Fotografierte Speisen und Getränke gehören seit Jahren zu den Trends auf den sozialen Medien.
Fo­to­gra­fier­te Spei­sen und Ge­trän­ke ge­hö­ren seit Jah­ren zu den Trends auf den so­zia­len Me­di­en. Gäs­te lie­ben es, an­ge­rich­te­te Spei­sen zu fo­to­gra­fie­ren und zu pos­ten. Gas­tro­no­mie­be­trie­be wer­ben seit­her ver­mehrt mit Fo­tos der ei­ge­nen Ge­rich­te. Möch­ten Sie Ihre Gäs­te mit Food Fo­to­gra­fie in Ihr Re­stau­rant lo­cken? Hier fin­den Sie ein­fa­che Tipps, wie Sie Ihre Ge­rich­te ohne gros­sen Auf­wand ins bes­te Licht rücken. 

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Heu­te ent­schei­den Gäs­te oft in­nert we­ni­ger Au­gen­bli­cke, ob sie ein Re­stau­rant span­nend fin­den. Gute Bil­der spie­len da­bei eine wich­ti­ge Rol­le. Fo­tos auf der Web­site, auf den so­zia­len Me­di­en oder in On­line-Be­wer­tun­gen we­cken Auf­merk­sam­keit und ma­chen Lust auf ei­nen Be­such. Die Bil­der müs­sen nicht per­fekt aus­se­hen. Oft wir­ken na­tür­li­che und au­then­ti­sche Fo­tos sym­pa­thi­scher. Mit die­sen ein­fa­chen Tipps kön­nen Sie die Qua­li­tät Ih­rer Fo­tos deut­lich ver­bes­sern und Ihre Ge­rich­te pro­fes­sio­nell präsentieren.

Licht

Für gute Fo­tos ist Licht be­son­ders wich­tig. Na­tür­li­ches Ta­ges­licht eig­net sich meist am bes­ten, weil Spei­sen da­durch frisch und ap­pe­tit­lich wir­ken. Fo­to­gra­fie­ren Sie des­halb mög­lichst in der Nähe ei­nes Fens­ters. Star­kes Son­nen­licht soll­ten Sie ver­mei­den, da es tie­fe Schat­ten und Kon­tras­te er­zeugt. Schal­ten Sie an­de­re Licht­quel­len aus. Wenn das Licht zu stark ist, kön­nen Sie es mit ei­nem hel­len Vor­hang oder et­was Back­pa­pier wei­cher machen.

Licht in der Fotografie

Ka­me­ra

Für die Auf­nah­men eig­net sich so­wohl eine Ka­me­ra als auch ein mo­der­nes Smart­phone. Vie­le Re­stau­rants, Ca­fés und Bars fo­to­gra­fie­ren ihre Ge­rich­te heu­te di­rekt mit dem Smart­phone. Das ist schnell und un­kom­pli­ziert. Wich­tig ist da­bei, dass das Bild scharf bleibt. Ver­wa­ckel­te Fo­tos wir­ken un­pro­fes­sio­nell. Ein klei­nes Sta­tiv hilft da­bei, schar­fe Bil­der zu ma­chen. Falls kein Sta­tiv vor­han­den ist, kön­nen Sie das Smart­phone auf ei­ner sta­bi­len Un­ter­la­ge ab­stüt­zen und den Selbst­aus­lö­ser verwenden.

Kom­po­si­ti­on

Um Ihr Mo­tiv per­fekt in Sze­ne zu set­zen, ist der Hin­ter­grund ent­schei­dend. Schau­en Sie sich in Ih­rem Re­stau­rant oder in der Kü­che um und tes­ten Sie ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten. Be­son­ders be­liebt sind na­tür­li­che und schlich­te Hin­ter­grün­de wie Holz, Stein oder neu­tra­le Stof­fe. Zu vie­le Mus­ter oder Far­ben len­ken vom Es­sen ab. Ach­ten Sie dar­auf, dass Tel­ler, De­ko­ra­ti­on und Hin­ter­grund har­mo­nie­ren. Oft wir­ken we­ni­ge Far­ben und ein­fa­che Ar­ran­ge­ments mo­der­ner und hochwertiger.

Da­mit das Bild le­ben­di­ger wird, kön­nen Sie zu Ih­rem Mo­tiv ei­ni­ge Re­qui­si­ten aus dem Gast­raum stel­len. Von ei­nem Blu­men­strauss über die Pfef­fer­müh­le bis hin zu Ser­vi­et­ten, Be­steck oder ei­nem Back­blech eig­nen sich vie­le all­täg­li­che Ge­gen­stän­de als Re­qui­si­ten. Die Re­qui­si­ten soll­ten nicht vom Es­sen ablenken.

Blick­win­kel

Der pas­sen­de Blick­win­kel hängt vom Ge­richt ab. Bowls, Piz­zen oder Früh­stück­stel­ler wir­ken oft be­son­ders gut von oben fo­to­gra­fiert. Bur­ger, Ku­chen oder mehr­schich­ti­ge Ge­rich­te se­hen von der Sei­te meist bes­ser aus. Tes­ten Sie ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven und ach­ten Sie dar­auf, dass der Hin­ter­grund ru­hig bleibt. Ge­ra­de bei Bil­dern für In­sta­gram, Tri­p­ad­vi­sor, Tik­Tok oder Goog­le Busi­ness sind kla­re und über­sicht­li­che Fo­tos be­son­ders wichtig.

Blickwinkel Foodfotografie

Es­sen

Das Es­sen soll­te mög­lichst frisch fo­to­gra­fiert wer­den. Eis schmilzt weg, Sa­lat ver­liert schnell sei­ne Fri­sche und war­me Spei­sen se­hen nach ei­ni­ger Zeit we­ni­ger ap­pe­tit­lich aus. Be­rei­ten Sie des­halb zu­erst den Bild­auf­bau vor und brin­gen Sie das Es­sen erst kurz vor dem Fo­to­gra­fie­ren auf den Tel­ler. Klei­ne Por­tio­nen wir­ken auf Bil­dern oft ele­gan­ter als über­füll­te Tel­ler. Sau­be­re Tel­ler und po­lier­tes Be­steck ma­chen eben­falls ei­nen gros­sen Un­ter­schied. Klei­ne De­tails wie fri­sche Kräu­ter oder ein Trop­fen Öl kön­nen dem Ge­richt zu­sätz­li­chen Glanz verleihen.

Bild­be­ar­bei­tung

Nach dem Fo­to­gra­fie­ren ist vor der Bild­be­ar­bei­tung. So gut wie je­des Smart­phone bie­tet ein­fa­che Mög­lich­kei­ten, um Hel­lig­keit, Kon­trast oder Farb­tem­pe­ra­tur an­zu­pas­sen. Pro­bie­ren Sie die ver­schie­de­nen Op­tio­nen aus, da­mit Sie die Ef­fek­te an­wen­den kön­nen. Oft ge­nügt be­reits eine klei­ne Kor­rek­tur, da­mit das Bild freund­li­cher und na­tür­li­cher wirkt. Wich­tig ist je­doch, dass die Fo­tos au­then­tisch blei­ben. Zu star­ke Fil­ter oder über­trie­be­ne Be­ar­bei­tung wir­ken schnell künstlich.

Perfekt in Szene gesetztes Dessert für Food Fotografie

Fo­tos von Gästen

Ne­ben den Fo­tos Ih­res Be­triebs spie­len heu­te die Bil­der der Gäs­te eine gros­se Rol­le. Vie­le Gäs­te fo­to­gra­fie­ren das Es­sen und tei­len die Bil­der di­rekt auf In­sta­gram, Tri­p­ad­vi­sor, Tik­Tok oder in ih­ren Be­wer­tun­gen auf Goog­le. Die­se Bei­trä­ge wir­ken be­son­ders glaub­wür­dig und er­rei­chen oft vie­le Men­schen. Des­halb lohnt es sich, Spei­sen und Ge­trän­ke so zu prä­sen­tie­ren, dass Gäs­te sie ger­ne fo­to­gra­fie­ren. Mo­der­ne Re­stau­rants set­zen be­wusst auf schö­nes An­rich­ten, gu­tes Licht oder klei­ne De­tails, die auf Fo­tos auf­fal­len. Be­son­de­re Ge­trän­ke, krea­ti­ve Des­serts oder sai­so­na­le De­ko­ra­tio­nen eig­nen sich gut für die so­zia­len Medien.

Wenn Gäs­te Ihre Fo­tos tei­len, ent­steht kos­ten­lo­se Wer­bung für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb. Sol­che Wer­bung kön­nen Sie ak­tiv för­dern, in­dem Sie mit Ih­rem Be­trieb auf den so­zia­len Me­di­en ak­tiv sind. Mo­ti­vie­ren Sie da­mit Ihre Gäs­te, den Be­trieb mit Fo­tos und Stand­ort zu mar­kie­ren. Wich­tig bleibt da­bei im­mer, dass die Bil­der au­then­tisch wir­ken und zur At­mo­sphä­re des Lo­kals passen.

Fa­zit

Gute Food Fo­to­gra­fie in der Gas­tro­no­mie muss we­der kom­pli­ziert noch teu­er sein. Es ist viel­mehr eine wei­te­re Mög­lich­keit, um Ihr An­ge­bot mit ei­nem Al­lein­stel­lungs­merk­mal er­folg­reich zu ver­mark­ten. Mit gu­tem Licht, ei­nem pas­sen­den Hin­ter­grund, fri­schen Spei­sen und Auf­merk­sam­keit für De­tails kön­nen Sie mo­der­ne und an­spre­chen­de Bil­der er­stel­len. Gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren Re­stau­rants heu­te stark da­von, wenn Gäs­te ihre ei­ge­nen Fo­tos on­line tei­len und da­mit zu­sätz­li­che Auf­merk­sam­keit für den Be­trieb schaffen.

Grün­der­pfad zum ei­ge­nen Gastrobetrieb

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Essenslieferung an die Haustüre

Mit Re­stau­rant­platt­for­men zu mehr On­­li­ne-Reich­­wei­­te in der Gastronomie 

Ne­ben der ei­ge­nen Web­sei­te so­wie Pro­fi­len auf den so­zia­len Me­di­en wie Face­book und In­sta­gram sind Re­stau­rant­platt­for­men eine span­nen­de Er­gän­zung, um die On­­li­ne-Sich­t­­bar­keit Ih­res Gas­tro­no­mie­be­triebs zu er­hö­hen. Lie­fer­ser­vices, Be­wer­tungs­por­ta­le, Tou­ris­mus­platt­for­men: Wir stel­len Ih­nen die Vor- und Nach­tei­le ver­schie­de­ner Platt­for­men vor.

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Der L-GAV regelt den Mindestlohn in der Gastronomie
Eine der bren­nends­ten Fra­gen von Mit­ar­bei­ten­den im Gast­ge­wer­be ist der Lohn. Der L‑GAV re­gelt schweiz­weit ei­nen ein­heit­li­chen Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie. Trotz­dem sind für die ei­ge­ne Lohn­hö­he ver­schie­de­ne Be­din­gun­gen zu be­ach­ten. In die­sem Bei­trag klä­ren wir die wich­tigs­ten Fra­gen zum The­ma Lohn im Gastgewerbe. 

Net­to- und Bruttolohn

Grund­sätz­lich wird zwi­schen ei­nem Brut­to- und Net­to­lohn un­ter­schie­den. Der ver­ein­bar­te Lohn zwi­schen Ar­beit­ge­ber und ‑neh­mer ist der Brut­to­lohn. Von die­sem wer­den die So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ab­ge­zo­gen. Die ob­li­ga­to­ri­schen sind AHV/IV/EO (5.3 %) und die Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung (1.1 %). Da­ne­ben sind auch noch an­de­re Lohn­ab­zü­ge mög­lich und ver­pflich­tend. Nach den Ab­zü­gen bleibt der Net­to­lohn, die­ser ist in den meis­ten Fäl­len tie­fer als der Brut­to­lohn. So­mit er­hal­ten Ar­beit­neh­mer im­mer ei­nen Net­to­lohn ausbezahlt.

Ein Bei­spiel dazu:

Tim ar­bei­tet Teil­zeit als Kell­ner im Re­stau­rant Röss­li und hat ei­nen Mo­nats­lohn von Fr. 2‘000.-. Da­bei han­delt es sich um den Bruttolohn.

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 106.-
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 2‘000.- = Fr. 22.-
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 128.-
 
  • (Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 2‘000.-) — (Fr. 128.-) = Fr. 1872.- Net­to­lohn, wel­cher Tim aus­be­zahlt bekommt

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich.

Min­dest­lohn

Min­dest­lohn in der Gastronomie

Im Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L‑GAV) ist ein schweiz­wei­ter Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie ge­re­gelt. Un­ter den L‑GAV fal­len alle Be­trie­be, die gast­ge­werb­li­che Leis­tun­gen an­bie­ten. Zahlt eine Ar­beit­ge­be­rin den Min­dest­lohn nicht, dro­hen ihr recht­li­che Sank­tio­nen. Im Gast­ge­wer­be ist schweiz­weit ein ein­heit­li­cher Lohn für ge­leis­te­te Ar­beit aus­zu­be­zah­len. Es bleibt die Fra­ge, wer be­kommt wie viel Min­dest­lohn und war­um. In der un­ten­ste­hen­den Ta­bel­le fin­den Sie eine Über­sicht über die ak­tu­el­len Mindestlöhne.

