Der L-GAV regelt den Mindestlohn in der Gastronomie
Eine der bren­nends­ten Fra­gen von Mit­ar­bei­ten­den im Gast­ge­wer­be ist der Lohn. Der L‑GAV re­gelt schweiz­weit ei­nen ein­heit­li­chen Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie. Trotz­dem sind für die ei­ge­ne Lohn­hö­he ver­schie­de­ne Be­din­gun­gen zu be­ach­ten. In die­sem Bei­trag klä­ren wir die wich­tigs­ten Fra­gen zum The­ma Lohn im Gastgewerbe. 

Net­to- und Bruttolohn

Grund­sätz­lich wird zwi­schen ei­nem Brut­to- und Net­to­lohn un­ter­schie­den. Der ver­ein­bar­te Lohn zwi­schen Ar­beit­ge­ber und ‑neh­mer ist der Brut­to­lohn. Von die­sem wer­den die So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ab­ge­zo­gen. Die ob­li­ga­to­ri­schen sind AHV/IV/EO (5.3 %) und die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (1.1 %). Da­ne­ben sind auch noch an­de­re Lohn­ab­zü­ge mög­lich und ver­pflich­tend. Nach den Ab­zü­gen bleibt der Net­to­lohn, die­ser ist in den meis­ten Fäl­len tie­fer als der Brut­to­lohn. So­mit er­hal­ten Ar­beit­neh­mer im­mer ei­nen Net­to­lohn ausbezahlt.

Ein Bei­spiel dazu:

Tim ar­bei­tet Teil­zeit als Kell­ner im Re­stau­rant Röss­li und hat ei­nen Mo­nats­lohn von Fr. 2‘000.-. Da­bei han­delt es sich um den Bruttolohn.

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 106.-
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 22.-
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 128.-
 
  • (Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 2‘000.-) — (Fr. 128.-) = Fr. 1872.- Net­to­lohn, wel­cher Tim aus­be­zahlt bekommt

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich.

Min­dest­lohn

Min­dest­lohn in der Gastronomie

Im Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L‑GAV) ist ein schweiz­wei­ter Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie ge­re­gelt. Un­ter den L‑GAV fal­len alle Be­trie­be, die gast­ge­werb­li­che Leis­tun­gen an­bie­ten. Zahlt eine Ar­beit­ge­be­rin den Min­dest­lohn nicht, dro­hen ihr recht­li­che Sank­tio­nen. Im Gast­ge­wer­be ist schweiz­weit ein ein­heit­li­cher Lohn für ge­leis­te­te Ar­beit aus­zu­be­zah­len. Es bleibt die Fra­ge, wer be­kommt wie viel Min­dest­lohn und war­um. In der un­ten­ste­hen­den Ta­bel­le fin­den Sie eine Über­sicht über die ak­tu­el­len Mindestlöhne.

Lohn­ka­te­go­rie Min­dest­lohn pro Mo­nat und Stunde*
Ia) ohne Berufsausbildung** 
Fr. 3’713.- 
Fr. 20.40
Ib) mit Pro­gres­so-Aus­bil­dung (5 Wochen)** 
Fr. 3’943.- 
Fr. 21.66
II) mit Be­rufs­at­test (2 Jahre) 
Fr. 4’070.- 
Fr. 22.36
IIIa) mit Be­rufs­leh­re (3 Jahre) 
Fr. 4’528.- 
Fr. 24.88
IIIb) mit Be­rufs­leh­re und 6 Tage be­rufs­spe­zi­fi­sche Weiterbildung 
Fr. 4’635.- 
Fr. 25.47
IV) mit Berufsprüfung 
Fr. 5’293.- 
Fr. 29.08

* Ba­sis 42-Stun­den-Wo­che, Zu­schlä­ge für Fe­ri­en (10.65 %), Fei­er­ta­ge (2.27 %) und 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) kom­men noch dazu.

** Bei ei­ner Neu­an­stel­lung oder ei­nem Be­triebs­wech­sel kann der Min­dest­lohn, je nach bis­he­ri­ger Aus­bil­dung für eine Dau­er von drei bis zwölf Mo­na­ten um ma­xi­mal 8 % ge­senkt werden.

Min­dest­lohn­rech­ner

Mit un­se­rem Min­dest­lohn­rech­ner kön­nen Sie ganz ein­fach aus­rech­nen, wie viel Sie je nach Aus­bil­dungs­stu­fe und Stel­len­pro­zent Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den be­zah­len müssen:

Mo­nat­li­cher Bruttolohn

3470

Stun­den­lohn

19.07

Höhe des Mindestlohnes

Im Art. 10 vom L‑GAV wird die ent­schei­den­de Fra­ge nach der Höhe des Loh­nes ge­re­gelt. Bei der Höhe der Min­dest­löh­ne wird nach der Art der Aus­bil­dung un­ter­schie­den. Vor der An­stel­lung ei­nes neu­en Mit­ar­bei­ters ist zu schau­en, zu wel­cher Lohn­ka­te­go­rie er ge­hört. Auch aus­län­di­sche Aus­bil­dun­gen sind teil­wei­se in der Schweiz gül­tig. Dies ent­schei­det das Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und In­no­va­ti­on (SBFI).

Die ver­schie­de­nen Ka­te­go­rien er­hal­ten ei­nen un­ter­schied­lich ho­hen Min­dest­lohn. Das ist auf die Art und Dau­er der Aus­bil­dung zu­rück­zu­füh­ren. Da­her er­hal­ten Per­so­nen ohne Be­rufs­bil­dung ei­nen tie­fe­ren Lohn als Mit­ar­bei­ten­de mit ei­nem eid­ge­nös­si­schen Fä­hig­keits­zeug­nis. Alle Min­dest­löh­ne in der Gas­tro­no­mie wur­den per 01.02.2026 erhöht.

Aus­nah­men

Ein­füh­rungs­zeit
Zur Ein­füh­rung dür­fen neue Mit­ar­bei­ten­de aus­nahms­wei­se zu ei­nem tie­fe­ren Lohn als den Min­dest­lohn an­ge­stellt wer­den. Aber auch dies ist im L‑GAV klar ge­re­gelt. Der Lohn darf ma­xi­mal um 8 % ge­kürzt wer­den und dies auch nur für eine Zeit von drei bis ma­xi­mal zwölf Mo­na­ten. Da­mit ein tie­fe­rer Lohn wäh­rend der Ein­füh­rungs­zeit be­zahlt wer­den darf, muss dies von An­fang an schrift­lich im Ver­trag aus­ge­han­delt wor­den sein.

Stu­die­ren­de
Auf Stu­die­ren­de, die ei­nen Ne­ben­job in der Gas­tro­no­mie ha­ben, ist der Min­dest­lohn nicht an­wend­bar. Be­din­gung ist, dass die­se Per­so­nen kein Stu­di­um im Zu­sam­men­hang mit dem Gast­ge­wer­be ma­chen und das Stu­di­um ihre Voll­zeit­be­schäf­ti­gung ist.

Prak­ti­kan­tin­nen
Auch Prak­ti­kan­tin­nen sind vom Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie aus­ge­nom­men. Ge­mäss Art. 11 L‑GAV ha­ben sie le­dig­lich den An­spruch auf ei­nen mo­nat­li­chen Brut­to­lohn von min­des­tens Fr. 2‘390.-. Um Geld zu spa­ren, kön­nen aber nicht nor­ma­le Mit­ar­bei­ten­de als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt wer­den. Nur Stu­die­ren­de von gas­tro­no­mi­schen Fach­schu­len, wel­che als Teil ih­rer Aus­bil­dung ein Prak­ti­kum ab­sol­vie­ren müs­sen, kön­nen als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt werden.

Ler­nen­de
Bei Ler­nen­den steht die Aus­bil­dung im Zen­trum. Des­halb er­hal­ten sie auch nicht den nor­ma­len Min­dest­lohn. Die gröss­ten Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de in der Gas­tro­no­mie ha­ben aber auch ei­nen Min­dest­lohn für Ler­nen­de ver­ein­bart. Die­ser ist im 1. Lehr­jahr Fr. 1‘020.-, im 2. Lehr­jahr Fr. 1‘300.- und im 3. Lehr­jahr Fr. 1‘550.-. Wird ein Ler­nen­der nach sei­ner er­folg­rei­chen Aus­bil­dung an­ge­stellt, er­hält er ganz nor­mal den Min­dest­lohn ausbezahlt.

Nicht­ein­hal­ten des Mindestlohns

Die Kon­troll­stel­le des L‑GAV ist da­für zu­stän­dig, dass auch wirk­lich alle Be­trof­fe­nen den Min­dest­lohn er­hal­ten. Bei die­ser Stel­le kön­nen An­ge­stell­te eine neu­tra­le und un­ent­gelt­li­che In­for­ma­ti­on er­hal­ten, wenn die Richt­li­ni­en des L‑GAV nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Dies ist per E‑Mail oder Te­le­fon möglich.

Auch eine Kla­ge ist mög­lich. In die­sem Fall führt die Kon­troll­stel­le eine Kon­trol­le im be­trof­fe­nen Be­trieb durch. Wur­de tat­säch­lich zu we­nig Lohn aus­be­zahlt, setzt die Kon­troll­stel­le der Ar­beit­ge­be­rin eine Frist von 30 Ta­gen zur Nach­zah­lung. Wur­de auch in die­ser Zeit nicht der Lohn nach­be­zahlt, muss die Ar­beit­ge­be­rin mit recht­li­chen Kon­se­quen­zen rechnen.

13. Mo­nats­lohn

Durch den L‑GAV ist auch ein 13. Mo­nats­lohn vor­ge­schrie­ben (Art. 13). So­mit ha­ben Mit­ar­bei­ten­de ei­nen An­spruch auf ei­nen zu­sätz­li­chen Mo­nats­lohn pro Jahr. Die­ser ist auch zu be­zah­len, wenn die Mit­ar­bei­te­rin krank war und/oder ei­nen Un­fall hat­te. Der 13. Mo­nats­lohn ist auch wäh­rend und nach der Schwan­ger­schaft aus­zu­be­zah­len. Für Mit­ar­bei­ter wird zu­sätz­lich auch die Zeit wäh­rend des Mi­li­tärs an­ge­rech­net. Der 13. Mo­nats­lohn kann pe­ri­odisch, z.B. ein­mal jähr­lich, zwei­mal jähr­lich, Ende Sai­son, aber auch mo­nat­lich aus­be­zahlt wer­den. Per­so­nen, wel­che im Stun­den­lohn an­ge­stellt sind, er­hal­ten je­den Mo­nat den An­teil ih­res 13. Mo­nats­lohns ausbezahlt.

Trink­geld

Das Trink­geld wird vom Gast frei­wil­lig be­zahlt. Wie das Trink­geld un­ter den Mit­ar­bei­ten­den auf­ge­teilt wird, kann in je­dem Be­trieb sel­ber ge­re­gelt wer­den. Das Trink­geld ist aber kein Lohn­be­stand­teil und darf des­halb auch nicht an den Min­dest­lohn an­ge­rech­net werden.

Bei­spiel:

Be­kommt je­mand Fr. 100.- Trink­geld pro Mo­nat. Dann darf der Min­dest­lohn nicht ein­fach um Fr. 100.- ge­kürzt wer­den, weil die Per­son Trink­geld be­kom­men hat.

Das Trinkgeld darf nicht an den Mindestlohn angerechnet werden.

Über­stun­den

Auch Über­stun­den sind zu­sätz­lich zum nor­ma­len Min­dest­lohn ge­schul­det. Muss eine Per­son mehr Stun­den ar­bei­ten als nor­ma­ler­wei­se, dann be­kommt sie auch ent­spre­chend mehr Lohn. Es darf nicht der Min­dest­lohn aus­be­zahlt wer­den und da­für müs­sen dann Mit­ar­bei­ten­de mehr Stun­den Ar­beit leisten.

Lohn­sys­tem

Nach L‑GAV ist eine An­stel­lung im Fest- oder Um­satz­lohn mög­lich, aber auch eine Kom­bi­na­ti­on da­von. Beim Fest­lohn wis­sen die Mit­ar­bei­ten­den ge­nau, wel­chen Lohn sie er­hal­ten. Die­ser Be­trag ist je­den Mo­nat gleich hoch, un­ab­hän­gig da­von, wie hoch der Um­satz im Be­trieb ist. Beim Um­satz­lohn er­hält die Mit­ar­bei­te­rin ei­nen ge­wis­sen Teil des Um­sat­zes, den sie er­wirt­schaf­tet, aus­be­zahlt. Das Trink­geld zählt nicht zum Um­satz. Läuft es in ei­nem Mo­nat nicht so gut, dann ist trotz­dem min­des­tens der Min­dest­lohn der Gas­tro­no­mie zu be­zah­len. Im Nor­mal­fall wer­den Mit­ar­bei­ten­de im Gast­ge­wer­be mit ei­nem Fest­lohn angestellt.

Bei­spiel:

Tim hat eine 3‑jährige Be­rufs­leh­re ab­sol­viert und ist im Um­satz­lohn an­ge­stellt. Er er­hält 10 % vom Um­satz.
In ei­nem schlech­ten Mo­nat be­trägt der Um­satz Fr. 10‘000.-. So­mit wür­de Tim nur Fr. 1‘000.- aus­be­zahlt be­kom­men. Sei­ne Ar­beit­ge­be­rin muss ihm trotz­dem den Min­dest­lohn von Fr. 4‘470.- bezahlen.

Stun­den­lohn

In der Gas­tro­no­mie ist es üb­lich, dass Teil­zeit­an­ge­stell­te im Stun­den­lohn an­ge­stellt wer­den. Auch hier muss der Min­dest­lohn ein­ge­hal­ten wer­den. Da­für wird der Min­dest­lohn auf eine Stun­den­ba­sis her­un­ter­ge­rech­net. Wich­tig im Stun­den­lohn ist, dass die Fe­ri­en- und Fei­er­tags­ent­schä­di­gung (10.65 % und 2.27 %) Ende Mo­nat zu­sätz­lich zum Lohn zu be­zah­len ist. Je­den Mo­nat muss auch der An­teil (8.33 %) des 13. Mo­nats­lohns aus­be­zahlt werden.

Ein Bei­spiel dazu:

An­drea ar­bei­tet 20 Stun­den pro Mo­nat als Kell­ne­rin im Re­stau­rant zum Lö­wen und ver­dient Fr. 25.- pro Stunde.

  • So­mit hat sie ei­nen Stun­den­lohn von Fr. 500.- pro Monat.
  • Fe­ri­en­zu­schlag (10.65 %) von Fr. 500.- = Fr. 53.25
  • Fei­er­tags­zu­schlag (2.27 %) von Fr. 500.- = Fr. 11.35
  • An­teil 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) von Fr, 500.- = Fr. 41.65
= AHV-Brut­to­lohn: Fr. 500.- + Fr. 53.25 + Fr. 11.35 + Fr. 41.65 = Fr. 606.25

Ab­ge­zo­gen wird:

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 606.25 = Fr. 32.15
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 606.25 = Fr. 6.65
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 38.80

 

  • (AHV-Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 606.25) — (Fr. 38.80) = Fr. 567.45 be­kommt An­drea ausbezahlt
 

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich/zwingend.

