Gestresst in der Gastronomie
Stress ist in der Gas­tro­no­mie sehr ver­brei­tet. Kur­ze Zeit­fens­ter, hohe Er­war­tun­gen und kör­per­li­che Be­las­tung füh­ren zu ei­nem Ar­beits­um­feld, das Mit­ar­bei­ter stark for­dert. Ein be­wuss­ter Um­gang mit Stress ist ent­schei­dend für Ge­sund­heit und Leis­tungs­fä­hig­keit al­ler Mitarbeiterinnen. 

E‑Learning Um­gang mit Stress

Mit dem E‑Learning «Um­gang mit Stress in der Gas­tro­no­mie» er­hal­ten Sie eine an­spre­chen­de Schu­lung, um Ihre Mit­ar­bei­ten­den nach­hal­tig zu schulen.

In der Schweiz ist Stress am Ar­beits­platz weit ver­brei­tet. Im Jahr 2022 ga­ben rund 30 % der Er­werbs­tä­ti­gen an, sich emo­tio­nal er­schöpft zu füh­len. Ähn­lich vie­le Er­werbs­tä­ti­ge ga­ben an, am Ar­beits­platz so viel Stress zu er­fah­ren, dass sie es nicht mehr schaf­fen, die­sen aus­zu­glei­chen. Die­ser Zu­stand be­las­tet nicht nur die Mit­ar­bei­ter, son­dern auch das Be­triebs­kli­ma. Mit ge­ziel­ten Mass­nah­men lässt sich Stress ak­tiv ab­bau­en. Zu­dem ist es mög­lich, ei­ge­ne Res­sour­cen bei den Mit­ar­bei­ten­den auf­zu­bau­en, die ih­nen bei der Stress­be­wäl­ti­gung hel­fen. Wie ge­hen Sie mit Stress in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb um?

Was ist Stress?

Stress ist eine kör­per­li­che und psy­chi­sche Re­ak­ti­on auf An­for­de­run­gen, die als be­las­tend oder über­for­dernd emp­fun­den wer­den. In der Gas­tro­no­mie ent­steht Stress oft durch Zeit­druck, hohe Er­war­tun­gen der Gäs­te, kör­per­li­che An­stren­gung und so­zia­le In­ter­ak­tio­nen auf en­gem Raum. Stress ist nicht im­mer ne­ga­tiv. Auf kur­ze Dau­er kann er die Leis­tungs­fä­hig­keit stei­gern. Chro­ni­scher Stress hin­ge­gen wirkt sich ne­ga­tiv auf Ge­sund­heit und Ar­beits­qua­li­tät aus. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie Ihre Mit­ar­bei­ter dar­in schu­len, wie mit Stress um­ge­gan­gen wer­den kann. Das hilft da­bei, dass Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen zu­frie­den und ge­sund bleiben.

Wie ent­steht Stress in der Gastronomie?

Stress in der Gas­tro­no­mie ent­steht durch eine Kom­bi­na­ti­on aus ex­ter­nen und in­ter­nen Fak­to­ren. Ex­ter­ne Fak­to­ren sind zum Bei­spiel hohe Ar­beits­be­las­tung, Zeit­druck, Per­so­nal­man­gel, Lärm, Hit­ze, Kon­flik­te und lan­ge Ar­beits­zei­ten. In­ter­ne Fak­to­ren be­tref­fen die in­di­vi­du­el­le Be­wer­tung der Si­tua­ti­on. Wer sich stän­dig un­ter Druck setzt, kei­ne Pau­sen zu­lässt oder Kon­flik­te nicht an­spricht, er­höht das per­sön­li­che Stress­le­vel. Be­son­ders kri­tisch ist der Stress im Gas­tro­no­mie­be­trieb wie Re­stau­rant, Bar oder Café wäh­rend Stoss­zei­ten, wenn je­der Mo­ment zählt und Feh­ler so­fort sicht­bar werden.

Stress vorbeugen in der Gastronomie

Stress­prä­ven­ti­on

Prä­ven­ti­on von Stress be­ginnt mit der Ana­ly­se der Ar­beits­be­din­gun­gen. In der Gas­tro­no­mie sind kla­re Ab­läu­fe, gute Kom­mu­ni­ka­ti­on im Team und rea­lis­ti­sche Zeit­pla­nung zen­tra­le Ele­men­te. Ein struk­tu­rier­ter Ta­ges­ab­lauf und das Prio­ri­tä­ten­set­zen re­du­zie­ren wei­te­re un­nö­ti­ge Be­las­tung. Un­ter­stüt­zen Sie als Füh­rungs­kraft Ihre Mit­ar­bei­ter und schaf­fen Sie ein Um­feld, in dem of­fen über Be­las­tun­gen ge­spro­chen wird. Schaf­fen Sie Hand­lungs­spiel­räu­me und zei­gen Sie all­ge­mein Wert­schät­zung. Schu­lun­gen zum Um­gang mit Stress, er­go­no­mi­sche Ar­beits­plät­ze und Pau­sen­re­ge­lun­gen sind wei­te­re ein­fa­che, je­doch wich­ti­ge Mass­nah­men. Zu­dem zählt die per­sön­li­che Ebe­ne. Mo­ti­vie­ren Sie Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen zu Selbst­re­fle­xi­on, Atem­tech­ni­ken, Be­we­gung, re­gel­mäs­si­ge Pau­sen und ge­sun­der Er­näh­rung. All das hilft, Stress bei der Ar­beit in der Gas­tro­no­mie bes­ser zu bewältigen.

Fa­zit

In der Gas­tro­no­mie – sei es im Re­stau­rant, in der Bar oder im Café – kön­nen Mit­ar­bei­ten­de rasch Stress emp­fin­den. Da­für gibt es un­ter­schied­li­che Grün­de. Ent­schei­dend ist, wie mit Stress um­ge­gan­gen wird. Ein be­wuss­ter Um­gang mit Stress schützt nicht nur die Ge­sund­heit der Mit­ar­bei­te­rin­nen, son­dern ver­bes­sert auch die Ser­vice­qua­li­tät und das Be­triebs­kli­ma. Ge­stress­te Mit­ar­bei­ter nei­gen dazu, die­se Stim­mung an Gäs­te oder an­de­re Mit­ar­bei­te­rin­nen her­an­zu­tra­gen. Gas­tro­no­mie­be­trie­be, die Stress­prä­ven­ti­on ernst neh­men, in­ves­tie­ren in die Zu­kunft. Denn ge­sun­de Mit­ar­bei­ten­de sind die Grund­la­ge für zu­frie­de­ne Gäs­te und ei­nen er­folg­rei­chen Betrieb.

Un­se­re Lösungen

E‑Learning Um­gang mit Stress

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In der Gas­tro­no­mie geht es oft hek­tisch zu und her. Sei es in Re­stau­rants, in Ca­fés oder in ei­ner Bar, wenn vie­le Be­stel­lun­gen auf ein­mal ein­tref­fen, dann geht die Post ab. Mit­ar­bei­te­rin­nen lau­fen za­ckig um­her, die Kö­che hei­zen den Herd und die Che­fin de Ser­vice di­ri­giert die Be­stel­lun­gen. Plötz­lich ein lau­ter Knall und ein Mit­ar­bei­ter liegt am Bo­den und hält sich den schmer­zen­den Fuss. Er ist über eine her­um­lie­gen­de Kis­te ge­stol­pert und hat sich ver­letzt. Wie hät­ten Sie die­sen Un­fall ver­hin­dern können?

Un­fall­ge­fah­ren

Die Gas­tro­no­mie zählt zu den Bran­chen mit er­höh­tem Un­fall­ri­si­ko. Grund da­für sind oft Zeit­druck, enge Ar­beits­räu­me und man­geln­de Kon­zen­tra­ti­on. Da­bei füh­ren heis­se Flüs­sig­kei­ten, rut­schi­ge Bö­den, elek­tri­sche Ge­rä­te und der un­ge­schul­te Um­gang mit Mes­sern schnell zu ge­fähr­li­chen Si­tua­tio­nen. Schnitt­ver­let­zun­gen durch fal­sche Hand­ha­bung von Kü­chen­werk­zeu­gen sind be­son­ders ver­brei­tet. Mit der rich­ti­gen Prä­ven­ti­on schüt­zen Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den vor sol­chen Unfällen.

Prä­ven­ti­ons­mass­nah­men

Die Un­fall­ver­hü­tung in der Gas­tro­no­mie be­ginnt mit der Ana­ly­se der Ar­beits­ab­läu­fe. Ar­beits­be­rei­che müs­sen klar struk­tu­riert und Stol­per­fal­len be­sei­tigt wer­den. Rutsch­fes­te Bö­den, gut sicht­ba­re Warn­hin­wei­se und re­gel­mäs­si­ge War­tung von Ge­rä­ten sind Grund­vor­aus­set­zun­gen. Mit­ar­bei­ten­de müs­sen im si­che­ren Um­gang mit Mes­sern ge­schult wer­den. Schnitt­tech­ni­ken, kor­rek­te La­ge­rung und Rei­ni­gung der Mes­ser sind Teil der Schu­lung. Re­gel­mäs­si­ge Aus­bil­dun­gen und kla­re Not­fall­plä­ne stär­ken das Si­cher­heits­be­wusst­sein im Team. Wis­sen Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen, wie sie in ei­nem Not­fall re­agie­ren müssen?

Stressige Situation Küche

Ver­hal­ten im Notfall

Ers­te Hil­fe in der Gas­tro­no­mie muss schnell und ef­fek­tiv er­fol­gen. Je­der Be­trieb soll­te über eine gut aus­ge­stat­te­te Ers­te-Hil­fe-Sta­ti­on ver­fü­gen. Pflas­ter, Ver­bands­ma­te­ri­al, Kühl­packs und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel müs­sen je­der­zeit griff­be­reit sein. Mit­ar­bei­ter müs­sen re­gel­mäs­sig in Ers­ter Hil­fe ge­schult wer­den, ins­be­son­de­re im Um­gang mit Schnitt­ver­let­zun­gen und Ver­bren­nun­gen. Bei Strom­un­fäl­len oder schwe­ren Stür­zen ist das Wis­sen le­bens­ret­ten­der Mass­nah­men wie die sta­bi­le Sei­ten­la­ge oder Herz-Lun­gen-Wie­der­be­le­bung ent­schei­dend. Ein kla­rer Ab­lauf­plan für Not­fäl­le, in­klu­si­ve Not­ruf­num­mern und Zu­stän­dig­kei­ten, muss al­len Mit­ar­bei­te­rin­nen be­kannt sein.

Fa­zit

Ar­beits­si­cher­heit in der Gas­tro­no­mie ist kei­ne Op­ti­on, son­dern eine Vor­aus­set­zung für ei­nen funk­tio­nie­ren­den Gas­tro­no­mie­be­trieb. Die Un­fall­ver­hü­tung be­ginnt bei der Pla­nung der Ar­beits­um­ge­bung und reicht bis zur Schu­lung al­ler Mit­ar­bei­ter. Nur durch ge­leb­te Prä­ven­ti­on, kla­re Re­geln und re­gel­mäs­si­ge Schu­lun­gen las­sen sich Ri­si­ken mi­ni­mie­ren und ein si­che­res Ar­beits­um­feld schaf­fen. Schüt­zen Sie Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen durch an­spre­chend ver­mit­tel­te Arbeitssicherheit.

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Weinkarten, Tradition, Gastronomie
Die Wein­kar­te ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil ei­nes Re­stau­rants. Wei­ne er­mög­li­chen Zu­satz­ver­käu­fe und er­gän­zen Ge­rich­te als Be­glei­tung. Es lohnt sich des­halb, die Wein­kar­te sorg­fäl­tig zu er­stel­len. Die Wein­kar­te ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes soll­te ei­nem Kon­zept fol­gen und den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen. Hier er­fah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten, wenn Sie eine Wein­kar­te er­stel­len und wel­che Vor­schrif­ten bei der De­kla­ra­ti­on gelten. 

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

Möch­ten Sie mehr über Wei­ne er­fah­ren und das Wis­sen für ein pro­fes­sio­nel­les Wein­kon­zept er­hal­ten? Wer­den Sie mit dem Wein­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le zur Weinexpertin.