Lohn­ka­te­go­rie Min­dest­lohn pro Mo­nat und Stunde*
Ia) ohne Berufsausbildung** 
Fr. 3’713.- 
Fr. 20.40
Ib) mit Pro­gres­so-Aus­bil­dung (5 Wochen)** 
Fr. 3’943.- 
Fr. 21.66
II) mit Be­rufs­at­test (2 Jahre) 
Fr. 4’070.- 
Fr. 22.36
IIIa) mit Be­rufs­leh­re (3 Jahre) 
Fr. 4’528.- 
Fr. 24.88
IIIb) mit Be­rufs­leh­re und 6 Tage be­rufs­spe­zi­fi­sche Weiterbildung 
Fr. 4’635.- 
Fr. 25.47
IV) mit Berufsprüfung 
Fr. 5’293.- 
Fr. 29.08

* Ba­sis 42-Stun­den-Wo­che, Zu­schlä­ge für Fe­ri­en (10.65 %), Fei­er­ta­ge (2.27 %) und 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) kom­men noch dazu.

** Bei ei­ner Neu­an­stel­lung oder ei­nem Be­triebs­wech­sel kann der Min­dest­lohn, je nach bis­he­ri­ger Aus­bil­dung für eine Dau­er von drei bis zwölf Mo­na­ten um ma­xi­mal 8 % ge­senkt werden.

Min­dest­lohn­rech­ner

Mit un­se­rem Min­dest­lohn­rech­ner kön­nen Sie ganz ein­fach aus­rech­nen, wie viel Sie je nach Aus­bil­dungs­stu­fe und Stel­len­pro­zent Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den be­zah­len müssen:

Mo­nat­li­cher Bruttolohn

3470

Stun­den­lohn

19.07

Höhe des Mindestlohnes

Im Art. 10 vom L‑GAV wird die ent­schei­den­de Fra­ge nach der Höhe des Loh­nes ge­re­gelt. Bei der Höhe der Min­dest­löh­ne wird nach der Art der Aus­bil­dung un­ter­schie­den. Vor der An­stel­lung ei­nes neu­en Mit­ar­bei­ters ist zu schau­en, zu wel­cher Lohn­ka­te­go­rie er ge­hört. Auch aus­län­di­sche Aus­bil­dun­gen sind teil­wei­se in der Schweiz gül­tig. Dies ent­schei­det das Staats­se­kre­ta­ri­at für Bil­dung, For­schung und In­no­va­ti­on (SBFI).

Die ver­schie­de­nen Ka­te­go­rien er­hal­ten ei­nen un­ter­schied­lich ho­hen Min­dest­lohn. Das ist auf die Art und Dau­er der Aus­bil­dung zu­rück­zu­füh­ren. Da­her er­hal­ten Per­so­nen ohne Be­rufs­bil­dung ei­nen tie­fe­ren Lohn als Mit­ar­bei­ten­de mit ei­nem eid­ge­nös­si­schen Fä­hig­keits­zeug­nis. Alle Min­dest­löh­ne in der Gas­tro­no­mie wur­den per 01.02.2026 erhöht.

Aus­nah­men

Ein­füh­rungs­zeit
Zur Ein­füh­rung dür­fen neue Mit­ar­bei­ten­de aus­nahms­wei­se zu ei­nem tie­fe­ren Lohn als den Min­dest­lohn an­ge­stellt wer­den. Aber auch dies ist im L‑GAV klar ge­re­gelt. Der Lohn darf ma­xi­mal um 8 % ge­kürzt wer­den und dies auch nur für eine Zeit von drei bis ma­xi­mal zwölf Mo­na­ten. Da­mit ein tie­fe­rer Lohn wäh­rend der Ein­füh­rungs­zeit be­zahlt wer­den darf, muss dies von An­fang an schrift­lich im Ver­trag aus­ge­han­delt wor­den sein.

Stu­die­ren­de
Auf Stu­die­ren­de, die ei­nen Ne­ben­job in der Gas­tro­no­mie ha­ben, ist der Min­dest­lohn nicht an­wend­bar. Be­din­gung ist, dass die­se Per­so­nen kein Stu­di­um im Zu­sam­men­hang mit dem Gast­ge­wer­be ma­chen und das Stu­di­um ihre Voll­zeit­be­schäf­ti­gung ist.

Prak­ti­kan­tin­nen
Auch Prak­ti­kan­tin­nen sind vom Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie aus­ge­nom­men. Ge­mäss Art. 11 L‑GAV ha­ben sie le­dig­lich den An­spruch auf ei­nen mo­nat­li­chen Brut­to­lohn von min­des­tens Fr. 2‘390.-. Um Geld zu spa­ren, kön­nen aber nicht nor­ma­le Mit­ar­bei­ten­de als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt wer­den. Nur Stu­die­ren­de von gas­tro­no­mi­schen Fach­schu­len, wel­che als Teil ih­rer Aus­bil­dung ein Prak­ti­kum ab­sol­vie­ren müs­sen, kön­nen als Prak­ti­kan­ten an­ge­stellt werden.

Ler­nen­de
Bei Ler­nen­den steht die Aus­bil­dung im Zen­trum. Des­halb er­hal­ten sie auch nicht den nor­ma­len Min­dest­lohn. Die gröss­ten Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de in der Gas­tro­no­mie ha­ben aber auch ei­nen Min­dest­lohn für Ler­nen­de ver­ein­bart. Die­ser ist im 1. Lehr­jahr Fr. 1‘020.-, im 2. Lehr­jahr Fr. 1‘300.- und im 3. Lehr­jahr Fr. 1‘550.-. Wird ein Ler­nen­der nach sei­ner er­folg­rei­chen Aus­bil­dung an­ge­stellt, er­hält er ganz nor­mal den Min­dest­lohn ausbezahlt.

Nicht­ein­hal­ten des Mindestlohns

Die Kon­troll­stel­le des L‑GAV ist da­für zu­stän­dig, dass auch wirk­lich alle Be­trof­fe­nen den Min­dest­lohn er­hal­ten. Bei die­ser Stel­le kön­nen An­ge­stell­te eine neu­tra­le und un­ent­gelt­li­che In­for­ma­ti­on er­hal­ten, wenn die Richt­li­ni­en des L‑GAV nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Dies ist per E‑Mail oder Te­le­fon möglich.

Auch eine Kla­ge ist mög­lich. In die­sem Fall führt die Kon­troll­stel­le eine Kon­trol­le im be­trof­fe­nen Be­trieb durch. Wur­de tat­säch­lich zu we­nig Lohn aus­be­zahlt, setzt die Kon­troll­stel­le der Ar­beit­ge­be­rin eine Frist von 30 Ta­gen zur Nach­zah­lung. Wur­de auch in die­ser Zeit nicht der Lohn nach­be­zahlt, muss die Ar­beit­ge­be­rin mit recht­li­chen Kon­se­quen­zen rechnen.

13. Mo­nats­lohn

Durch den L‑GAV ist auch ein 13. Mo­nats­lohn vor­ge­schrie­ben (Art. 13). So­mit ha­ben Mit­ar­bei­ten­de ei­nen An­spruch auf ei­nen zu­sätz­li­chen Mo­nats­lohn pro Jahr. Die­ser ist auch zu be­zah­len, wenn die Mit­ar­bei­te­rin krank war und/oder ei­nen Un­fall hat­te. Der 13. Mo­nats­lohn ist auch wäh­rend und nach der Schwan­ger­schaft aus­zu­be­zah­len. Für Mit­ar­bei­ter wird zu­sätz­lich auch die Zeit wäh­rend des Mi­li­tärs an­ge­rech­net. Der 13. Mo­nats­lohn kann pe­ri­odisch, z.B. ein­mal jähr­lich, zwei­mal jähr­lich, Ende Sai­son, aber auch mo­nat­lich aus­be­zahlt wer­den. Per­so­nen, wel­che im Stun­den­lohn an­ge­stellt sind, er­hal­ten je­den Mo­nat den An­teil ih­res 13. Mo­nats­lohns ausbezahlt.

Trink­geld

Das Trink­geld wird vom Gast frei­wil­lig be­zahlt. Wie das Trink­geld un­ter den Mit­ar­bei­ten­den auf­ge­teilt wird, kann in je­dem Be­trieb sel­ber ge­re­gelt wer­den. Das Trink­geld ist aber kein Lohn­be­stand­teil und darf des­halb auch nicht an den Min­dest­lohn an­ge­rech­net werden.

Bei­spiel:

Be­kommt je­mand Fr. 100.- Trink­geld pro Mo­nat. Dann darf der Min­dest­lohn nicht ein­fach um Fr. 100.- ge­kürzt wer­den, weil die Per­son Trink­geld be­kom­men hat.

Das Trinkgeld darf nicht an den Mindestlohn angerechnet werden.

Über­stun­den

Auch Über­stun­den sind zu­sätz­lich zum nor­ma­len Min­dest­lohn ge­schul­det. Muss eine Per­son mehr Stun­den ar­bei­ten als nor­ma­ler­wei­se, dann be­kommt sie auch ent­spre­chend mehr Lohn. Es darf nicht der Min­dest­lohn aus­be­zahlt wer­den und da­für müs­sen dann Mit­ar­bei­ten­de mehr Stun­den Ar­beit leisten.

Lohn­sys­tem

Nach L‑GAV ist eine An­stel­lung im Fest- oder Um­satz­lohn mög­lich, aber auch eine Kom­bi­na­ti­on da­von. Beim Fest­lohn wis­sen die Mit­ar­bei­ten­den ge­nau, wel­chen Lohn sie er­hal­ten. Die­ser Be­trag ist je­den Mo­nat gleich hoch, un­ab­hän­gig da­von, wie hoch der Um­satz im Be­trieb ist. Beim Um­satz­lohn er­hält die Mit­ar­bei­te­rin ei­nen ge­wis­sen Teil des Um­sat­zes, den sie er­wirt­schaf­tet, aus­be­zahlt. Das Trink­geld zählt nicht zum Um­satz. Läuft es in ei­nem Mo­nat nicht so gut, dann ist trotz­dem min­des­tens der Min­dest­lohn der Gas­tro­no­mie zu be­zah­len. Im Nor­mal­fall wer­den Mit­ar­bei­ten­de im Gast­ge­wer­be mit ei­nem Fest­lohn angestellt.

Bei­spiel:

Tim hat eine 3‑jährige Be­rufs­leh­re ab­sol­viert und ist im Um­satz­lohn an­ge­stellt. Er er­hält 10 % vom Um­satz.
In ei­nem schlech­ten Mo­nat be­trägt der Um­satz Fr. 10‘000.-. So­mit wür­de Tim nur Fr. 1‘000.- aus­be­zahlt be­kom­men. Sei­ne Ar­beit­ge­be­rin muss ihm trotz­dem den Min­dest­lohn von Fr. 4‘470.- bezahlen.

Stun­den­lohn

In der Gas­tro­no­mie ist es üb­lich, dass Teil­zeit­an­ge­stell­te im Stun­den­lohn an­ge­stellt wer­den. Auch hier muss der Min­dest­lohn ein­ge­hal­ten wer­den. Da­für wird der Min­dest­lohn auf eine Stun­den­ba­sis her­un­ter­ge­rech­net. Wich­tig im Stun­den­lohn ist, dass die Fe­ri­en- und Fei­er­tags­ent­schä­di­gung (10.65 % und 2.27 %) Ende Mo­nat zu­sätz­lich zum Lohn zu be­zah­len ist. Je­den Mo­nat muss auch der An­teil (8.33 %) des 13. Mo­nats­lohns aus­be­zahlt werden.

Ein Bei­spiel dazu:

An­drea ar­bei­tet 20 Stun­den pro Mo­nat als Kell­ne­rin im Re­stau­rant zum Lö­wen und ver­dient Fr. 25.- pro Stunde.

  • So­mit hat sie ei­nen Stun­den­lohn von Fr. 500.- pro Monat.
  • Fe­ri­en­zu­schlag (10.65 %) von Fr. 500.- = Fr. 53.25
  • Fei­er­tags­zu­schlag (2.27 %) von Fr. 500.- = Fr. 11.35
  • An­teil 13. Mo­nats­lohn (8.33 %) von Fr, 500.- = Fr. 41.65
= AHV-Brut­to­lohn: Fr. 500.- + Fr. 53.25 + Fr. 11.35 + Fr. 41.65 = Fr. 606.25

Ab­ge­zo­gen wird:

  • AHV/I­V/EO-Ab­zug (5.3 %) von Fr. 606.25 = Fr. 32.15
  • AL-Ab­zug (1.1 %) von Fr. 606.25 = Fr. 6.65
  • To­tal Ab­zü­ge = Fr. 38.80

 

  • (AHV-Brut­to­lohn) — (Ab­zü­ge) = Nettolohn
  • (Fr. 606.25) — (Fr. 38.80) = Fr. 567.45 be­kommt An­drea ausbezahlt
 

Für die bes­se­re Ver­ständ­lich­keit ent­hält die­ses Bei­spiel nur die AHV/IV/EO- und AL-Ab­zü­ge. In der Pra­xis sind wei­te­re Ab­zü­ge sehr wahrscheinlich/zwingend.