Lohn­aus­zah­lung

Die Lohn­aus­zah­lung muss grund­sätz­lich am letz­ten Tag des Mo­na­tes er­fol­gen. Wenn Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ein­ver­stan­den sind, kann der Lohn auch bis spä­tes­tens am 6. des nächs­ten Mo­nats be­zahlt wer­den. Je­den Mo­nat muss der Ar­beit­neh­mer eine über­sicht­li­che Lohn­ab­rech­nung er­hal­ten. Auf die­ser muss klar er­sicht­lich sein, wie viel Brut­to- und Net­to­lohn der Ar­beit­neh­mer hat.

Lohn­ent­wick­lung

Der Brut­to­min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie und Ho­tel­le­rie ist als un­ters­tes Mi­ni­mum zu ver­ste­hen, wel­ches zwin­gend alle Ar­beit­neh­mer be­kom­men müs­sen. Dem­entspre­chend ist eine Lohn­er­hö­hung je­der­zeit mög­lich und soll­te auch re­gel­mäs­sig ge­macht wer­den. Da­mit kann die gute Ar­beit von Mit­ar­bei­ten­den und die Treue bei län­ge­rer Be­schäf­ti­gung im Be­trieb be­ach­tet wer­den. Auch Ar­beit­neh­mer kön­nen in ei­nem Ge­spräch eine Lohn­er­hö­hung an­spre­chen. Soll­te sich eine Ar­beit­ge­be­rin stur an den Min­dest­lohn hal­ten, ist dies ge­setz­lich kor­rekt, kann aber dazu füh­ren, dass gute Mit­ar­bei­ten­de den Be­trieb verlassen.

Fa­zit

Der Min­dest­lohn muss bei bei üb­li­chen Ar­beits­be­digun­gen im­mer ein­ge­hal­ten wer­den. Die Höhe des Loh­nes ist ab­hän­gig von der Art der Aus­bil­dung. Beim Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie han­delt es sich um das ab­so­lu­te Mi­ni­mum, das be­zahlt wer­den muss. An­sons­ten dro­hen recht­li­che Sank­tio­nen. Dies be­deu­tet, dass auch mehr be­zahlt wer­den kann und auch soll, wenn gute Leis­tun­gen er­bracht wer­den. Das Trink­geld darf aber in kei­nem Fall an die­sen Lohn an­ge­rech­net wer­den. An­ge­stell­te ha­ben zu be­ach­ten, dass es sich um ein Brut­to­min­dest­lohn han­delt. Da­her wer­den noch die Lohn­ab­zü­ge ge­tä­tigt und am Ende wird ein tie­fe­rer Net­to­lohn ausbezahlt.

Un­se­re Lösungen

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

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Broschüre L-GAV Gastronomie
Im Ar­beits­recht gibt es vie­le zwin­gen­de Be­stim­mun­gen, die dem Ar­beit­neh­mer­schutz die­nen. Für Ar­beit­ge­be­rin­nen ist wich­tig, die­se ge­setz­li­chen Vor­ga­ben ein­zu­hal­ten. Ein gut for­mu­lier­ter Ar­beits­ver­trag schafft Rechts­si­cher­heit und kann Strei­tig­kei­ten ver­hin­dern. In die­sem Bei­trag er­fah­ren Sie, wor­auf Sie als Ar­beit­ge­be­rin in der Gas­tro­bran­che bei Ar­beits­ver­trä­gen ach­ten müssen. 

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor dem Vertragsabschluss

Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss müs­sen Sie ei­ni­ge Din­ge beachten:

Stel­len­mel­de­pflicht

Als ers­tes müs­sen Sie prü­fen, ob die freie Stel­le der Stel­len­mel­de­pflicht un­ter­liegt. Be­rufs­ar­ten, die schweiz­weit min­des­tens eine Ar­beits­lo­sig­keit von 5 % auf­wei­sen, sind grund­sätz­lich mel­de­pflich­tig. Mit dem Check-Up 2026 kön­nen Sie kon­trol­lie­ren, ob die freie Stel­le in Ih­rem Be­trieb mel­de­pflich­tig ist. In der Gas­tro­no­mie sind 2026 we­ni­ge Be­rufs­ar­ten mel­de­pflich­tig. Die­se müs­sen Sie zu­erst beim zu­stän­di­gen RAV melden.

Stel­len­aus­schrei­bung

Nach­dem das RAV die freie Stel­le in ei­nem spe­zi­el­len On­line-Stel­len­por­tal ver­öf­fent­licht hat, müs­sen Sie eine Sperr­frist von fünf Ar­beits­ta­gen ab­war­ten, bis Sie die Stel­le selbst ex­tern aus­schrei­ben dür­fen. Ein Gross­teil der Stel­len wird heu­te über das In­ter­net aus­ge­schrie­ben. Gute On­line-Stel­len­por­ta­le für die Gas­tro­no­mie sind: gastroexpress.ch, jobs.ch, hotelcareer.ch, jobscout24.ch, jobs-gastro.ch. Die Stel­len­aus­schrei­bung darf nicht dis­kri­mi­nie­rend sein. Er­wäh­nen Sie im­mer den Zu­satz m/w/d.

Vor­stel­lungs­ge­spräch

Am Vor­stel­lungs­ge­spräch dür­fen Sie nur Fra­gen mit ei­nem di­rek­ten Be­zug zur Ar­beits­stel­le stel­len. Fra­gen ohne Be­zug zur Ar­beits­stel­le kön­nen das Per­sön­lich­keits­recht der Be­wer­be­rin­nen ver­let­zen. Die Fra­ge nach dem bis­he­ri­gen Lohn wäre z. B. nicht er­laubt. Bei un­er­laub­ten Fra­gen dür­fen Be­wer­be­rin­nen lügen.

Ver­trags­ab­schluss

Wenn Sie ei­nen pas­sen­den Mit­ar­bei­ter ge­fun­den ha­ben, soll­ten Sie ins­be­son­de­re die­se The­men aus­drück­lich im Ar­beits­ver­trag regeln:

  • Ver­trags­par­tei­en
  • Ar­beits­be­reich / Funktion
  • Be­ginn und Dau­er des Vertrags
  • Be­rufs­aus­bil­dung
  • Brut­to­lohn
  • Mo­nat­li­che Lohn­ab­zü­ge und Zulagen
  • 13. Mo­nats­lohn
  • Aus­zah­lung des Lohns
  • Trink­gel­der
  • Ar­beits­zeit und ‑pen­sum
  • Über­stun­den
  • Pro­be­zeit
  • Kün­di­gung
  • Ferien‑, Fei­er- und Ruhetage

Die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen zum Ein­zel­ar­beits­ver­trag sind im Ob­li­ga­tio­nen­recht (OR) ge­re­gelt. Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen aus­ser­dem den Lan­des-Ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L GAV) be­ach­ten. Der Bun­des­rat hat den L‑GAV für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klärt. Das be­deu­tet, dass er für alle im Gast­ge­wer­be tä­ti­gen Be­trie­be der Schweiz gilt, auch wenn sie nicht Mit­glied in ei­nem Ver­band sind. Wor­auf müs­sen Sie beim Ver­fas­sen des Ver­trags be­son­ders ach­ten? In den nächs­ten Ab­schnit­ten er­hal­ten Sie kon­kre­te Tipps und Empfehlungen.

Arbeitsvertrag wird unterschrieben

Schrift­form

Nor­ma­le Ar­beits­ver­trä­ge müs­sen Sie nicht zwin­gend schrift­lich ab­schlies­sen. Aus Be­weis­grün­den ist ein schrift­li­cher Ver­trag aber drin­gend zu emp­feh­len. Aus­ser­dem gibt es zahl­rei­che Be­stim­mun­gen im Ge­setz, von de­nen Sie nur schrift­lich ab­wei­chen kön­nen (z. B. ab­wei­chen­de Re­ge­lung der Pro­be­zeit oder Un­ter­kunft und Ver­pfle­gung). Lehr­ver­trä­ge müs­sen Sie zwin­gend schrift­lich abschliessen.

Pro­be­zeit

Die Pro­be­zeit ist eine Test­pha­se. Da­bei kön­nen sich Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ge­gen­sei­tig ken­nen­ler­nen. Wenn die Zu­sam­men­ar­beit nicht funk­tio­niert, kön­nen die Par­tei­en mit kur­zen Fris­ten kün­di­gen. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung im Ar­beits­ver­trag be­trägt die Pro­be­zeit ge­mäss L GAV nur 14 Tage. Sie kön­nen die Pro­be­zeit schrift­lich aber auf höchs­tens drei Mo­na­te ver­län­gern. Eine sol­che Ver­län­ge­rung auf drei Mo­na­te ist meis­tens für bei­de Par­tei­en vor­teil­haft. Die Kün­di­gungs­frist wäh­rend der Pro­be­zeit be­trägt min­des­tens drei Tage. Die Kün­di­gungs­frist kann eben­falls schrift­lich ver­län­gert werden.

Lohn

Die Lohn­zah­lung ist Ihre Haupt­pflicht als Ar­beit­ge­be­rin. An sich ist je­des Lohn­sys­tem zu­läs­sig (Fest­lohn, Um­satz­lohn oder Kom­bi­na­tio­nen). Aber Ach­tung: Der L‑GAV schreibt ei­nen Min­dest­lohn vor. Un­ab­hän­gig vom Lohn­sys­tem hat der Ar­beit­neh­mer An­spruch auf die­sen Min­dest­lohn. Er­reicht der Brut­to­lohn bei ei­nem Um­satz­lohn in ei­nem Mo­nat den Min­dest­lohn nicht, müs­sen Sie die Dif­fe­renz zum Min­dest­lohn zah­len. Je nach Aus­bil­dung des Ar­beit­neh­mers un­ter­schei­det sich die Höhe des Min­dest­lohns. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie im Ar­beits­ver­trag er­wäh­nen, wel­che Aus­bil­dun­gen der Ar­beit­neh­mer ab­ge­schlos­sen hat. Die ak­tu­el­len Min­dest­löh­ne fin­den Sie in Art. 10 und 11 des L‑GAVs.

Trink­geld

Trink­gel­der wer­den we­der im L‑GAV noch im OR aus­drück­lich ge­re­gelt. Um Klar­heit zu schaf­fen, ist eine ver­trag­li­che Re­ge­lung da­her rat­sam. Sie kön­nen z. B. ver­ein­ba­ren, dass das ge­sam­te Trink­geld in eine ge­mein­sa­me Kas­se ein­be­zahlt und an­schlies­send im gan­zen Team auf­ge­teilt wird. Eine an­de­re Mög­lich­keit ist, dass je­der sein ei­ge­nes Trink­geld be­hal­ten darf.

Ar­beits­zeit und Freizeit

Die durch­schnitt­li­che wö­chent­li­che Ar­beits­zeit be­trägt nach L‑GAV grund­sätz­lich 42 Stun­den pro Wo­che. Für Sai­son- und Klein­be­trie­be gel­ten be­son­de­re Ar­beits­zei­ten. Wich­tig: Die Es­sens­zeit ist nicht Ar­beits­zeit und muss pro Mahl­zeit min­des­tes 30 Mi­nu­ten dau­ern. Wenn Ihre Mit­ar­bei­ter in die­ser Zeit al­ler­dings die Ar­beits­be­reit­schaft auf­recht­erhal­ten müs­sen (z. B. Gäs­te be­die­nen, wenn wel­che kom­men), gilt die Es­sens­zeit auch als Ar­beits­zeit. Ihre Mit­ar­bei­ter ha­ben An­spruch auf zwei Ru­he­ta­ge pro Wo­che. Für ei­ni­ge Er­eig­nis­se wie die ei­ge­ne Hoch­zeit, To­des­fall von Ver­wand­ten, Um­zug usw. dür­fen sie ge­mäss L‑GAV be­zahl­te ar­beits­freie Tage beziehen.

Ar­beits­be­wil­li­gun­gen

Aus­län­di­sche Ar­beit­neh­mer aus Dritt­staa­ten brau­chen eine Ar­beits­be­wil­li­gung, da­mit Sie in der Schweiz ar­bei­ten dür­fen. Mit Dritt­staa­ten sind Staa­ten ge­meint, die nicht Teil der EU/EFTA sind. Ar­beit­ge­be­rin­nen, die Dritt­staa­t­an­ge­hö­ri­ge ohne die er­for­der­li­chen Be­wil­li­gun­gen be­schäf­ti­gen, kön­nen mit ei­ner Bus­se, Geld­stra­fe oder so­gar Ge­fäng­nis­stra­fe be­straft wer­den. Küm­mern Sie sich früh­zei­tig um die Ar­beits­be­wil­li­gun­gen. Im Ar­beits­ver­trag mit Ar­beit­neh­mern aus Dritt­staa­ten ist die­se Klau­sel empfehlenswert:

Der Ar­beits­ver­trag tritt nur in Kraft, wenn all­fäl­lig not­wen­di­ge aus­län­der­recht­li­che Ar­beits­be­wil­li­gun­gen er­teilt werden.

Kün­di­gung

Ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma ist die Kün­di­gung. Sie dür­fen kei­ne un­ter­schied­li­chen Kün­di­gungs­fris­ten für sich selbst und Ihre Ar­beit­neh­mer ver­ein­ba­ren. Wenn Sie trotz­dem un­ter­schied­li­che Kün­di­gungs­fris­ten ver­ein­ba­ren, gilt die län­ge­re Kün­di­gungs­frist für bei­de Par­tei­en. Nach der Pro­be­zeit gilt im ers­ten bis zum fünf­ten Ar­beits­jahr ge­mäss L‑GAV eine Kün­di­gungs­frist von ei­nem Mo­nat. Da­nach sind es zwei Monate.

Ei­nen be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag kön­nen Sie nur kün­di­gen, wenn das schrift­lich ver­ein­bart wur­de. Eine sol­che Klau­sel im Ar­beits­ver­trag ist oft sinn­voll. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung gilt der be­fris­te­te Ar­beits­ver­trag als un­künd­bar. Un­künd­bar heisst, dass Sie den Ar­beits­ver­trag nur aus wich­ti­gen Grün­den (z. B. Dieb­stahl) auf­lö­sen können.

Fa­zit

Ein gut for­mu­lier­ter Ar­beits­ver­trag för­dert die Rechts­si­cher­heit und kann Strei­tig­kei­ten ver­mei­den. Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss gibt es ei­ni­ge Din­ge wie die Stel­len­mel­de­pflicht und die Stel­len­aus­schrei­bung zu be­ach­ten. Kommt es zum Ver­trags­ab­schluss, soll­ten Sie die wich­tigs­ten The­men wie Lohn, Pro­be­zeit, Ar­beits- und Frei­zeit so­wie Kün­di­gungs­fris­ten schrift­lich re­geln. Im Gast­ge­wer­be müs­sen Sie ne­ben dem OR auch die Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­rück­sich­ti­gen. Mit un­se­ren Vor­la­gen sind Sie bes­tens ausgerüstet:

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Schnel­le Rechtsberatung

Zahl­rei­che und teu­re Rechts­strei­tig­kei­ten las­sen sich ver­mei­den, wenn man früh­zei­tig die mög­li­chen recht­li­chen Pro­ble­me er­kennt und han­delt. Nut­zen Sie die schnel­le Rechts­be­ra­tung un­se­rer Part­ner­fir­ma correct.ch. Vier­tel­stün­di­ge Be­ra­tung — Preis Fr. 50.-

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gas­tro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing.