Wein­kon­zept erstellen

Be­vor Sie eine Wein­kar­te er­stel­len, müs­sen Sie ein Kon­zept ha­ben. Dazu kön­nen Sie fol­gen­de Fra­gen beantworten:

  • Wel­chem Kon­zept folgt das Restaurant?
  • Wel­che Gäs­te sol­len mit der Wein­kar­te an­ge­spro­chen werden?
  • Wel­che An­sprü­che ha­ben die Gäs­te an die Weine?

Wie gut ken­nen sich die Mit­ar­bei­ten­den mit Wein aus?
Mit den Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen er­hal­ten Sie ers­te wich­ti­ge An­halts­punk­te, wie das Wein­kon­zept für Ih­ren Be­trieb aus­se­hen soll­te. Ein tren­di­ges Lo­kal kann zum Bei­spiel mit Wei­nen ei­nes lo­ka­len Win­zers punk­ten. Lo­ka­le Wei­ne sind häu­fig be­liebt, da vie­le Gäs­te das Be­dürf­nis nach lo­ka­len Spei­sen und Ge­trän­ken ha­ben. In Re­stau­rants für Spe­zia­li­tä­ten soll­ten die Wei­ne spe­zi­ell und auf die Me­nüs ab­ge­stimmt sein. So wer­den die Wei­ne zu ei­nem ei­gen­stän­di­gen Ver­kaufs­ar­gu­ment.
Den­ken Sie im­mer dar­an, dass die Wein­kar­te auf Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb ab­ge­stimmt sein soll­te. Sie dür­fen da­bei krea­tiv sein und et­was wa­gen. Be­ach­ten Sie aber beim Auf­bau der Wein­kar­te fol­gen­de Grundregeln:

  1. Ach­ten Sie auf ein aus­ge­gli­che­nes Ver­hält­nis zwi­schen den ver­schie­de­nen Wein­sor­ten. Die An­zahl an Na­tur­wei­nen, Ro­sé­wei­nen, Schaum­wei­nen, Weiss­wei­nen oder Rot­wei­nen soll­te Ih­rem Kon­zept ent­spre­chen. In Re­stau­rants ste­hen meist Rot­wei­ne im Vor­der­grund für die Be­glei­tung der Speisen.
  2. Be­hal­ten Sie die Her­kunft der Wei­ne im Blick. Ein ty­pisch schwei­ze­ri­sches Re­stau­rant soll­te nicht nur Wei­ne aus Frank­reich oder Ita­li­en auf­lis­ten, son­dern auch die Wein­re­gio­nen in der Schweiz auf der Wein­kar­te berücksichtigen.
  3. Füh­ren Sie ver­schie­de­ne Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te. Schau­en Sie dar­auf, dass Sie ne­ben den be­kann­ten Reb­sor­ten wie Pi­not Noir, Mer­lot, Chas­se­las oder Char­don­nay we­ni­ger be­kann­te Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te haben.
  4. Hal­ten Sie sich an eine kon­stan­te Preis­struk­tur auf der Wein­kar­te. Bie­ten Sie auch Wei­ne im un­te­ren Preis­seg­ment an und stei­gern Sie die Prei­se schritt­wei­se. Es lohnt sich, ei­ni­ge Wei­ne im Of­fen­aus­schank an­zu­bie­ten. Oft be­stel­len Gäs­te lie­ber ein­zel­ne Glä­ser Wein als gleich eine gan­ze Flasche.

Mit ei­ner sorg­fäl­ti­gen Wein­aus­wahl ma­chen Sie den ers­ten gros­sen Schritt in Rich­tung Wein­kar­te. Ein gast­freund­li­ches Re­stau­rant ist je­doch nur so gut wie sei­ne Mit­ar­bei­ten­den. Ach­ten Sie des­halb dar­auf, dass Ihre Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept so­wie die Wei­ne ken­nen, den ak­ti­ven Ser­vice an­wen­den und den Gäs­ten Emp­feh­lun­gen ma­chen. Nur so kön­nen Sie si­cher­stel­len, dass sich das Wein­kon­zept lohnt. Schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig, da­mit die­se die an­ge­bo­te­nen Wei­ne ken­nen und emp­feh­len können.

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

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Wein, Ausschank, Weinkarte, Gastronomie

Wein­kar­te schreiben

Nach­dem Sie das Kon­zept für die Wein­kar­te er­stellt und die Wei­ne aus­ge­wählt ha­ben, schrei­ben Sie die Wein­kar­te. Da­bei ist es wich­tig, dass Sie den Gäs­ten die not­we­ni­gen In­for­ma­tio­nen über die Wei­ne und Re­gio­nen ver­mit­teln. Die In­for­ma­tio­nen soll­ten viel­fäl­tig, um­fas­send und ver­ständ­lich sein. Wein­be­schrei­bun­gen in Form von klei­nen Steck­brie­fen sind für den Lai­en hilf­reich. Be­schrän­ken Sie sich un­be­dingt auf das We­sent­li­che und ver­wen­den Sie kei­ne Stan­dard­flos­keln. Ach­ten Sie dar­auf, dass sich die Wein­kar­te ohne gros­sen Auf­wand an­pas­sen lässt. Sonst muss bei je­der Än­de­rung eine neue Wein­kar­te ge­schrie­ben und ge­druckt werden.

Ein wei­te­rer Punkt beim Schrei­ben der Wein­kar­te ist die Rei­hen­fol­ge der Wei­ne. Meist wer­den Wei­ne in fol­gen­der Rei­hen­fol­ge aufgelistet:

  • Ro­sé­wei­ne
  • Weiss­wei­ne
  • Rot­wei­ne
  • Na­tur­wei­ne
  • Schaum­wei­ne
  • Des­sert­wei­ne

In­ner­halb der Wein­sor­ten soll­ten Sie die Wei­ne nach Her­kunft und Jahr­gang ord­nen. Auch hier dür­fen Sie krea­tiv sein, so­lan­ge die Wein­kar­te ei­nem Kon­zept folgt und lo­gisch auf­ge­baut ist. Wir emp­feh­len Ih­nen, dass Sie Wei­ne, die be­son­ders be­liebt sind, mög­lichst in der Mit­te der Wein­kar­te po­si­tio­nie­ren. Sie wer­den stau­nen, wel­che Aus­wir­kun­gen das ha­ben kann.

Wein­kar­te gestalten

Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te op­tisch zum Auf­tritt Ih­res Gas­tro­be­trie­bes passt. Ab ei­ner ge­wis­sen An­zahl an Wei­nen ist es emp­feh­lens­wert, eine se­pa­ra­te Wein­kar­te zu­sätz­lich zur Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te zu ge­stal­ten. Das wirkt über­sicht­li­cher und hat den Vor­teil, dass bei sai­so­na­len Ver­än­de­run­gen nicht je­des Mal die Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te über­ar­bei­tet wer­den muss. Da­bei gilt je­doch wie so oft Qua­li­tät vor Quantität.

Ver­su­chen Sie mit Ih­rem Wein­kon­zept eine Ge­schich­te zu er­zäh­len. Wes­halb bie­ten Sie in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb die Wei­ne an, die auf der Wein­kar­te ste­hen? Er­klä­ren Sie Ihre Aus­wahl. Oder wenn Sie Wei­ne von ei­nem be­son­ders in­ter­es­san­ten Win­zer be­zie­hen, schrei­ben Sie ein Por­trät über ihn. Sei­en Sie hier auch krea­tiv und in­no­va­tiv. Es gibt un­zäh­li­ge Ideen und Mög­lich­kei­ten, wie Sie die Ge­schich­te der Wein­kar­te er­zäh­len kön­nen. Die in­ter­es­sier­ten Gäs­te wis­sen das zu schätzen.

De­kla­ra­ti­on der Weine

Zu gu­ter Letzt ent­spricht eine gute Wein­kar­te den ge­setz­li­chen Min­dest­an­for­de­run­gen. Wenn Sie sich nicht an die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten, kön­nen Sie ge­büsst wer­den. Fol­gen­de An­ga­ben müs­sen min­des­tens auf der Wein­kar­te stehen:

  • Sach­be­zeich­nung
  • Her­kunft und Pro­duk­ti­ons­land (so­fern nicht aus der Sach­be­zeich­nung ersichtlich)
  • Men­gen­an­ga­be
  • Preis mit dem Zu­satz «inkl. ge­setz­li­cher MwSt.»
  • Hin­weis in Be­zug auf All­er­gien oder Unverträglichkeiten

Aus­ser­dem muss für den Ju­gend­schutz das Ab­ga­be­al­ter schrift­lich de­kla­riert wer­den. Die­ser Hin­weis muss nicht in der Wein­kar­te selbst ste­hen. Sie kön­nen ein klar sicht­ba­res Schild im Be­trieb an­brin­gen. Ne­ben den zwin­gen­den An­ga­ben ist es sinn­voll, die Wein­art, den Jahr­gang und die Qua­li­täts­stu­fe der Wei­ne (AOC, DOC, usw.) aufzuführen.

Fa­zit

Eine er­folg­rei­che Wein­kar­te ist ein zen­tra­ler Be­stand­teil ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes und soll­te gut durch­dacht sein. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te zum Kon­zept Ih­res Be­triebs passt, die Gäs­te an­ge­spro­chen wer­den und ein aus­ge­wo­ge­nes An­ge­bot an ver­schie­de­nen Wein­sor­ten hat. Wich­tig ist, dass die Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept ken­nen und Gäs­te ak­tiv be­ra­ten kön­nen. Die Wein­kar­te soll­te über­sicht­lich, op­tisch an­spre­chend und ge­set­zes­kon­form ge­stal­tet sein. Er­zäh­len Sie mit Ih­rer Wein­aus­wahl eine Ge­schich­te. Das macht die Kar­te für Gäs­te be­son­ders in­ter­es­sant. Sei­en Sie des­halb in­no­va­tiv, krea­tiv und mu­tig beim Er­stel­len der Weinkarte!

Un­se­re Lösungen

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

Möch­ten Sie mehr über Wei­ne er­fah­ren und das Wis­sen für ein pro­fes­sio­nel­les Wein­kon­zept er­hal­ten? Wer­den Sie mit dem Wein­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le zur Weinexpertin.

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

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Al­ko­hol­freie Ge­trän­ke­be­glei­tung – ein Trend in der Gastronomie 

Mi­ne­ral­was­ser, Cola oder Eis­tee sind die häu­fig un­be­lieb­ten Al­ter­na­ti­ven zu Wein als Ge­trän­ke­be­glei­tung. Schwan­ge­re, Au­to­fah­re­rin­nen oder Min­der­jäh­ri­gen bleibt häu­fig nur eine klei­ne Aus­wahl bei der Su­che nach ei­ner Men­übe­glei­tung. Im­mer mehr Re­stau­rants sprin­gen auf den Trend der al­ko­hol­frei­en Ge­trän­ke­be­glei­tung auf und bie­ten in­ter­es­san­te Al­ter­na­ti­ven an.

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MIt einer Versicherung können Sie Ihr Gastronomiebetrieb schützen.
Beim Füh­ren ei­nes Re­stau­rants oder ei­ner Bar sind Sie vie­len Ri­si­ken aus­ge­setzt, wel­che Sie im Scha­dens­fall teu­er zu ste­hen kom­men. Wir zei­gen Ih­nen, mit wel­chen ob­li­ga­to­ri­schen so­wie frei­wil­li­gen Ver­si­che­run­gen Sie sich und Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb am bes­ten schüt­zen können. 

Be­ra­tung Versicherungen

Möch­ten Sie eine kos­ten­lo­se Be­ra­tung er­hal­ten? Un­ser Part­ner kon­tak­tiert Sie ger­ne für ein un­ver­bind­li­ches Be­ra­tungs­ge­spräch. Sie pro­fi­tie­ren von ei­nem Gas­tro­pe­dia Ra­batt von bis zu 25 % auf den Be­triebs- und Personenversicherungen.