Lohn­aus­zah­lung

Die Lohn­aus­zah­lung muss grund­sätz­lich am letz­ten Tag des Mo­na­tes er­fol­gen. Wenn Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ein­ver­stan­den sind, kann der Lohn auch bis spä­tes­tens am 6. des nächs­ten Mo­nats be­zahlt wer­den. Je­den Mo­nat muss der Ar­beit­neh­mer eine über­sicht­li­che Lohn­ab­rech­nung er­hal­ten. Auf die­ser muss klar er­sicht­lich sein, wie viel Brut­to- und Net­to­lohn der Ar­beit­neh­mer hat.

Lohn­ent­wick­lung

Der Brut­to­min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie und Ho­tel­le­rie ist als un­ters­tes Mi­ni­mum zu ver­ste­hen, wel­ches zwin­gend alle Ar­beit­neh­mer be­kom­men müs­sen. Dem­entspre­chend ist eine Lohn­er­hö­hung je­der­zeit mög­lich und soll­te auch re­gel­mäs­sig ge­macht wer­den. Da­mit kann die gute Ar­beit von Mit­ar­bei­ten­den und die Treue bei län­ge­rer Be­schäf­ti­gung im Be­trieb be­ach­tet wer­den. Auch Ar­beit­neh­mer kön­nen in ei­nem Ge­spräch eine Lohn­er­hö­hung an­spre­chen. Soll­te sich eine Ar­beit­ge­be­rin stur an den Min­dest­lohn hal­ten, ist dies ge­setz­lich kor­rekt, kann aber dazu füh­ren, dass gute Mit­ar­bei­ten­de den Be­trieb verlassen.

Fa­zit

Der Min­dest­lohn muss bei bei üb­li­chen Ar­beits­be­digun­gen im­mer ein­ge­hal­ten wer­den. Die Höhe des Loh­nes ist ab­hän­gig von der Art der Aus­bil­dung. Beim Min­dest­lohn in der Gas­tro­no­mie han­delt es sich um das ab­so­lu­te Mi­ni­mum, das be­zahlt wer­den muss. An­sons­ten dro­hen recht­li­che Sank­tio­nen. Dies be­deu­tet, dass auch mehr be­zahlt wer­den kann und auch soll, wenn gute Leis­tun­gen er­bracht wer­den. Das Trink­geld darf aber in kei­nem Fall an die­sen Lohn an­ge­rech­net wer­den. An­ge­stell­te ha­ben zu be­ach­ten, dass es sich um ein Brut­to­min­dest­lohn han­delt. Da­her wer­den noch die Lohn­ab­zü­ge ge­tä­tigt und am Ende wird ein tie­fe­rer Net­to­lohn ausbezahlt.

Un­se­re Lösungen

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

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Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Gül­tig­keit des L‑GAVs

Aus­ge­deutscht be­deu­tet «L‑GAV» Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag. Ab­ge­schlos­sen wird er von den Lan­des­ver­bän­den für die gan­ze Schweiz. Da der L‑GAV vom Bun­des­rat für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klärt wur­de, ist es egal, wo Sie Ih­ren Gas­tro­be­trieb füh­ren und in wel­cher Form: Der L‑GAV gilt. Das heisst für Sie, dass Sie den L‑GAV ein­hal­ten müs­sen, auch wenn Sie bei­spiels­wei­se kein Mit­glied im Ver­band sind. Es gibt ge­mäss Art. 2 des L‑GAVs Aus­nah­men, die nicht den Be­stim­mun­gen des L‑GAVs un­ter­stellt sind.

Funk­ti­on des L‑GAVs

Der L‑GAV de­fi­niert den Mass­stab für alle Ar­beits­be­din­gun­gen in der Gas­tro­no­mie. Kein Be­trieb darf Mit­ar­bei­ten­de an­stel­len und sie im Ar­beits­ver­trag schlech­ter stel­len, als der L‑GAV dies vor­gibt. Des­halb re­gelt der L‑GAV auch ei­nen gros­sen Teil al­ler mög­li­chen Ver­ein­ba­run­gen wie Min­dest­löh­ne, Fe­ri­en, Kün­di­gung oder Ar­beits­zei­ten. Eine der gros­sen Aus­nah­men, die nicht durch den L‑GAV ge­re­gelt wird, ist das Trink­geld.

Personalbestimmungen im Gastgewerbe sind im L-GAV geregelt.

Das Wich­tigs­te aus dem L‑GAV

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie den L‑GAV in je­dem Fall kom­plett durch­le­sen und ein­hal­ten. Die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen ha­ben wir Ih­nen aber hier kurz zusammengefasst:

Ar­beits­zeit (Art. 15 ff.):

  • In der Gas­tro­no­mie ha­ben Sie eine durch­schnitt­li­che Ar­beits­wo­che von 42 Stun­den. Es gibt Aus­nah­men wie Sai­son­be­trie­be (43.5 Std. / Wo­che) oder Klein­be­trie­be (45 Std. / Woche).
  • Ihre An­ge­stell­ten ha­ben 5 Wo­chen Fe­ri­en und 6 Fei­er­ta­ge im Jahr zu­gu­te. Die Re­ge­lun­gen zu Fe­ri­en und Fei­er­ta­gen fin­den Sie in den Ar­ti­keln 17 und 18 des L‑GAVs. Wich­tig ist, dass Sie Ih­ren An­ge­stell­ten min­des­tens zwei der fünf Fe­ri­en­wo­chen am Stück be­wil­li­gen. Kün­det Ihr Mit­ar­bei­ter vor Jah­res­en­de, müs­sen Sie ihm an­teils­mäs­sig die nicht­be­zo­ge­nen Fe­ri­en- und Fei­er­ta­ge ausbezahlen.
  • Auch Über­stun­den sind ge­re­gelt (Art. 15, Zif­fer 4): Ihre Mit­ar­bei­ten­den ha­ben An­spruch dar­auf, in­nert nütz­li­cher Frist im Um­fang der ge­leis­te­ten Über­stun­den Frei­zeit zu beziehen.

Min­dest­lohn (Art. 10):

  • Beim Min­dest­lohn gibt es vor al­lem eine gros­se Re­gel: Er darf NIE un­ter­schrit­ten wer­den. Egal, in wel­chem Lohn­sys­tem Ihre Mit­ar­bei­ten­den an­ge­stellt sind. Soll­te Ihre Mit­ar­bei­te­rin im Um­satz­lohn nicht ge­nü­gend Um­satz ge­ne­riert ha­ben, um den Min­dest­lohn zu er­rei­chen, müs­sen Sie dem­nach für die Dif­fe­renz auf­kom­men. Sie kön­nen es nicht mit ei­nem hö­he­ren Lohn aus ei­nem an­de­ren Mo­nat kom­pen­sie­ren. Der Min­dest­lohn un­ter­schei­det sich je nach Aus­bil­dungs­stu­fe. Sie fin­den nach­fol­gend eine Über­sicht der Min­dest­löh­ne (ab 01.02.2026):
Lohn­ka­te­go­rie Min­dest­lohn pro Mo­nat und Stunde*
Ia) ohne Berufsausbildung** 
Fr. 3’713.- 
Fr. 20.40
Ib) mit Pro­gres­so-Aus­bil­dung (5 Wochen)** 
Fr. 3’943.- 
Fr. 21.66
II) mit Be­rufs­at­test (2 Jahre) 
Fr. 4’070.- 
Fr. 22.36
IIIa) mit Be­rufs­leh­re (3 Jahre) 
Fr. 4’528.- 
Fr. 24.88
IIIb) mit Be­rufs­leh­re und 6 Tage be­rufs­spe­zi­fi­sche Weiterbildung 
Fr. 4’635.- 
Fr. 25.47
IV) mit Berufsprüfung 
Fr. 5’293.- 
Fr. 29.08

In un­se­rem Bei­trag zur Lohn­ver­gü­tung fin­den Sie ei­nen Min­dest­lohn­rech­ner. Mit die­sem kön­nen Sie aus­rech­nen, wie viel Sie Ih­ren Mit­ar­bei­ten­den je nach Aus­bil­dungs­stu­fe und Stel­len­pro­zen­te be­zah­len müssen.

Kün­di­gungs­fris­ten (Art. 6, Ziff. 1)

  • Zwi­schen dem ers­ten und fünf­tem Ar­beits­jahr dür­fen Sie Ih­rem Mit­ar­bei­ter mit ei­ner ein­mo­na­ti­gen Frist künden.
  • Ab dem sechs­ten Ar­beits­jahr gilt eine zwei mo­na­ti­ge Kündigungsfrist.
  • Von Kün­di­gungs­fris­ten pro­fi­tie­ren so­wohl Ihre Mit­ar­bei­ten­den als auch Sie als Ar­beit­ge­ber: Sie selbst ha­ben ge­nü­gend Zeit, je­mand Neu­es ein­zu­stel­len und Ihre Mit­ar­bei­ter kön­nen nicht kurz­fris­tig ent­las­sen werden.

Bus­sen

Der L‑GAV gibt den Min­dest­stan­dard vor, wes­halb Sie als Ar­beit­ge­be­rin Ihre Mit­ar­bei­ten­den nie zu schlech­te­ren Be­din­gun­gen an­stel­len dür­fen. Soll­ten Sie ge­gen den L‑GAV ver­stos­sen, kann Ihr Ar­beit­neh­mer Scha­den­er­satz ver­lan­gen. Un­ter Um­stän­den müs­sen Sie in sol­chen Fäl­len Bus­sen be­zah­len. Sind Sie sich un­si­cher bei ei­ner Fra­ge rund um den L‑GAV? Die Kon­troll­stel­le des L‑GAVs gibt kos­ten­los und neu­tral Aus­kunft über den L‑GAV und wie man sich ge­gen Ver­stös­se weh­ren kann.

Vor­tei­le für den Arbeitgeber

Der L‑GAV bie­tet den Ar­beit­neh­men­den vie­le Vor­tei­le, je­doch ist der Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag auch für Ar­beit­ge­ber ein Vor­teil. So ha­ben sich die Ge­werk­schaf­ten bei­spiels­wei­se ver­pflich­tet, dass sie kei­ne Streiks durch­füh­ren (Art. 37, Ziff. 2). Auch wer­den Dum­ping­löh­ne ver­hin­dert, die ei­nen un­fai­ren Wett­be­werbs­vor­teil für ge­wis­se Be­trie­be wären.

Fa­zit

Der L‑GAV bringt so­wohl Ar­beit­neh­men­den als auch Ar­beit­ge­bern Si­cher­heit. Die idea­le Grund­la­ge, um das Gast­ge­wer­be wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Durch die All­ge­mein­gül­tig­keit gibt es schweiz­weit ein­heit­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, an die sich alle hal­ten, wo­durch alle die­sel­ben Spiel­re­geln haben.

Un­se­re Lösungen

Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Schnel­le Rechtsberatung

Zahl­rei­che und teu­re Rechts­strei­tig­kei­ten las­sen sich ver­mei­den, wenn man früh­zei­tig die mög­li­chen recht­li­chen Pro­ble­me er­kennt und han­delt. Nut­zen Sie die schnel­le Rechts­be­ra­tung un­se­rer Part­ner­fir­ma correct.ch. Vier­tel­stün­di­ge Be­ra­tung — Preis Fr. 50.-

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

L‑GAV Kon­troll­stel­le

Falls Sie wei­ter­füh­ren­de Fra­gen zum Ge­samt­ar­beits­ver­trag ha­ben oder recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­gen, kön­nen Sie di­rekt die L‑GAV Kon­troll­stel­le kontaktieren. 

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

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Vor dem Vertragsabschluss

Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss müs­sen Sie ei­ni­ge Din­ge beachten:

Stel­len­mel­de­pflicht

Als ers­tes müs­sen Sie prü­fen, ob die freie Stel­le der Stel­len­mel­de­pflicht un­ter­liegt. Be­rufs­ar­ten, die schweiz­weit min­des­tens eine Ar­beits­lo­sig­keit von 5 % auf­wei­sen, sind grund­sätz­lich mel­de­pflich­tig. Mit dem Check-Up 2026 kön­nen Sie kon­trol­lie­ren, ob die freie Stel­le in Ih­rem Be­trieb mel­de­pflich­tig ist. In der Gas­tro­no­mie sind 2026 we­ni­ge Be­rufs­ar­ten mel­de­pflich­tig. Die­se müs­sen Sie zu­erst beim zu­stän­di­gen RAV melden.

Stel­len­aus­schrei­bung

Nach­dem das RAV die freie Stel­le in ei­nem spe­zi­el­len On­line-Stel­len­por­tal ver­öf­fent­licht hat, müs­sen Sie eine Sperr­frist von fünf Ar­beits­ta­gen ab­war­ten, bis Sie die Stel­le selbst ex­tern aus­schrei­ben dür­fen. Ein Gross­teil der Stel­len wird heu­te über das In­ter­net aus­ge­schrie­ben. Gute On­line-Stel­len­por­ta­le für die Gas­tro­no­mie sind: gastroexpress.ch, jobs.ch, hotelcareer.ch, jobscout24.ch, jobs-gastro.ch. Die Stel­len­aus­schrei­bung darf nicht dis­kri­mi­nie­rend sein. Er­wäh­nen Sie im­mer den Zu­satz m/w/d.

