möch­te es ver­su­chen und lädt den Be­kann­ten zu ei­nem of­fi­zi­el­len Vor­stel­lungs­ge­spräch ein.

Vorstellung der unterschiedlichen Verbände in der Gastronomie

An­spre­chen­de Stel­len­aus­schrei­bung: Krea­ti­vi­tät ist gefragt! 

Auf­grund des Per­so­nal­man­gels in der Gas­tro­no­mie sind auch vie­le an­de­re Be­trie­be auf der Su­che nach ge­eig­ne­tem Per­so­nal. Umso wich­ti­ger ist es, mit der ei­ge­nen An­zei­ge auf­zu­fal­len. Pa­trick über­legt sich des­halb ei­ni­ge Ideen, wie er mit sei­nem In­se­rat ge­gen­über der Kon­kur­renz her­aus­ste­chen kann.

Ein­blick in den Arbeitsalltag

Pa­trick teilt in sei­nem In­se­rat kur­ze Aus­schnit­te und Fo­tos aus dem Ar­beits­all­tag der Bur­ger­bar. Da­mit gibt er den Be­wer­ben­den be­reits in der Stel­len­an­zei­ge ei­nen Ein­blick in die Ar­beits­kul­tur, die sie im Re­stau­rant er­war­ten wird.

An­rei­ze betonen 

Die Bur­ger­bar bie­tet ih­ren Mit­ar­bei­ten­den viel. Wich­tig ist, dass Pa­trick das auch ge­gen Aus­sen zeigt. So hat er bes­se­re Chan­cen, dass die Bur­ger­bar als at­trak­ti­ver Ar­beit­ge­ber wahr­ge­nom­men wird. Sol­che An­rei­ze kön­nen zum Bei­spiel sein: Ra­bat­te, Team­e­vents, 6 Wo­chen Fe­ri­en oder Teilzeitarbeit.

Vor­stel­lungs­vi­deo

Pa­trick fügt sei­ner Aus­schrei­bung auch ein per­sön­li­ches und sym­pa­thi­sche Vi­deo hin­zu. So kann er den Be­trieb vor­stel­len und eine ers­te Nähe schaffen.

Leit­fa­den Vorstellungsgespräch

Ler­nen Sie, auf was es beim Be­wer­bungs­pro­zess zu ach­ten gilt und pro­fi­tie­ren Sie von ei­nem um­fang­rei­chen Fra­gen­ka­ta­log an­hand dem Sie Ihre Vor­stel­lungs­ge­sprä­che vor­be­rei­ten können.

Re­le­vanz der Personalbindung

Um in Zu­kunft we­ni­ger Zeit in die Per­so­nal­su­che in­ves­tie­ren zu müs­sen, möch­te die Bur­ger­bar be­stehen­de und gut qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ten­de lang­fris­tig bin­den. Doch wie kann dies ge­lin­gen? Auf die­se Punk­te legt Pa­trick zu­künf­tig mehr Wert, um be­stehen­de Mit­ar­bei­ten­de an den Be­trieb zu binden:

- Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten
- fai­re Ent­löh­nung
- re­gel­mäs­si­ges und kon­struk­ti­ves Feed­back
- Wert­schät­zung

Die Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten möch­te er be­son­ders för­dern. Da­von pro­fi­tiert auch die Bur­ger­bar, denn die Mit­ar­bei­ten­den kön­nen das er­wor­be­ne Wis­sen in ih­rem Ar­beits­all­tag an­wen­den. Zu­dem füh­len sich die Mit­ar­bei­ten­den wert­ge­schätzt und kön­nen mehr Ver­ant­wor­tung im Be­trieb über­neh­men. Mitt­ler­wei­le kön­nen ver­schie­de­ne Wei­ter­bil­dun­gen auch als fle­xi­bles On­line-Lear­ning ab­sol­viert wer­den. Von die­ser Fle­xi­bi­li­tät pro­fi­tiert auch die Bur­ger­bar, da die Mit­ar­bei­ten­den kei­ne ver­bind­li­chen Schul­kur­se be­su­chen müs­sen und die Lern­zei­ten im Be­trieb fle­xi­bel ge­plant wer­den können.