Ob­li­ga­to­ri­sche Versicherungen

Fol­gend zei­gen wir Ih­nen, wel­che Ver­si­che­run­gen Sie für sich und Ihre Mit­ar­bei­ten­den in der Gas­tro­no­mie ab­schlies­sen müs­sen. Wenn Sie eine Ein­zel­fir­ma grün­den, gel­ten Sie so­wohl als Selb­stän­dig­er­wer­ben­der als auch als Ar­beit­ge­ber. In die­sem Fall wer­den Sie von vie­len So­zi­al­ver­si­che­run­gen als Spe­zi­al­fall be­han­delt. De­tails zu die­sen Aus­nah­men fin­den Sie in der Be­schrei­bung der je­wei­li­gen Versicherung.

So­zi­al­ver­si­che­rung Ar­beit­neh­mer Selb­stän­di­ge Fi­nan­zie­rung

AHV/IV/EO

Ob­li­ga­to­risch. spä­tes­tens ab dem 1.1 nach dem 20. Lebensjahr 
Obligatorisch 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (5.3 %)

ALV (Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Nicht versicherbar 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (1.1 %)

BVG

Ob­li­ga­to­risch, wenn zwi­schen 18 und 65 Jah­re + jähr­lich mind. 22’680.- Einkommen 
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 
Fa­mi­li­en­zu­la­gen
Berechtigt 
Berechtigt 
Kan­to­nal unterschiedlich 

KV (Kran­ken­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Obligatorisch 
Arbeitnehmer 

BUV (Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitgeber 

NBUV (Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitnehmer 

KTG (Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung)

Ob­li­ga­to­risch nach L‑GAV
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 

1. Säu­le (AHV / IV / EO)

Fällt das Er­werbs­ein­kom­men in­fol­ge von Al­ter oder Tod des Ehe­part­ners weg, soll die Al­ters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung (AHV) den Exis­tenz­be­darf de­cken. Die AHV ist für alle in der Schweiz wohn­haf­ten oder er­werbs­tä­ti­gen Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 17. Ge­burts­tag müs­sen Er­werbs­tä­ti­ge Bei­trä­ge be­zah­len. Spä­tes­tens ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 20. Ge­burts­tag sind alle Per­so­nen (so­mit auch Nicht­er­werbs­tä­ti­ge) beitragspflichtig.

Die In­va­li­den­ver­si­che­rung (IV) deckt das Ri­si­ko der In­va­li­di­tät auf­grund Krank­heits- und Un­fall­fol­gen ab.

Die Er­werbs­er­satz­ord­nung (EO) er­setzt den Per­so­nen, die Militär‑, Zi­vil­dienst oder Zi­vil­schutz leis­ten, ei­nen Teil des Lohn­aus­falls. Zu­dem über­nimmt die EO wäh­rend 14 Wo­chen nach der Ge­burt den Lohn­aus­fall bei Mutterschaft.

Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV)

Die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV) er­bringt Leis­tun­gen im Fal­le der Ar­beits­lo­sig­keit, Kurz­ar­beit, wet­ter­be­ding­ten Ar­beits­aus­fäl­len und Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Ar­beit­ge­be­rin und för­dert die Wie­der­ein­glie­de­rung von Er­werbs­lo­sen in den Arbeitsmarkt.

Grund­sätz­lich sind alle Ar­beit­neh­mer ver­si­che­rungs­pflicht. Das heisst, dass Sie auch als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH sich und Ihre Ar­beit­neh­mer bei der ALV an­mel­den müs­sen. Füh­ren Sie ein Ein­zel­un­ter­neh­men oder sind Sie Teil ei­ner Per­so­nen­ge­sell­schaft, gel­ten Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der und sind nicht versicherbar.

Ab­rech­nung der 1. Säu­le und der ALV

So­wohl Sie als Ar­beit­ge­ber als auch Ihre Ar­beit­neh­mer zah­len je 5.3 % des AHV-Brut­to­lohns als Bei­trä­ge an die AHVIV und EO. Die ALV be­trägt 2.2 % des Brut­to­lohns, wo­bei auch hier je die Hälf­te (1.1 %) vom vom Ar­beit­neh­mer bzw. Ar­beit­ge­ber be­zahlt wird.

Vor der Grün­dung oder Über­nah­me Ih­res Be­triebs müs­sen Sie sich bei der Aus­gleichs­kas­se an­mel­den. Für Mit­glie­der des Be­rufs­ver­ban­des Gas­tro­Su­is­se ist die Ver­bands­kas­se Gas­tro­So­cial die zu­stän­di­ge Aus­gleichs­kas­se (ob­li­ga­to­risch). Sind Sie nicht Mit­glied von Gas­tro­Su­is­se, mel­den Sie sich und Ihre An­ge­stell­ten bei der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Aus­gleichs­kas­se an.

Die Aus­gleichs­kas­se ent­schei­det, ob Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der oder Ar­beit­neh­mer gel­ten. Als Ar­beit­neh­mer gel­ten Sie dann, wenn Sie als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH im Un­ter­neh­men ar­bei­ten. Die AHV-Prä­mi­en sind für Selbst­stän­di­ge tie­fer als für An­ge­stell­te. Die­se Ein­tei­lung ist auch für wei­te­re Ver­si­che­run­gen wie die Un­fall­ver­si­che­rung oder Pen­si­ons­kas­se wichtig.

Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (BVG)

Die Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (auch Pen­si­ons­kas­se ge­nannt) soll Rent­nern ein fi­nan­zi­ell kom­for­ta­bles Le­ben über dem Exis­ten­mi­ni­mum er­mög­li­chen. Ob­li­ga­to­risch bei­trags­pflich­tig sind Ihre Mit­ar­bei­ten­den, wel­che zwi­schen 18 Jah­re und 65 Jah­re (Frau­en 64 Jah­re) alt sind und jähr­lich min­des­tens Fr. 22’680.- ver­die­nen. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen we­nigs­tens die Hälf­te der Prä­mie übernehmen.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie als Be­triebs­füh­re­rin frei ent­schei­den, bei wel­cher der vie­len Pen­si­ons­kas­sen Sie Ihre Mit­ar­bei­ter ver­si­chern. Im L‑GAV des Gast­ge­wer­bes gibt es aber ei­ni­ge zu­sätz­li­che Be­stim­mun­gen, wel­che bei der Be­ruf­li­chen Vor­sor­ge be­ach­tet wer­den müs­sen. Die wich­tigs­te Pen­si­ons­kas­se, die mit dem L‑GAV kon­form ist, ist die Ver­bands­kas­se GastroSocial.

Als selbst­stän­dig­er­wer­ben­de Per­son sind Sie hin­ge­gen nicht ob­li­ga­to­risch der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge un­ter­stellt, kön­nen sich aber frei­wil­lig ver­si­chern las­sen. Bes­ten­falls ver­si­chern Sie sich gleich bei der­sel­ben Pen­si­ons­kas­se wie Ihr Personal.

Fa­mi­li­en­zu­la­gen

Die Fa­mi­li­en­zu­la­gen sol­len die Kos­ten, die den El­tern durch den Un­ter­halt ih­rer Kin­dern ent­ste­hen, aus­glei­chen. Alle Ar­beit­neh­mer, Nicht­er­werbs­tä­ti­ge und Selb­stän­di­ge­wer­ben­den in der Schweiz sind anspruchsberechtigt.

Als Ar­beit­ge­ber müs­sen Sie sich in im Kan­ton Ih­res Be­trie­bes ei­ner dort tä­ti­gen Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen und die Bei­trä­ge ein­zah­len. Die­se Ver­pflich­tung be­steht auch dann, wenn Sie nur Per­so­nal ohne Kin­der be­schäf­ti­gen. Die Zu­la­gen müs­sen Sie dann zu­sam­men mit dem Lohn den Ar­beit­neh­mern auszahlen.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de un­ter­ste­hen Sie der Fa­mi­li­en­zu­la­gen­ord­nung des Kan­tons, in wel­chem Sie von der AHV er­fasst sind. Sie müs­sen sich dort ei­ner Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen, auch wenn Sie selbst kei­ne Fa­mi­li­en­zu­la­gen be­zie­hen. Falls Sie An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen ha­ben, er­hal­ten Sie die Zu­la­gen di­rekt von der Ausgleichskasse.

Kran­ken­ver­si­che­rung (KV)

Die Kran­ken­ver­si­che­rung ist für in der Schweiz woh­nen­de Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ver­si­che­rung ist da­bei Sa­che Ih­rer Mit­ar­bei­ter. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen Ihr Per­so­nal dar­auf hin­wei­sen, dass der Ab­schluss der Ver­si­che­rung ob­li­ga­to­risch ist.

Un­fall­ver­si­che­run­gen (UVG)

Die Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung (BUV) über­nimmt die Hei­lungs­kos­ten und die Lohn­fort­zah­lung bei ei­nem Aus­fall auf­grund ei­nes Un­falls wäh­rend der Ar­beit oder auf dem Arbeitsweg.

Sie sind als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, alle Mit­ar­bei­ter ge­gen Be­rufs­un­fall zu ver­si­chern. Als Mit­glied ei­ner AG oder GmbH gel­ten Sie auch als Ar­beit­neh­mer, falls Sie in der Ge­sell­schaft ar­bei­ten. In die­sem Fall müs­sen auch Sie ver­si­chert wer­den. Die ge­sam­ten Kos­ten der Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung tra­gen Sie als Ar­beit­ge­ber und kön­nen nicht vom Lohn Ih­rer An­ge­stell­ten ab­ge­zo­gen werden.

Die Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung ver­si­chert ge­gen Un­fäl­le in der Frei­zeit. Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 8 Stun­den pro Wo­che bzw. 32 Stun­den im Mo­nat ar­bei­ten, müs­sen ge­gen Nicht­be­rufs­un­fall ver­si­chert wer­den. Die Prä­mie der Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung zie­hen Sie Ih­ren An­ge­stell­ten vom Lohn ab. Sie als Ar­beit­ge­be­rin über­wei­sen den Prä­mi­en­be­trag dann an die Versicherung.

Die Un­fall­ver­si­che­rung für die BUV wie die NBUV kann über die Suva oder bei ei­ner an­de­ren zu­ge­las­se­nen Ver­si­che­rung (Pri­vat­ver­si­che­rer, Kran­ken­kas­sen, öf­fent­li­che Un­fall­ver­si­che­rungs­kas­sen) ab­ge­schlos­sen wer­den. Die Höhe der Prä­mi­en ist von der Grös­se so­wie des all­ge­mei­nen Ri­si­kos des Be­triebs abhängig.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der sind Sie nicht ob­li­ga­to­risch un­fall­ver­si­chert. Sie kön­nen sich aber frei­wil­lig bei der­sel­ben Ver­si­che­rung wie Ihr Per­so­nal ver­si­chern lassen.

Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung (KTG)

Ge­mäss dem L‑GAV für das Gast­ge­wer­be sind Sie als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, für alle Ihre Ar­beit­neh­me­rin eine Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ab­zu­schlies­sen. Ist eine Mit­ar­bei­te­rin krank oder fällt sie we­gen Mut­ter­schaft aus, be­kommt sie wei­ter­hin ei­nen Teil des Lohns wäh­rend ei­ner be­stimm­ten Zeit­dau­er. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen min­des­tens die Hälf­te der Prä­mie über­neh­men. Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de ist die KTG nicht ob­li­ga­to­risch, der Ab­schluss ei­ner frei­wil­li­gen Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ist aber zu empfehlen.

Für die Wahl der pas­sen­den KTG kön­nen Sie sich von ver­schie­de­nen pri­va­ten Ver­si­che­run­gen Of­fer­ten ein­ho­len, da­mit Sie de­ren An­ge­bo­te ver­glei­chen können.

Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung

Be­sit­zen Sie Be­triebs­fahr­zeu­ge, müs­sen Sie für die­se eine Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung ab­schlies­sen. Die Ver­si­che­rung be­zahlt, wenn mit dem ver­si­cher­ten Fahr­zeug Per­so­nen oder Sa­chen ge­schä­digt wer­den. Es kommt da­bei nicht dar­auf an, wer das Auto fährt. Zu­sätz­lich kön­nen Sie mit ei­ner Kas­ko­ver­si­che­rung Sach­schä­den am Fahr­zeug ab­de­cken. Die Kas­ko­ver­si­che­rung ist freiwillig.

Frei­wil­li­ge Versicherungen

Im Fol­gen­den stel­len wir Ih­nen die Ver­si­che­run­gen vor, wel­che nicht ob­li­ga­to­risch ab­ge­schlos­sen wer­den müs­sen, trotz­dem aber sehr zu emp­feh­len sind für ei­nen Gastronomiebetrieb.