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Bild­quel­le 1: Anja Am­mann
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Bewirtung im Restaurant
In der Gas­tro­no­mie kommt es im­mer mal wie­der zu Si­tua­tio­nen, in de­nen Gäs­te un­zu­frie­den sind. Sei es we­gen lan­ger War­te­zei­ten, fal­scher Be­stel­lun­gen oder man­gel­haf­ter Spei­sen. Wie kön­nen Sie als Gas­tro­nom dar­auf re­agie­ren und wie ge­stal­tet sich die recht­li­che Si­tua­ti­on in der Schweiz dazu? In die­sem Ar­ti­kel er­klä­ren wir Ih­nen ein­fach und ver­ständ­lich die recht­li­che Grund­la­ge ei­nes Be­wir­tungs­ver­tra­ges so­wie wel­che Rech­te und Pflich­ten die­ser Ver­trag mit sich bringt. 

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. 

Was ist ein Bewirtungsvertrag?

Der Be­griff Be­wir­tungs­ver­trag ist im Schwei­zer Recht nicht di­rekt im Ge­setz ver­an­kert und hat so­mit kei­ne di­rek­te ge­setz­li­che Grund­la­ge. Der Be­wir­tungs­ver­trag setzt sich aus meh­re­ren recht­li­chen Ver­trä­gen zu­sam­men. Wenn ein Gast ein Ge­tränk be­stellt, han­delt es sich um ei­nen Kauf­ver­trag. Die Zu­be­rei­tung ei­nes Me­nüs fällt un­ter das Werk­ver­trags­recht. Die Nut­zung von Tisch, Stuhl und Be­steck wird durch das Miet­recht ge­re­gelt. Der Be­wir­tungs­ver­trag ist also eine Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen Ver­trags­ty­pen und wird in der Rechts­leh­re als so­ge­nann­ter In­no­mi­nat­kon­trakt be­zeich­net. Manch­mal ist auch vom Gast­auf­nah­me­ver­trag oder Be­her­ber­gungs­ver­trag die Rede.

Rech­te und Pflichten

So­bald ein Gast eine Be­stel­lung auf­gibt und die­se vom Ser­vice­per­so­nal auf­ge­nom­men wird, ent­steht ein Be­wir­tungs­ver­trag. Der Ver­trag kommt münd­li­che zu­stan­de. Ge­mäss dem Be­wir­tungs­ver­trag ha­ben Sie als Gas­tro­no­min da­bei ei­ni­ge Pflich­ten. Sie müs­sen den Gast be­die­nen und ei­nen Platz zur Ver­fü­gung stel­len. Wei­ter müs­sen dem Gast ein­wand­freie Spei­sen und Ge­trän­ke ser­viert wer­den. Die Be­stel­lung des Gas­tes muss kor­rekt ser­viert wer­den. Und Sie müs­sen die Si­cher­heit des Gas­tes gewährleisten.

  • Der Gast muss be­dient werden.
  • Dem Gast muss ein Platz zur Ver­fü­gung ge­stellt werden.
  • Dem Gast müs­sen ein­wand­freie Spei­sen und Ge­trän­ke ser­viert werden.
  • Dem Gast muss die kor­rek­te Be­stel­lung ser­viert werden.
  • Die Si­cher­heit des Gas­tes wird gewährleistet.

Je­doch ha­ben nicht nur Sie als Gas­tro­nom Rech­te und Pflich­ten. Im Ge­gen­zug ist der Gast ver­pflich­tet, die kon­su­mier­ten Spei­sen und Ge­trän­ke zu be­zah­len. Die Rech­te des Gas­tes ent­spre­chen den Pflich­ten der Gas­tro­no­mie­be­trei­be­rin und um­ge­kehrt.
Sie als Gas­tro­nom ent­schei­den selbst, wen Sie als Gast be­die­nen möch­ten. Sie dür­fen so­mit frei wäh­len, ob über­haupt ein Be­wir­tungs­ver­trag zu­stan­de kommt oder nicht. Je­doch dür­fen Sie kei­ne Gäs­te aus dis­kri­mi­nie­ren­den oder per­sön­lich­keits­ver­let­zen­den Grün­den ablehnen.

Ein­satz in der Praxis

In der Pra­xis kann es in der Gas­tro­no­mie bei Be­wir­tungs­ver­trä­gen zu Pro­ble­men kom­men. Wich­tig ist, dass Sie als Gas­tro­no­min die recht­li­che Lage in der Schweiz ken­nen, um rich­tig zu re­agie­ren. Wir zei­gen Ih­nen drei ty­pi­sche Fäl­le aus der Pra­xis und wie das Recht in der Schweiz sol­che Si­tua­tio­nen beurteilt.

Lan­ge Wartezeiten 

Wenn ein Gast lan­ge auf sein Es­sen war­tet, kann das är­ger­lich sein. In ei­nem ge­ho­be­nen Re­stau­rant sind War­te­zei­ten von bis zu ei­ner Stun­de beim Abend­essen üb­lich. In ei­nem Take-Away wäh­rend der Mit­tags­pau­se ist das je­doch nicht zu­mut­bar. Der Gast muss der ver­ant­wort­li­chen Per­son nach län­ge­rer War­te­zeit eine an­ge­mes­se­ne Frist set­zen: „Ich möch­te mein Es­sen in den nächs­ten 10 Mi­nu­ten er­hal­ten.“ Wird die­se Frist nicht ein­ge­hal­ten, darf der Gast ge­hen, ohne zu zah­len. Al­ter­na­tiv kann der Gast eine Preis­re­duk­ti­on verlangen.

In die­ser Si­tua­ti­on kom­men Sie als Gas­tro­nom Ih­rer Pflicht nicht nach und kön­nen die Leis­tung nicht er­brin­gen. Wenn ein Gast sich über eine lan­ge War­te­zeit be­schwert, ist es wich­tig, dass Sie ru­hig und ver­ständ­nis­voll re­agie­ren. In der Gas­tro­no­mie ist es recht­lich er­laubt, dass Gäs­te eine an­ge­mes­se­ne Frist set­zen, wenn sie nicht län­ger war­ten möch­ten. Als Gas­tro­no­min soll­ten Sie dem Gast ak­tiv eine Lö­sung an­bie­ten. In­for­mie­ren Sie ihn früh­zei­tig über vor­aus­sicht­li­che War­te­zei­ten und bie­ten Sie bei Ver­zö­ge­run­gen
eine klei­ne Auf­merk­sam­keit an. So zei­gen Sie Wert­schät­zung und ver­mei­den recht­li­che Konflikte.

Fal­sche Bestellung

In der Gas­tro­no­mie hat der Gast An­spruch auf das, was er be­stellt hat. Wird et­was an­de­res ser­viert, liegt ein Feh­ler vor. Ju­ris­tisch ge­se­hen ist das eine so­ge­nann­te Schlecht­leis­tung. In der Schweiz ver­pflich­tet der Be­wir­tungs­ver­trag Sie als Gas­tro­nom, die Be­stel­lung kor­rekt aus­zu­füh­ren. Wird ein fal­sches Ge­richt ser­viert, darf der Gast eine Nach­bes­se­rung ver­lan­gen. Das be­deu­tet, dass das rich­ti­ge Ge­richt zu­be­rei­ten wer­den muss. Dem Gast wer­den da­bei kei­ne zu­sätz­li­che Kos­ten ver­rech­net. Der Gast darf das Re­stau­rant nicht ein­fach ver­las­sen, ohne zu zah­len. Er muss Ih­nen als Gas­tro­no­min die Mög­lich­keit ge­ben, den Feh­ler zu kor­ri­gie­ren. Erst wenn Sie kei­ne Lö­sung an­bie­ten kön­nen oder sich wei­gern, das rich­ti­ge Ge­richt zu brin­gen, kann der Gast vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder eine Preis­re­duk­ti­on ver­lan­gen.
In die­ser Si­tua­ti­on emp­fiehlt es sich, ru­hig zu blei­ben und dem Gast eine schnel­le Lö­sung an­zu­bie­ten. Of­fe­rie­ren Sie dem Gast ein neu­es Ge­richt oder eine klei­ne Ent­schä­di­gung wie ein kos­ten­lo­ses Ge­tränk. So zei­gen Sie als Gas­tro­nom Ver­ständ­nis und wah­ren gleich­zei­tig die recht­li­chen Pflich­ten aus dem Bewirtungsvertrag.

Mit einem guten Alleinstellungsmerkmal haben Sie einen Wettbewerbsvorteil

Man­gel­haf­tes Essen

Es kommt vor, dass das Es­sen nicht rich­tig zu­be­rei­tet ist. Wird ein Ge­richt man­gel­haft ser­viert, liegt eine Pflicht­ver­let­zung im Rah­men des Be­wir­tungs­ver­trags vor. Auch in die­sem Fall han­delt es sich um eine Schlecht­leis­tung. Der Gast darf eine Nach­bes­se­rung ver­lan­gen. Das be­deu­tet, dass das Ge­richt neu zu­be­rei­tet oder er­setzt wer­den muss. Dem Gast wer­den da­bei kei­ne zu­sätz­li­chen Kos­ten ver­rech­net. Ein­fach ge­hen, ohne zu zah­len, darf der Gast je­doch nicht.
Als Gas­tro­no­min soll­ten Sie in die­ser Si­tua­ti­on so­fort eine Lö­sung an­bie­ten. Be­rei­ten Sie das Ge­richt neu zu oder bie­ten Sie eine gleich­wer­ti­ge Al­ter­na­ti­ve an. Eine klei­ne Ges­te wie ein kos­ten­lo­ses Ge­tränk oder Des­sert kann hel­fen, die Si­tua­ti­on zu ent­schär­fen. Wich­tig ist, dass Sie dem Gast das Ge­fühl ge­ben, ernst ge­nom­men zu wer­den. Das stärkt das Ver­trau­en und zeigt Professionalität.

Fa­zit

In der Gas­tro­no­mie ist es wich­tig, dass Sie die Rech­te und Pflich­ten aus dem Be­wir­tungs­ver­trag ken­nen. Doch nicht im­mer lohnt es sich, auf dem ei­ge­nen Recht zu be­har­ren. Freund­lich­keit und Ku­lanz zah­len sich oft aus. In­for­mie­ren Sie Ihre Gäs­te pro­ak­tiv über War­te­zei­ten oder Feh­ler, die pas­siert sind und bie­ten Sie bei Män­geln Lö­sun­gen an. So sor­gen Sie für zu­frie­de­ne Gäs­te, die Ih­nen und Ih­rem Be­trieb ver­trau­en und ger­ne wiederkommen.

Un­se­re Lösungen

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Wel­che Be­wil­li­gun­gen gibt es?

Die wich­tigs­ten Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen für die Gas­tro­no­mie sind:

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Pro­vi­so­ri­sche Bewilligung

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Wir­te­pa­tent

Das Wir­te­pa­tent ist ist ein per­sön­li­cher Fä­hig­keits­aus­weis, mit dem Kennt­nis­se im Be­reich Le­bens­mit­tel, Recht und Be­triebs­füh­rung nach­ge­wie­sen wird.

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Die­se Icons wer­den Sie auch bei den ein­zel­nen Kan­to­nen wie­der­fin­den. So se­hen Sie auf ei­nen Blick, wel­che Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen zu er­fül­len sind. 

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Aar­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Aar­gau brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke zum Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Kleinst­be­trie­be (Aus­schank­räu­me klei­ner als 25 m2 oder ma­xi­mal 16 Sitz­plät­ze und kei­ne Steh­plät­ze oder kei­ne Über­stei­gung der wö­chent­li­chen Öff­nungs­zeit von 20 Stun­den und Vor­koch­ver­bot) und Ein­zel­an­läs­se. So­bald Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, brau­chen Sie in je­dem Fall eine Bewilligung.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Wir­te­tä­tig­keit im Kan­ton Aar­gau wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) und min­des­tens 6 Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, be­nö­ti­gen Sie eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Sie müs­sen bis zur Er­öff­nung ein Selbst­kon­trol­lekon­zept er­ar­bei­ten und im Be­trieb um­set­zen. Das Hy­gie­ne­kon­zept ist nicht vor­gän­gig einzureichen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such müs­sen Sie min­des­tens 30 Tage vor Auf­nah­me der Be­triebs­tä­tig­keit einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Der Ge­mein­de­rat kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für max. 12 Mo­na­te genehmigen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de. Das Ge­suchs­for­mu­lar fin­den Sie je­weils auf der Web­sei­te der Gemeinde.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, müs­sen Sie dies im Be­wil­li­gungs­for­mu­lar an­ge­ben. Sie er­hal­ten dann ge­gen eine Ge­bühr die Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Mel­den Sie Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb beim Amt für Ver­brau­cher­schutz mit dem Mel­de­for­mu­lar für Le­bens­mit­tel­be­trie­be an.

Wir­te­pa­tent Aargau

Der Wir­te­fern­kurs Aar­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Aar­gau vor.

Ap­pen­zell Ausserrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie:

  • Spei­sen und Ge­trän­ke für den Ge­nuss an Ort und Stel­le abgeben.
  • Räu­me für sol­che Tä­tig­kei­ten vermieten.
  • al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le verkaufen.

Eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol wird nicht be­nö­tigt, so­fern eine gast­ge­werb­li­che Be­wil­li­gung be­an­tragt wird.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ap­pen­zell Innerrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den brau­chen Sie für alle gast­ge­werb­li­chen Dienst­leis­tun­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Schu­len und pri­va­te Kan­ti­nen von Fir­men so­wie Ju­gend­her­ber­gen und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Betten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Sie müs­sen alle Un­ter­la­gen zwei Mo­na­te vor Er­öff­nung bei der Stand­ort­ge­mein­de einreichen.

Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell Innerrhoden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell In­ner­rho­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, wenn Sie noch kei­nen Fä­hig­keits­aus­weis be­sit­zen, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr er­teilt wer­den. Da­nach hat die ver­ant­wort­li­che Per­son ein Jahr Zeit, den Fä­hig­keits­aus­weis zu erlangen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Sen­den Sie das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung an den Be­zirks­rat der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs inkl. Bei­la­gen ein. Das For­mu­lar fin­den Sie auf der Web­sei­te der ent­spre­chen­den Gemeinde.

Ba­sel­land

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen, Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gung an­bie­ten, brau­chen Sie im Kan­ton Ba­sel­land eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Hei­men und Schu­len so­wie Be­trie­be un­ter 10 Sitz­plät­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank. Im Kan­ton Ba­sel­land gibt es drei ver­schie­de­ne Bewilligungsarten:

  • öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • nicht öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • An­läs­se (Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten)

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke ist mit ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung nicht notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Land­schaft ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Es wird emp­foh­len, das Be­wil­li­gungs­ge­such zwei bis drei Mo­na­te vor Be­triebs­er­öff­nung einzureichen.