Vor­stel­lungs­ge­spräch

Am Vor­stel­lungs­ge­spräch dür­fen Sie nur Fra­gen mit ei­nem di­rek­ten Be­zug zur Ar­beits­stel­le stel­len. Fra­gen ohne Be­zug zur Ar­beits­stel­le kön­nen das Per­sön­lich­keits­recht der Be­wer­be­rin­nen ver­let­zen. Die Fra­ge nach dem bis­he­ri­gen Lohn wäre z. B. nicht er­laubt. Bei un­er­laub­ten Fra­gen dür­fen Be­wer­be­rin­nen lügen.

Ver­trags­ab­schluss

Wenn Sie ei­nen pas­sen­den Mit­ar­bei­ter ge­fun­den ha­ben, soll­ten Sie ins­be­son­de­re die­se The­men aus­drück­lich im Ar­beits­ver­trag regeln:

  • Ver­trags­par­tei­en
  • Ar­beits­be­reich / Funktion
  • Be­ginn und Dau­er des Vertrags
  • Be­rufs­aus­bil­dung
  • Brut­to­lohn
  • Mo­nat­li­che Lohn­ab­zü­ge und Zulagen
  • 13. Mo­nats­lohn
  • Aus­zah­lung des Lohns
  • Trink­gel­der
  • Ar­beits­zeit und ‑pen­sum
  • Über­stun­den
  • Pro­be­zeit
  • Kün­di­gung
  • Ferien‑, Fei­er- und Ruhetage

Die wich­tigs­ten Be­stim­mun­gen zum Ein­zel­ar­beits­ver­trag sind im Ob­li­ga­tio­nen­recht (OR) ge­re­gelt. Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen aus­ser­dem den Lan­des-Ge­samt­ar­beits­ver­trag des Gast­ge­wer­bes (L GAV) be­ach­ten. Der Bun­des­rat hat den L‑GAV für all­ge­mein­ver­bind­lich er­klärt. Das be­deu­tet, dass er für alle im Gast­ge­wer­be tä­ti­gen Be­trie­be der Schweiz gilt, auch wenn sie nicht Mit­glied in ei­nem Ver­band sind. Wor­auf müs­sen Sie beim Ver­fas­sen des Ver­trags be­son­ders ach­ten? In den nächs­ten Ab­schnit­ten er­hal­ten Sie kon­kre­te Tipps und Empfehlungen.

Arbeitsvertrag wird unterschrieben

Schrift­form

Nor­ma­le Ar­beits­ver­trä­ge müs­sen Sie nicht zwin­gend schrift­lich ab­schlies­sen. Aus Be­weis­grün­den ist ein schrift­li­cher Ver­trag aber drin­gend zu emp­feh­len. Aus­ser­dem gibt es zahl­rei­che Be­stim­mun­gen im Ge­setz, von de­nen Sie nur schrift­lich ab­wei­chen kön­nen (z. B. ab­wei­chen­de Re­ge­lung der Pro­be­zeit oder Un­ter­kunft und Ver­pfle­gung). Lehr­ver­trä­ge müs­sen Sie zwin­gend schrift­lich abschliessen.

Pro­be­zeit

Die Pro­be­zeit ist eine Test­pha­se. Da­bei kön­nen sich Ar­beit­ge­be­rin und Ar­beit­neh­mer ge­gen­sei­tig ken­nen­ler­nen. Wenn die Zu­sam­men­ar­beit nicht funk­tio­niert, kön­nen die Par­tei­en mit kur­zen Fris­ten kün­di­gen. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung im Ar­beits­ver­trag be­trägt die Pro­be­zeit ge­mäss L GAV nur 14 Tage. Sie kön­nen die Pro­be­zeit schrift­lich aber auf höchs­tens drei Mo­na­te ver­län­gern. Eine sol­che Ver­län­ge­rung auf drei Mo­na­te ist meis­tens für bei­de Par­tei­en vor­teil­haft. Die Kün­di­gungs­frist wäh­rend der Pro­be­zeit be­trägt min­des­tens drei Tage. Die Kün­di­gungs­frist kann eben­falls schrift­lich ver­län­gert werden.

Lohn

Die Lohn­zah­lung ist Ihre Haupt­pflicht als Ar­beit­ge­be­rin. An sich ist je­des Lohn­sys­tem zu­läs­sig (Fest­lohn, Um­satz­lohn oder Kom­bi­na­tio­nen). Aber Ach­tung: Der L‑GAV schreibt ei­nen Min­dest­lohn vor. Un­ab­hän­gig vom Lohn­sys­tem hat der Ar­beit­neh­mer An­spruch auf die­sen Min­dest­lohn. Er­reicht der Brut­to­lohn bei ei­nem Um­satz­lohn in ei­nem Mo­nat den Min­dest­lohn nicht, müs­sen Sie die Dif­fe­renz zum Min­dest­lohn zah­len. Je nach Aus­bil­dung des Ar­beit­neh­mers un­ter­schei­det sich die Höhe des Min­dest­lohns. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie im Ar­beits­ver­trag er­wäh­nen, wel­che Aus­bil­dun­gen der Ar­beit­neh­mer ab­ge­schlos­sen hat. Die ak­tu­el­len Min­dest­löh­ne fin­den Sie in Art. 10 und 11 des L‑GAVs.

Trink­geld

Trink­gel­der wer­den we­der im L‑GAV noch im OR aus­drück­lich ge­re­gelt. Um Klar­heit zu schaf­fen, ist eine ver­trag­li­che Re­ge­lung da­her rat­sam. Sie kön­nen z. B. ver­ein­ba­ren, dass das ge­sam­te Trink­geld in eine ge­mein­sa­me Kas­se ein­be­zahlt und an­schlies­send im gan­zen Team auf­ge­teilt wird. Eine an­de­re Mög­lich­keit ist, dass je­der sein ei­ge­nes Trink­geld be­hal­ten darf.

Ar­beits­zeit und Freizeit

Die durch­schnitt­li­che wö­chent­li­che Ar­beits­zeit be­trägt nach L‑GAV grund­sätz­lich 42 Stun­den pro Wo­che. Für Sai­son- und Klein­be­trie­be gel­ten be­son­de­re Ar­beits­zei­ten. Wich­tig: Die Es­sens­zeit ist nicht Ar­beits­zeit und muss pro Mahl­zeit min­des­tes 30 Mi­nu­ten dau­ern. Wenn Ihre Mit­ar­bei­ter in die­ser Zeit al­ler­dings die Ar­beits­be­reit­schaft auf­recht­erhal­ten müs­sen (z. B. Gäs­te be­die­nen, wenn wel­che kom­men), gilt die Es­sens­zeit auch als Ar­beits­zeit. Ihre Mit­ar­bei­ter ha­ben An­spruch auf zwei Ru­he­ta­ge pro Wo­che. Für ei­ni­ge Er­eig­nis­se wie die ei­ge­ne Hoch­zeit, To­des­fall von Ver­wand­ten, Um­zug usw. dür­fen sie ge­mäss L‑GAV be­zahl­te ar­beits­freie Tage beziehen.

Ar­beits­be­wil­li­gun­gen

Aus­län­di­sche Ar­beit­neh­mer aus Dritt­staa­ten brau­chen eine Ar­beits­be­wil­li­gung, da­mit Sie in der Schweiz ar­bei­ten dür­fen. Mit Dritt­staa­ten sind Staa­ten ge­meint, die nicht Teil der EU/EFTA sind. Ar­beit­ge­be­rin­nen, die Dritt­staa­t­an­ge­hö­ri­ge ohne die er­for­der­li­chen Be­wil­li­gun­gen be­schäf­ti­gen, kön­nen mit ei­ner Bus­se, Geld­stra­fe oder so­gar Ge­fäng­nis­stra­fe be­straft wer­den. Küm­mern Sie sich früh­zei­tig um die Ar­beits­be­wil­li­gun­gen. Im Ar­beits­ver­trag mit Ar­beit­neh­mern aus Dritt­staa­ten ist die­se Klau­sel empfehlenswert:

Der Ar­beits­ver­trag tritt nur in Kraft, wenn all­fäl­lig not­wen­di­ge aus­län­der­recht­li­che Ar­beits­be­wil­li­gun­gen er­teilt werden.

Kün­di­gung

Ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma ist die Kün­di­gung. Sie dür­fen kei­ne un­ter­schied­li­chen Kün­di­gungs­fris­ten für sich selbst und Ihre Ar­beit­neh­mer ver­ein­ba­ren. Wenn Sie trotz­dem un­ter­schied­li­che Kün­di­gungs­fris­ten ver­ein­ba­ren, gilt die län­ge­re Kün­di­gungs­frist für bei­de Par­tei­en. Nach der Pro­be­zeit gilt im ers­ten bis zum fünf­ten Ar­beits­jahr ge­mäss L‑GAV eine Kün­di­gungs­frist von ei­nem Mo­nat. Da­nach sind es zwei Monate.

Ei­nen be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag kön­nen Sie nur kün­di­gen, wenn das schrift­lich ver­ein­bart wur­de. Eine sol­che Klau­sel im Ar­beits­ver­trag ist oft sinn­voll. Ohne schrift­li­che Ver­ein­ba­rung gilt der be­fris­te­te Ar­beits­ver­trag als un­künd­bar. Un­künd­bar heisst, dass Sie den Ar­beits­ver­trag nur aus wich­ti­gen Grün­den (z. B. Dieb­stahl) auf­lö­sen können.

Fa­zit

Ein gut for­mu­lier­ter Ar­beits­ver­trag för­dert die Rechts­si­cher­heit und kann Strei­tig­kei­ten ver­mei­den. Be­reits vor dem Ver­trags­ab­schluss gibt es ei­ni­ge Din­ge wie die Stel­len­mel­de­pflicht und die Stel­len­aus­schrei­bung zu be­ach­ten. Kommt es zum Ver­trags­ab­schluss, soll­ten Sie die wich­tigs­ten The­men wie Lohn, Pro­be­zeit, Ar­beits- und Frei­zeit so­wie Kün­di­gungs­fris­ten schrift­lich re­geln. Im Gast­ge­wer­be müs­sen Sie ne­ben dem OR auch die Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­rück­sich­ti­gen. Mit un­se­ren Vor­la­gen sind Sie bes­tens ausgerüstet:

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge un­be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem un­be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge Ar­beits­ver­trag für Aushilfen

Bei ei­nem Ar­beits­ver­trag für Aus­hil­fen müs­sen Sie spe­zi­fi­sche ar­beits­recht­li­che und L‑GAV Be­stim­mun­gen be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Vor­la­ge be­fris­te­ter Arbeitsvertrag

Bei ei­nem be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag müs­sen Sie so­wohl ar­beits­recht­li­che als auch Be­stim­mun­gen des L‑GAVs be­ach­ten. Die­se Vor­la­ge ent­spricht die­sen Be­stim­mun­gen und kann auf Ih­ren Be­trieb an­ge­passt werden.

Ar­beits­recht Check

Als Ar­beit­ge­be­rin müs­sen Sie vie­le ar­beits­recht­li­che Vor­ga­ben ein­hal­ten. Es lohnt sich des­halb die ver­wen­de­ten Un­ter­la­gen hin und wie­der auf Feh­ler über­prü­fen zu las­sen. Auf Gas­tro­pe­dia er­hal­ten Sie ex­klu­siv 10% Ra­batt auf den Ar­beits­recht-Check von correct.ch

Schnel­le Rechtsberatung

Zahl­rei­che und teu­re Rechts­strei­tig­kei­ten las­sen sich ver­mei­den, wenn man früh­zei­tig die mög­li­chen recht­li­chen Pro­ble­me er­kennt und han­delt. Nut­zen Sie die schnel­le Rechts­be­ra­tung un­se­rer Part­ner­fir­ma correct.ch. Vier­tel­stün­di­ge Be­ra­tung — Preis Fr. 50.-

Grund­kurs Gastronomieführung

Im Grund­kurs Gas­tro­no­mie­füh­rung er­ar­bei­ten Sie die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Füh­rung ei­nes Gas­tro­be­triebs. Dazu ge­hö­ren ne­ben recht­li­chen und buch­hal­te­ri­schen The­men auch die Be­rei­che Hy­gie­ne, Be­triebs­füh­rung und Marketing.

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Bild­quel­le 2: Pxhere/pxhere.ch

Das Budget ist das zentrale Planungsinstrument eines Gastronomiebetriebs
Ein durch­dach­tes Bud­get ist das Fun­da­ment für nach­hal­ti­gen Er­folg in der Gas­tro­no­mie. Er­fah­ren Sie hier, wie Sie ein Bud­get ab­schät­zen und Schritt für Schritt auf­stel­len. Nut­zen Sie un­se­ren Bud­get­rech­ner, um ei­nen ers­ten Über­blick für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erhalten. 

Vor­la­ge Bud­get Gastronomie

Die­se Ex­cel-Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Bud­get für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

Das The­ma Bud­get und die Fi­nan­zie­rung ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes sind im­mer ein ak­tu­el­les The­ma. Zu­erst ist die Fi­nan­zie­rung zen­tral, wenn Sie ei­nen Busi­ness­plan er­stel­len. Wäh­rend des Be­triebs­all­tag be­schäf­ti­gen Sie sich re­gel­mäs­sig mit der Fi­nanz­pla­nung, be­son­ders wäh­rend dem Jah­res­ab­schluss. Das Bud­get ent­schei­det dar­über, wie die Zu­kunft ge­plant wer­den kann. Sie soll­ten des­halb ge­nü­gend Zeit für die Bud­ge­tie­rung auf­wen­den. Je ex­ak­ter die Bud­ge­tie­rung aus­fällt, des­to er­folg­rei­cher ge­stal­tet sich die Füh­rung Ih­res Gastronomiebetriebes.