Füh­ren Sie be­reits vor der Er­öff­nung Ih­res Be­trie­bes eine Ri­si­ko­ana­ly­se durch. Da­bei de­cken Sie die Ri­si­ken Ih­res Gast­ge­wer­be­be­triebs auf und kön­nen sich in ei­nem nächs­ten Schritt über­le­gen, wel­che Ver­si­che­run­gen die pas­sen­den für Ih­ren Be­trieb sind. Für alle auf­ge­führ­ten Ver­si­che­run­gen gibt es ver­schie­dens­te An­ge­bo­te pri­va­ter Ver­si­che­rer. Leis­tun­gen und Preis kön­nen da­bei va­ri­ie­ren, wes­halb das Ein­ho­len von meh­re­ren Of­fer­ten zum Ver­gleich emp­foh­len wird.

Be­triebs­haft­pflicht

Schä­di­gen Sie durch Ih­ren Gast­ge­wer­be­be­trieb Per­so­nen oder Sa­chen, so wer­den Sie haft­pflich­tig. Dies kann schnell teu­er wer­den, wenn sich bspw. ein Gast auf­grund ei­ner Le­bens­mit­tel­ver­gif­tung für meh­re­re Tage ins Spi­tal muss und län­ge­re Zeit ar­beits­un­fä­hig bleibt. Sol­che Schä­den kön­nen Sie mit ei­ner Be­triebs­haft­pflicht ver­si­chern. Die Ver­si­che­rung deckt je nach Bran­che ver­schie­de­ne Ri­si­ken ab. Wir emp­feh­len Ih­nen des­halb, eine auf die Gas­tro­no­mie zu­ge­schnit­te Be­triebs­haft­pflicht abzuschliessen.

Wählen Sie Versicherungen aus, die für Ihr Restaurant passend sind

Sach­ver­si­che­rung

Eine Sach­ver­si­che­rung schützt das ge­sam­te In­ven­tar Ih­res Re­stau­rants wie Wa­ren, Ma­schi­nen, Com­pu­ter und Werk­zeu­ge. Grund­sätz­lich de­cken Sach­ver­si­che­run­gen Schä­den durch Feu­er, Was­ser oder Ein­bruch. Wich­tig ist, dass Sie den ge­nau­en Wert des In­ven­tars re­gel­mäs­sig über­prü­fen, weil die Ver­si­che­rungs­sum­me dem Er­satz­wert der Ge­gen­stän­de entspricht.

Ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Die­se Ver­si­che­rung müs­sen Sie nur ab­schlies­sen, wenn Sie Ei­gen­tü­mer des Be­trie­bes sind. Die Ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt Ihre Lie­gen­schaft vor sämt­li­chen Ri­si­ken. Die Feu­er- und Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist in den meis­ten Kan­to­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ele­men­tar­ver­si­che­rung schützt da­bei vor Schä­den durch die Na­tur wie bspw. Ha­gel, Sturm oder Über­schwem­mun­gen. Eine Ge­bäu­de­ver­si­che­rung soll­ten Sie in je­dem Fall ab­schlies­sen, denn Schä­den am Ge­bäu­de kön­nen schnell hohe Kos­ten verursachen.

Ge­bäu­de­haft­pflicht

Ver­letzt sich ein Gast durch ei­nen her­ab­fal­len­den Dach­zie­gel oder stürzt auf­grund Glatt­eis beim Ein­gang des Re­stau­rant, wer­den Sie als Ei­gen­tü­me­rin des Ge­bäu­des haft­bar. Die Ge­bäu­de­haft­pflicht über­nimmt Schä­den, wel­che durch das Ge­bäu­de bzw. Grund­stück entstehen.

Be­triebs­un­ter­bruch­ver­si­che­rung

Muss Ihr Re­stau­rant län­ger ge­schlos­sen blei­ben z.B. we­gen ei­nes Bran­des, kann dies die Exis­tenz Ih­res Re­stau­rants ge­fähr­den. Die Ver­si­che­rung deckt in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on die fi­nan­zi­el­len Fol­gen des Be­triebs­un­ter­bruchs. Das heisst die di­rek­ten Kos­ten so­wie den ent­gan­ge­nen Gewinn.

Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Falls es zu Strei­tig­kei­ten mit dem Lie­fe­ran­ten, Kun­den oder Mit­ar­bei­ter kommt, kann es in ei­nem Ver­fah­ren vor Ge­richt schnell teu­er wer­den. Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung si­chert Sie ge­gen die fi­nan­zi­el­len Ri­si­ken sol­cher Rechts­strei­tig­kei­ten ab, hilft Ih­nen aber auch bei all­ge­mei­nen ju­ris­ti­schen Fragen.

Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung

In ei­nem Un­ter­neh­men fal­len Ver­wal­tungs­rä­te, Ge­schäfts­füh­rer oder Per­so­nen in lei­ten­der Po­si­ti­on wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen. Ver­let­zen die­se Per­so­nen Ihre Pflich­ten, kön­nen Sie scha­den­er­satz­pflich­tig wer­den. Die Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung deckt die­ses Ri­si­ko ab, in­dem sie all­fäl­li­ge Scha­den­kos­ten über­nimmt oder ab­wehrt. Eine sol­che Ver­si­che­rung ist vor al­lem bei grös­se­ren Un­ter­neh­men sinnvoll.

Fa­zit

Wir emp­feh­len Ih­nen, die ein­zel­nen Ver­si­che­run­gen sorg­fäl­tig zu ver­glei­chen. Da­mit ver­hin­dern Sie, dass Sie für be­stimm­te Schä­den oder Aus­fäl­le mehr­fach oder gar nicht ab­ge­deckt sind. Be­den­ken Sie, dass die ab­ge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen für Sie fi­nan­zi­ell trag­bar sein müs­sen. Las­sen Sie sich da­her im Vor­her­ein gut be­ra­ten und schlies­sen Sie Ver­si­che­run­gen ab, wel­che auf das Gast­ge­wer­be zu­ge­schnit­ten sind.

Un­se­re Lösungen

Be­ra­tung Versicherungen

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Der erste Schritt zum Erfolg ist ein gutes Betriebskonzept
Haus­ärz­tin­nen ken­nen es, Ho­tel­be­sit­zer ken­nen es, eben­so ken­nen es Event­ver­an­stal­te­rin­nen und Fri­sö­re: No-Shows oder auf Deutsch das Nicht­er­schei­nen von Gäs­ten und Kun­din­nen. Das schein-bar un­sicht­ba­re Pro­blem ver­ur­sacht sicht­bar hohe Kos­ten. Be­son­ders in der Gas­tro­no­mie. Was sind die Lö­sun­gen für No-Shows in Restaurants? 

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Mit dem un­kom­pli­zier­ten On­line-Bu­chungs­sys­tem von Pay­mash kön­nen Ter­mi­ne ein­fach on­line re­ser­viert und ver­wal­tet wer­den. Mit dem Code «Gas­tro­pe­dia» er­hal­ten Sie 20% Rabatt.

No-Shows in der Gastronomie

Es mag am Zeit­geist lie­gen, am di­gi­ta­len Hier & Jetzt und an den schier end­lo­sen Op­tio­nen, zwi­schen de­nen wir täg­lich ent­schei­den müs­sen, die uns als Ge­sell­schaft un­ver­bind­li­cher ma­chen. Die Co­ro­na­pan­de­mie wirk­te auf die­ses Le­bens­ge­fühl wie ein Brand­be­schleu­ni­ger. So hät­ten sich seit­her ge­mäss ei­ner Un­ter­su­chung von Lunch­ga­te die No-Shows in Re­stau­rant verfünffacht.

Die Rate ist ins­ge­samt noch auf ei­nem tie­fen Ni­veau, be­denkt man je­doch, dass sie steil steigt und im­mer mehr auch Grup­pen ab­sa­gen, kann dies rasch ins Geld ge­hen und auch noch wei­te­re Nach­tei­le nach sich ziehen:

  • Image­scha­den: Gäs­te se­hen lee­re Ti­sche und müs­sen den­noch ab­ge­wie­sen werden
  • Per­so­nal: Fehl­pla­nun­gen, Über- oder Unterbesetzungen
  • Food­was­te: ein­kal­ku­lier­te Le­bens­mit­tel verderben

Was tun bei no Shows? Le­sen Sie hier fünf Tipps dazu: 

Inneneinrichtung eines Restaurants

1. Te­le­fon­num­mer verlangen

Um eine ge­wis­se Ver­bind­lich­keit her­zu­stel­len, neh­men ge­mäss Bran­chen­spie­gel 56 % der Re­stau­rants die Te­le­fon­num­mer bei ei­ner Re­ser­vie­rung auf. Auf an­de­re Mass­nah­men wer­den verzichtet.

2. Dou­ble Seating

Be­son­ders abends oder an Wo­chen­en­den zei­gen sich in Re­stau­rants vie­le No-Shows. Aus­ge­rech­net dann, wenn am meis­ten Um­satz ge­macht wer­den kann. Das Dou­ble Sea­ting in Re­stau­rants, also ei­nen Tisch dop­pelt be­set­zen, hat sich seit der Co­ro­na­pan­de­mie auch in der Schweiz eta­bliert. So könn­te zum Bei­spiel am Abend ein Tisch von 18 bis 20 Uhr ein­mal und von 20 bis 22 Uhr ein wei­te­res Mal ge­bucht wer­den. Der Vor­teil be­steht dar­in, dass ein Tisch bei No-Shows nicht den gan­zen Abend leer steht. Aber Ach­tung, gute Kom­mu­ni­ka­ti­on zum Sys­tem ist wich­tig, denn Gäs­te könn­ten sich rasch ge­stresst fühlen.

3. Ge­büh­ren verlangen

Was bei Ärz­tin­nen und The­ra­peu­ten üb­lich ist, wird in der Gas­tro­no­mie noch stief­müt­ter­lich be­han­delt: Das Nicht-Er­schei­nen in Rech­nung stel­len. Ge­mäss Bran­chen­spie­gel 2022 tun dies im Schnitt nur 3 % der Be­frag­ten. Ent­we­der in­dem sie fürs Nicht­er­schei­nen oder kurz­fris­ti­ge Ab­sa­gen eine Ge­bühr ver­rech­nen oder vor­her die Kre­dit­kar­te vor­ab ver­lan­gen und eine sol­che ab­zie­hen. Oft ist das eine Pau­scha­le oder z. B. auch der Wert des güns­ti­gen Me­nüs in der Kar­te. Die Um­fra­ge im Bran­chen­spie­gel zeigt aber auch, dass über 50 % der Be­frag­ten dies auch in Zu­kunft lie­ber nicht ma­chen möch­ten, um die Gäs­te nicht zu verärgern.

Darf man das denn über­haupt? Eine Re­ser­va­ti­on ist ver­bind­lich und wenn die Gäs­te nicht er­schei­nen, kann ein Re­stau­rant oder Ho­tel bei No-Shows Scha­den­er­satz ver­lan­gen. Das muss aber ge­richt­lich durch­ge­setzt und der Scha­den nach­ge­wie­sen wer­den. Das ist teu­er und kom­pli­ziert. Da­her sind Ge­büh­ren ein­fa­cher. Aber Ach­tung: Die Be­din­gun­gen müs­sen vor der Re­ser­va­ti­on klar sein. In den AGB soll­te deut­lich ver­merkt sein, wie hoch die Ge­bühr ist und ab wann sie ein­ge­for­dert wird (kurz­fris­ti­ges Ab­sa­gen in ei­ner be­stimm­ten Frist oder Nichterscheinen).