Wir­te­pa­tent Baselland

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel­land der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel­land vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pau­scha­le Über­gangs­be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Ba­sel­land nicht er­teilt. In be­son­ders drin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len wird eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung er­teilt, de­ren Dau­er va­ri­ie­ren kann. Hier­für wird ein be­grün­de­tes schrift­li­ches Ge­such zur Er­klä­rung des Aus­nah­me­fal­les verlangt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ba­sel-Stadt

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ba­sel-Stadt brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung und so­mit in den meis­ten Fäl­len auch ein Wir­te­pa­tent, wenn Sie ge­gen Geld Gäs­te be­her­ber­gen oder Spei­sen und Ge­trän­ke an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, an­de­re vom Staat an­er­kann­te In­sti­tu­tio­nen und Be­trie­be, die dem Le­bens­mit­tel­recht un­ter­ste­hen und im Ba­ga­tell­be­reich wir­ten. Zum Ba­ga­tell­be­reich ge­hört, wer a) kei­nen Al­ko­hol aus­schenkt oder ver­kauft, b) für den Kon­sum eine Flä­che von ma­xi­mal 20 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung hält und c) auf die­ser Flä­che höchs­tens 10 Plät­ze anbietet.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Stadt ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen ver­kau­fen möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung für den Klein­han­del mit ge­brann­ten Wassern.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens ei­nen Mo­nat vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Basel-Stadt

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel-Stadt der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel-Stadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Ba­sel-Stadt ist kei­ne pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung möglich.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Bern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Bern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie Gäs­te be­her­ber­gen, Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder Räu­me für gas­tro­no­mi­sche Zwe­cke ver­mie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, pri­va­te Kan­ti­nen, Ver­eins­lo­ka­le, Berg­hüt­ten so­wie Ki­os­ke oder Im­bis­se mit sechs oder we­ni­ger Steh- und Sitz­plät­zen ohne Alkoholausschank.

Es wer­den die fol­gen­den Be­wil­li­gun­gen unterschieden:

  • A Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • B Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • C Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • D Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • E Lo­kal für nicht öf­fent­li­che Ver­an­stal­tun­gen (Ver­mie­tung an Drittpersonen)

Die Be­wil­li­gung für den Han­del mit Al­ko­hol ist bei der Be­wil­li­gung A be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Bern brau­chen fast alle Be­trie­be ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder ei­nen ver­gleich­ba­ren Abschluss.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss im Kan­ton Bern für be­stehen­de Be­trie­be min­des­tens 30 Tage, bei neu­en Be­trie­ben min­des­tens 90 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden. 

Wir­te­pa­tent Bern

Der Wir­te­fern­kurs Bern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Bern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, ohne Fä­hig­keits­aus­weis kann im Kan­ton Bern eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr be­an­tragt wer­den. Bis dann muss die Wir­te­pa­tent­aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen sein. Oft wird ver­langt, dass Sie be­reits für ei­nen Kurs ein­ge­schrie­ben sind.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ggf. ein Ge­such für ein Fumoir.

Frei­burg / Fribourg

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Frei­burg brau­chen alle gast­ge­werb­li­chen Be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die­se un­ter­schei­det sich je­doch je nach Be­triebs­typ. Für Re­stau­rants, Bars oder Ca­fés müs­sen Sie das Pa­tent B (mit Al­ko­hol) oder das Pa­tent C (ohne Al­ko­hol) beantragen.

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­han­del ist mit dem Pa­tent B nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Frei­burg ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) not­wen­dig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 60 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Freiburg

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Frei­burg vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Frei­burg al­len­falls er­teilt, wenn Sie sich be­reits für ei­nen Wir­te­pa­tent­kurs ein­ge­schrie­ben ha­ben oder wenn der Pa­tent­in­ha­ber un­er­war­tet verstirbt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei des Kan­tons Frei­burg ein. Die Ge­su­che für das Pa­tent B und das Pa­tent C fin­den Sie auf den ent­spre­chen­den Seiten.
  • Bei bau­li­chen Än­de­run­gen müs­sen Sie die Bau­plä­ne vom Amt für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit vi­sie­ren lassen.

Genf / Genève

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb im Kan­ton Genf Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, un­ter­ste­hen Sie dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und be­nö­ti­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Schu­len, Ju­gend­häu­ser und Gesundheitsinstitutionen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Genf ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Cours de Ca­fe­tiers) notwendig.

Wir­te­pa­tent Genf

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Genf vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Gla­rus

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Gla­rus be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen und Ge­trän­ke ab­ge­ben oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Auch für die Ver­mie­tung von Gast­ge­wer­be­räu­men ist eine Be­wil­li­gung nö­tig. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ju­gend­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, SAC-Hüt­ten und nicht öf­fent­li­che Vereinslokale.

Ein Wir­te­pa­tent und eine ge­son­der­te Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­aus­schank wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grau­bün­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Grau­bün­den be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be, die Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le an­bie­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Auch für Ein­zel­an­läs­se wird eine Be­wil­li­gung be­nö­tigt. Ein Wir­te­pa­tent wird in Grau­bün­den nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für den Ver­kauf von Spi­ri­tuo­sen muss eine Aus­schank­be­wil­li­gung für ge­brann­te Was­ser be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung muss im Kan­ton Grau­bün­den in der Re­gel 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de ein Ge­such um Be­triebs­be­wil­li­gung. Das Ge­such der Stadt Chur ist on­line zugänglich.

Jura

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Jura be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be aus­ser Schu­len, me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Hei­me, Ju­gend­her­ber­gen und SAC-Hüt­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung (pa­ten­te). Die Be­hör­den ver­lan­gen für die meis­ten Be­trie­be eben­falls ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent). Von der Wir­te­pa­tent­pflicht sind le­dig­lich Cam­pings, Take-aways, Kan­ti­nen so­wie Bars bis 10 Plät­ze und Be­sen­bei­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank be­freit. Die­se Be­trie­be brau­chen eine an­de­re Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis).

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb mit ei­nem pa­ten­te er­öff­nen möch­te, braucht im Kan­ton Jura ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis für Gastronomie.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such für ein pa­ten­te muss spä­tes­tens 60 Tage, das Ge­such für ein per­mis 20 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Jura

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Jura vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Fül­len Sie das Be­wil­li­gungs­ge­such aus und sen­den Sie es mit den Bei­la­gen an den Ser­vice des Arts et Mé­tiers et du Tra­vail des dé­par­te­ment de l’économie et de la santé.

Lu­zern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Lu­zern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, nicht öf­fent­li­che Per­so­nal­re­stau­rants, klei­ne Pri­vat­pen­sio­nen so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank. Auch für Ein­zel­an­läs­se muss eine Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen kei­ne spe­zi­el­le Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Alkohol.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Lu­zern wird für die Be­wil­li­gung ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Für klei­ne Ver­pfle­gungs­stän­de bis 25 Qua­drat­me­ter und klei­ne Ein­zel­an­las­se ist kein Wir­te­pa­tent, nur eine Be­triebs­be­wil­li­gung nötig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss bis spä­tes­tens zwei Wo­chen vor Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Luzern

Der Wir­te­fern­kurs Lu­zern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Lu­zern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Lu­zern nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Neu­en­burg / Neuchâtel

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen im Kan­ton Neu­en­burg eine Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis d’exploiter) be­an­tra­gen. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen über ein Selbst­kon­troll­kon­zept verfügen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Nid­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Nid­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Nah­rungs­mit­tel für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me so­wie Take-aways und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ver­eins­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, Berg­hüt­ten und ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le kön­nen eine Be­frei­ung der Be­wil­li­gungs­pflicht beantragen.

Wer eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung er­hält, muss kei­ne spe­zi­el­le Aus­schank­be­wil­li­gung beantragen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Nod­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen, Im­bis­se mit höchs­tens 6 Plät­zen, Ju­gend­her­ber­gen und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten brau­chen kein Wirtepatent.

Wir­te­pa­tent Nidwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Nid­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Nid­wal­den gibt es kei­ne pro­vi­so­ri­sche Bewilligung.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ob­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ob­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung, wenn Sie die Spei­sen oder Ge­trän­ke ge­gen Be­zah­lung für den Ge­nuss an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder mit Spi­ri­tuo­sen han­deln. Ju­gend­häu­ser, ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le, Ki­os­ke und Take-aways ohne Al­ko­hol­aus­schank sind da­von ausgenommen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Ob­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den können.

Wir­te­pa­tent Obwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ob­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, der Kan­ton Ob­wal­den stellt kei­ne pro­vi­so­ri­schen Be­wil­li­gun­gen aus.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs ein. Die ent­spre­chen­den Un­ter­la­gen er­hal­ten Sie von der Gemeinde.

Schaff­hau­sen

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Schaff­hau­sen brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder im klei­nen Rah­men mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken han­deln. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Gäs­ten. Für Ein­zel­an­läs­se muss bis spä­tes­tens 10 Tage vor dem An­lass eine Be­wil­li­gung ein­ge­holt werden.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Er­tei­lung der Be­triebs­be­wil­li­gung im Kan­ton Schaff­hau­sen wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Dies kann mit ei­ner Eig­nungs­prü­fung oder ei­ner Be­rufs­leh­re nach­ge­wie­sen wer­den. Fä­hig­keits­aus­wei­se (Wir­te­pa­ten­te) von an­de­ren Kan­to­nen wer­den eben­falls anerkannt.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • La­den Sie das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei her­un­ter und rei­chen Sie es beim in­ter­kan­to­na­len La­bor ein.

Schwyz

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Schwyz ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me mit so­zia­lem Zweck. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ist nicht mehr notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Alle Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Schwyz müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept (Hy­gie­ne­kon­zept) erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such um eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Fra­gen Sie bei Ih­rer Ge­mein­de für ein Ge­suchs­for­mu­lar nach.

So­lo­thurn

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton So­lo­thurn brau­chen na­he­zu alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen. Für Ge­le­gen­heits­an­läs­se wird eine Ein­zel­be­wil­li­gung benötigt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für eine Be­wil­li­gung wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Der Kan­ton So­lo­thurn an­er­kennt auch das Wir­te­pa­tent ge­wis­ser an­de­rer Kantone.
  • Wenn Sie Al­ko­hol aus­schen­ken möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Alkoholbewilligung.
  • Ge­su­che müs­sen bis spä­tes­tens 14 Tage vor der Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Solothurn

Der Wir­te­fern­kurs So­lo­thurn der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent So­lo­thurn vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, im Kan­ton So­lo­thurn kann für ein Jahr eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Be­an­tra­gen Sie ggf. eine Bau­be­wil­li­gung oder ho­len Sie eine Be­stä­ti­gung der Bau­be­hör­de für den ak­tu­el­len Be­trieb ein.

St. Gal­len

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton in St.Gallen eine Be­triebs­be­wil­li­gung (Pa­tent ge­nannt). Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, klei­ne­re Alp­be­trie­be so­wie Be­trie­be mit we­ni­ger als 6 Plät­zen und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­häu­ser ohne Alkoholausschank.

Es kann eine Be­wil­li­gung mit und ohne Al­ko­hol­aus­schank be­an­tragt wer­den. Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung zum Klein­han­del mit Al­ko­hol ist für Gast­ge­wer­be­be­trie­be nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton St. Gal­len wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Die­se kön­nen in ei­ner Prü­fung (Wir­te­pa­tent St.Gallen) nach­ge­wie­sen wer­den. Wer drei Jah­re Be­rufs­er­fah­rung mit Le­bens­mit­teln oder eine Be­rufs­leh­re in die­sem Be­reich ab­sol­viert hat, dem wird die Prü­fung erlassen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Stand­ort­ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. In der Re­gel fin­den Sie das Ge­such auf der Web­sei­te der Ge­mein­de (Web­sei­te der Stadt St.Gallen).

Wir­te­pa­tent St.Gallen

Der Wir­te­fern­kurs St.Gallen der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent St.Gallen vor.

Tes­sin

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung

Fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Im Kan­ton Tes­sin wird zu­dem ein Fä­hig­keits­aus­wei (Wir­te­pa­tent) und acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

Die Ge­büh­ren für die Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung wer­den von den Ge­mein­den festgelegt. 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung? 

  • Wir­te­pa­tent des Kan­tons Tes­sin oder schweiz­weit an­er­kann­tes Wirtepatent.
  • Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber muss acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung vor­wei­sen können.

Wir­te­pa­tent Tessin

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Tes­sin vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Thur­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Thur­gau eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke ver­kau­fen, brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, Her­ber­gen mit we­ni­ger als 20 Plät­zen und Campingplätze.

 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb im Kan­ton Tes­sin er­öff­nen möch­te, muss über ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­fü­gen. Ohne Wir­te­pa­tent aber mit Be­wil­li­gung kön­nen Im­bis­se bis 20 Steh- oder Sitz­plät­ze, Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank be­trie­ben werden.
  • Das Ge­such zur Be­wil­li­gung soll­te spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Thurgau

Der Wir­te­fern­kurs Thur­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Thur­gau vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung ist im Kan­ton Thur­gau in ei­ni­gen Fäl­len mög­lich. Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber hat dann ein Jahr Zeit, das Wir­te­pa­tent nach­zu­ho­len. Klä­ren Sie die Mög­lich­keit in Ih­rer Ge­mein­de ab.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Uri

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Uri be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung (Pa­tent), wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen, Ge­trän­ke oder Über­nach­tun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Hei­me, klei­ne Alp­be­trie­be, Pen­sio­nen bis sechs Bet­ten so­wie Aus­schank­stel­len bis sechs Plät­ze ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird im Kan­ton Uri nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Das Ge­such um eine Be­wil­li­gung muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Waadt / Vaud

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie gast­ge­werb­li­che Dienst­leis­tun­gen ge­gen Ent­gelt an­bie­ten, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton Waadt eine Be­triebs­be­wil­li­gung (li­cence d’établissement). Für Ein­zel­an­läs­se kann eine Ein­zel­be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den (per­mis). Aus­ge­nom­men sind me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Schu­len und Hei­me, Alp­hüt­ten, Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Bet­ten und Pro­du­zen­ten des Kan­tons, die nur fer­men­tier­te oder al­ko­hol­freie Ge­trän­ke anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Waadt wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Für den Ver­kauf von Al­ko­hol über die Gas­se muss eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung muss 30 Tage vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Waadt

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Waadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Waadt nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wal­lis

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Wal­lis un­ter­ste­hen fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und müs­sen eine Be­wil­li­gung ein­ho­len. Aus­ge­nom­men sind nur Be­her­ber­gungs­be­trie­be ohne ho­tel­ähn­li­che Leis­tun­gen, Heim und Spi­tä­ler, pri­va­te Be­triebs­kan­ti­nen und Be­trie­be von nicht mehr­wert­steu­er­pflich­ti­gen Sport‑, Kul­tur- und So­zi­al­ver­ei­nen ohne Alkoholausschank.

In der Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung ist der Klein­han­del mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Wal­lis ver­langt für eine Be­wil­li­gung im­mer ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Wallis

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Wal­lis vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Wal­lis nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Zug

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Eine Be­wil­li­gung be­nö­ti­gen Be­trie­be im Kan­ton Zug nur, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke oder Räu­me zum Kon­sum von al­ko­hol­hal­ti­gen Ge­trän­ken anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Zug müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Bei Al­ko­hol­aus­schank: Rei­chen Sie ein Be­wil­li­gungs­ge­such bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Das Be­wil­li­gungs­for­mu­lar kön­nen Sie bei der Ge­mein­de an­for­dern (For­mu­lar der Stadt Zug).

Zü­rich

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Zü­rich brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung für die Gas­tro­no­mie (Gast­wirt­schafts­pa­tent Zü­rich), wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb ei­nes der fol­gen­den Kri­te­ri­en erfüllen:

  • Sie ver­kau­fen ge­werbs­mäs­sig Spei­sen oder Ge­trän­ke an Ort und Stelle.
  • Sie ver­kau­fen im klei­nen oder mitt­le­ren Rah­men al­ko­ho­li­sche Getränke.