Durch eine ge­lun­ge­ne Mit­ar­bei­ter­bin­dung stei­gert die Bur­ger­bar nicht nur die Ar­beits­zu­frie­den­heit, son­dern auch die Pro­duk­ti­vi­tät und Mo­ti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ten­den. Die Bur­ger­bar spart Zeit und Kos­ten, die durch die Su­che und Ein­ar­bei­tung von neu­en Mit­ar­bei­ten­den entsteht. 

Fa­zit

Pa­trick hat ver­schie­de­ne Me­tho­den ken­nen­ge­lernt, die ihm die Per­so­nal­su­che er­leich­tern. Alle vor­ge­stell­ten Va­ri­an­ten ha­ben Vor- und Nach­tei­le und müs­sen auf die zu be­set­zen­de Stel­le ab­ge­stimmt wer­den. Ob er das Per­so­nal über Stel­len­por­ta­le, die ei­ge­ne Web­sei­te oder über ein Per­so­nal­ver­mitt­lungs­bü­ro sucht, bleibt ihm selbst über­las­sen. In je­dem Fall legt die Bur­ger­bar Wert auf eine krea­ti­ve Ge­stal­tung der Stel­len­an­zei­ge, um sich von der Kon­kur­renz ab­zu­he­ben. Für die Zu­kunft ist es Pa­trick ein gros­ses An­lie­gen, be­stehen­des und gut qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal an die Bur­ger­bar zu bin­den. Ihm ist be­wusst, dass er we­ni­ger Zeit und Kos­ten für die Per­so­nal­su­che auf­wen­den muss, wenn er die Fluk­tua­ti­on durch ge­eig­ne­te Per­so­nal­bin­dungs­mass­nah­men sen­ken kann.

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Wer Ar­beit­neh­men­de be­schäf­tigt, ist auf­grund des Ar­beits­ge­set­zes ver­pflich­tet, die Ar­beits­zeit der Mit­ar­bei­ten­den zu er­fas­sen. Es müs­sen Be­ginn und Ende der Ar­beit so­wie Pau­sen von ei­ner hal­ben Stun­de und mehr ganz ge­nau er­fasst wer­den. Er­fasst man die ge­leis­te­te Ar­beits­zeit mit ei­ner Ex­cel-Ta­bel­le, müs­sen Über­stun­den, Fe­ri­en, Fei­er- und Ru­he­ta­ge selbst aus­ge­rech­net wer­den. Wird ein Tool ein­ge­setzt, das nicht spe­zi­fisch auf die Gas­tro­bran­che zu­ge­schnit­ten ist, ris­kiert man, Vor­ga­ben des L‑GAVs zu miss­ach­ten – und das kann teu­er werden.

Über­stun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ist zwingend

Wenn Mit­ar­bei­ten­de ver­ste­hen, wie die Zeit er­fasst wird und was ih­nen zu­steht, spa­ren Sie sich vie­le Dis­kus­sio­nen und Kon­flik­te bei Ab­gän­gen, die im schlimms­ten Fall zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren. Es ist wich­tig, dass die Soll-Ar­beits­zeit und die be­zahl­ten Ab­sen­zen trans­pa­rent und recht­lich kor­rekt aus­ge­wie­sen wer­den und die Über- und Mi­nus­stun­den je­der­zeit nach­voll­zieh­bar sind. Denn nach Art. 21 L‑GAV muss der Be­trieb je­den Mo­nat den ent­spre­chen­den Sal­do den Mit­ar­bei­ten­den kom­mu­ni­zie­ren. Dies ist auch im In­ter­es­se des Be­trie­bes. Denn der L‑GAV (Art. 15) für die Gas­tro­no­mie sieht vor, dass Über­stun­den zum Nor­mal­lohn und ohne 25 % Zu­schlag be­zahlt wer­den müs­sen, wenn der oben­ge­nann­te Ar­ti­kel ein­ge­hal­ten wird. Be­folgt ein Be­trieb die­se Vor­schrift, kann statt der üb­li­chen 42-Stun­den-Wo­che fak­tisch 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet wer­den, ohne dass des­we­gen Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Wird aus­nahms­wei­se mehr als 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet, so sind die Be­stim­mun­gen des Ar­beits­ge­set­zes zur Über­zeit zu beachten.