4. Di­gi­ta­le Sys­te­me verwenden

Wenn die di­gi­ta­li­sier­te Ge­sell­schaft das Pro­blem für No-Shows ist, kann die Di­gi­ta­li­sie­rung auch die Lö­sung sein. So kön­nen freund­lich for­mu­lier­te und au­to­ma­ti­sche SMS und E‑Mails 48h vor dem Ter­min nütz­li­che Hel­fer sein, um die Gäs­te zu er­in­nern. Eben­falls hel­fen di­gi­ta­le Re­ser­va­ti­ons­sys­te­me, es den Gäs­ten so ein­fach wie mög­lich zu ma­chen. Sie kön­nen da­mit un­kom­pli­ziert re­ser­vie­ren und in ei­nem be­stimm­ten Zeit Fens­ter ab­sa­gen. Auch las­sen sich die Be­din­gun­gen (z. B. Ab­sa­ge­ge­büh­ren) dort gut un­ter­brin­gen. Wei­ter kann mit die­sen Sys­te­men auch auf spon­tan freie Ter­mi­ne auf­merk­sam ge­macht oder das Dou­ble Sea­ting kom­mu­ni­ziert werden.

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5. Po­si­ti­ve An­rei­ze schaffen

Ge­büh­ren­an­dro­hun­gen für No-Shows und Dou­ble Sea­ting we­gen des Zeit­drucks kön­nen von der Kund­schaft ne­ga­tiv auf­ge­fasst wer­den. Dies zei­gen jüngs­te Be­rich­te in den Me­di­en so­wie Um­fra­gen dazu. An­statt schlech­tes Ver­hal­ten mit Ge­büh­ren zu be­stra­fen, kann ge­wünsch­tes Ver­hal­ten auch be­lohnt wer­den. Nebst Goo­dies für treue Kund­schaft kön­nen auch lu­kra­ti­ve Vor­aus­zah­lungs­ra­bat­te von 10–20 % dazu füh­ren, dass Gäs­te ihre Re­ser­vie­rung wahrnehmen.

Fa­zit

No-Shows in Re­stau­rants und Ho­tels ha­ben wie in an­de­ren Bran­chen die letz­ten Jah­re zu­ge­nom­men. Das ver­ur­sacht nicht nur hohe Kos­ten durch lee­re Ti­sche, son­dern ist auch frus­trie­rend für das Per­so­nal. Food­was­te ist eine der ne­ga­ti­ven Be­gleit­erschei­nun­gen von No-Shows. Um dem Pro­blem zu be­geg­nen, gibt es ver­schie­de­ne An­sät­ze von Dou­ble Sea­tings über Ge­büh­ren­er­he­bun­gen. Da­bei gilt es die Ver­hält­nis­mäs­sig­keit zu wah­ren, die Ge­büh­ren ent­spre­chend an­zu­set­zen und zu kom­mu­ni­zie­ren (AGB) so­wie in Not­fäl­len auch ku­lant zu sein. Sol­che Mass­nah­men eig­nen sich bei häu­fi­gem Vor­kom­men, hö­he­rem Preis­seg­ment und grös­se­ren Grup­pen­bu­chun­gen eher als bei oh­ne­hin gut be­such­ten klei­ne­ren Be­trei­ben mit viel Lauf­kund­schaft.
Ei­nen po­si­ti­ven Ef­fekt, um die No-Show Rate in Re­stau­rants zu sen­ken, ha­ben di­gi­ta­le Sys­te­me, die es den Gäs­ten ein­fach ma­chen, zu- und ab­zu­sa­gen, Er­in­ne­run­gen per SMS/Mail oder Vor­aus­zah­lungs­ra­bat­te. In je­dem Fall ist po­si­ti­ve und gute Kom­mu­ni­ka­ti­on und Gäs­te­bin­dung das A und O, um das Pro­blem in den Griff zu bekommen.

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Text­quel­le: Bran­chen­spie­gel Gas­tro­Su­is­se 2022, https://www.lunchgate.info/blog/no-show-report-2022

 

Die wichtigsten Punkte zum Bierliefervertrag
In der Gas­tro­no­mie ist der Bier­lie­fer­ver­trag ein Fluch und Se­gen zu­gleich. Zu Be­ginn kann ein sol­cher Ver­trag zwi­schen Gas­tro­no­mie­be­trieb und Braue­rei hel­fen, den Be­trieb zu fi­nan­zie­ren. Je­doch ver­pflich­ten sich Gas­tro­no­men da­bei auch, pro Jahr eine be­stimm­te Men­ge Bier zu ver­kau­fen. Das kann für den Be­trieb teu­er wer­den. Wir ha­ben Ih­nen zu­sam­men­ge­fasst, auf was Sie bei Bier­lie­fer­ver­trä­gen ach­ten müssen. 

Was ist ein Bierliefervertrag?

Über ei­nen Bier­lie­fer­ver­trag kön­nen Sie Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb oder je­den­falls ei­nen Teil da­von fi­nan­zie­ren. Bei die­sem Ver­trag er­hal­ten Sie von ei­ner Braue­rei ein Dar­le­hen. Im Ge­gen­zug ver­pflich­ten Sie sich, nur Bier von die­ser Braue­rei zu be­zie­hen und ver­kau­fen. Ne­ben dem Dar­le­hen er­hal­ten Gas­tro­no­mie­be­trie­be bei sol­chen Ver­trä­gen oft auch Wer­be­ma­te­ria­li­en oder Ein­rich­tun­gen von der Braue­rei. Bier­lie­fer­ver­trä­ge, auch Bier­ver­trag oder Braue­rei­ver­trag ge­nannt, sind heu­te in der Schwei­zer Gas­tro­no­mie weit we­ni­ger wich­tig als in den 1990er Jah­ren. Es ist nicht mehr er­laubt, Gas­tro­no­mie­be­trie­be mit lang­jäh­ri­gen Ver­trä­gen an eine be­stimm­te Braue­rei zu bin­den. Die ma­xi­ma­le Lauf­zeit wird im Ge­setz nicht ge­nau de­fi­niert. Ein Bun­des­ge­richts­ur­teil hat ein­mal eine Lauf­zeit von 15 Jah­ren für un­zu­läs­sig er­klärt. Auch kom­bi­nier­te Lie­fer­ver­trä­ge mit an­de­ren Ge­trän­ken sind verboten.

Bier­lie­fer­ver­trä­ge heute

Auf Grund der heu­ti­gen Si­tua­ti­on ver­ge­ben Schwei­zer Braue­rei­en nicht mehr so gross­zü­gi­ge Dar­le­hen wie frü­her. Es wird ge­nau ge­schaut, an wen und zu wel­chen Kon­di­tio­nen Dar­le­hen ge­währt wer­den. Häu­fig wird der Bier­lie­fer­ver­trag zwi­schen Braue­rei und Haus­ei­gen­tü­mer ge­schlos­sen. Die­se bie­ten eine grös­se­re Si­cher­heit als Päch­ter. Der Haus­ei­gen­tü­mer über­trägt die Kon­di­tio­nen dem Päch­ter im Miet­ver­trag. Da­mit ent­steht ein ge­gen­sei­ti­ges Ab­hän­gig­keits­ver­hält­nis, das zu vie­len Un­stim­mig­kei­ten füh­ren kann. Als Päch­ter ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes soll­ten Sie die Be­din­gun­gen, die Ih­nen in Be­zug auf die Ab­nah­me von Bier ge­stellt wer­den, sehr sorg­fäl­tig prü­fen. Hat der Haus­ei­gen­tü­mer kei­nen Bier­lie­fer­ver­trag ab­ge­schlos­sen, kön­nen Sie das als Päch­ter selbst tun. Soll­ten Sie eine Bar er­öff­nen und ei­nen Bier­lie­fer­ver­trag ab­schlies­sen, ach­ten Sie be­son­ders auf die Punk­te in den nächs­ten Abschnitten.

Bierverträge bieten viel Potenzial aber auch grosse Gefahr

Vor- und Nach­tei­le ei­nes Brauereivertrags

Kom­men wir nun zu den Vor- und Nach­tei­len ei­nes Bier­ver­tra­ges. Ein Vor­teil ist si­cher­lich, dass Sie we­ni­ger Ka­pi­tal auf­wen­den müs­sen, was ge­ra­de bei ei­ner Neu­grün­dung hilf­reich sein kann. Ein güns­ti­ger Kre­dit und eine kos­ten­lo­se Aus­stat­tung sind in die­ser Pha­se sehr wert­voll. Wenn Sie zu­dem eine Braue­rei fin­den, die als Part­ner gut zu Ih­rem Kon­zept passt, kön­nen Sie vom Wis­sen der Braue­rei beim Ein­kauf so­wie bei der La­ge­rung und Ver­mark­tung pro­fi­tie­ren. Ein Bier­ver­trag kann aber auch Nach­tei­le ha­ben. Je nach Ver­trags­be­din­gun­gen wer­den Sie in der Frei­heit der Sor­ti­ments­ge­stal­tung ein­ge­schränkt oder es ent­ste­hen fi­nan­zi­el­le For­de­run­gen. Be­son­ders Ab­nah­me­ver­pflich­tun­gen und Rück­ver­gü­tungs­sys­te­me soll­ten kri­tisch be­ur­teilt wer­den. Zie­hen Sie im Zwei­fels­fall ei­nen Be­ra­ter bei.

Check­lis­te für ei­nen Biervertrag

  • Hal­ten Sie al­les schrift­lich fest. Münd­li­che Ver­spre­chun­gen des Braue­rei­ver­tre­ters kön­nen schnell „ver­ges­sen“ gehen.
  • Schlies­sen Sie nur ei­nen Bier­lie­fer­ver­trag ab, wenn das Sor­ti­ment der Braue­rei zu Ih­rem Be­trieb passt. In der Re­gel zäh­len auch Fremd­bie­re aus dem Sor­ti­ment der Braue­rei dazu. Ach­ten Sie auf ge­nü­gend Auswahl.
  • Klä­ren Sie ab, ob Sie auch Bie­re von an­de­ren An­bie­tern ins Sor­ti­ment auf­neh­men kön­nen. Oder re­geln Sie nur den Of­fen­aus­schank, da­mit Sie Fla­schen­bier auch noch über an­de­re Lie­fe­ran­ten be­zie­hen dürfen.
  • Der Bier­lie­fer­ver­trag soll­te nicht län­ger als der Miet­ver­trag dau­ern. Die Braue­rei kann sonst Rück­griff auf Sie neh­men, wenn Sie den Miet­ver­trag nicht verlängern.
  • Eine Bin­dung an den Lie­fe­ran­ten be­inhal­tet in der Re­gel ein Dar­le­hen an den Be­trieb (z.B. für den Ein­bau ei­ner Aus­schank­an­la­ge) oder be­son­ders at­trak­ti­ve Net­to­prei­se. Nut­zen Sie den Ver­hand­lungs­spiel­raum, in­dem Sie meh­re­re Braue­rei­en an­fra­gen.  Spie­len Sie aber von An­fang an mit of­fe­nen Kar­ten ge­gen­über den An­bie­tern. Trick­se­rei­en kom­men nicht gut an.
  • Wenn ein Büf­fet durch ein Braue­reidar­le­hen ein­ge­baut wird, ach­ten Sie dar­auf, dass der Ein­bau Ih­nen ge­hört (oder dass der Haus­ei­gen­tü­mer da­für be­zahlt). Al­len­falls kön­nen Sie die An­la­ge mieten.
  • Min­dest­ab­nah­me­ver­pflich­tun­gen kön­nen zu Scha­den­er­satz füh­ren, wenn sie nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Sei­en Sie also vor­sich­tig mit Ver­pflich­tun­gen, die Sie nicht ein­hal­ten können.
  • Klä­ren Sie zu­dem ab, ob die Rück­ver­gü­tung auch für Fremd­bie­re gilt. Klä­ren Sie die Kün­di­gungs­be­din­gun­gen des Ver­trag ab. Was pas­siert, wenn Sie krank wer­den und den Be­trieb auf­ge­ben müs­sen? Kön­nen Sie das Dar­le­hen vor­zei­tig zu­rück­zah­len und aussteigen?
  • Sei­en Sie wäh­le­risch bei Wer­be­ar­ti­keln von Lie­fe­ran­ten. Zu viel Fremd­wer­bung wirkt bil­lig und kann Ihre ei­ge­ne Wer­bung ver­wäs­sern. Nicht al­les, was gra­tis ist, passt in Ih­ren Betrieb!