Da­von aus­ge­nom­men sind u.a. Pen­sio­nen und Klein­be­trie­be mit höchs­tens zehn Bet­ten, Steh- oder Sitz­plät­ze, Ju­gend­häu­ser und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­be­trie­be, so­fern kein Al­ko­hol aus­ge­schenkt wird.

Für Ein­zel­an­läs­se und tem­po­rä­re Be­trie­be stel­len die meis­ten Ge­mein­den eine be­fris­te­te Be­triebs­be­wil­li­gung aus.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wenn Sie auf öf­fent­li­chem Grund Gäs­te be­wir­ten möch­ten, müs­sen Sie dazu eine Be­wil­li­gung be­an­tra­gen. Für die Stadt Zü­rich sie­he The­ma Bou­le­vard­gas­tro­no­mie.
  • Wer bau­li­che Än­de­run­gen vor­nimmt, muss die­se be­wil­li­gen und ab­neh­men lassen.
  • Sie müs­sen das Ge­such spä­tes­tens vier Wo­chen vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, bis das Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren er­le­digt ist, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den. In der Stadt Zü­rich spricht man von ei­nem Über­brü­ckungs­pa­tent.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grün­der­pfad zum ei­ge­nen Gastrobetrieb

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Bau­be­wil­li­gung nötig?

Wol­len Sie Räum­lich­kei­ten neu als Take-away, Aus­schank­räu­me oder Kü­che nut­zen? Oder möch­ten Sie pri­va­ten oder öf­fent­li­chen Bo­den neu als Ter­ras­se ver­wen­den? Dann müs­sen Sie, um eine Be­wil­li­gung zu er­lan­gen, ein Bau­ge­such stel­len.
Es gibt noch wei­te­re Fäl­le, für die Sie eine Bau­be­wil­li­gung brau­chen, zum Beispiel:

  • Sie wol­len eine gros­se Wer­be­be­schrif­tung am Ge­bäu­de anbringen
  • Ihre Um­nut­zung ver­ur­sacht Lärm oder an­de­re Emis­sio­nen (z. B. Ab­luft aus ei­ner Küche)
  • Sie brau­chen eine ge­ne­rel­le Ver­län­ge­rung der Öff­nungs­zeit über die die ge­setz­li­che Schliess­zeit hin­aus (z. B. eine Überzeitbewilligung).

Für je­den die­ser Fäl­le brau­chen Sie grund­sätz­lich eine Baubewilligung.

Inneneinrichtung eines Restaurants

Über­neh­men Sie ein be­stehen­des Re­stau­rant oder wol­len Sie eine Ter­ras­se wie­der nut­zen, die be­reits be­wil­ligt wur­de, müs­sen sie kein neu­es Bau­ge­such ein­rei­chen.
Auch kei­ne Bau­be­wil­li­gung braucht es, wenn es sich nur um klei­ne, ent­fern­ba­re Bau­ten han­delt. Bei­spie­le da­für sind: kur­ze Sicht­schutz­wand, Pa­ra­bol­spie­gel, Zaun, Ab­fall­kü­bel, Per­go­la, Sand­kas­ten, Wohn­wa­gen, mo­bi­ler Wurst­stand, Pflan­zen­kü­bel
Im Zwei­fels­fall lohnt es sich, Ihr Vor­ha­ben kurz mit der Ge­mein­de und/oder dem Bau­in­spek­to­rat zu be­spre­chen. So er­fah­ren Sie schon vor der Ein­ga­be, auf was es an­kommt und was Sie erwartet.

Vor­ge­hen

Bau­ge­su­che müs­sen meist mit ei­nem of­fi­zi­el­len For­mu­lar bei der Ge­mein­de ein­ge­reicht wer­den. In vie­len Kantonen/Gemeinden (Bern/Zürich Lu­zern) kann be­zie­hungs­wei­se muss das Bau­vor­ha­ben in elek­tro­ni­scher Form ein­ge­reicht wer­den. Sie fin­den wei­te­re An­ga­ben zum ge­nau­en Vor­ge­hen auf der Web­sei­te der Ge­mein­de oder bei der kan­to­na­len Bau­be­hör­de.
Sie müs­sen das Bau­vor­ha­ben de­tail­liert be­schrei­ben und be­grün­den. Grös­se­re Bau­vor­ha­ben müs­sen durch eine Fach­per­son (z.B. ei­nen Ar­chi­tek­ten) ein­ge­reicht wer­den. Je bes­ser Sie das Bau­ge­such vor­be­rei­ten, des­to grös­ser ist die Chan­ce, dass es be­wil­ligt wird.

Zeit ein­pla­nen

Rech­nen Sie ge­nü­gend Zeit ein, denn Bau­be­wil­li­gun­gen müs­sen ver­öf­fent­licht wer­den. An­schlies-send kön­nen An­woh­ner das Bau­vor­ha­ben durch Ein­spra­chen blo­ckie­ren. Falls Sie das be­fürch­ten, su­chen Sie vor­her das Ge­spräch mit be­trof­fe­nen Per­so­nen. Das kann sich loh­nen. Auch der Aus-tausch mit Quar­tier­kom­mis­sio­nen, Ver­ei­nen, dem Denk­mal­schutz oder Ge­mein­de­rats­mit­glie­dern kann wert­voll sein.

Die Prü­fung

  • Die zu­stän­di­ge Be­hör­de prüft Ih­ren An­trag. Sie ent­schei­det un­ter an­de­rem mit die­sen Fra­gen, ob Sie Ih­nen die Bau­be­wil­li­gung er­teilt oder nicht:
    Ist die Brand­si­cher­heit gewährleistet?
  • Wird das Orts­bild gestört?
  • Wird der Denk­mal­schutz von al­ten Ge­bäu­den eingehalten?
  • Ist das Bau­ge­such im öf­fent­li­chen Interesse?
  • Wer­den Bau­vor­schrif­ten und Zo­nen­plä­ne eingehalten?

Fa­zit

Da­mit Sie bei Ih­ren Bau­plä­nen kei­ne bö­sen Über­ra­schun­gen er­war­ten, pla­nen Sie die­se mög­lichst früh ein. Neh­men Sie sich ge­nü­gend Zeit, um die nö­ti­gen For­mu­la­re aus­zu­fül­len und ein­zu­rei­chen. Die Ent­schei­dun­gen kön­nen eine Wei­le dau­ern. In­for­mie­ren Sie am bes­ten im Vor­aus alle be­tei­lig­ten Per­so­nen. Wenn die be­trof­fe­nen Per­so­nen in­for­miert sind, kön­nen Be­schwer­den und Ver­zö­ge­run­gen ver­hin­dert wer­den. Viel­leicht er­hal­ten Sie so auch noch nütz­li­che In­puts. Grund­sätz­lich gilt, je bes­ser der Um­bau ge­plant und kom­mu­ni­ziert, des­to bes­ser die Chan­ce auf ein gu­tes Gelingen.

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Der „Kom­pe­tenz­nach­weis Gas­tro­no­mie­füh­rung“ oder der „Fä­hig­keits­aus­weis für Gas­tro­no­mie“ sind bei­des Ab­schlüs­se, die in der Um­gangs­spra­che auch Wir­te­pa­tent ge­nannt wer­den. In den meis­ten Schwei­zer Kan­to­nen be­nö­ti­gen Sie ein Wir­te­pa­tent, um eine Be­triebs­be­wil­li­gung für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu er­hal­ten. Das Wir­te­pa­tent kön­nen Sie er­lan­gen, in­dem Sie die Wir­te­prü­fung in Ih­rem Kan­ton be­stehen. In der Wir­te­prü­fung wer­den je nach Kan­ton Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Hy­gie­ne, Ar­beits­recht, Buch­hal­tung, Steu­ern, Be­triebs­füh­rung, Ser­vice und Kü­che ab­ge­fragt. Da je­der Kan­ton et­was an­de­re An­for­de­run­gen ans Wir­te­pa­tent hat, un­ter­schei­det sich auch der Um­fang der Wir­te­prü­fung von Kan­ton zu Kanton.

Wann braucht es ein Wirtepatent?

Ob Sie für Ih­ren Be­trieb ein Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, ist im kan­to­na­len Gast­ge­wer­be­ge­setz fest­ge­legt. Es gibt auch Kan­to­ne, in wel­chen Sie kein Wir­te­pa­tent brau­chen, um ei­nen Be­trieb zu lei­ten. In den meis­ten Deutsch­schwei­zer Kan­to­nen be­nö­ti­gen Sie al­ler­dings ein Wir­te­pa­tent, um eine Be­treibs­be­wil­li­gung zu er­hal­ten. Je nach Be­triebs­art und ‑an­ge­bot gibt es Aus­nah­men, die­se müs­sen aber im Ein­zel­fall ab­ge­klärt wer­den. Da­bei wird zum Bei­spiel an­ge­schaut, wie vie­le Sitz- und Steh­plät­ze es in Ih­rem Be­trieb gibt, wie gross der Be­trieb ist und ob Sie Al­ko­hol ausschenken.

In wel­chen Kan­to­nen braucht es ein Wirtepatent?

In den fol­gen­den Kan­to­nen ist ein Wir­te­pa­tent not­wen­dig: Aar­gau, Ap­pen­zell In­ner­rho­den, Ba­sel­land, Ba­sel-Stadt, Bern, Frei­burg, Genf, Jura, Lu­zern, Nid­wal­den, Ob­wal­den, Schaff­hau­sen, So­lo­thurn, St. Gal­len, Tes­sin, Thur­gau, Waadt, Wal­lis.
Auch wenn in ei­ni­gen Kan­to­nen kein Wir­te­pa­tent vor­aus­ge­setzt wird, kann man nicht ein­fach ma­chen, was man will. So oder so müs­sen Sie sich an die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten. Falls Sie also in ei­nem Kan­ton tä­tig sind, in dem kein Wir­te­pa­tent be­nö­tigt wird und Sie kei­ne Vor­kennt­nis­se ha­ben, lohnt es sich, die­se zu er­lan­gen. über­le­gen Sie sich gut, ob Sie all die­se Kennt­nis­se mit­brin­gen. Es gibt auch Kur­se, wo Sie sich die­ses Wis­sen ohne Ab­schluss mit dem Wir­te­pa­tent an­eig­nen können.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den recht­li­chen Auf­la­gen von Gas­tro­no­mie­be­trie­ben in den ein­zel­nen Kan­to­nen fin­den Sie im Ar­ti­kel zu den Be­wil­li­gun­gen in der Gastronomie.

Wir­te­pa­tent obligatorisch
Kein Wir­te­pa­tent nötig

Gibt es ein Wir­te­pa­tent für die gan­ze Schweiz?

Ja, das gibt es. Das G1-Zer­ti­fi­kat vom Gas­tro­ver­band ist schweiz­weit an­er­kannt. Je­doch kann es ab­hän­gig von den Kan­to­nen nö­tig sein, dass zu­sätz­li­che Prü­fun­gen oder Kur­se ab­sol­viert wer­den müs­sen. In we­ni­gen Kan­to­nen müs­sen Sie für den Er­halt ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung wei­te­re Be­din­gun­gen wie bei­spiels­wei­se den Nach­weis von Gast­ge­wer­be­er­fah­rung er­brin­gen. Möch­ten Sie lie­ber ei­nen mög­lichst preis­wer­ten Weg wäh­len? Dann ist es emp­feh­lens­wert, die Wir­te­prü­fung des Kan­tons zu ab­sol­vie­ren, in dem Ihr Be­trieb steht.

Wie be­kommt man ein Wirtepatent?

Es gibt un­ter­schied­li­che Wege, das Wir­te­pa­tent zu er­lan­gen: Schul­un­ter­richt mit fi­xen Un­ter­richts­zei­ten oder fle­xi­ble Fern­kur­se, die Sie in Ih­rem Tem­po ab­sol­vie­ren können.

Prä­senz­kur­se

In den meis­ten Kan­to­nen bie­ten die Gas­tro­ver­bän­de ei­nen Schul­kurs an. Die­se Ta­ges- oder Abend­kur­se dau­ern zwi­schen ei­ner Wo­che und zwei Mo­na­ten bzw. rund 10 Mo­na­ten im Abend­kurs, je nach Um­fang der Wir­te­prü­fungs­the­men. Die Prä­senz­kur­se sind be­son­ders für Per­so­nen ge­eig­net, die ge­nü­gend Zeit für ei­nen Schul­be­such ha­ben und sich eine fixe Struk­tur wün­schen. Aus­ser­dem eig­nen sich die Schul­kur­se für Quer­ein­stei­ger mit we­ni­ger gu­ten Deutsch­kennt­nis­sen, da eine Lehr­per­son den Stoff in Per­son il­lus­trie­ren kann.

Fern­kur­se

Die Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le (wirtepatent.ch) bie­tet Fern­kur­se für das Wir­te­pa­tent an. Für je­den Kan­ton gibt es ei­nen zu­ge­schnit­te­nen Wir­te­pa­tent-Fern­kurs, zu­dem gibt es ei­nen Fern­kurs, mit dem Sie sich auf das schweiz­wei­te Wir­te­pa­tent vor­be­rei­ten kön­nen. Im Ge­gen­satz zu ei­nem Schul­kurs ler­nen Sie beim Fern­kurs selb­stän­dig, be­rufs­be­glei­tend und fle­xi­bel von zu Hau­se aus. Da­bei wer­den Sie von ei­ner Kurs­be­treue­rin be­glei­tet und kön­nen je­der­zeit per E‑Mail, Whats­App oder Te­le­fon Fra­gen stel­len und das Ge­lern­te be­spre­chen. Die Wir­te­fern­kur­se sind für Per­so­nen ge­eig­net, die sich eine hohe Fle­xi­bi­li­tät wün­schen, mög­lichst schnell das Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, sich die Zeit selb­stän­dig ein­tei­len möch­ten und die eine ge­wis­se Selbst­dis­zi­plin mitbringen.

Wie sieht die Wir­te­prü­fung aus?

Die Wir­te­prü­fun­gen sind un­ter­schied­lich or­ga­ni­siert und ge­stal­tet. Das geht von ei­nem klei­ne­ren Mul­ti­ple-Choice-Tests bis zu um­fang­rei­chen Mo­dul­prü­fun­gen, die meh­re­re Tage dau­ern. Die Wir­te­prü­fun­gen fin­den an fi­xen Da­ten statt, in der Re­gel mel­den Sie sich im Ver­lauf des Kur­ses für die Prü­fun­gen an.

Wie viel kos­tet ein Wirtepatent?

Wie viel der Kurs kos­tet, ist ab­hän­gig von der ge­wähl­ten Kurs­art und da­von, wie um­fang­reich der Kurs bzw. das Wir­te­pa­tent ist. Zu­sätz­lich zu den Kurs­ge­büh­ren kommt in den meis­ten Fäl­len noch eine Prü­fungs­ge­bühr dazu.

Kann man das Wir­te­pa­tent ausleihen?