Ar­beits­zeit er­fas­sen und Per­so­nal­kos­ten im Griff halten

Um die Ar­beits­zeit zu er­fas­sen und die Per­so­nal­kos­ten ef­fek­tiv zu kon­trol­lie­ren, ste­hen Ih­nen ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Sie kön­nen ent­we­der die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen oder eine spe­zi­el­le Soft­ware da­für nutzen.

Mög­lich­keit 1: Ar­beits­zeit von Hand erfassen

Wenn Sie die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen, soll­ten Sie sich gut mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV aus­ken­nen. Ver­wen­den Sie bei­spiel­wei­se Ex­cel, um die Ar­beits­stun­den zu er­fas­sen. Es ist wich­tig, dass Sie die Ar­beits­zeit­er­fas­sung der Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig auf recht­li­che Vor­ga­ben hin überprüfen.

Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

Nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Vor­la­ge zur ma­nu­el­len Ar­beits­zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie des L‑GAVs.

Mög­lich­keit 2: Ar­beits­zeit mit­hil­fe ei­ner Soft­ware erfassen 

Es gibt vie­le Pro­gram­me, die ei­nem die Er­fas­sung der Ar­beits­zeit er­leich­tern. Al­ler­dings be­rück­sich­ti­gen die meis­ten Sys­te­me nicht die L‑GAV spe­zi­fi­schen Be­stim­mun­gen. Ach­ten Sie bei der Be­schaf­fung ei­ner Schicht­pla­nungs- und Zeit­er­fas­sungs­soft­ware dar­auf, dass die­se für Gas­tro­no­mie­be­trie­be aus­ge­legt ist. Dies ist be­son­ders dann emp­feh­lens­wert, wenn man sich mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV nicht gut aus­kennt. Eine bran­che­spe­zi­fi­sche Soft­ware hilft Ih­nen, alle wich­ti­gen Punk­te der Zeit­er­fas­sung zu be­ach­ten und viel Zeit einzusparen.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Fa­zit

Es gibt zahl­rei­che recht­li­che Be­stim­mun­gen, die Sie bei der Er­fas­sung der Ar­beits­zeit be­ach­ten müs­sen. Feh­ler bei der Zeit­er­fas­sung kön­nen zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Ma­chen Sie sich des­halb früh ge­nug Ge­dan­ken dazu, wie Sie die Ar­beits­zeit Ih­rer Mit­ar­bei­ten­den er­fas­sen und spa­ren Sie so Zeit, die Ih­nen für an­de­re Auf­ga­ben zur Ver­fü­gung steht.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

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Lohnbuchhaltung selber machen
Je­den Mo­nat be­zah­len Sie Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den den Lohn. Die­sen müs­sen Sie kor­rekt ver­bu­chen. Wir zei­gen Ih­nen, was die Lohn­buch­hal­tung be­inhal­tet, war­um Sie wich­tig ist und wel­che Vor­schrif­ten Sie ein­hal­ten müs­sen. Ab­hän­gig von Ih­rem Vor­wis­sen kön­nen Sie die Lohn­buch­hal­tung selbst ma­chen, eine Soft­ware nut­zen oder die Lohn­buch­hal­tung ei­nem Treu­hän­der überlassen. 

Vor­la­ge Lohnabrechnung

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen die Lohn­ab­rech­nung selb­stän­dig zu er­stel­len. Ex­cel-Do­ku­ment mit An­lei­tung, Be­rech­nungs­bei­spiel und Vorlage.