Rück­ver­gü­tun­gen

Ein wich­ti­ger Punkt bei Bier­lie­fer­ver­trä­gen sind die Rück­ver­gü­tun­gen. Über Rück­ver­gü­tun­gen, wel­che an den Bier­preis ge­bun­den sein kön­nen, wird je ver­kauf­tes Bier ein Teil der Ein­nah­men an die Braue­rei flies­sen. Da­mit wird das Dar­le­hen schritt­wei­se ver­min­dert. Sie soll­ten dar­auf ach­ten, dass die Rück­ver­gü­tun­gen auf ver­kauf­te Bie­re in Pro­zen­ten und nicht in gan­zen Fran­ken sind. Falls die Braue­rei Rück­ver­gü­tun­gen in Fran­ken vor­schlägt, soll­te da­bei der Bier­preis nicht er­höht wer­den kön­nen. An­sons­ten sind pro­zen­tua­le Rück­ver­gü­tun­gen zu emp­feh­len. Die Rück­ver­gü­tung bei Bier­ver­trä­gen be­trägt je nach Um­satz, Bier­sor­te und Leis­tun­gen zwi­schen 10 – 15 %. Klä­ren Sie zu­dem ab, ob die Rück­ver­gü­tung auch für Fremd­bie­re gilt.

Fa­zit

Wenn Sie vor der Er­öff­nung ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes ste­hen, soll­ten Sie sich aus­führ­lich über die Fi­nan­zie­rung Ge­dan­ken ma­chen. Da­bei kann sich ein Bier­lie­fer­ver­trag durch­aus als Fi­nanz­sprit­ze an­bie­ten. Sie soll­ten aber auch die Vor- und Nach­tei­le ei­nes sol­chen Ver­tra­ges ab­wä­gen. Ach­ten Sie ins­be­son­de­re dar­auf, dass die Braue­rei zu Ih­rem Be­triebs­kon­zept passt. Zu­dem soll­ten die Be­stim­mun­gen im Bier­lie­fer­ver­trag Sie als Gas­tro­no­men nicht be­nach­tei­li­gen. Klä­ren Sie Kün­di­gungs­fris­ten und Rück­ver­gü­tun­gen vor­zei­tig und ver­glei­chen Sie ver­schie­de­ne Braue­rei­en. Den Bier­lie­fer­ver­trag soll­ten Sie zwin­gend schrift­lich festhalten.

Grün­der­pfad zum ei­ge­nen Gastrobetrieb

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Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Egal, ob Sie ein Re­stau­rant, eine Bar, ein Café oder ei­nen an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb über­neh­men – es ist rat­sam, ei­nen Busi­ness­plan oder ein Be­triebs­kon­zept zu ver­fas­sen. „Busi­ness­plan“ ist eher ein Be­griff aus der Ban­ken­welt, bei dem die fi­nan­zi­el­len Mit­tel im Vor­der­grund ste­hen. Ein Be­triebs­kon­zept be­schreibt kon­kre­ter, was Ih­ren Be­trieb aus­macht. Oft wird je­doch un­ter den bei­den Be­grif­fen das Glei­che ver­stan­den. Es spielt kei­ne Rol­le, ob Sie Ihr Gas­tro-Kon­zept nun Busi­ness­plan oder Be­triebs­kon­zept nennen.

Für wen schrei­ben Sie das Betriebskonzept?

Zu­erst stellt sich im­mer die Fra­ge, für wen Sie Ihr Gas­tro-Be­triebs­kon­zept schreiben:

  • Müs­sen Sie ei­nen Ver­mie­ter überzeugen?
  • Brau­chen Sie eine Grund­la­ge für ein Dar­le­hen oder ei­nen Kre­dit?
  • Su­chen Sie ei­nen Geschäftspartner?
  • Oder wol­len Sie nur für sich selbst fest­hal­ten, wie Ihr Be­trieb aus­se­hen soll?

Je nach­dem, wo­für Sie ein Be­triebs­kon­zept er­stel­len, müs­sen die Schwer­punk­te an­ders ge­setzt wer­den. Ein Be­triebs­kon­zept kann wie eine Be­wer­bung ver­fasst sein, bei der Sie Ihre Fä­hig­kei­ten und Ideen an­schau­lich prä­sen­tie­ren. Ein Be­triebs­kon­zept kann aber auch als Pla­nungs­grund­la­ge die­nen, bei der Sie Ihre Vor­stel­lun­gen hin­ter­fra­gen, die Kos­ten ab­schät­zen und Po­ten­tia­le für Ih­ren Be­trieb un­ter­su­chen. Wich­tig ist, dass Sie ein durch­dach­tes Be­triebs­kon­zept erstellen.

Das Gastro-Konzept muss nicht immer umfangreich sein

Was ge­hört in ein Betriebskonzept?

Zu Be­ginn soll­ten Sie eine kur­ze Zu­sam­men­fas­sung über die wich­tigs­ten Punk­te dar­le­gen. Die­se Zu­sam­men­fas­sung kön­nen Sie na­tür­lich erst dann schrei­ben, wenn Ihr Be­triebs­kon­zept fer­tig ist. Sie soll­te aber si­cher am An­fang ste­hen. Wei­ter kön­nen Sie in der Zu­sam­men­fas­sung Ihre Idee und Vi­si­on er­klä­ren. Be­schrei­ben Sie, was Ih­ren Be­trieb ausmacht:

Hin­zu kom­men noch die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb und den Finanzen.

Be­trieb

In die­sem Ab­schnitt ste­hen alle nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb. Es ist wich­tig zu be­stim­men, wel­che Rechts­form der Be­trieb hat und wie der Be­trieb ge­führt wird. No­tie­ren Sie auch, wie Sie den Be­trieb ein­rich­ten möch­ten und ob vor der Er­öff­nung noch Um­bau­ten statt­fin­den wer­den. Sie soll­ten auch be­reits die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen no­tie­ren: Adres­se, Te­le­fon­num­mer, Ver­si­che­run­gen, Park­plät­ze, Ab­fall, Lärm, usw. Es geht hier um die In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb, noch nicht um das An­ge­bot oder die Preis­ge­stal­tung. Letz­te­res no­tie­ren Sie in ei­nem wei­te­ren Abschnitt.

Stand­ort­ana­ly­se

In die­sem Ab­schnitt be­schrei­ben Sie den Stand­ort Ih­res Gas­tro­be­trie­bes. Es geht dar­um, her­aus­zu­fin­den, wie Ihre Gäs­te zum Be­trieb ge­lan­gen und wie Sie Lauf­kund­schaft er­rei­chen können:

  • Ist Ihr Be­trieb ans öf­fent­li­che Ver­kehrs­netz angebunden?
  • Oder ge­lan­gen Ihre Gäs­te nur mit dem Auto zu Ihnen?
  • Gibt es viel­leicht Se­hens­wür­dig­kei­ten im nä­he­ren Umfeld?
  • Kön­nen Sie Aus­sen­plät­ze anbieten?

Die ge­naue Be­schrei­bung des Stand­or­tes kann auch beim Ab­schnitt «Be­trieb» an­ge­fügt werden.

Ge­schäfts­kon­zept

Nun ma­chen Sie sich Ge­dan­ken, wie das Herz­stück Ih­rer Gas­tro­be­trie­bes aus­se­hen soll. Sie stel­len sich Fra­gen zu Ih­rer Kund­schaft, Ih­rem An­ge­bot und zum Mar­ke­ting.

  • Wel­che Gäs­te möch­ten Sie ansprechen?
  • Was möch­ten Sie anbieten?
  • Was passt zum Standort?
  • Wel­che Preis­po­li­tik ver­fol­gen Sie?
  • Was sind die Öff­nungs­zei­ten Ih­res Betriebes?

Über­le­gen Sie sich gut, wel­ches An­ge­bot Sie ha­ben wer­den. Hilf­reich da­bei ist auch die Kon­kur­renz­ana­ly­se, wel­che wei­ter un­ten er­läu­tert wird. So­bald Sie wis­sen, wel­che Gäs­te Sie an­spre­chen möch­ten, kön­nen Sie auch das Mar­ke­ting pla­nen. Es gibt di­ver­se Stra­te­gien (Fly­er, Ra­dio- oder TV-Wer­bung, On­line­prä­senz). Ein be­währ­tes Mar­ke­ting­in­stru­ment ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da. Ani­mie­ren Sie Ihre Gäs­te dazu, Ih­ren Gas­tro­be­trieb weiterzuempfehlen.

Per­so­nal­pla­nung

Ma­chen Sie zu­dem eine sau­be­re Per­so­nal­pla­nung. Da die Per­so­nal­kos­ten für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ab­so­lut ent­schei­dend sind, lohnt es sich, hier et­was mehr Zeit zu investieren.

  • Wann brau­chen Sie wie­viel Per­so­nal?
  • Was ist Ih­nen bei Ih­ren An­ge­stell­ten wichtig?
  • Was ver­lan­gen Sie und was kön­nen Sie bie­ten, um gu­tes Per­so­nal zu finden?

Markt­ana­ly­se

Bei der Markt­ana­ly­se de­fi­nie­ren Sie den ge­nau­en Markt, in dem Sie tä­tig sein wer­den. An­hand die­ses Mark­tes und mit den Er­kennt­nis­sen des Ge­schäfts­kon­zep­tes kön­nen Sie Ihre Kun­den noch prä­zi­ser an­spre­chen. Nut­zen Sie die Markt­kennt­nis­se auch, um die rich­ti­gen Lie­fe­ran­ten zu fin­den. Fra­gen Sie sich auch, wel­ches Ihre Kon­kur­ren­ten sein wer­den. Was könn­ten Sie an­ders ma­chen als die Kon­kur­renz? Und gibt es ge­wis­se Trends, an de­nen Sie nicht vor­bei­kom­men? Eine aus­führ­li­che Markt­ana­ly­se kann Ih­nen viel Ar­beit bei der Um­set­zung Ih­rer Ge­schäfts­idee ersparen.

Bud­get­pla­nung

Nun kom­men Sie zur Bud­ge­tie­rung. Lei­ten Sie von der Per­so­nal­pla­nung die Per­so­nal­kos­ten ab. Die­se soll­ten nicht mehr als 51 % des Um­sat­zes be­tra­gen. Mit den Per­so­nal­kos­ten kön­nen Sie den Um­satz ab­schät­zen, den Sie er­zie­len soll­ten. Das zeigt oft schon auf, was mög­lich ist und was nicht. Meist will man am An­fang zu viel und merkt dann, dass das mit die­sem Per­so­nal nicht mög­lich ist. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf das We­sent­li­che. An­schlies­send kom­men die Miet­kos­ten, die nicht mehr als 8 bis 12 % des Um­sat­zes sein soll­ten. Die Wa­ren­kos­ten soll­ten nicht mehr als 27 % des Um­sat­zes aus­ma­chen. Als ers­te Ein­schät­zung hilft un­ser Bud­get­rech­ner wei­ter. Wich­tig ist zu­dem die Fi­nan­zie­rung des Be­trie­bes und da­mit auch die Mög­lich­kei­ten, die Sie für In­ves­ti­tio­nen und Um­bau­ten ha­ben. Falls Sie Um­bau­ten pla­nen, er­stel­len Sie da­für Bud­gets und Zeitpläne.

Brau­che ich ein Betriebskonzept?

Nicht alle Gas­tro­no­mie­be­trie­be brau­chen ein um­fang­rei­ches Be­triebs­kon­zept. Wenn Sie mit Ih­rem Re­stau­rant kei­nen Ver­mie­ter oder Geld­ge­ber über­zeu­gen müs­sen, reicht es, wenn nur die wich­tigs­ten Punk­te fest­ge­hal­ten wer­den. Ein um­fang­rei­ches Gas­tro-Kon­zept, das nach­her nicht so auf­geht wie ge­plant, kann auch hin­der­lich sein. Über­le­gen Sie des­halb gut, bei wel­chen Teil­be­rei­chen eine Pla­nung sinn­voll ist.