Nein, es ist ver­bo­ten, ein Wir­te­pa­tent aus­zu­lei­hen. Das Aus­lei­hen kann recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Als Be­wil­li­gungs­in­ha­ber sind Sie für den rei­bungs­lo­sen Ab­lauf in Ih­rem Be­trieb zu­stän­dig und haf­ten auch bei Vor­fäl­len. Wenn Sie Ihr Wir­te­pa­tent ver­mie­ten, ha­ben Sie nicht die nö­ti­ge Kon­trol­le über die Be­triebs­ab­läu­fe. Aus­ser­dem wird von den Be­hör­den kon­trol­liert, ob die ver­ant­wort­li­che Per­son zu den Haupt­öff­nungs­zei­ten vor Ort ist und die Ver­ant­wor­tung trägt.

Wie lan­ge ist das Wir­te­pa­tent gültig?

Das Wir­te­pa­tent hat kein Ab­lauf­da­tum. Be­ach­ten Sie, dass Sie bei ei­nem Kan­tons­wech­sel ge­ge­be­nen­falls er­neut eine Wir­te­prü­fung ab­le­gen müssen.

Fa­zit

Sie se­hen: Da­durch, dass das Gast­ge­wer­be kan­to­nal ge­re­gelt ist, ist es nicht ein­fach, ab­schlies­sen­de Ant­wor­ten zu ge­ben. Ver­schaf­fen Sie sich ei­nen Über­blick über die Be­stim­mun­gen der ein­zel­nen Kan­to­ne und er­fah­ren Sie, wel­che Vor­aus­set­zun­gen Sie für eine Be­wil­li­gung er­fül­len müssen.

Un­se­re Lösungen

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. 

Wir­te­pa­tent Schweiz

Der Wir­te­fern­kurs Schweiz der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf die Mo­dul­prü­fun­gen und die G1-Zer­ti­fi­kats­prü­fung vor.

Grund­kurs Gastronomieführung

Falls Sie kein Wir­te­pa­tent be­nö­ti­gen, sich aber trotz­dem im Be­reich der Gas­tro­no­mie wei­ter­bil­den möch­ten, ist der Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung die idea­le Lö­sung für Sie.

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Be­ra­tung Versicherungen

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Ob­li­ga­to­ri­sche Versicherungen

Fol­gend zei­gen wir Ih­nen, wel­che Ver­si­che­run­gen Sie für sich und Ihre Mit­ar­bei­ten­den in der Gas­tro­no­mie ab­schlies­sen müs­sen. Wenn Sie eine Ein­zel­fir­ma grün­den, gel­ten Sie so­wohl als Selb­stän­dig­er­wer­ben­der als auch als Ar­beit­ge­ber. In die­sem Fall wer­den Sie von vie­len So­zi­al­ver­si­che­run­gen als Spe­zi­al­fall be­han­delt. De­tails zu die­sen Aus­nah­men fin­den Sie in der Be­schrei­bung der je­wei­li­gen Versicherung.

So­zi­al­ver­si­che­rung Ar­beit­neh­mer Selb­stän­di­ge Fi­nan­zie­rung

AHV/IV/EO

Ob­li­ga­to­risch. spä­tes­tens ab dem 1.1 nach dem 20. Lebensjahr 
Obligatorisch 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (5.3 %)

ALV (Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Nicht versicherbar 
Ar­beit­neh­mer + Ar­beit­ge­ber zah­len je die Hälf­te (1.1 %)

BVG

Ob­li­ga­to­risch, wenn zwi­schen 18 und 65 Jah­re + jähr­lich mind. 22’680.- Einkommen 
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 
Fa­mi­li­en­zu­la­gen
Berechtigt 
Berechtigt 
Kan­to­nal unterschiedlich 

KV (Kran­ken­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Obligatorisch 
Arbeitnehmer 

BUV (Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitgeber 

NBUV (Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung)

Obligatorisch 
Freiwillig 
Arbeitnehmer 

KTG (Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung)

Ob­li­ga­to­risch nach L‑GAV
Freiwillig 
Ar­beit­ge­ber mind. die Hälf­te, Rest der Arbeitnehmer 

1. Säu­le (AHV / IV / EO)

Fällt das Er­werbs­ein­kom­men in­fol­ge von Al­ter oder Tod des Ehe­part­ners weg, soll die Al­ters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung (AHV) den Exis­tenz­be­darf de­cken. Die AHV ist für alle in der Schweiz wohn­haf­ten oder er­werbs­tä­ti­gen Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 17. Ge­burts­tag müs­sen Er­werbs­tä­ti­ge Bei­trä­ge be­zah­len. Spä­tes­tens ab dem 1. Ja­nu­ar nach dem 20. Ge­burts­tag sind alle Per­so­nen (so­mit auch Nicht­er­werbs­tä­ti­ge) beitragspflichtig.

Die In­va­li­den­ver­si­che­rung (IV) deckt das Ri­si­ko der In­va­li­di­tät auf­grund Krank­heits- und Un­fall­fol­gen ab.

Die Er­werbs­er­satz­ord­nung (EO) er­setzt den Per­so­nen, die Militär‑, Zi­vil­dienst oder Zi­vil­schutz leis­ten, ei­nen Teil des Lohn­aus­falls. Zu­dem über­nimmt die EO wäh­rend 14 Wo­chen nach der Ge­burt den Lohn­aus­fall bei Mutterschaft.

Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV)

Die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (ALV) er­bringt Leis­tun­gen im Fal­le der Ar­beits­lo­sig­keit, Kurz­ar­beit, wet­ter­be­ding­ten Ar­beits­aus­fäl­len und Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Ar­beit­ge­be­rin und för­dert die Wie­der­ein­glie­de­rung von Er­werbs­lo­sen in den Arbeitsmarkt.

Grund­sätz­lich sind alle Ar­beit­neh­mer ver­si­che­rungs­pflicht. Das heisst, dass Sie auch als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH sich und Ihre Ar­beit­neh­mer bei der ALV an­mel­den müs­sen. Füh­ren Sie ein Ein­zel­un­ter­neh­men oder sind Sie Teil ei­ner Per­so­nen­ge­sell­schaft, gel­ten Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der und sind nicht versicherbar.

Ab­rech­nung der 1. Säu­le und der ALV

So­wohl Sie als Ar­beit­ge­ber als auch Ihre Ar­beit­neh­mer zah­len je 5.3 % des AHV-Brut­to­lohns als Bei­trä­ge an die AHVIV und EO. Die ALV be­trägt 2.2 % des Brut­to­lohns, wo­bei auch hier je die Hälf­te (1.1 %) vom vom Ar­beit­neh­mer bzw. Ar­beit­ge­ber be­zahlt wird.

Vor der Grün­dung oder Über­nah­me Ih­res Be­triebs müs­sen Sie sich bei der Aus­gleichs­kas­se an­mel­den. Für Mit­glie­der des Be­rufs­ver­ban­des Gas­tro­Su­is­se ist die Ver­bands­kas­se Gas­tro­So­cial die zu­stän­di­ge Aus­gleichs­kas­se (ob­li­ga­to­risch). Sind Sie nicht Mit­glied von Gas­tro­Su­is­se, mel­den Sie sich und Ihre An­ge­stell­ten bei der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Aus­gleichs­kas­se an.

Die Aus­gleichs­kas­se ent­schei­det, ob Sie als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der oder Ar­beit­neh­mer gel­ten. Als Ar­beit­neh­mer gel­ten Sie dann, wenn Sie als Ge­sell­schaf­ter ei­ner AG oder GmbH im Un­ter­neh­men ar­bei­ten. Die AHV-Prä­mi­en sind für Selbst­stän­di­ge tie­fer als für An­ge­stell­te. Die­se Ein­tei­lung ist auch für wei­te­re Ver­si­che­run­gen wie die Un­fall­ver­si­che­rung oder Pen­si­ons­kas­se wichtig.

Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (BVG)

Die Be­ruf­li­che Vor­sor­ge (auch Pen­si­ons­kas­se ge­nannt) soll Rent­nern ein fi­nan­zi­ell kom­for­ta­bles Le­ben über dem Exis­ten­mi­ni­mum er­mög­li­chen. Ob­li­ga­to­risch bei­trags­pflich­tig sind Ihre Mit­ar­bei­ten­den, wel­che zwi­schen 18 Jah­re und 65 Jah­re (Frau­en 64 Jah­re) alt sind und jähr­lich min­des­tens Fr. 22’680.- ver­die­nen. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen we­nigs­tens die Hälf­te der Prä­mie übernehmen.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie als Be­triebs­füh­re­rin frei ent­schei­den, bei wel­cher der vie­len Pen­si­ons­kas­sen Sie Ihre Mit­ar­bei­ter ver­si­chern. Im L‑GAV des Gast­ge­wer­bes gibt es aber ei­ni­ge zu­sätz­li­che Be­stim­mun­gen, wel­che bei der Be­ruf­li­chen Vor­sor­ge be­ach­tet wer­den müs­sen. Die wich­tigs­te Pen­si­ons­kas­se, die mit dem L‑GAV kon­form ist, ist die Ver­bands­kas­se GastroSocial.

Als selbst­stän­dig­er­wer­ben­de Per­son sind Sie hin­ge­gen nicht ob­li­ga­to­risch der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge un­ter­stellt, kön­nen sich aber frei­wil­lig ver­si­chern las­sen. Bes­ten­falls ver­si­chern Sie sich gleich bei der­sel­ben Pen­si­ons­kas­se wie Ihr Personal.

Fa­mi­li­en­zu­la­gen

Die Fa­mi­li­en­zu­la­gen sol­len die Kos­ten, die den El­tern durch den Un­ter­halt ih­rer Kin­dern ent­ste­hen, aus­glei­chen. Alle Ar­beit­neh­mer, Nicht­er­werbs­tä­ti­ge und Selb­stän­di­ge­wer­ben­den in der Schweiz sind anspruchsberechtigt.

Als Ar­beit­ge­ber müs­sen Sie sich in im Kan­ton Ih­res Be­trie­bes ei­ner dort tä­ti­gen Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen und die Bei­trä­ge ein­zah­len. Die­se Ver­pflich­tung be­steht auch dann, wenn Sie nur Per­so­nal ohne Kin­der be­schäf­ti­gen. Die Zu­la­gen müs­sen Sie dann zu­sam­men mit dem Lohn den Ar­beit­neh­mern auszahlen.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de un­ter­ste­hen Sie der Fa­mi­li­en­zu­la­gen­ord­nung des Kan­tons, in wel­chem Sie von der AHV er­fasst sind. Sie müs­sen sich dort ei­ner Fa­mi­li­en­aus­gleichs­kas­se an­schlies­sen, auch wenn Sie selbst kei­ne Fa­mi­li­en­zu­la­gen be­zie­hen. Falls Sie An­spruch auf Fa­mi­li­en­zu­la­gen ha­ben, er­hal­ten Sie die Zu­la­gen di­rekt von der Ausgleichskasse.

Kran­ken­ver­si­che­rung (KV)

Die Kran­ken­ver­si­che­rung ist für in der Schweiz woh­nen­de Per­so­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ver­si­che­rung ist da­bei Sa­che Ih­rer Mit­ar­bei­ter. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen Ihr Per­so­nal dar­auf hin­wei­sen, dass der Ab­schluss der Ver­si­che­rung ob­li­ga­to­risch ist.

Un­fall­ver­si­che­run­gen (UVG)

Die Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung (BUV) über­nimmt die Hei­lungs­kos­ten und die Lohn­fort­zah­lung bei ei­nem Aus­fall auf­grund ei­nes Un­falls wäh­rend der Ar­beit oder auf dem Arbeitsweg.

Sie sind als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, alle Mit­ar­bei­ter ge­gen Be­rufs­un­fall zu ver­si­chern. Als Mit­glied ei­ner AG oder GmbH gel­ten Sie auch als Ar­beit­neh­mer, falls Sie in der Ge­sell­schaft ar­bei­ten. In die­sem Fall müs­sen auch Sie ver­si­chert wer­den. Die ge­sam­ten Kos­ten der Be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung tra­gen Sie als Ar­beit­ge­ber und kön­nen nicht vom Lohn Ih­rer An­ge­stell­ten ab­ge­zo­gen werden.

Die Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung ver­si­chert ge­gen Un­fäl­le in der Frei­zeit. Mit­ar­bei­ter, die min­des­tens 8 Stun­den pro Wo­che bzw. 32 Stun­den im Mo­nat ar­bei­ten, müs­sen ge­gen Nicht­be­rufs­un­fall ver­si­chert wer­den. Die Prä­mie der Nicht­be­rufs­un­fall­ver­si­che­rung zie­hen Sie Ih­ren An­ge­stell­ten vom Lohn ab. Sie als Ar­beit­ge­be­rin über­wei­sen den Prä­mi­en­be­trag dann an die Versicherung.

Die Un­fall­ver­si­che­rung für die BUV wie die NBUV kann über die Suva oder bei ei­ner an­de­ren zu­ge­las­se­nen Ver­si­che­rung (Pri­vat­ver­si­che­rer, Kran­ken­kas­sen, öf­fent­li­che Un­fall­ver­si­che­rungs­kas­sen) ab­ge­schlos­sen wer­den. Die Höhe der Prä­mi­en ist von der Grös­se so­wie des all­ge­mei­nen Ri­si­kos des Be­triebs abhängig.

Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­der sind Sie nicht ob­li­ga­to­risch un­fall­ver­si­chert. Sie kön­nen sich aber frei­wil­lig bei der­sel­ben Ver­si­che­rung wie Ihr Per­so­nal ver­si­chern lassen.

Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung (KTG)

Ge­mäss dem L‑GAV für das Gast­ge­wer­be sind Sie als Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, für alle Ihre Ar­beit­neh­me­rin eine Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ab­zu­schlies­sen. Ist eine Mit­ar­bei­te­rin krank oder fällt sie we­gen Mut­ter­schaft aus, be­kommt sie wei­ter­hin ei­nen Teil des Lohns wäh­rend ei­ner be­stimm­ten Zeit­dau­er. Sie als Ar­beit­ge­ber müs­sen min­des­tens die Hälf­te der Prä­mie über­neh­men. Als Selbst­stän­dig­er­wer­ben­de ist die KTG nicht ob­li­ga­to­risch, der Ab­schluss ei­ner frei­wil­li­gen Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung ist aber zu empfehlen.

Für die Wahl der pas­sen­den KTG kön­nen Sie sich von ver­schie­de­nen pri­va­ten Ver­si­che­run­gen Of­fer­ten ein­ho­len, da­mit Sie de­ren An­ge­bo­te ver­glei­chen können.

Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung

Be­sit­zen Sie Be­triebs­fahr­zeu­ge, müs­sen Sie für die­se eine Mo­tor­fahr­zeug­ver­si­che­rung ab­schlies­sen. Die Ver­si­che­rung be­zahlt, wenn mit dem ver­si­cher­ten Fahr­zeug Per­so­nen oder Sa­chen ge­schä­digt wer­den. Es kommt da­bei nicht dar­auf an, wer das Auto fährt. Zu­sätz­lich kön­nen Sie mit ei­ner Kas­ko­ver­si­che­rung Sach­schä­den am Fahr­zeug ab­de­cken. Die Kas­ko­ver­si­che­rung ist freiwillig.

Frei­wil­li­ge Versicherungen

Im Fol­gen­den stel­len wir Ih­nen die Ver­si­che­run­gen vor, wel­che nicht ob­li­ga­to­risch ab­ge­schlos­sen wer­den müs­sen, trotz­dem aber sehr zu emp­feh­len sind für ei­nen Gastronomiebetrieb.