Schät­zung des Bud­gets in der Gastronomie

Über­le­gen Sie sich, ein Re­stau­rant, eine Bar oder ein Café zu er­öff­nen und su­chen ein Lo­kal? Dann ma­chen Sie be­reits früh­zei­tig ein pro­vi­so­ri­sches Bud­get. So er­hal­ten Sie ein Ge­fühl da­für, wie hoch die Mie­te sein darf und ob Sie alle Kos­ten im Blick ha­ben. Das ent­schei­det dar­über, ob Ihr Gas­tro­no­mie­be­trieb er­folg­reich sein wird und ob Sie ei­nen Ge­winn er­zie­len werden.

Mit dem fol­gen­den Bud­get­rech­ner kön­nen Sie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb die ers­te Schät­zung vor­neh­men. Die Grund­la­gen bil­den Durch­schnitts­wer­te der wich­tigs­ten Kenn­zah­len aus der Gastronomie.

Bud­get­rech­ner

Um­satz (ohne MwSt.)

250000

Wa­ren­auf­wand

67500

Brut­to­er­folg I

182500

Per­so­nal­kos­ten inkl. Unternehmerlohn

115000

Brut­to­er­folg II

67500

Üb­ri­ger Betriebsaufwand

27500

Be­triebs­er­geb­nis I

40000

Un­ter­halt & Ersatz

10000

Mie­te & Zinsen

22500

Ab­schrei­bun­gen

2500

Er­folg

5000

Be­mer­kun­gen: Die Zah­len sind als Soll-Wer­te ei­nes Gas­tro­be­trie­bes zu ver­ste­hen und ba­sie­ren auf den KATAG Kenn­zah­len 2024 und dem Bran­chen­spie­gel 2025. Al­len Bud­get­pos­ten sind kon­stan­te Pro­zent­wer­te hin­ter­legt. Ge­ben Sie ei­nen Um­satz von 100 ein, um die Pro­zent­wer­te einzusehen.

Ach­tung: Wir emp­feh­len Ih­nen im­mer, mit Net­to­be­trä­gen und ohne Mehr­wert­steu­er zu rech­nen. Ma­chen Sie erst am Schluss im Ge­samt­bud­get ei­nen Pos­ten Steu­ern, wo­bei die Mehr­wert­steu­ern auf­ge­führt werden.

 

Als Lö­sung bie­ten wir Ih­nen die Vor­la­ge Bud­get Gas­tro­no­mie. Mit die­ser Vor­la­ge er­hal­ten Sie ei­nen um­fas­sen­den Über­blick für ein Bud­get in der Gas­tro­no­mie. Die Vor­la­ge lässt sich auf di­ver­se Be­triebs­ar­ten anwenden.

Vor­la­ge Bud­get Gastronomie

Die­se Ex­cel-Vor­la­ge hilft Ih­nen, ein Bud­get für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

De­tail­lier­te Finanzplanung

Ein ein­fa­ches Bud­get, wie es der oben ge­zeig­te Bud­get­rech­ner bie­tet, reicht für eine prä­zi­se Fi­nanz­pla­nung im Re­stau­rant nicht aus. Da­mit Ihre Bud­ge­tie­rung wirk­lich sinn­voll ist, soll­ten Sie fol­gen­de Aspek­te berücksichtigen:

  • In­for­ma­tio­nen einholen
  • Teil­bud­gets definieren
  • Ge­samt­bud­get zusammenstellen
  • Bud­ge­tie­rung einhalten
  • Soll-Ist-Ver­gleich vornehmen

In­for­ma­tio­nen einholen

Sam­meln Sie zu­nächst mög­lichst vie­le In­for­ma­tio­nen über die ver­gan­ge­nen Jah­re so­wie über die mög­li­che Ent­wick­lung im kom­men­den Jahr. Je mehr re­le­van­te Da­ten Ih­nen vor­lie­gen, des­to prä­zi­ser kön­nen Sie das Bud­get er­stel­len. Für die be­nö­tig­ten In­for­ma­tio­nen ste­hen Ih­nen ver­schie­de­ne Quel­len zur Verfügung:

  • Busi­ness­plan, Vi­si­on und Stra­te­gie des Gastronomiebetriebes
  • Zah­len des Bud­gets und der Er­folgs­rech­nung der letz­ten Jahre
  • Kenn­zah­len und Trends der Gas­tro­no­mie­bran­che, Ver­än­de­run­gen des Marktes
  • Ver­an­stal­tungs- und Fe­ri­en­ka­len­der des kom­men­den Jahres
  • Lis­te der ei­ge­nen Ver­an­stal­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen in der Nähe
  • Ge­sprä­che mit Mitarbeitenden

Nut­zen Sie die vor­lie­gen­den Da­ten, um den Um­satz für das nächs­te Jahr ein­zu­schät­zen. Be­rück­sich­ti­gen Sie da­bei ein­zel­ne Be­rei­che wie Mit­tag­essen, Abend­essen, Wein, Bier, Kaf­fee und Ge­bäck. Falls Ih­nen Um­satz­zah­len aus dem Vor­jahr vor­lie­gen, ver­wen­den Sie die­se als Aus­gangs­punkt und über­le­gen Sie, wie sich der Um­satz ent­wi­ckeln könn­te. Ach­ten Sie dar­auf, nicht aus­schliess­lich vom ak­tu­el­len Um­satz aus­zu­ge­hen. Ab­hän­gig von der ge­wähl­ten Stra­te­gie für Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb kann der Um­satz im kom­men­den Jahr deut­lich vom letz­ten Bud­get ab­wei­chen, zum Bei­spiel wenn Sie das An­ge­bot ver­än­dern oder neue Prei­se einführen.

Teil­bud­gets definieren

Le­gen Sie die Teil­bud­gets so fest, dass Sie das ge­wünsch­te Um­satz­ziel er­rei­chen. De­fi­nie­ren Sie die fol­gen­den Teilbudgets:

Stel­len Sie sich bei je­dem Pos­ten die­sel­be Frage:

  • Wie viel wird die­ser Be­reich min­des­tens kos­ten, da­mit ich den ge­wünsch­ten Um­satz erziele?

Wenn Sie zum Bei­spiel je­den Mo­nat ei­nen Event pla­nen, der für den Um­satz sehr wich­tig ist, müs­sen Sie im Mar­ke­ting­bud­get ge­nü­gend fi­nan­zi­el­le Mit­tel für Wer­bung ein­pla­nen, da­mit der Event aus­ge­bucht ist. Für das Per­so­nal­bud­get emp­feh­len wir Ih­nen, dass Sie sich min­des­tens an den Min­dest­löh­nen im Lan­des­ge­samt­ar­beits­ver­trag ori­en­tie­ren. Über­le­gen Sie sich da­bei, wie vie­le Stel­len­pro­zen­te Sie für Ih­ren Be­trieb be­nö­ti­gen. Mit die­sen zwei In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie be­reits ein gro­bes Per­so­nal­bud­get er­stel­len. In­te­grie­ren Sie wenn mög­lich Ihre Mit­ar­bei­ten­den bei die­sem Pro­zess. Zum Bei­spiel kann Ih­nen die Kü­chen­che­fin beim Be­rech­nen der Wa­ren­kos­ten hel­fen und weiss Be­scheid, wie vie­le Per­so­nen in der Kü­che ein­ge­stellt wer­den müssen.

Ge­samt­bud­get zusammenstellen

Stel­len Sie nun das Ge­samt­bud­get aus den ein­zel­nen Teil­bud­gets zu­sam­men. Ver­glei­chen Sie den Er­trag und die Kos­ten. Pas­sen Sie die Teil­bud­gets so lan­ge an, bis das Bud­get aus­ge­gli­chen ist. Blei­ben Sie aber rea­lis­tisch und Ih­rem Be­triebs­kon­zept treu. Es ist nicht sinn­voll, die Per­so­nal- oder Mar­ke­ting­kos­ten so stark zu sen­ken, dass die Füh­rung des Be­trie­bes nicht mehr rea­lis­tisch ist. Wenn Sie es nicht schaf­fen, ein aus­ge­gli­che­nes Bud­get zu er­stel­len, stel­len Sie sich die fol­gen­den Fragen:

  • Ist das Per­so­nal bei die­sem Um­satz voll ausgelastet?
  • Kann ich die Per­so­nal­kos­ten sen­ken oder das An­ge­bot ver­än­dern, da­mit die Aus­las­tung bes­ser wird?
  • Kann ich mit Sprin­ger ar­bei­ten, die nur wäh­rend der Spit­zen­zei­ten arbeiten?
  • Schrän­ke ich die Öff­nungs­zei­ten ein und sen­ke so die Personalkosten?
  • Kann ich die Wa­ren­kos­ten sen­ken, ohne das Be­triebs­kon­zept in Ge­fahr zu bringen?
  • Kann ich die Mie­te neu verhandeln?
  • Gibt es güns­ti­ge Mar­ke­ting­ak­tio­nen oder Events, mit de­nen ich den Um­satz und die Aus­las­tung er­hö­hen kann?

Pla­nen Sie am Schluss der Bud­ge­tie­rung im­mer ei­nen Ge­winn ein, der zwi­schen 2 % und 8 % des Um­sat­zes liegt. Der Ge­winn ist die Ent­schä­di­gung für das Ri­si­ko, das Sie als In­ha­ber mit ei­nem Re­stau­rant oder ei­nem Im­biss eingehen.

Bud­ge­tie­rung einhalten

So­bald Sie mit dem Bud­get zu­frie­den sind, be­gin­nen Sie mit der Um­set­zung der Fi­nanz­pla­nung für je­des Teil­bud­get. Wol­len Sie Geld spa­ren bei den Wa­ren­kos­ten, be­gin­nen Sie Ver­hand­lun­gen mit Lie­fe­ran­ten oder su­chen Sie neue Zu­lie­fe­rern. Wenn sich der Per­so­nal­auf­wand ver­än­dert hat, müs­sen Sie Leu­te ein­stel­len oder ent­las­sen. Spre­chen Sie hier wie­der mit den ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­ten­den der Teil­be­rei­che. Über­ge­ben Sie die Ver­ant­wor­tung und las­sen Sie der Kü­chen­che­fin oder dem Chef de Ser­vice die Ver­ant­wor­tung für das Bud­get ih­res Teilbereiches.

Soll-Ist-Ver­gleich vornehmen

Ne­ben der Fi­nanz­pla­nung hilft ein Bud­get da­bei Um­sät­ze und Kos­ten zu kon­trol­lie­ren. Mo­nat­lich oder so­gar wö­chent­lich soll­ten Sie den IST-Zu­stand der Er­folgs­rech­nung mit dem SOLL-Zu­stand des Bud­gets ver­glei­chen. So­bald der IST-Zu­stand zu stark ab­weicht und die Kos­ten viel hö­her oder die Um­sät­ze viel tie­fer sind als bud­ge­tiert, müs­sen Sie Mass­nah­men ergreifen.

Fa­zit

Das Bud­get ist das zen­tra­le Pla­nungs­in­stru­ment ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs, egal ob dies ein Re­stau­rant, ein Café oder ein Im­biss ist. Da es so wich­tig ist, lohnt es sich, ge­nü­gend Zeit für die Er­stel­lung auf­zu­wen­den und sich ge­ge­be­nen­falls Un­ter­stüt­zung zu ho­len. Ver­su­chen Sie, das Bud­get nach der Er­stel­lung ein­zu­hal­ten. Ein Bud­get bringt nur et­was, wenn Sie es an­wen­den und sich mög­lichst kon­se­quent an die ei­ge­nen Vor­ga­ben hal­ten. Nur so schaf­fen Sie eine gute Aus­gangs­la­ge, da­mit Ihr Gas­tro­no­mie­be­trieb er­folg­reich ist.

Un­se­re Lösungen

Vor­la­ge Bud­get Gastronomie

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Be­ra­tung Budget

Wün­schen Sie eine Be­ra­tung zu Ih­rem Be­triebs­bud­get? Un­ser Part­ner ist auf die Be­ra­tung von Klein­un­ter­neh­men spe­zia­li­siert und hat star­ken Be­zug zur Gas­tro­no­mie und zu wirt­schaft­li­chen Themen.