Was ist Lohn­buch­hal­tung? Wel­che Vor­schrif­ten müs­sen Sie beachten?

Die Lohn­buch­hal­tung ist ein Teil der Buch­hal­tung und gibt ei­nen Über­blick über die ein­zel­nen Lohn­be­stand­tei­le. Dazu ge­hö­ren zum Bei­spiel Ver­bu­chun­gen von So­zi­al­ver­si­che­rungs- und Ar­beit­ge­ber­bei­trä­gen. Es müs­sen zwin­gend alle An­ga­ben nach­voll­zieh­bar sein, dazu ge­hört un­ter an­de­rem der Brut­to- und Net­to­lohn, die Zu­schlä­ge und Ab­zü­ge. Wich­tig ist aus­ser­dem, dass die So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge und al­len­falls die Quell­steu­er di­rekt vom Brut­to­lohn ab­ge­zo­gen und die Fa­mi­li­en­zu­la­gen vor­ge­schos­sen wer­den. Wenn Fe­ri­en­zu­schlä­ge aus­be­zahlt wer­den, müs­sen die­se in Pro­zent und Fran­ken an­ge­ge­ben wer­den. Wei­ter sind in der Buch­hal­tung die pe­ri­odi­schen Über­wei­sun­gen der Bei­trä­ge an die ent­spre­chen­den So­zi­al­ver­si­che­run­gen ent­hal­ten. Zur Lohn­buch­hal­tung ge­hört auch das Er­stel­len ei­ner mo­nat­li­chen Lohn­ab­rech­nung für die Mit­ar­bei­ten­den. Die we­nigs­ten Be­trie­be ma­chen die Lohn­ab­rech­nun­gen heu­te noch von Hand. Den­noch ist es wich­tig, dass Sie ver­ste­hen, wel­che Ab­zü­ge zu ma­chen sind. Nur so kön­nen Sie Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den und den Be­hör­den kom­pe­tent gegenübertreten.

War­um ist Lohn­buch­hal­tung wich­tig? Wel­che Ge­fah­ren sind da­mit verbunden?

Ar­beit­ge­ber sind in der Schweiz ge­mäss Ge­setz (Art. 323b Abs. 1 OR) ver­pflich­tet, den Mit­ar­bei­ten­den mo­nat­lich eine Lohn­ab­rech­nung ab­zu­ge­ben. Als Ar­beit­ge­ber sind Sie zu­sätz­lich ver­pflich­tet, die So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge an die ent­spre­chen­de So­zi­al­ver­si­che­rung ab­zu­lie­fern. Wenn Sie dies nicht tun, ma­chen Sie sich straf­bar. Bei­spiels­wei­se wenn Sie ver­ges­sen, Über­stun­den zum AHV-Brut­to­lohn zu zäh­len und ent­spre­chend kei­ne Ab­zü­ge ma­chen. Fül­len Sie die Lohn­ab­rech­nung nicht kor­rekt aus, dann ver­lie­ren Sie vor Ge­richt fast im­mer. Im Gast­ge­wer­be müs­sen Sie zu­dem die Vor­ga­ben des L‑GAV be­rück­sich­ti­gen.
Im Fol­gen­den stel­len wir Ih­ren drei Mög­lich­kei­ten vor, wie Sie Ihre Lohn­ab­rech­nung ma­chen kön­nen und ge­hen auf die Vor- und Nach­tei­le ein.

Lohnbuchhaltung machen

Mög­lich­keit 1: Lohn­buch­hal­tung selbst machen

Die Lohn­buch­hal­tung kann selb­stän­dig er­le­digt wer­den. Die Ver­wen­dung von Ex­cel ist da­bei hilf­reich, da Sie nicht je­den Mo­nat al­les neu be­rech­nen müs­sen. Än­de­run­gen kön­nen leicht vor­ge­nom­men wer­den. Die Lohn­buch­hal­tung selb­stän­dig zu ma­chen, ist si­cher kos­ten­güns­tig, je­doch sind da­für Lohn­buch­hal­tungs-Kennt­nis­se nötig.