Fa­zit

Es ist wich­tig, dass Sie das Be­triebs­kon­zept nicht als un­nö­ti­ges Do­ku­ment an­se­hen. Das Be­triebs­kon­zept hilft Ih­nen, sich mit Ih­rer Idee aus­ein­an­der­zu­set­zen und un­ge­klär­te Fra­gen an­zu­spre­chen. Neh­men Sie sich Zeit, wenn Sie das Be­triebs­kon­zept er­stel­len. Die­ser Pro­zess wird nicht mit dem fer­ti­gen Be­triebs­kon­zept ab­ge­schlos­sen sein. Ein Be­triebs­kon­zept für die Gas­tro­no­mie ist kein star­res Do­ku­ment. Über­ar­bei­ten Sie Ihr Gas­tro-Kon­zept, wenn es nö­tig ist. Ar­bei­ten Sie da­mit und hal­ten Sie sich an die Pla­nung. Im Be­triebs­kon­zept muss nicht je­des De­tail ge­re­gelt wer­den. Viel wich­ti­ger ist, dass Sie die grund­sätz­li­chen Fra­gen zu Ih­rem Be­trieb klä­ren und über­prü­fen, ob die­se der Rea­li­tät stand­hal­ten. So las­sen sich auch ers­te Stol­per­fal­len vermeiden.

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Be­ra­tung Betriebskonzept

Wün­schen Sie ein per­sön­li­ches Coa­ching zur Op­ti­mie­rung und Fi­na­li­sie­rung Ih­res Be­triebs­kon­zepts? Un­se­re Part­ner ist auf die Be­ra­tung von Klein­un­ter­neh­men spe­zia­li­siert und hat star­ken Be­zug zur Gas­tro­no­mie und zu wirt­schaft­li­chen Themen.

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gas­tro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing. 

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Wein­kar­te mit Er­folg erstellen 

Die Wein­kar­te ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil ei­nes Re­stau­rants. Wei­ne er­mög­li­chen Zu­satz­ver­käu­fe und er­gän­zen Ge­rich­te als Be­glei­tung. Es lohnt sich des­halb, die Wein­kar­te sorg­fäl­tig zu er­stel­len. Die Wein­kar­te ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes soll­te ei­nem Kon­zept fol­gen und den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen. Hier er­fah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten, wenn Sie eine Wein­kar­te er­stel­len und wel­che Vor­schrif­ten bei der De­kla­ra­ti­on gelten.

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Frau macht sich Gedanken, welche Rechtsform sie für ihren neuen Gastrobetrieb wählen soll

Ein­zel­fir­ma oder GmbH? — Rechts­form in der Gastronomie 

Oft ste­hen Sie als an­ge­hen­de Gas­tro­no­min vor dem Ent­scheid, wel­che Rechts­form Sie bei der Grün­dung Ih­res Re­stau­rants wäh­len sol­len. Soll es ein Ein­zel­un­ter­neh­men, eine GmbH oder doch eine Ak­ti­en­ge­sell­schaft wer­den? Die Rechts­form hat Aus­wir­kun­gen auf die Grün­dungs­kos­ten, Haf­tung, Be­trei­bung, Steu­ern und vie­les mehr.

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Ihre Idee für ein ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café nimmt Form an, jetzt wol­len Sie sich ins Be­triebs­kon­zept stür­zen oder so­gar schon Stand­or­te aus­kund­schaf­ten? Le­gen Sie ei­nen Stopp ein und über­le­gen Sie sich eine wich­ti­ge Fra­ge: Ha­ben Sie das Zeug zum Gas­­t­ro-Grün­­der? Hier fin­den Sie die Fra­gen, die Sie sich un­be­dingt stel­len müs­sen, be­vor Sie den nächs­ten Schritt in Rich­tung ei­ge­nes Re­stau­rant oder Café machen.

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Bild­quel­le 1: Rawpixel/rawpixel.com

Sie wol­len sich den Traum Ih­res ei­ge­nen Gas­tro­no­mie­be­triebs ver­wirk­li­chen? Be­vor Sie Per­so­nal ein­stel­len und Spei­se­kar­ten er­stel­len, müs­sen Sie zu­erst die Räum­lich­keit für das künf­ti­ge Re­stau­rant oder Café fin­den. Dies ist oft leich­ter ge­sagt als getan. 

Be­ra­tung Schlüs­sel­geld und Inventarübernahme

Sie sind da­bei ei­nen Be­trieb in­klu­si­ve In­ven­tar zu über­neh­men, sind sich aber un­si­cher, ob die Ab­lö­se­sum­me ge­recht­fer­tigt ist? Un­se­re Part­ner und Gas­tro­ex­per­te zeigt Ih­nen wor­auf Sie ach­ten müssen.

Bei der Im­mo­bi­li­en­su­che für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb hat das vor­han­de­ne Ka­pi­tal ei­nen gros­sen Ein­fluss auf die wohl wich­tigs­te Fra­ge: Soll das Ob­jekt ge­mie­tet oder ge­kauft wer­den? Bei­des hat sei­ne Vor- und Nach­tei­le, wel­che je nach Si­tua­ti­on un­ter­schied­lich stark ins Ge­wicht fal­len.
Ent­schei­den Sie sich für ei­nen Kauf, sind Sie auf der ei­nen Sei­te deut­lich fle­xi­bler und kön­nen die Im­mo­bi­lie als Ka­pi­tal­ein­la­ge nut­zen. Auf der an­de­ren Sei­te müs­sen Sie, falls Sie schei­tern, mit ho­hen Ver­lus­ten rech­nen und selbst für den Un­ter­halt sor­gen.
Mie­ten Sie ein Ob­jekt, müs­sen Sie in der Re­gel deut­lich we­ni­ger Geld in die Hand neh­men als beim Kauf. Als Mie­te­rin ste­hen Sie aber in ei­ner ge­wis­sen Ab­hän­gig­keit zum Ver­mie­ter und ver­lie­ren ge­ge­be­nen­falls nach Ab­lauf des Ver­trags Ihr in­ves­tier­tes Kapital.

Die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en bei der Suche

Er­füllt der Stand­ort und die Um­ge­bung Ihre An­for­de­run­gen bzw. passt er zu Ih­rem künf­ti­gen Be­triebs­kon­zept? Ein Re­stau­rant, dass aus­schliess­lich ve­ga­ne oder ve­ge­ta­ri­sche Spei­sen an­bie­tet, wird mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit auf dem Land kaum An­klang fin­den.
Ver­fügt das Grund­stück über ei­nen Gar­ten oder eine Ter­ras­se? Wie ist der Gar­ten ge­stal­tet? Ent­spricht die Be­pflan­zung Ih­ren Vor­stel­lun­gen oder müss­ten Sie viel dar­an ver­än­dern re­spek­ti­ve in­ves­tie­ren? Eine Ter­ras­se lässt sich zu­dem ge­winn­brin­gend in ein be­stehen­des Kon­zept ein­ar­bei­ten.
Dies führt uns zu nächs­ten Fra­ge: Ent­spre­chen die In­nen­räu­me Ih­ren Be­dürf­nis­sen? Kann für ge­nug Gäs­te be­stuhlt wer­den? Sind die Räu­me hell ge­nug? Hei­zen sich die Räu­me im Som­mer schnell auf oder küh­lem im Win­ter schnell ab? Das sind al­les Fra­gen, die Sie beim Ent­scheid be­rück­sich­ti­gen soll­ten. Wie hoch fal­len die Ne­ben­kos­ten aus? Hier kön­nen Sie auch den vor­he­ri­gen Mie­ter be­fra­gen und die­se mit eig­nen Ver­än­de­rungs­wün­schen ab­glei­chen.
Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt: Wie ist der Ge­bäu­de­zu­stand? Herrscht schon bald Re­no­vie­rungs­be­darf? Was ge­nau wäre re­no­va­ti­ons­be­dürf­tig? Wie funk­tio­niert der In­ter­net- und TV-An­schluss? Gibt es ei­nen Glas­fa­ser­an­schluss für schnel­les In­ter­net? Ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ge­hö­ren gra­tis Wi­fis in Gas­tro­no­mie­be­trie­ben für vie­le Gäs­te zu den Must-haves.

Bar, Free Wifi, Schild,

Und zu gu­ter Letzt müs­sen Sie ein Auge auf die In­ven­tar­über­nah­me wer­fen. Hier ver­su­chen Im­mo­bi­li­en­händ­ler gut und ger­ne Be­trie­be mit be­stehen­den Miet­ver­trä­gen zu über­höh­ten Schlüs­sel­gel­dern wei­ter­zu­ver­mit­teln. Die Leid­tra­gen­de sind gut­gläu­bi­ge Gas­tro­no­men, die sich den Traum vom ei­ge­nen Im­biss oder Re­stau­rant er­fül­len wol­len und da­für viel zu hohe Ri­si­ken ein­ge­hen.
Doch wie kön­nen Sie sich schüt­zen? Las­sen Sie im Zwei­fels­fall das In­ven­tar schät­zen. Wenn der Über­nah­me­preis da­von ab­weicht, über­le­gen Sie, ob es da­für Grün­de gibt (tie­fer Miet­preis, Kun­den­stamm) und ob Sie den Über­nah­me­preis in­ner­halb von höchs­tens 5 Jah­ren er­wirt­schaf­ten kön­nen. Zie­hen Sie Fach­per­so­nen bei, wenn Sie un­si­cher sind. Der Zu­satz­auf­wand lohnt sich.
Ha­ben Sie alle Fra­gen für sich be­ant­wor­ten kön­nen und da­mit alle Ri­si­ken und Chan­cen ab­ge­wo­gen, sind Sie Ih­rem Traum ei­nen ge­wal­ti­gen Schritt nähergekommen.

In­se­ra­te in Zei­tun­gen oder doch lie­ber im In­ter­net suchen?

Um die pas­sen­de Im­mo­bi­lie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu fin­den, gibt es ver­schie­de­ne Her­an­ge­hens­wei­sen. Sie kön­nen sich durch den Im­mo­bi­li­en­teil von Zei­tun­gen wäl­zen oder hal­ten auf An­schlags­bret­tern nach Im­mo­bi­li­en­in­se­ra­ten Aus­schau. Ein­fa­cher und schnel­ler su­chen Sie im In­ter­net. In­ter­net­sei­ten für Im­mo­bi­li­en gibt’s zu Hau­fen. Wir stel­len Ih­nen hier ei­ni­ge On­line-Platt­for­men für Im­mo­bi­li­en in der Gas­tro­no­mie­bran­che vor.

Auf gastro-express.ch kön­nen Sie sich zwi­schen den Ka­te­go­rien „Kau­fen“ und „Mie­ten“ ent­schei­den. Dar­un­ter wird je­weils nach Zweck des Gas­tro­be­triebs un­ter­teilt: Ho­tels, Re­stau­rant, Un­ter­hal­tungs­be­trie­be, Ca­fés und Di­ver­ses. Nach ei­ner Fil­ter­funk­ti­on wie z. B. nach dem Stand­ort sucht man auf der Sei­te aber ver­ge­bens, wo­durch Ih­nen nichts an­ders üb­rig­bleibt, als sich durch die Lis­te zu wälzen.

In den In­se­ra­ten selbst ist dann ge­nau auf­ge­führt und be­schrie­ben, ab wann, zu wel­chem Preis und na­tür­lich wo die Im­mo­bi­lie zu kau­fen bzw. mie­ten ist. Auch die Kon­takt­an­ga­ben dür­fen na­tür­lich nicht feh­len. Wei­ter wird das Ob­jekt öf­ters noch ge­nau­er be­schrie­ben: Wie vie­le Sitz­plät­ze drin­nen und draus­sen zur Ver­fü­gung ste­hen, was den Stand­ort at­trak­tiv macht oder auch wie vie­le Park­plät­ze den künf­ti­gen Gäs­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Wie de­tail­liert das Ob­jekt be­schrie­ben oder be­bil­dert wird, liegt schliess­lich aber bei der in­se­rie­ren­den Person.

Die Web­sei­te gastrokaufen.ch ar­bei­tet im Ge­gen­satz be­reits mit der Fil­ter­funk­ti­on. Hier kön­nen Sie nach dem kan­to­na­len Stand­ort des Ob­jekts, Ob­jekt­art und dem Preis fil­tern. Auf die­ser Platt­form wird das Ob­jekt im In­se­rat oft ge­nau­er um­schrie­ben. So dürf­ten die meis­ten In­ter­es­sier­ten sehr rasch und ef­fi­zi­ent ih­rer künf­ti­gen Im­mo­bi­lie für das ei­ge­ne Café oder Re­stau­rant näherkommen.