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Food­trends 2026

Func­tion­al Foods

Beim Func­tion­al Food geht es um mehr als um die rei­ne Nah­rungs­auf­nah­me. Das Menü soll den ge­sun­den Life­style und das Wohl­be­fin­den un­ter­stüt­zen. Nicht sel­ten ver­spre­chen Ge­rich­te oder Ge­trän­ke eine po­si­ti­ve Wir­kung auf das Aus­se­hen oder die kör­per­li­che Fit­ness. Aber Ach­tung, alle An­ga­ben über ein Le­bens­mit­tel müs­sen den Tat­sa­chen ent­spre­chen, Kon­su­mie­ren­de dür­fen nicht ge­täuscht wer­den! Was ge­nau ist nun Func­tion­al Food? Häu­fig sind es Ge­rich­te oder Ge­trän­ke, bei de­nen auf ge­sund­heits­för­der­li­che Kom­po­nen­te ge­ach­tet wird oder Nah­rungs­mit­tel, die mit sol­chen Zu­satz­stof­fen an­ge­rei­chert sind, z. B. Drinks mit Ex­tra-Vit­ami­nen, Pro­te­in­zu­sät­zen oder Kol­la­gen. Auf den Spei­se­kar­ten fin­det man Ge­rich­te wie Pro­te­in-Por­ridges, fer­men­tier­tes Ge­mü­se oder Chia-Pudding.

Al­ko­hol­freie Getränke

Das Ge­sund­heits­be­wusst­sein der Kon­su­men­ten be­schränkt sich nicht nur auf Spei­sen, son­dern über­trägt sich auch auf Ge­trän­ke. Da vie­le Ver­brau­cher nach Al­ter­na­ti­ven zu Al­ko­hol su­chen, tau­chen über­all ein­zig­ar­ti­ge al­ko­hol­freie Va­ria­tio­nen auf. Bei vie­len die­ser Ge­trän­ke wird ver­sucht, klas­si­sche Cock­tail­aro­men mit De­stil­la­ti­ons­me­tho­den wie­der­her­zu­stel­len. Da­durch wird eine Al­ter­na­ti­ve zum Al­ko­hol ge­schaf­fen wie zum Bei­spiel al­ko­hol­frei­er Gin. Pro­bie­ren Sie es aus, mög­lich, dass Sie bald schon Gäs­te se­hen, die sonst den Bar­wa­gen meiden.

Ve­gour­mets

Un­ter dem Be­griff Ve­gour­mets wer­den Ge­mü­se und Pflan­zen zu Gour­met­ge­rich­ten ver­ar­bei­tet. Es wird aber kom­plett auf pflanz­li­che Al­ter­na­tiv­pro­duk­te zu tie­ri­schen Pro­duk­ten ver­zich­tet. Ziel der Ve­gour­mets ist es, aus Ge­mü­se, Früch­ten, Nüs­sen und Kräu­tern neue und an­spre­chen­de Ge­rich­te zu kre­ieren, ohne da­bei Fleisch oder Fisch zu imi­tie­ren. Die Kö­che blei­ben den Pflan­zen treu, wer­den ex­pe­ri­men­tier­freu­dig und ver­su­chen die Gäs­te nach­hal­tig zu überraschen.

vegetarisches Gericht mit Süsskartoffel, Avocado und Feta

Pure Prio­ri­tä­ten

Mit dem Trend «Pure Prio­ri­tä­ten» wird die Sehn­sucht nach dem Ein­klang mit der Na­tur als mensch­li­che Grund­la­ge an­ge­spro­chen: bio­lo­gisch, Tier­wohl, Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung, re­gio­nal und sai­so­nal sind nur ei­ni­ge Stich­wor­te. Dazu kommt das zu­neh­men­de Be­dürf­nis der Kon­su­mie­ren­den nach Ver­ant­wor­tung, Ehr­lich­keit und Trans­pa­renz in der Gas­tro­no­mie. Die Her­aus­for­de­rung für Gas­tro­nom­in­nen und Gas­tro­no­men ist es, die­se Wer­te so zu in­te­grie­ren, dass das An­ge­bot wirt­schaft­lich trag­bar, für ein brei­tes Pu­bli­kum zu­gäng­lich und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig ist. Vie­le Top-Play­er ha­ben die­sen Trend er­kannt und wer­ben mit Nach­hal­tig­keits­la­bel und ‑leit­li­ni­en.

Sna­cki­fi­ca­ti­on

Man isst, wenn man Zeit hat, und dann häu­fig nur klei­ne Por­tio­nen, so­ge­nann­te Snacks. Die­ser Trend setzt sich im­mer mehr durch. Ne­ben ei­nem un­ste­ti­gen Life­style, den vie­le pfle­gen, neh­men auch ver­schie­de­ne Ess­kul­tu­ren Ein­fluss auf das Spei­se­an­ge­bot im deutsch­spra­chi­gen Raum. Kein Wun­der fin­det man mitt­ler­wei­le auf vie­len Spei­se­kar­ten Ta­pas, Mez­ze und an­de­re Häpp­chen. Wäh­rend man lan­ge Zeit mit Snacks vor al­lem Chips, Salz­stan­gen, Pop­corn und süs­se Rie­gel ver­band, geht es bei der Sna­cki­fi­ca­ti­on vor al­lem um Snacks, die als klei­ne­re und häu­fig auch ge­sün­de­re Mahl­zei­ten ver­zehrt wer­den. Je­des Ge­tränk und jede Spei­se kön­nen auch als Mini-Mahl­zeit ser­viert wer­den. Sei­en es Mini-Bur­ger, Scho­ko­mousse im Shot­gläs­chen oder Ge­mü­se mit Dip-Sau­ce, den Ideen rund um klei­ne Mahl­zei­ten sind kaum Gren­zen ge­setzt. Mit ei­ner Aus­wahl an Snacks kön­nen sich Ihre Gäs­te die Mahl­zei­ten je nach Hun­ger­ge­fühl zu­sam­men­stel­len. Im­mer be­lieb­ter ist auch das Snack-Sha­ring-Kon­zept, bei dem ver­schie­de­ne Snacks für zum Tei­len be­stellt werden.

Snackification im Restaurant

Ghost Kit­chen

Die Co­ro­na-Pan­de­mie hat ei­nem wei­te­ren Trend zum Durch­bruch ver­hol­fen: Kü­chen ohne Gast­raum — so­ge­nann­te «Ghost Kit­chen». Sol­che Re­stau­rants lie­fern ihre Me­nüs aus oder bie­ten eine Take-away- Ser­vice an. So spa­ren sie sich die Be­trie­be teu­res Mo­bi­li­ar, In­fra­struk­tur und Per­so­nal. Sie ar­bei­ten sehr ef­fi­zi­ent und kön­nen schnell auf Trends re­agie­ren.
Wenn man eine Ghost Kit­chen be­trei­ben möch­te, soll­te man sich aber be­wusst sein, dass Lie­fer­diens­te wie just-eat.ch, uber eats oder smood.ch teu­er sein kön­nen und die Kos­ten vor­her im Be­triebs­kon­zept zu be­rech­nen sind. Es gibt auch Al­ter­na­ti­ven zu den be­kann­ten An­bie­ter: radkurier24.com setzt sich für mehr Ge­rech­tig­keit in der Lie­fer­bran­che ein und bie­tet den Ku­rie­rin­nen fai­re­re Löhne.

Cir­cu­lar Food

Den Kampf ge­gen die Ver­schwen­dung von Le­bens­mit­teln gibt es seit Jah­ren. Im­mer wie­der gab es neue An­sät­ze ge­gen Food­was­te, da­mit mög­lichst we­nig Es­sen im Ab­fall lan­det. Es ging dar­um, Le­bens­mit­tel­ab­fäl­le zu ver­mei­den oder zu re­du­zie­ren (Re-use Food/Nose-to-tail/Le­af-to-root). Der Cir­cu­lar Food Trend ver­sucht, die­se bei­den Stra­te­gien zu ver­bin­den. Es geht nicht dar­um, Ab­fäl­le zu re­du­zie­ren oder zu ver­mei­den, son­dern die­se gar nicht ent­ste­hen zu las­sen. So wer­den Be­stand­tei­le von Le­bens­mit­tel, wel­che bei der Ver­ar­bei­tung im Ab­fall lan­den wür­den, ganz ein­fach wei­ter­ver­ar­bei­tet oder dem bio­lo­gi­schen Kreis­lauf zu­ge­fügt. So wer­den aus Scha­len oder Ker­ne nicht nur Tier­fut­ter oder Bio­gas ge­macht. Die­se Be­stand­tei­le kön­nen auch zu neu­en Le­bens­mit­teln ver­ar­bei­tet wer­den. Hier sind zu Be­ginn Mut und Krea­ti­vi­tät ge­fragt. Der Trend hat im Kampf ge­gen Food­was­te gros­ses Potenzial.

Be­stehen­de Trends

Trends ent­ste­hen nicht von heu­te auf mor­gen und hal­ten sel­ten nur ein Jahr an. Des­halb fin­den un­ten­ste­hen­den eine Zu­sam­men­fas­sung von be­stehen­den Trends.

Bey­ond Food

Un­ter Bey­ond-Food ver­steht man Le­bens­mit­tel-Er­satz­pro­duk­te. Man fin­det sie mitt­ler­wei­le in fast je­dem Su­per­markt und auch in den Spei­se­kar­ten von Gas­tro­no­mie­be­trie­ben fin­det sich häu­fig Bey­ond Food. Sei es nun für das Tier­wohl, aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den oder zum Schutz der Um­welt, die Grün­de da­für, kei­ne tie­ri­schen Pro­duk­te zu es­sen, sind vielfältig.

In der Be­we­gung der Bey­ond Foods spielt Plant-Ba­sed-Food, eine wich­ti­ge Rol­le. Oft er­set­zen da­bei pflanz­li­che Le­bens­mit­tel tie­ri­sche Pro­duk­te. Bis an­hin wur­den tie­ri­sche durch pflanz­li­che Pro­duk­te wie Früch­te, Al­gen, Pil­ze oder Soja er­setzt. Das Spek­trum von pflanz­li­chen Er­satz­pro­duk­ten wird fort­lau­fend er­wei­tert. Ziel ist es, die tie­ri­schen Pro­duk­te wie Fleisch und Fisch in Kon­sis­tenz und Ge­schmack ab­zu­kup­fern. Die Nach­fra­ge nach Plant-ba­sed-Food ist seit ei­ni­gen Jah­ren ste­tig am An­stei­gen. Nicht zu­letzt, weil die jün­ge­ren Ge­ne­ra­tio­nen viel Wert auf das Kli­ma und die Um­welt le­gen. Mit Plant-ba­sed-Food soll un­se­re Um­welt ent­las­tet und das Tier­wohl ge­för­dert wer­den. Was die­sem Trend noch fehlt, ist Kund­schaft in der brei­ten Ge­sell­schaft. In­ner­halb der Plant-ba­sed-Foods gibt es auch Ver­su­che, hy­bri­de Pro­duk­te an die Kund­schaft zu brin­gen. Der An­teil an Fleisch oder Fisch ist dar­in sehr klein. Oft ist es so aber ein­fa­cher, den glei­chen Ge­schmack zu er­rei­chen. Und die Um­welt wird auch viel we­ni­ger be­las­tet als bei her­kömm­li­chen tie­ri­schen Produkten.

Ob nun In­sek­ten zu den tie­ri­schen Pro­duk­ten zäh­len oder nicht – dar­über kann man sich strei­ten. Auch In­sek­ten­pro­duk­te wer­den häu­fig zu Bey­ond Food ge­zählt. Sol­che Pro­duk­te ha­ben in den letz­ten Jah­ren an Po­pu­la­ri­tät ge­won­nen, sei es als knusp­ri­ger Snack oder zum Bur­ger ver­ar­bei­tet, die Pro­te­in­lie­fe­ran­ten fin­den sich heu­te in un­ter­schied­li­chen Le­bens­mit­teln wieder.

Re­ge­ne­ra­ti­ve Food

Egal, ob pflanz­li­che oder tie­ri­sche Pro­duk­te. Da­mit Tie­re und Pflan­zen wach­sen, braucht es Bo­den. Und hier setzt der Trend Re­ge­ne­ra­ti­ve Foods an. Der Bo­den steht im Zen­trum und es wird ge­fragt, wie wel­ches Le­bens­mit­tel pro­du­ziert wur­de. Die auf­ge­wen­de­ten Res­sour­cen sol­len er­hal­ten und ge­schützt wer­den. Ziel ist es, die Bö­den zu ent­las­ten und auch die Bio­di­ver­si­tät zu för­dern, da­mit auch in Zu­kunft Le­bens­mit­tel pro­du­ziert wer­den kön­nen. Bei die­sem Trend geht es auch um Re­gio­na­li­tät und be­son­ders Nach­hal­tig­keit. Im Zu­sam­men­spiel mit der Auf­klä­rung von Kon­su­men­ten soll das Öko­sys­tem ge­schützt und re­ge­ne­riert werden.

Fast Good

Nach­dem die Nach­fra­ge nach dem so­ge­nann­ten Fast Food in den Neun­zi­ger­jah­ren ge­ra­de­zu ex­plo­dier­te, zeig­ten sich spä­ter die ne­ga­ti­ven Fol­gen auf die Ge­sund­heit. Das In­ter­es­se an Mahl­zei­ten, die ein­fach und prak­tisch sind und die man als Take-Away mit­neh­men kann, be­steht wei­ter­hin – nur sol­len die­se Ge­rich­te ge­sund und aus­ge­wo­gen sein. Bes­ten­falls sind auch die Pro­duk­te, die für die Zu­be­rei­tung ver­wen­det wer­den, frisch und lo­kal. Statt Pom­mes, Bur­ger und Co. sind nun Ge­rich­te wie Ge­mü­se­sup­pen und Sa­lat-Bowls im Trend. Statt Cola und an­de­re Soft­ge­trän­ke wer­den Frucht-Smoothies be­stellt. Der Vor­teil die­ser Ge­rich­te? Sie kön­nen gut vor­be­rei­tet wer­den, wo­durch Sie die War­te­zei­ten und Hek­tik in Spit­zen­zei­ten re­du­zie­ren können.