Vor­tei­le

Nach­tei­le

Vor­la­ge Lohnabrechnung

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen die Lohn­ab­rech­nung selb­stän­dig zu er­stel­len. Ex­cel-Do­ku­ment mit An­lei­tung, Be­rech­nungs­bei­spiel und Vorlage.

Mög­lich­keit 2: Lohn­buch­hal­tung mit­hil­fe ei­ner Soft­ware machen

Man­che Buch­hal­tungs­pro­gram­me bie­ten Un­ter­stüt­zung bei der Lohn­buch­hal­tung an. Mit sol­chen Pro­gram­men spa­ren Sie Zeit, da Sie die Mit­ar­bei­ten­den nur ein­mal er­fas­sen müs­sen und Sie an­schlies­send die Lohn­ab­rech­nun­gen schnell und un­kom­pli­ziert mit­hil­fe der Soft­ware er­stel­len kön­nen. Die­se Pro­gram­me bie­ten auch un­ter­schied­li­che Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te an. Bei ei­ni­gen kön­nen Ihre Mit­ar­bei­ten­den die Lohn­ab­rech­nung on­line über ein Selbst­ver­wal­tungs-Por­tal beziehen.

Vor­tei­le

Nach­tei­le

bexio

bexio ver­folgt das Ziel, das per­fek­te Werk­zeug für die ge­sam­te KMU-Ad­mi­nis­tra­ti­on be­reit­zu­stel­len. Es ist eine ein­fa­che und ef­fi­zi­en­te Busi­ness­soft­ware, die Ih­nen mehr Zeit für Ihr Kern­ge­schäft lässt. Pro­fi­tie­ren Sie von 40% Ra­batt im ers­ten Jahr. De­tail­lier­te In­fos fin­den Sie über den Button.

Mög­lich­keit 3: Lohn­buch­hal­tung von ei­ner Treu­hän­de­rin ma­chen lassen

Ei­nen ge­rin­ge­ren Auf­wand ha­ben Sie, wenn Sie die Buch­hal­tung von Ih­rem Treu­hän­der ma­chen las­sen. Sie müs­sen ihm le­dig­lich die nö­ti­gen Be­le­ge und Da­ten ter­min­ge­recht wei­ter­rei­chen. Den Rest er­le­digt an­schlies­send die Treu­hän­de­rin für Sie. Dies Lö­sung ist vor al­lem dann sinn­voll, wenn Sie auch den Rest Ih­rer Buch­hal­tung an Ih­ren Treu­hän­der wei­ter­ge­ben. Die­ser kann Sie auch in an­de­ren Be­reich wie zum Bei­spiel der Bud­ge­tie­rung oder der Mehr­wert­steu­er­ab­rech­nung be­ra­ten und unterstützen.

Vor­tei­le

Nach­tei­le

TESMAG

Mit ih­rem Back­ground aus der Gas­tro­no­mie sind die Mit­ar­bei­ten­den von TESMAG die Ex­per­ten für Ihre Treuhandaufgaben.

Fa­zit

Sie ha­ben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, für eine kor­rek­te Lohn­buch­hal­tung zu sor­gen. Bei der Wahl soll­ten Sie so­wohl Ihre Lohn­buch­hal­tungs­kennt­nis­se be­rück­sich­ti­gen als auch ab­wä­gen, wie­viel Zeit und Geld Sie für die Lohn­buch­hal­tung auf­wen­den möchten.

Vor­la­ge Lohnabrechnung

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen die Lohn­ab­rech­nung selb­stän­dig zu er­stel­len. Ex­cel-Do­ku­ment mit An­lei­tung, Be­rech­nungs­bei­spiel und Vorlage.

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gas­tro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing.

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