Füh­ren Sie be­reits vor der Er­öff­nung Ih­res Be­trie­bes eine Ri­si­ko­ana­ly­se durch. Da­bei de­cken Sie die Ri­si­ken Ih­res Gast­ge­wer­be­be­triebs auf und kön­nen sich in ei­nem nächs­ten Schritt über­le­gen, wel­che Ver­si­che­run­gen die pas­sen­den für Ih­ren Be­trieb sind. Für alle auf­ge­führ­ten Ver­si­che­run­gen gibt es ver­schie­dens­te An­ge­bo­te pri­va­ter Ver­si­che­rer. Leis­tun­gen und Preis kön­nen da­bei va­ri­ie­ren, wes­halb das Ein­ho­len von meh­re­ren Of­fer­ten zum Ver­gleich emp­foh­len wird.

Be­triebs­haft­pflicht

Schä­di­gen Sie durch Ih­ren Gast­ge­wer­be­be­trieb Per­so­nen oder Sa­chen, so wer­den Sie haft­pflich­tig. Dies kann schnell teu­er wer­den, wenn sich bspw. ein Gast auf­grund ei­ner Le­bens­mit­tel­ver­gif­tung für meh­re­re Tage ins Spi­tal muss und län­ge­re Zeit ar­beits­un­fä­hig bleibt. Sol­che Schä­den kön­nen Sie mit ei­ner Be­triebs­haft­pflicht ver­si­chern. Die Ver­si­che­rung deckt je nach Bran­che ver­schie­de­ne Ri­si­ken ab. Wir emp­feh­len Ih­nen des­halb, eine auf die Gas­tro­no­mie zu­ge­schnit­te Be­triebs­haft­pflicht abzuschliessen.

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Sach­ver­si­che­rung

Eine Sach­ver­si­che­rung schützt das ge­sam­te In­ven­tar Ih­res Re­stau­rants wie Wa­ren, Ma­schi­nen, Com­pu­ter und Werk­zeu­ge. Grund­sätz­lich de­cken Sach­ver­si­che­run­gen Schä­den durch Feu­er, Was­ser oder Ein­bruch. Wich­tig ist, dass Sie den ge­nau­en Wert des In­ven­tars re­gel­mäs­sig über­prü­fen, weil die Ver­si­che­rungs­sum­me dem Er­satz­wert der Ge­gen­stän­de entspricht.

Ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Die­se Ver­si­che­rung müs­sen Sie nur ab­schlies­sen, wenn Sie Ei­gen­tü­mer des Be­trie­bes sind. Die Ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt Ihre Lie­gen­schaft vor sämt­li­chen Ri­si­ken. Die Feu­er- und Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist in den meis­ten Kan­to­nen ob­li­ga­to­risch. Die Ele­men­tar­ver­si­che­rung schützt da­bei vor Schä­den durch die Na­tur wie bspw. Ha­gel, Sturm oder Über­schwem­mun­gen. Eine Ge­bäu­de­ver­si­che­rung soll­ten Sie in je­dem Fall ab­schlies­sen, denn Schä­den am Ge­bäu­de kön­nen schnell hohe Kos­ten verursachen.

Ge­bäu­de­haft­pflicht

Ver­letzt sich ein Gast durch ei­nen her­ab­fal­len­den Dach­zie­gel oder stürzt auf­grund Glatt­eis beim Ein­gang des Re­stau­rant, wer­den Sie als Ei­gen­tü­me­rin des Ge­bäu­des haft­bar. Die Ge­bäu­de­haft­pflicht über­nimmt Schä­den, wel­che durch das Ge­bäu­de bzw. Grund­stück entstehen.

Be­triebs­un­ter­bruch­ver­si­che­rung

Muss Ihr Re­stau­rant län­ger ge­schlos­sen blei­ben z.B. we­gen ei­nes Bran­des, kann dies die Exis­tenz Ih­res Re­stau­rants ge­fähr­den. Die Ver­si­che­rung deckt in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on die fi­nan­zi­el­len Fol­gen des Be­triebs­un­ter­bruchs. Das heisst die di­rek­ten Kos­ten so­wie den ent­gan­ge­nen Gewinn.

Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Falls es zu Strei­tig­kei­ten mit dem Lie­fe­ran­ten, Kun­den oder Mit­ar­bei­ter kommt, kann es in ei­nem Ver­fah­ren vor Ge­richt schnell teu­er wer­den. Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung si­chert Sie ge­gen die fi­nan­zi­el­len Ri­si­ken sol­cher Rechts­strei­tig­kei­ten ab, hilft Ih­nen aber auch bei all­ge­mei­nen ju­ris­ti­schen Fragen.

Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung

In ei­nem Un­ter­neh­men fal­len Ver­wal­tungs­rä­te, Ge­schäfts­füh­rer oder Per­so­nen in lei­ten­der Po­si­ti­on wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen. Ver­let­zen die­se Per­so­nen Ihre Pflich­ten, kön­nen Sie scha­den­er­satz­pflich­tig wer­den. Die Or­gan­haft­pflicht­ver­si­che­rung deckt die­ses Ri­si­ko ab, in­dem sie all­fäl­li­ge Scha­den­kos­ten über­nimmt oder ab­wehrt. Eine sol­che Ver­si­che­rung ist vor al­lem bei grös­se­ren Un­ter­neh­men sinnvoll.

Fa­zit

Wir emp­feh­len Ih­nen, die ein­zel­nen Ver­si­che­run­gen sorg­fäl­tig zu ver­glei­chen. Da­mit ver­hin­dern Sie, dass Sie für be­stimm­te Schä­den oder Aus­fäl­le mehr­fach oder gar nicht ab­ge­deckt sind. Be­den­ken Sie, dass die ab­ge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen für Sie fi­nan­zi­ell trag­bar sein müs­sen. Las­sen Sie sich da­her im Vor­her­ein gut be­ra­ten und schlies­sen Sie Ver­si­che­run­gen ab, wel­che auf das Gast­ge­wer­be zu­ge­schnit­ten sind.

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Inhalt des Hygienekonzepts für die Gastronomie
Die ge­setz­li­chen Auf­la­gen für die Er­öff­nung ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs sind in al­len Schwei­zer Kan­to­nen ver­schie­den. Ei­nes ha­ben sie je­doch ge­mein­sam: Ne­ben ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung ver­lan­gen alle Kan­to­ne ein Selbst­kon­troll­kon­zept (HACCP-Kon­zept). Die­ses Kon­zept dient zur Ein­hal­tung der Le­bens­mit­tel- und Hy­gie­ne­vor­schrif­ten in der Gas­tro­no­mie. Was Sie beim Er­stel­len ei­nes Hy­gie­ne­kon­zepts be­ach­ten müs­sen, le­sen Sie in die­sem Artikel. 

Vor­la­ge Selbstkontrollkonzept

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Selbst­kon­troll­kon­zept für ein Re­stau­rant oder ei­nen an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Die Schwei­zer Hygienevorschriften

Das für die Gas­tro­no­mie re­le­van­te Le­bens­mit­tel­recht be­steht aus dem Le­bens­mit­tel­ge­setz (LMG) und den da­zu­ge­hö­ri­gen Ver­ord­nun­gen. Das Schwei­zer Le­bens­mit­tel­recht funk­tio­niert nach dem Prin­zip der Selbst­kon­trol­le. Das heisst, dass Sie selbst für die Ein­hal­tung der Le­bens­mit­tel­vor­schrif­ten im ei­ge­nen Be­trieb ver­ant­wort­lich sind. Die Be­hör­den kon­trol­lie­ren pri­mär, ob Sie sich an die­ses Sys­tem hal­ten und ob die­ses funk­tio­niert. Ein wich­ti­ger Teil da­von ist die gute Ver­fah­rens­pra­xis (GVG) und die Ge­fah­ren­ana­ly­se (HACCP).

Auf­bau der Selbstkontrolle

Die Selbst­kon­trol­le ist nichts an­de­res als ein Sys­tem zur Si­che­rung der Qua­li­tät im Gas­tro­no­mie­be­trieb. Grund­sätz­lich kön­nen Sie selbst ent­schei­den, wie Sie Ihre Selbst­kon­trol­le auf­bau­en wol­len. Al­ler­dings ver­lan­gen die Be­hör­den, dass Sie sich zu ge­wis­sen Punk­ten Ge­dan­ken ma­chen. Die Selbst­kon­trol­le und da­mit das Hy­gie­ne­kon­zept sind im­mer auf den Be­triebs­typ und auf die Be­triebs­grös­se an­ge­passt. Da­her sieht sich je­der Be­triebs­grün­der frü­her oder spä­ter mit der Auf­ga­be kon­fron­tiert, ein spe­zi­fi­sches Hy­gie­ne­kon­zept für den ei­ge­nen Be­trieb zu er­stel­len. Es reicht also nicht, ein­fach das Kon­zept ei­nes Kol­le­gen zu kopieren.

Mög­li­cher In­halt ei­nes Hygienekonzepts

Das Selbst­kon­trol­lekon­zept kann bei­spiels­wei­se fol­gen­der­mas­sen auf­ge­baut werden:

  • Be­triebs­or­ga­ni­sa­ti­on
  • Gute Ver­fah­rens­pra­xis (GVG) und Ge­fah­ren­ana­ly­se (HACCP)
  • Über­wa­chung
  • Sys­tem­kon­trol­le
  • Do­ku­men­ta­ti­on und Behördenkorrespondenz

Nach­fol­gend zei­gen wir Ih­nen die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen, wel­che Sie zu die­sen Punk­ten im Selbst­kon­troll­kon­zept nen­nen soll­ten. Der ge­setz­lich ver­lang­te In­halt ei­nes Selbst­kon­troll­kon­zepts fin­den Sie in Art. 75 der Le­bens­mit­tel- und Ge­brauchs­ge­gen­stän­de­ver­ord­nung (LGV).

1. Be­triebs­or­ga­ni­sa­ti­on

Im ers­ten Ka­pi­tel be­schrei­ben Sie Ih­ren Be­trieb. Die fol­gen­den Ele­men­te sind zu erwähnen:

  • Be­schrieb des Be­triebs und des Angebots
  • die wich­tigs­ten Adres­sen und die Zutrittsbeschränkungen
  • Or­ga­ni­gramm der für die Selbst­kon­trol­le ver­ant­wort­li­chen Personen
  • Auf­ga­ben der ver­ant­wort­li­chen Person

2. Gute Ver­fah­rens­pra­xis (GVG) und Ge­fah­ren­ana­ly­se (HACCP)

Die gute Ver­fah­rens­pra­xis be­schreibt Pro­zes­se in Le­bens­mit­tel­be­trie­ben. Dazu ge­hört bei­spiels­wei­se die Hand­ha­bung von Le­bens­mit­teln und die De­fi­ni­ti­on von Richt­wer­ten. Wird ein Richt­wert über­schrit­ten, müs­sen die Ab­läu­fe im Be­trieb an­ge­passt werden.

HACCP steht für «Ha­zard Ana­ly­sis and Cri­ti­cal Con­trol Points», was auf Deutsch «Ge­fah­ren­ana­ly­se und kri­ti­sche Kon­troll­punk­te» heisst. Die Ge­fah­ren­ana­ly­se ist das Herz­stück des Hy­gie­ne­kon­zep­tes. Im Zen­trum steht die Le­bens­mit­tel­si­cher­heit und so­mit das Wohl der Gäs­te. Die Ana­ly­se be­steht aus zwei Stu­fen. Zu­erst wer­den die Ge­fah­ren des Gas­tro­no­mie­be­triebs ana­ly­siert. An­schlies­send de­fi­niert man Kon­troll­punk­te, um die Ge­fah­ren in den Griff zu bekommen.

Bei­spiel:

  • Ge­fah­ren ana­ly­sie­ren (Ha­zard Ana­ly­sis): feh­len­de La­ger­kon­trol­le führt zu Lebensmittelverderb.
  • Be­stim­mung der kri­ti­schen Kon­troll­punk­te (Cri­ti­cal Con­trol Points): La­ger­kon­trol­le und first-in-first-out Prin­zip einhalten.
  • Ge­fah­ren ana­ly­sie­ren (Ha­zard Ana­ly­sis): lan­ges Auf­tau­en bei zu war­men Tem­pe­ra­tu­ren führt zu Ver­meh­rung von Mikroorganismen
  • Be­stim­mung der kri­ti­schen Kon­troll­punk­te (Cri­ti­cal Con­trol Points): Auf­tau­en bei Tem­pe­ra­tu­ren un­ter 4° C oder durch Erhitzen
Unterschiedliche Führungsstile in der Gastronomie

3. Über­wa­chung

Die Über­wa­chung ist zen­tral für den Er­folg des Hy­gie­ne­kon­zepts ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs. Dar­in sind alle Ar­beits­an­wei­sun­gen, Merk­blät­ter und Kon­troll­blät­ter für die Ein­hal­tung der Ge­fah­ren­ana­ly­se und kri­ti­schen Kon­troll­punk­te (HACCP) enthalten.

Mit Ar­beits­an­wei­sun­gen sind schrift­li­che Check­lis­ten für ei­nen be­stimm­ten Ar­beits­pro­zess ge­meint. Bei­spie­le sind die Check­lis­te für die La­ger­kon­trol­le, die Ar­beits­an­wei­sung für das Frit­tie­ren oder die Check­lis­te Servicevorbereitung.

Merk­blät­ter sind Be­schrei­bun­gen von Zu­stän­den, die ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen. Bei­spie­le sind das Merk­blatt «Res­te ver­wer­ten», das Merk­blatt «sen­so­ri­sche Prü­fung» oder das Merk­blatt «Per­so­nen­hy­gie­ne».

Kon­troll­blät­ter die­nen dazu, kon­trol­lier­te Wer­te oder an­de­re Ar­bei­ten ein­zu­tra­gen. Bei­spie­le sind das Kon­troll­blatt «Tem­pe­ra­tur­kon­trol­le», das Kon­troll­blatt «Schu­lun­gen» oder das Kon­troll­blatt «Rei­ni­gung».

4. Sys­tem­kon­trol­le

Sie müs­sen re­gel­mäs­sig über­prü­fen, ob das Selbst­kon­troll­kon­zept noch funk­tio­niert. Da­für gibt es die Sys­tem­kon­trol­le. Da­bei kon­trol­lie­ren Sie, ob die ein­zel­nen Punk­te der Selbst­kon­trol­le noch dem Kon­zept ent­spre­chen. Fra­gen Sie sich bei je­dem Kon­troll­punkt, ob das Er­geb­nis auf die Vor­ga­ben zu­trifft oder ob Sie et­was än­dern müs­sen. Das Vor­ge­hen da­bei könn­te wie folgt aussehen:

  • Kon­trol­le: Sie kon­trol­lie­ren, ob die De­kla­ra­ti­on des An­ge­bo­tes noch den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben entspricht.
  • Grund­la­ge: Dazu über­prü­fen Sie die Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te, die Ta­ges­me­nüs und die Aus­hän­ge­schil­der im Betrieb.
  • Er­geb­nis: Ist das Er­geb­nis in Ord­nung, also stim­men die De­kla­ra­tio­nen noch mit den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben über­ein, so müs­sen Sie nichts wei­ter un­ter­neh­men. Gab es aber seit­her ge­setz­li­che Än­de­run­gen, dann müs­sen Sie die De­kla­ra­tio­nen zwin­gend anpassen.
  • Hand­lungs­be­darf: Es ent­steht also ein Hand­lungs­be­darf. Die Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te, die Ta­ges­me­nüs und die Aus­hän­ge­schil­der müs­sen über­ar­bei­tet werden.