Lo­cal Exotics

Lo­ka­le Pro­duk­te ha­ben in der Pan­de­mie ein neu­es Hoch er­lebt. Ge­mü­se vom Hof­la­den und sai­so­na­les Obst vom Obst­bau­ern wur­den sehr be­liebt. Mitt­ler­wei­le wer­den aber nicht nur ge­wohn­te Pro­duk­te lo­kal an­ge­baut: Ing­wer aus dem Zür­cher Un­ter­land, Zi­trus­früch­te aus der West­schweiz, Qui­noa aus dem See­land oder Shrimps aus Rhein­fel­den — al­les aus der Schweiz er­hält­lich. Heut­zu­ta­ge kön­nen selbst sol­che exo­ti­schen Pro­duk­te ohne schlech­tes Ge­wis­sen an­ge­bo­ten wer­den. So kann ohne Ver­zicht die glo­ba­le Ab­hän­gig­keit re­du­ziert und die Öko­bi­lanz ver­bes­sert wer­den. Aber Ach­tung: Es könn­ten da­durch teil­wei­se hö­he­re Kos­ten ent­ste­hen. Über­le­gen Sie sich, ob Sie die­se un­ter dem La­bel der Re­gio­na­li­tät und Nach­hal­tig­keit an die Kun­den wei­ter­ge­ben oder ob Sie sie, z. B. durch Re­duk­ti­on der Kos­ten in ei­nem an­de­ren Be­reich, selbst tra­gen kön­nen. Hö­he­re Kos­ten kön­nen sich in Be­zug auf die Qua­li­tät des Es­sens oder des Images des Be­trie­bes durch­aus lohnen!

Car­ne­fi­ci­o­na­dos

Nach­hal­tig­keit wird häu­fig mit Trends aus der ve­ga­nen und ve­ge­ta­ri­schen Kü­che ver­knüpft. Car­ni­fi­ca­dos sind Fleisch­liebs­ha­ber und set­zen trotz­dem auf Nach­hal­tig­keit. Sie be­vor­zu­gen je­doch hoch­wer­ti­ges Fleisch aus art­ge­rech­ter Hal­tung und ach­ten auf ver­ant­wor­tungs­vol­len Kon­sum. Ihr Fo­kus liegt auf Qua­li­tät und ethi­schem Fleisch­kon­sum. Fleisch aus Mas­sen­tier­hal­tung oder in­dus­tri­ell pro­du­zier­tes Fleisch wird strikt ab­ge­lehnt. Car­ne­fi­ci­o­na­dos stre­ben nach Per­fek­ti­on. Das Fleisch soll nicht nur ethisch und nach­hal­tig sein, son­dern soll auch in Ge­schmack und Tex­tur Spit­zen­qua­li­tät er­rei­chen. Ent­spricht das Fleisch in Ih­rem Lo­kal die­sen Kri­te­ri­en? Dann nut­zen Sie den Mo­ment und prei­sen Sie es so an.

Plas­tik­frei in der Kü­che: Zero Waste

Den Null-Ab­fall-Trend kann man auf ver­schie­de­ne Ar­ten in den Be­triebs­all­tag in­te­grie­ren.
Rüst­ab­fäl­le kön­nen kom­pos­tiert wer­den, über­flüs­si­ge Ge­rich­te fin­den über Apps neue Ab­neh­mer, an­statt Ein­weg-Plas­tik­ge­schirr kön­nen wie­der­ver­wend­ba­re Al­ter­na­ti­ven wie Stro­hal­me aus Glas und Bring-Back-Lö­sun­gen ein­ge­setzt wer­den. Der Trend hört aber nicht bei Food Was­te und Take-away-Ver­pa­ckun­gen auf. Schaut man sich in sei­ner Kü­che um, fin­det man Men­gen an Plas­tik: Schnei­de­brett, Spül­bürs­te, Ein­weg- und Va­ku­um­ier­fo­lie — ein Hau­fen an Kunst­stoff. Da­bei gibt es tol­le Al­ter­na­ti­ven wie Frisch­hal­te­fo­li­en aus Zel­lu­lo­se oder die Green-Vac-Me­tho­de, ein Sys­tem zum Va­ku­um­ie­ren ohne Beu­tel. Beim Le­bens­mit­tel­ein­kauf kann man auf ver­pa­ckungs­ar­me An­ge­bo­te und Mehr­weg­ge­bin­de ach­ten. Für fast al­les gibt es ei­nen nach­hal­ti­ge­ren Er­satz. Nut­zen Sie die­se und kom­mu­ni­zie­ren Sie dies öffentlich.

Neu­ar­ti­ge Süssmittel

Für die­je­ni­gen, die Süs­se aus­ser­halb der üb­li­chen Ver­däch­ti­gen wie Zu­cker, Stevia, Ho­nig und Ahorn­si­rup su­chen, gibt es viel mehr zur Aus­wahl: Si­ru­p­re­duk­tio­nen aus Frucht­quel­len, wie Mönchs­früch­ten, Gra­nat­äp­feln, Ko­kos­nüs­sen und Dat­teln sind eine Mög­lich­keit, um Ih­rem An­ge­bot eine neu­ar­ti­ge Süs­se zu ver­lei­hen. Süss­si­ru­pe aus Stär­ke wie Sorg­hum und Süss­kar­tof­fel sind ver­gleich­bar mit den in­ten­si­ven Aro­men von Me­las­se oder Ho­nig und kön­nen zum Ba­cken und Süs­sen von Ge­trän­ken ver­wen­det wer­den. He­ben Sie sich mit dem Ver­zicht auf Zu­cker, Stevia oder Ho­nig von der Kon­kur­renz ab. 

Li­quid Evolution

Im­mer mehr Men­schen wün­schen sich al­ko­hol­freie Ge­trän­ke zu ih­ren Spei­sen. Der ge­sund­heits­be­wuss­te Le­bens­stil ist im Trend — dazu pas­sen die Nach­wir­kun­gen von Al­ko­hol nicht mehr. Der Trend Li­quid Evo­lu­ti­on geht in Rich­tung bes­ser, schö­ner und ge­sün­der trin­ken. Bie­ten Sie des­halb al­ko­hol­freie Spei­se­be­glei­tun­gen an. Da­bei geht es kei­nes­wegs nur um Wein- oder Al­ko­ho­ler­satz, son­dern um eine Be­rei­che­rung zum Es­sen. Al­ko­hol­frei heisst nicht gleich süss. Cola, Ap­fel­saft und Ähn­li­ches sind zwar al­ko­hol­frei, bie­ten aber nicht das gleich kom­ple­xe Ge­schmacks­er­leb­nis wie ein Glas Wein. Ver­su­chen Sie neue Pro­duk­te aus: Als Ape­ri­tif eig­nen sich zum Bei­spiel Ge­trän­ke auf Ver­jus Ba­sis. Be­glei­ten Sie das Menü mit Kräu­ter­aus­zü­gen, die mit den­sel­ben Ge­wür­zen wie das Haupt­ge­richt ver­fei­nert wur­den.
Vie­le al­ko­hol­freie Va­ri­an­ten ver­su­chen, klas­si­sche Cock­tail­aro­men mit De­stil­la­ti­ons­me­tho­den, die ty­pi­scher­wei­se für Al­ko­hol re­ser­viert sind, wie­der­her­zu­stel­len. Da­durch wird eine Al­ter­na­ti­ve zum Al­ko­hol ge­schaf­fen wie zum Bei­spiel al­ko­hol­frei­er Gin. Da­mit kön­nen Sie si­cher ge­hen, dass sich Gäs­te, die sonst den Bar­wa­gen mei­den, an­ge­zo­gen werden.

Open Kit­chen

Sie ken­nen si­cher be­reits den An­satz, dass Gäs­te in die Kü­che schau­en kön­nen. Der «open-kit­chen-trend» geht noch et­was wei­ter. Die Gäs­te be­su­chen Re­stau­rants, um et­was zu er­le­ben, sie wol­len Teil der Er­fah­rung sein. La­den Sie Ihre Gäs­te nicht nur zum Es­sen ein, son­dern ent­wer­fen Sie ein ein­zig­ar­ti­ges Er­leb­nis. Sei es, dass der Koch et­was am Tisch flam­biert oder auch nur den Tel­ler am Tisch an­rich­tet: Ih­rer Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt.

Fa­zit

Wie Sie se­hen, gibt es zahl­rei­che Trend-Va­ri­an­ten, die Sie in Ihr Be­triebs­kon­zept in­te­grie­ren und mit de­nen Sie die Be­dürf­nis­se Ih­rer Gäs­te be­frie­di­gen kön­nen. Trends fol­gen kei­nen fes­ten Struk­tu­ren und Re­geln, Sie kön­nen ei­nen Trend also frei in­ter­pre­tie­ren und nach Ih­rem Gus­to in Ihr Kon­zept ein­flies­sen las­sen. Und wer weiss, viel­leicht sind ja Sie der nächs­te Trendsetter?

Un­se­re Lösung

Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

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Er­fah­ren Sie, wie ge­ziel­ter Brand­schutz in der Gas­tro­no­mie Ihre Gäs­te und Ih­ren Be­trieb schützt. Le­sen Sie hier, wel­che ge­setz­li­chen Vor­ga­ben gel­ten und war­um ge­schul­te Mit­ar­bei­ten­de für den Brand­schutz zen­tral sind. Ent­de­cken Sie zu­dem eine pra­xis­na­he Lö­sung für nach­hal­ti­gen Brand­schutz in Ih­rem Gastronomiebetrieb. 

E‑Learning Brand­schutz

Mit dem E‑Learning «Brand­schutz im Be­trieb» er­hal­ten Sie Ein­blick in die prak­ti­sche Um­set­zung ei­nes Brand­schutz­kon­zep­tes und schu­len Ihre Mit­ar­bei­ten­den nachhaltig.

Brand­schutz in der Schweiz

Der Brand­schutz in der Gas­tro­no­mie wird in der Schweiz durch die Kan­to­ne ge­re­gelt. Ein­heit­li­che Vor­ga­ben wur­den durch die Ver­ei­ni­gung der kan­to­na­len Feu­er­ver­si­che­run­gen (VKF) er­stellt. Die­se Vor­ga­ben zei­gen Ih­nen, wel­che Pflich­ten Sie als Be­triebs­lei­ter er­fül­len müssen.

  • Sorg­falts­pflicht: Im Be­trieb wird sorg­fäl­tig mit Feu­er und ge­fähr­li­chen Stof­fen umgegangen.
  • Un­ter­halts­pflicht: Im Be­trieb wer­den Brand­schutz­ein­rich­tun­gen in Stand gehalten.
  • Auf­sichts­pflicht: Im Be­trieb wer­den Mit­ar­bei­ten­de zum Brand­schutz geschult.
  • Mel­de­pflicht: Im Brand­fall in­for­mie­ren Sie die Feu­er­wehr und ge­fähr­de­te Personen.

Es ist wich­tig, dass Sie die­se Pflich­ten in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb ein­hal­ten. Da­mit schüt­zen Sie Ihre Gäs­te, Ihre Mit­ar­bei­ten­den und Ih­ren Be­trieb vor ei­nem Brand. In­for­mie­ren Sie sich zu­sätz­lich über die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zum Brand­schutz in Ih­rem Kanton.

Brand­schutz­kon­zept erstellen

Mit dem Brand­schutz­kon­zept schüt­zen Sie Ihre Gäs­te, Ihr Per­so­nal und Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb. Das Brand­schutz­kon­zept soll­te al­len Mit­ar­bei­ten­den be­kannt sein. Der Brand­schutz kann nur um­ge­setzt wer­den, wenn Ihre Mit­ar­bei­ten­den gut ge­schult sind und wis­sen, wie sie im Brand­fall re­agie­ren müs­sen. Die drei Be­rei­che bau­li­che Vor­aus­set­zun­gen, tech­ni­sche Brand­schutz­ein­rich­tun­gen und be­trieb­li­cher Brand­schutz wer­den im Brand­schutz­kon­zept organisiert.

Bau­li­che Voraussetzungen

Ge­bäu­de und Ein­rich­tun­gen sind so ge­baut und aus­ge­stat­tet, dass die­se bei ei­nem Brand ver­las­sen wer­den kön­nen. Es braucht Flucht­we­ge und Mög­lich­kei­ten für Lösch- und Ret­tungs­ein­sät­ze. Durch Brand­ab­schnit­te in­ner­halb ei­nes Ge­bäu­des wer­den mög­lich Brän­de ein­ge­dämmt. Die Haus­tech­nik soll­te brand­fest sein.

Tech­ni­sche Brandschutzeinrichtungen

Brand­schutz­ein­rich­tun­gen hel­fen, um ei­nen Brand rasch zu mel­den und zu be­kämp­fen. Dazu ge­hö­ren Lösch­ein­rich­tun­gen, Brand­mel­de­an­la­gen, Sprink­ler­an­la­gen, Rauch­ab­zü­ge und Si­cher­heits­be­leuch­tun­gen. Soll­te das Ge­bäu­de eva­ku­iert wer­den müs­sen, ge­schieht dies mög­lichst ru­hig und ge­ord­net. Ge­ra­ten Per­so­nen bei ei­ner Eva­ku­ie­rung in Pa­nik, ist die Ver­let­zungs­ge­fahr gross.