Gastroforyou.ch be­dient sich am glei­chen Prin­zip. Mit ei­nem gros­sem Un­ter­schied: Dis­kre­ti­on wird hier gross­ge­schrie­ben, da die Im­mo­bi­li­en teil­wei­se noch in Be­trieb sind. Die In­se­ra­te sind da­bei völ­lig an­onym. Wer sich also eine Im­mo­bi­lie ge­nau­er un­ter die Lupe neh­men will, muss erst ei­nen Ka­pi­tal­nach­weis bei den Be­trei­bern der Web­sei­te einreichen.

Fa­zit

Ob Re­stau­rant oder Café, wer sich auf die Su­che nach ei­ner neu­en Im­mo­bi­lie macht, soll­te sich da­für ge­nü­gend Zeit neh­men. Egal wel­che Im­mo­bi­lie Sie su­chen, bei je­der Op­ti­on gibt es viel zu be­rück­sich­ti­gen. Und das Al­ler­wich­tigs­te: Las­sen Sie sich nicht un­ter Druck set­zen. Ge­hen Sie die Su­che ge­dul­dig so­wie sorg­fäl­tig an und Sie wer­den be­stimmt eine idea­le Im­mo­bi­lie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb finden.

Un­se­re Lösungen

Be­ra­tung Schlüs­sel­geld und Inventarübernahme

Sie sind da­bei ei­nen Be­trieb in­klu­si­ve In­ven­tar zu über­neh­men, sind sich aber un­si­cher, ob die Ab­lö­se­sum­me ge­recht­fer­tigt ist? Un­se­re Part­ner und Gas­tro­ex­per­te zeigt Ih­nen wor­auf Sie ach­ten müssen.

Be­ra­tung Betriebsführung

Wün­schen Sie eine Be­ra­tung zur Be­triebs­füh­rung? Un­se­re Part­ner ist auf die Be­ra­tung von Klein­un­ter­neh­men spe­zia­li­siert und hat star­ken Be­zug zur Gas­tro­no­mie und zu wirt­schaft­li­chen Themen. 

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Eine Gasse mit verschiedenen Tischen eines Gastronomiebetriebs

Re­stau­rant kau­fen oder mieten? 

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Die Standortsuche ist für den Erfolg sehr wichtig

Stand­ort­ana­ly­se in der Gastronomie 

Sie ha­ben sich ent­schie­den, ein Re­stau­rant, eine Bar, ein Café oder ei­nen Take-Away zu er­öff­nen? Dann ist die Zeit reif für die Fra­ge, wel­cher Stand­ort zu Ih­rem Be­trieb passt. Ihr Be­triebs­kon­zept mag noch so neu und ein­zig­ar­tig sein – stimmt der Stand­ort nicht, bleibt der Er­folg aus.

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Schlüsselgeld bezahlt ein Neumieter für die Übernahme eines Mitvertrags in der Gastronomie

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Das so­ge­nann­te Schlüs­sel­geld, also der Be­trag, den ein Neu­mie­ter be­zah­len muss, da­mit er ei­nen be­stehen­den Miet­ver­trag über­neh­men kann, er­lebt ei­nen re­gel­rech­ten Boom. Ge­wief­te Immobilien­händler ha­ben das Ein­kas­sie­ren von über­höh­ten Schlüs­­sel- oder Ab­lö­se­gel­dern zum Geschäfts­modell ent­wi­ckelt. Da die­se Gel­der meist nicht of­fen de­kla­riert, son­dern in über­ris­se­nen Inventar­preisen ver­steckt sind, ist ohne pro­fes­sio­nel­le Inventar­schätzung schwie­rig zu eru­ie­ren, wie hoch das ef­fek­ti­ve Ab­lö­se­geld ist.

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Bild­quel­le 2: unsplash.com / Ber­nard Her­mant
Bild­quel­le 3: Anja Ammann

Arbeitszeit von Hand erfassen
Durch die häu­fig un­re­gel­mäs­si­gen Ar­beits­zei­ten in der Gas­tro­no­mie ist eine kor­rek­te Zeit­er­fas­sung sehr wich­tig. Ne­ben den ge­ne­rel­len ar­beits­recht­li­chen Vor­ga­ben sind auch die recht­li­chen Be­stim­mun­gen des L‑GAVs zu be­rück­sich­ti­gen. Feh­ler in der Ar­beits­zeit­er­fas­sung kön­nen zu recht­li­chen Kon­se­quen­zen füh­ren und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Er­fah­ren Sie in die­sem Bei­trag, was Sie be­rück­sich­ti­gen müs­sen und wel­che Lö­sun­gen es für die Zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie gibt. 

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Wer Ar­beit­neh­men­de be­schäf­tigt, ist auf­grund des Ar­beits­ge­set­zes ver­pflich­tet, die Ar­beits­zeit der Mit­ar­bei­ten­den zu er­fas­sen. Es müs­sen Be­ginn und Ende der Ar­beit so­wie Pau­sen von ei­ner hal­ben Stun­de und mehr ganz ge­nau er­fasst wer­den. Er­fasst man die ge­leis­te­te Ar­beits­zeit mit ei­ner Ex­cel-Ta­bel­le, müs­sen Über­stun­den, Fe­ri­en, Fei­er- und Ru­he­ta­ge selbst aus­ge­rech­net wer­den. Wird ein Tool ein­ge­setzt, das nicht spe­zi­fisch auf die Gas­tro­bran­che zu­ge­schnit­ten ist, ris­kiert man, Vor­ga­ben des L‑GAVs zu miss­ach­ten – und das kann teu­er werden.

Über­stun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ist zwingend

Wenn Mit­ar­bei­ten­de ver­ste­hen, wie die Zeit er­fasst wird und was ih­nen zu­steht, spa­ren Sie sich vie­le Dis­kus­sio­nen und Kon­flik­te bei Ab­gän­gen, die im schlimms­ten Fall zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren. Es ist wich­tig, dass die Soll-Ar­beits­zeit und die be­zahl­ten Ab­sen­zen trans­pa­rent und recht­lich kor­rekt aus­ge­wie­sen wer­den und die Über- und Mi­nus­stun­den je­der­zeit nach­voll­zieh­bar sind. Denn nach Art. 21 L‑GAV muss der Be­trieb je­den Mo­nat den ent­spre­chen­den Sal­do den Mit­ar­bei­ten­den kom­mu­ni­zie­ren. Dies ist auch im In­ter­es­se des Be­trie­bes. Denn der L‑GAV (Art. 15) für die Gas­tro­no­mie sieht vor, dass Über­stun­den zum Nor­mal­lohn und ohne 25 % Zu­schlag be­zahlt wer­den müs­sen, wenn der oben­ge­nann­te Ar­ti­kel ein­ge­hal­ten wird. Be­folgt ein Be­trieb die­se Vor­schrift, kann statt der üb­li­chen 42-Stun­den-Wo­che fak­tisch 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet wer­den, ohne dass des­we­gen Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Wird aus­nahms­wei­se mehr als 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet, so sind die Be­stim­mun­gen des Ar­beits­ge­set­zes zur Über­zeit zu beachten.

Ar­beits­zeit er­fas­sen und Per­so­nal­kos­ten im Griff halten

Um die Ar­beits­zeit zu er­fas­sen und die Per­so­nal­kos­ten ef­fek­tiv zu kon­trol­lie­ren, ste­hen Ih­nen ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Sie kön­nen ent­we­der die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen oder eine spe­zi­el­le Soft­ware da­für nutzen.

Mög­lich­keit 1: Ar­beits­zeit von Hand erfassen

Wenn Sie die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen, soll­ten Sie sich gut mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV aus­ken­nen. Ver­wen­den Sie bei­spiel­wei­se Ex­cel, um die Ar­beits­stun­den zu er­fas­sen. Es ist wich­tig, dass Sie die Ar­beits­zeit­er­fas­sung der Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig auf recht­li­che Vor­ga­ben hin überprüfen.

Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

Nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Vor­la­ge zur ma­nu­el­len Ar­beits­zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie des L‑GAVs.

Mög­lich­keit 2: Ar­beits­zeit mit­hil­fe ei­ner Soft­ware erfassen 

Es gibt vie­le Pro­gram­me, die ei­nem die Er­fas­sung der Ar­beits­zeit er­leich­tern. Al­ler­dings be­rück­sich­ti­gen die meis­ten Sys­te­me nicht die L‑GAV spe­zi­fi­schen Be­stim­mun­gen. Ach­ten Sie bei der Be­schaf­fung ei­ner Schicht­pla­nungs- und Zeit­er­fas­sungs­soft­ware dar­auf, dass die­se für Gas­tro­no­mie­be­trie­be aus­ge­legt ist. Dies ist be­son­ders dann emp­feh­lens­wert, wenn man sich mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV nicht gut aus­kennt. Eine bran­che­spe­zi­fi­sche Soft­ware hilft Ih­nen, alle wich­ti­gen Punk­te der Zeit­er­fas­sung zu be­ach­ten und viel Zeit einzusparen.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Fa­zit

Es gibt zahl­rei­che recht­li­che Be­stim­mun­gen, die Sie bei der Er­fas­sung der Ar­beits­zeit be­ach­ten müs­sen. Feh­ler bei der Zeit­er­fas­sung kön­nen zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Ma­chen Sie sich des­halb früh ge­nug Ge­dan­ken dazu, wie Sie die Ar­beits­zeit Ih­rer Mit­ar­bei­ten­den er­fas­sen und spa­ren Sie so Zeit, die Ih­nen für an­de­re Auf­ga­ben zur Ver­fü­gung steht.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

Nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Vor­la­ge zur ma­nu­el­len Ar­beits­zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie des L‑GAVs.

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Ar­beits­ver­trä­ge in der Gastronomie 

Im Ar­beits­recht gibt es vie­le zwin­gen­de Be­stim­mun­gen, die dem Ar­beit­neh­mer­schutz die­nen. Für Ar­beit­ge­be­rin­nen ist wich­tig, die­se ge­setz­li­chen Vor­ga­ben ein­zu­hal­ten. Ein gut for­mu­lier­ter Ar­beits­ver­trag schafft Rechts­si­cher­heit und kann Strei­tig­kei­ten ver­hin­dern. In die­sem Bei­trag er­fah­ren Sie, wor­auf Sie als Ar­beit­ge­be­rin in der Gas­tro­bran­che bei Ar­beits­ver­trä­gen ach­ten müssen. 

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Arbeitgeber Arbeitszeugnis schreiben

Ar­beits­zeug­nis­se Gas­tro­no­mie: Dar­auf müs­sen Ar­beit­ge­ber achten 

Ar­beits­zeug­nis­se sind aus dem heu­ti­gen Ar­beits­le­ben fast nicht mehr weg­zu­den­ken. Ne­ben dem Le­bens­lauf und dem Be­wer­bungs­schrei­ben spie­len die Ar­beits­zeug­nis­se eine be­deu­ten­de Rol­le bei ei­ner Be­wer­bung für eine neue Stel­le – so auch in der Gas­tro­no­mie. Pro Jahr wer­den in der Schweiz über eine Mil­li­on Ar­beits­zeug­nis­se aus­ge­stellt. Wor­auf müs­sen Sie als Ar­beit­ge­ber beim Schrei­ben ei­nes Ar­beits­zeug­nis­ses ach­ten? Wel­che Stol-per­s­tei­­ne gibt es? Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen er­fah­ren Sie in die­sem Beitrag. 

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Verschiedene Programme unterstützen bei der Erstellung der Schichtplanung

Schicht­pla­nung im Gastgewerbe 

Als Ge­schäfts­füh­re­rin ken­nen Sie dies be­stimmt. Der Dienst­plan für das Re­stau­rant ist er­stellt und kurz dar­auf kommt ein Mit­ar­bei­ter und will ei­nen Tag frei neh­men. Oder eine Mit­ar­bei­te­rin fällt krank­heits­be­dingt aus und schon ist der müh­sam er­ar­bei­te­te Ar­beits­plan hin­fäl­lig. Ins­be­son­de­re in der Gas­tro­no­mie wird von den Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen viel er­war­tet. Der fol­gen­de Ar­ti­kel bie­tet ei­nen Über­blick über die­se ver­schie­de­nen Aspek­te und die Mög­lich­kei­ten zur Er­stel­lung ei­nes Arbeitsplans. 

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