Es ist wich­tig, dass Sie die Über­prü­fung nicht ver­ges­sen. Pla­nen Sie da­für fes­te Ter­mi­ne ein und ma­chen Sie auch zu­sätz­li­che Über­prü­fun­gen, zum Bei­spiel wenn Sie neue Pro­duk­te an­bie­ten oder neue Mit­ar­bei­ter einstellen.

5. Do­ku­men­ta­ti­on und Behördenkorrespondenz

Sie müs­sen alle Kon­troll­blät­ter auf­be­wah­ren, die Sie aus­ge­füllt ha­ben. Auch da­für gibt es ein Ka­pi­tel. So kön­nen Sie dem Le­bens­mit­tel­in­spek­tor bei ei­ner Kon­trol­le zei­gen, dass Sie al­les rich­tig ge­macht ha­ben. Schrei­ben Sie auf den Kon­troll­blät­tern im­mer le­ser­lich und las­sen Sie nichts aus. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Kon­troll­blät­ter ge­wis­sen­haft und voll­stän­dig aus­ge­füllt wer­den. Be­wah­ren Sie auch alle Brie­fe von den Be­hör­den und die Be­rich­te von den In­spek­tio­nen in die­sem Ka­pi­tel auf. Was im Fal­le ei­ner Be­an­stan­dung durch das Le­bens­mit­tel­in­spek­to­rat zu tun ist, er­fah­ren Sie im nächs­ten Abschnitt.

Um­gang mit Beanstandungen

Le­bens­mit­tel­in­spek­to­ren kön­nen bei Ih­nen im Be­trieb un­an­ge­kün­digt Kon­trol­len durch­füh­ren. Sie müs­sen den In­spek­to­ren wäh­rend den Öff­nungs­zei­ten Zu­tritt zu al­len Räum­lich­kei­ten ge­wäh­ren. Die In­spek­to­ren neh­men oft auch Le­bens­mit­tel­pro­ben und schau­en sich die Selbst­kon­trol­le an. Wenn die Pro­ben die ge­setz­li­chen Grenz­wer­te über­schrei­ten oder die Selbst­kon­trol­le schlecht ist oder nicht ein­ge­hal­ten wird, dann be­kom­men Sie vom kan­to­na­len La­bor eine Be­an­stan­dung. Sie müs­sen dann in we­ni­gen Ta­gen die Pro­ble­me im Be­trieb be­he­ben. Mit Ver­stös­sen ge­gen das Le­bens­mit­tel­ge­setz ent­ste­hen auch zu­sätz­li­che Kos­ten wie Bus­sen oder Ge­büh­ren. Soll­ten Sie auf gro­be Art und Wei­se ge­gen das Le­bens­mit­tel­ge­setz ver­stos­sen, so kann Ih­rem Be­trieb auch eine vor­über­ge­hen­de Schlies­sung dro­hen. Des­halb ist es sehr wich­tig, dass Sie Ihr Selbst­kon­troll­kon­zept ge­nau und sorg­fäl­tig pla­nen und umsetzen.

Der Weg zum Hygienekonzept

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, wie Sie ein Hy­gie­ne­kon­zept für Ih­ren Be­trieb er­stel­len können.

In­di­vi­du­el­les Kon­zept er­stel­len lassen

Beim Selbst­kon­troll­kon­zept müs­sen vie­le ge­setz­li­che An­for­de­run­gen be­ach­tet wer­den und es muss für Ih­ren ei­ge­nen Be­trieb pas­sen. Um dies zu ge­währ­leis­ten, kann es sich loh­nen, pro­fes­sio­nel­le Hil­fe bei­zu­zie­hen. Es gibt An­bie­ter, die mit Ih­nen zu­sam­men ein Selbst­kon­troll­kon­zept er­stel­len, dass in­di­vi­du­ell auf Ih­ren Be­trieb ab­ge­stimmt ist. In Zu­sam­men­ar­beit mit un­se­rer Part­ner­fir­ma, der San­ti­na GmbH, er­hal­ten Sie nach ei­ner Be­ra­tungs- und Aus­tausch­pha­se ein fer­ti­ges Selbst­kon­troll­kon­zept für Ih­ren Be­trieb. Die­ses kön­nen Sie im Be­trieb gleich an­wen­den und dem kan­to­na­len La­bor ein­rei­chen.
Die San­ti­na GmbH be­rät Sie auch ger­ne, wenn Sie spe­zi­fi­sche Fra­gen zu Ih­rem Selbst­kon­troll­kon­zept ha­ben oder die­ses nach ei­ner Be­an­stan­dung über­ar­bei­ten müssen. 

In­di­vi­du­el­les Selbstkontrollkonzept

Sie be­nö­ti­gen Hil­fe bei Ih­rem Selbst­kon­troll­kon­zept? Sie er­hal­ten ein in­di­vi­du­el­les und auf Ih­ren Be­trieb zu­ge­schnit­te­nes Selbst­kon­troll­kon­zept. Preis ge­mäss in­di­vi­du­el­lem Angebot.

Kon­zept mit Vor­la­ge erstellen

Ha­ben Sie be­reits Er­fah­rung mit der Selbst­kon­trol­le und den hy­gie­ni­schen Vor­schrif­ten? Oder ha­ben Sie ei­nen eher klei­nen Be­trieb? In die­sen Fäl­len lohnt es sich, das Selbst­kon­troll­kon­zept mit un­se­rer Vor­la­ge selbst zu er­stel­len. Wenn Sie die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen schon ken­nen, kön­nen Sie die Vor­la­ge ein­fach auf Ih­ren Be­trieb an­pas­sen. Be­son­ders bei klei­ne­ren Be­trie­ben kön­nen Sie sich gut an den gän­gi­gen Be­stim­mun­gen ori­en­tie­ren. Die Vor­la­ge kön­nen Sie dann als Grund­la­ge für Ihr in­di­vi­du­el­les Kon­zept nutzen.

Oder möch­ten Sie das Kon­zept selbst er­stel­len, Ih­nen feh­len aber noch die Grund­la­gen zu den hy­gie­ni­schen Be­stim­mun­gen? Dann kön­nen sich mit ei­ner Lek­ti­on zu der Le­bens­mit­tel­hy­gie­ne wei­ter­bil­den. In der Lek­ti­on ler­nen Sie die wich­tigs­ten Grund­la­gen des Selbst­kon­troll­kon­zepts ken­nen. Ihr neu er­lern­tes Wis­sen kön­nen Sie dann gleich an­wen­den, in­dem Sie die Vor­la­ge auf die An­for­de­run­gen Ih­res Be­triebs anpassen.

Vor­la­ge Selbstkontrollkonzept

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Selbst­kon­troll­kon­zept für ein Re­stau­rant oder ei­nen an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Kan­to­na­le Unterschiede

Be­vor Sie mit Ih­rem Selbst­kon­troll­kon­zept be­gin­nen, soll­ten Sie die kan­to­na­len Un­ter­schie­de be­ach­ten. Ei­ni­ge Kan­to­ne ver­fü­gen be­reits über ei­ge­ne Vor­la­gen für ein Selbst­kon­troll­kon­zept. In die­sem Fall soll­ten Sie sich an die­se kan­to­na­le Vor­la­ge oder an all­fäl­li­ge kan­to­na­le Be­son­der­hei­ten hal­ten. Am bes­ten Sie ru­fen zu­erst beim Le­bens­mit­tel­in­spek­to­rat Ih­res Kan­tons an, um zu er­fah­ren, ob es in Ih­rem Kan­ton eine sol­che Vor­la­ge gibt.

Fa­zit

Nun ken­nen Sie die wich­tigs­ten In­hal­te ei­nes Selbst­kon­troll­kon­zepts. Da­mit kön­nen Sie be­gin­nen und Ihr ei­ge­nes Hy­gie­ne­kon­zept für Ih­ren Be­trieb er­stel­len. Ma­chen Sie sich Ge­dan­ken, wel­che Op­ti­on für das Er­stel­len zu Ih­rem Be­trieb passt und wel­che Un­ter­stüt­zung Sie da­bei be­nö­ti­gen. Neh­men Sie sich ge­nü­gend Zeit und star­ten Sie nicht zu spät mit der Pla­nung des Selbst­kon­troll­kon­zepts. Ne­ben die­sem Kon­zept kommt vor der Er­öff­nung Ih­res Be­trie­bes noch ge­nü­gend Ar­beit auf Sie zu.

Vor­la­ge Selbstkontrollkonzept

Die­se Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Selbst­kon­troll­kon­zept für ein Re­stau­rant oder ei­nen an­de­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

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Arbeitszeit von Hand erfassen
Durch die häu­fig un­re­gel­mäs­si­gen Ar­beits­zei­ten in der Gas­tro­no­mie ist eine kor­rek­te Zeit­er­fas­sung sehr wich­tig. Ne­ben den ge­ne­rel­len ar­beits­recht­li­chen Vor­ga­ben sind auch die recht­li­chen Be­stim­mun­gen des L‑GAVs zu be­rück­sich­ti­gen. Feh­ler in der Ar­beits­zeit­er­fas­sung kön­nen zu recht­li­chen Kon­se­quen­zen füh­ren und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Er­fah­ren Sie in die­sem Bei­trag, was Sie be­rück­sich­ti­gen müs­sen und wel­che Lö­sun­gen es für die Zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie gibt. 

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Wer Ar­beit­neh­men­de be­schäf­tigt, ist auf­grund des Ar­beits­ge­set­zes ver­pflich­tet, die Ar­beits­zeit der Mit­ar­bei­ten­den zu er­fas­sen. Es müs­sen Be­ginn und Ende der Ar­beit so­wie Pau­sen von ei­ner hal­ben Stun­de und mehr ganz ge­nau er­fasst wer­den. Er­fasst man die ge­leis­te­te Ar­beits­zeit mit ei­ner Ex­cel-Ta­bel­le, müs­sen Über­stun­den, Fe­ri­en, Fei­er- und Ru­he­ta­ge selbst aus­ge­rech­net wer­den. Wird ein Tool ein­ge­setzt, das nicht spe­zi­fisch auf die Gas­tro­bran­che zu­ge­schnit­ten ist, ris­kiert man, Vor­ga­ben des L‑GAVs zu miss­ach­ten – und das kann teu­er werden.

Über­stun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ist zwingend

Wenn Mit­ar­bei­ten­de ver­ste­hen, wie die Zeit er­fasst wird und was ih­nen zu­steht, spa­ren Sie sich vie­le Dis­kus­sio­nen und Kon­flik­te bei Ab­gän­gen, die im schlimms­ten Fall zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren. Es ist wich­tig, dass die Soll-Ar­beits­zeit und die be­zahl­ten Ab­sen­zen trans­pa­rent und recht­lich kor­rekt aus­ge­wie­sen wer­den und die Über- und Mi­nus­stun­den je­der­zeit nach­voll­zieh­bar sind. Denn nach Art. 21 L‑GAV muss der Be­trieb je­den Mo­nat den ent­spre­chen­den Sal­do den Mit­ar­bei­ten­den kom­mu­ni­zie­ren. Dies ist auch im In­ter­es­se des Be­trie­bes. Denn der L‑GAV (Art. 15) für die Gas­tro­no­mie sieht vor, dass Über­stun­den zum Nor­mal­lohn und ohne 25 % Zu­schlag be­zahlt wer­den müs­sen, wenn der oben­ge­nann­te Ar­ti­kel ein­ge­hal­ten wird. Be­folgt ein Be­trieb die­se Vor­schrift, kann statt der üb­li­chen 42-Stun­den-Wo­che fak­tisch 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet wer­den, ohne dass des­we­gen Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Wird aus­nahms­wei­se mehr als 50 Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet, so sind die Be­stim­mun­gen des Ar­beits­ge­set­zes zur Über­zeit zu beachten.

Ar­beits­zeit er­fas­sen und Per­so­nal­kos­ten im Griff halten

Um die Ar­beits­zeit zu er­fas­sen und die Per­so­nal­kos­ten ef­fek­tiv zu kon­trol­lie­ren, ste­hen Ih­nen ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Sie kön­nen ent­we­der die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen oder eine spe­zi­el­le Soft­ware da­für nutzen.

Mög­lich­keit 1: Ar­beits­zeit von Hand erfassen

Wenn Sie die Ar­beits­zeit von Hand er­fas­sen, soll­ten Sie sich gut mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV aus­ken­nen. Ver­wen­den Sie bei­spiel­wei­se Ex­cel, um die Ar­beits­stun­den zu er­fas­sen. Es ist wich­tig, dass Sie die Ar­beits­zeit­er­fas­sung der Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig auf recht­li­che Vor­ga­ben hin überprüfen.

Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

Nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Vor­la­ge zur ma­nu­el­len Ar­beits­zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie des L‑GAVs.

Mög­lich­keit 2: Ar­beits­zeit mit­hil­fe ei­ner Soft­ware erfassen 

Es gibt vie­le Pro­gram­me, die ei­nem die Er­fas­sung der Ar­beits­zeit er­leich­tern. Al­ler­dings be­rück­sich­ti­gen die meis­ten Sys­te­me nicht die L‑GAV spe­zi­fi­schen Be­stim­mun­gen. Ach­ten Sie bei der Be­schaf­fung ei­ner Schicht­pla­nungs- und Zeit­er­fas­sungs­soft­ware dar­auf, dass die­se für Gas­tro­no­mie­be­trie­be aus­ge­legt ist. Dies ist be­son­ders dann emp­feh­lens­wert, wenn man sich mit dem Ar­beits­ge­setz und dem L‑GAV nicht gut aus­kennt. Eine bran­che­spe­zi­fi­sche Soft­ware hilft Ih­nen, alle wich­ti­gen Punk­te der Zeit­er­fas­sung zu be­ach­ten und viel Zeit einzusparen.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

Ver­wen­den Sie die L‑GAV und Ar­beits­ge­setz kon­for­me Zeit­er­fas­sungs­soft­ware für Gas­tro­no­mie- und Ho­tel­le­rie­be­trie­be und pro­fi­tie­ren Sie ex­klu­siv von zwei Gratismonaten.

Fa­zit

Es gibt zahl­rei­che recht­li­che Be­stim­mun­gen, die Sie bei der Er­fas­sung der Ar­beits­zeit be­ach­ten müs­sen. Feh­ler bei der Zeit­er­fas­sung kön­nen zu Ver­fah­ren vor dem Ar­beits­ge­richt füh­ren und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen. Ma­chen Sie sich des­halb früh ge­nug Ge­dan­ken dazu, wie Sie die Ar­beits­zeit Ih­rer Mit­ar­bei­ten­den er­fas­sen und spa­ren Sie so Zeit, die Ih­nen für an­de­re Auf­ga­ben zur Ver­fü­gung steht.

Zeit­er­fas­sungs­soft­ware

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Ar­beits­zeit­er­fas­sung L‑GAV

Nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Vor­la­ge zur ma­nu­el­len Ar­beits­zeit­er­fas­sung in der Gas­tro­no­mie des L‑GAVs.

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