Be­trieb­li­cher Brandschutz

Im Be­trieb wird der Brand­fall ge­schult und die Eva­ku­ie­rung ge­übt. Ihre Mit­ar­bei­ten­den wis­sen, was zu tun ist und wie sie sich zu ver­hal­ten ha­ben. Die­se Mass­nah­men hel­fen da­bei, Brän­de zu ver­hin­dern. Ne­ben den Schu­lun­gen und Übun­gen wer­den die Brand­schutz­ein­rich­tun­gen ge­prüft und für den Ein­satz bereitgehalten.

Ver­hal­ten im Brandfall

Soll­te trotz Brand­schutz­kon­zept ein Brand aus­bre­chen, ge­hen Sie wie folgt vor:

Alar­mie­ren Sie so­fort die Feu­er­wehr un­ter der Num­mer 118. Fol­gen Sie da­bei den An­wei­sun­gen der Feu­er­wehr. Sa­gen Sie, was ge­sche­hen ist, wo es ge­sche­hen ist und ob oder wie vie­le Per­so­nen ver­letzt oder in Ge­fahr sind. Ret­ten Sie Per­so­nen, die in Ge­fahr sind. Ach­ten Sie da­bei zu­erst auf Ihre ei­ge­ne Si­cher­heit. Wenn nie­mand mehr in Ge­fahr ist und Ihre Si­cher­heit ge­währ­leis­tet ist, ver­su­chen Sie den Brand zu löschen.

Fa­zit

In der Gas­tro­no­mie gibt es Vor­ga­ben für die Um­set­zung des Brand­schut­zes. In­for­mie­ren Sie sich früh­zei­tig vor ei­ner Er­öff­nung oder Über­nah­me ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes, wie Sie das Brand­schutz­kon­zept ge­stal­ten müs­sen. Schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig. Gut aus­ge­bil­de­tes Per­so­nal ist zen­tral bei der Brand­ver­hü­tung. Mit pflicht­be­wuss­tem Brand­schutz sor­gen Sie für die Si­cher­heit Ih­rer Gäs­te und Mit­ar­bei­ten­den so­wie Ih­res Betriebes.

Un­se­re Lösungen

E‑Learning Brand­schutz

Mit dem E‑Learning «Brand­schutz im Be­trieb» er­hal­ten Sie Ein­blick in die prak­ti­sche Um­set­zung ei­nes Brand­schutz­kon­zep­tes und schu­len Ihre Mit­ar­bei­ten­den nachhaltig.

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Die Wein­kar­te ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil ei­nes Re­stau­rants. Wei­ne er­mög­li­chen Zu­satz­ver­käu­fe und er­gän­zen Ge­rich­te als Be­glei­tung. Es lohnt sich des­halb, die Wein­kar­te sorg­fäl­tig zu er­stel­len. Die Wein­kar­te ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes soll­te ei­nem Kon­zept fol­gen und den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen. Hier er­fah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten, wenn Sie eine Wein­kar­te er­stel­len und wel­che Vor­schrif­ten bei der De­kla­ra­ti­on gelten. 

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

Möch­ten Sie mehr über Wei­ne er­fah­ren und das Wis­sen für ein pro­fes­sio­nel­les Wein­kon­zept er­hal­ten? Wer­den Sie mit dem Wein­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le zur Weinexpertin.

Wein­kon­zept erstellen

Be­vor Sie eine Wein­kar­te er­stel­len, müs­sen Sie ein Kon­zept ha­ben. Dazu kön­nen Sie fol­gen­de Fra­gen beantworten:

  • Wel­chem Kon­zept folgt das Restaurant?
  • Wel­che Gäs­te sol­len mit der Wein­kar­te an­ge­spro­chen werden?
  • Wel­che An­sprü­che ha­ben die Gäs­te an die Weine?

Wie gut ken­nen sich die Mit­ar­bei­ten­den mit Wein aus?
Mit den Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen er­hal­ten Sie ers­te wich­ti­ge An­halts­punk­te, wie das Wein­kon­zept für Ih­ren Be­trieb aus­se­hen soll­te. Ein tren­di­ges Lo­kal kann zum Bei­spiel mit Wei­nen ei­nes lo­ka­len Win­zers punk­ten. Lo­ka­le Wei­ne sind häu­fig be­liebt, da vie­le Gäs­te das Be­dürf­nis nach lo­ka­len Spei­sen und Ge­trän­ken ha­ben. In Re­stau­rants für Spe­zia­li­tä­ten soll­ten die Wei­ne spe­zi­ell und auf die Me­nüs ab­ge­stimmt sein. So wer­den die Wei­ne zu ei­nem ei­gen­stän­di­gen Ver­kaufs­ar­gu­ment.
Den­ken Sie im­mer dar­an, dass die Wein­kar­te auf Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb ab­ge­stimmt sein soll­te. Sie dür­fen da­bei krea­tiv sein und et­was wa­gen. Be­ach­ten Sie aber beim Auf­bau der Wein­kar­te fol­gen­de Grundregeln:

  1. Ach­ten Sie auf ein aus­ge­gli­che­nes Ver­hält­nis zwi­schen den ver­schie­de­nen Wein­sor­ten. Die An­zahl an Na­tur­wei­nen, Ro­sé­wei­nen, Schaum­wei­nen, Weiss­wei­nen oder Rot­wei­nen soll­te Ih­rem Kon­zept ent­spre­chen. In Re­stau­rants ste­hen meist Rot­wei­ne im Vor­der­grund für die Be­glei­tung der Speisen.
  2. Be­hal­ten Sie die Her­kunft der Wei­ne im Blick. Ein ty­pisch schwei­ze­ri­sches Re­stau­rant soll­te nicht nur Wei­ne aus Frank­reich oder Ita­li­en auf­lis­ten, son­dern auch die Wein­re­gio­nen in der Schweiz auf der Wein­kar­te berücksichtigen.
  3. Füh­ren Sie ver­schie­de­ne Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te. Schau­en Sie dar­auf, dass Sie ne­ben den be­kann­ten Reb­sor­ten wie Pi­not Noir, Mer­lot, Chas­se­las oder Char­don­nay we­ni­ger be­kann­te Reb­sor­ten auf der Wein­kar­te haben.
  4. Hal­ten Sie sich an eine kon­stan­te Preis­struk­tur auf der Wein­kar­te. Bie­ten Sie auch Wei­ne im un­te­ren Preis­seg­ment an und stei­gern Sie die Prei­se schritt­wei­se. Es lohnt sich, ei­ni­ge Wei­ne im Of­fen­aus­schank an­zu­bie­ten. Oft be­stel­len Gäs­te lie­ber ein­zel­ne Glä­ser Wein als gleich eine gan­ze Flasche.

Mit ei­ner sorg­fäl­ti­gen Wein­aus­wahl ma­chen Sie den ers­ten gros­sen Schritt in Rich­tung Wein­kar­te. Ein gast­freund­li­ches Re­stau­rant ist je­doch nur so gut wie sei­ne Mit­ar­bei­ten­den. Ach­ten Sie des­halb dar­auf, dass Ihre Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept so­wie die Wei­ne ken­nen, den ak­ti­ven Ser­vice an­wen­den und den Gäs­ten Emp­feh­lun­gen ma­chen. Nur so kön­nen Sie si­cher­stel­len, dass sich das Wein­kon­zept lohnt. Schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den re­gel­mäs­sig, da­mit die­se die an­ge­bo­te­nen Wei­ne ken­nen und emp­feh­len können.

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

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Wein, Ausschank, Weinkarte, Gastronomie

Wein­kar­te schreiben

Nach­dem Sie das Kon­zept für die Wein­kar­te er­stellt und die Wei­ne aus­ge­wählt ha­ben, schrei­ben Sie die Wein­kar­te. Da­bei ist es wich­tig, dass Sie den Gäs­ten die not­we­ni­gen In­for­ma­tio­nen über die Wei­ne und Re­gio­nen ver­mit­teln. Die In­for­ma­tio­nen soll­ten viel­fäl­tig, um­fas­send und ver­ständ­lich sein. Wein­be­schrei­bun­gen in Form von klei­nen Steck­brie­fen sind für den Lai­en hilf­reich. Be­schrän­ken Sie sich un­be­dingt auf das We­sent­li­che und ver­wen­den Sie kei­ne Stan­dard­flos­keln. Ach­ten Sie dar­auf, dass sich die Wein­kar­te ohne gros­sen Auf­wand an­pas­sen lässt. Sonst muss bei je­der Än­de­rung eine neue Wein­kar­te ge­schrie­ben und ge­druckt werden.

Ein wei­te­rer Punkt beim Schrei­ben der Wein­kar­te ist die Rei­hen­fol­ge der Wei­ne. Meist wer­den Wei­ne in fol­gen­der Rei­hen­fol­ge aufgelistet:

  • Ro­sé­wei­ne
  • Weiss­wei­ne
  • Rot­wei­ne
  • Na­tur­wei­ne
  • Schaum­wei­ne
  • Des­sert­wei­ne

In­ner­halb der Wein­sor­ten soll­ten Sie die Wei­ne nach Her­kunft und Jahr­gang ord­nen. Auch hier dür­fen Sie krea­tiv sein, so­lan­ge die Wein­kar­te ei­nem Kon­zept folgt und lo­gisch auf­ge­baut ist. Wir emp­feh­len Ih­nen, dass Sie Wei­ne, die be­son­ders be­liebt sind, mög­lichst in der Mit­te der Wein­kar­te po­si­tio­nie­ren. Sie wer­den stau­nen, wel­che Aus­wir­kun­gen das ha­ben kann.

Wein­kar­te gestalten

Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te op­tisch zum Auf­tritt Ih­res Gas­tro­be­trie­bes passt. Ab ei­ner ge­wis­sen An­zahl an Wei­nen ist es emp­feh­lens­wert, eine se­pa­ra­te Wein­kar­te zu­sätz­lich zur Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te zu ge­stal­ten. Das wirkt über­sicht­li­cher und hat den Vor­teil, dass bei sai­so­na­len Ver­än­de­run­gen nicht je­des Mal die Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te über­ar­bei­tet wer­den muss. Da­bei gilt je­doch wie so oft Qua­li­tät vor Quantität.

Ver­su­chen Sie mit Ih­rem Wein­kon­zept eine Ge­schich­te zu er­zäh­len. Wes­halb bie­ten Sie in Ih­rem Gas­tro­no­mie­be­trieb die Wei­ne an, die auf der Wein­kar­te ste­hen? Er­klä­ren Sie Ihre Aus­wahl. Oder wenn Sie Wei­ne von ei­nem be­son­ders in­ter­es­san­ten Win­zer be­zie­hen, schrei­ben Sie ein Por­trät über ihn. Sei­en Sie hier auch krea­tiv und in­no­va­tiv. Es gibt un­zäh­li­ge Ideen und Mög­lich­kei­ten, wie Sie die Ge­schich­te der Wein­kar­te er­zäh­len kön­nen. Die in­ter­es­sier­ten Gäs­te wis­sen das zu schätzen.

De­kla­ra­ti­on der Weine

Zu gu­ter Letzt ent­spricht eine gute Wein­kar­te den ge­setz­li­chen Min­dest­an­for­de­run­gen. Wenn Sie sich nicht an die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten, kön­nen Sie ge­büsst wer­den. Fol­gen­de An­ga­ben müs­sen min­des­tens auf der Wein­kar­te stehen:

  • Sach­be­zeich­nung
  • Her­kunft und Pro­duk­ti­ons­land (so­fern nicht aus der Sach­be­zeich­nung ersichtlich)
  • Men­gen­an­ga­be
  • Preis mit dem Zu­satz «inkl. ge­setz­li­cher MwSt.»
  • Hin­weis in Be­zug auf All­er­gien oder Unverträglichkeiten

Aus­ser­dem muss für den Ju­gend­schutz das Ab­ga­be­al­ter schrift­lich de­kla­riert wer­den. Die­ser Hin­weis muss nicht in der Wein­kar­te selbst ste­hen. Sie kön­nen ein klar sicht­ba­res Schild im Be­trieb an­brin­gen. Ne­ben den zwin­gen­den An­ga­ben ist es sinn­voll, die Wein­art, den Jahr­gang und die Qua­li­täts­stu­fe der Wei­ne (AOC, DOC, usw.) aufzuführen.

Fa­zit

Eine er­folg­rei­che Wein­kar­te ist ein zen­tra­ler Be­stand­teil ei­nes Gas­tro­no­mie­be­trie­bes und soll­te gut durch­dacht sein. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Wein­kar­te zum Kon­zept Ih­res Be­triebs passt, die Gäs­te an­ge­spro­chen wer­den und ein aus­ge­wo­ge­nes An­ge­bot an ver­schie­de­nen Wein­sor­ten hat. Wich­tig ist, dass die Mit­ar­bei­ten­den das Wein­kon­zept ken­nen und Gäs­te ak­tiv be­ra­ten kön­nen. Die Wein­kar­te soll­te über­sicht­lich, op­tisch an­spre­chend und ge­set­zes­kon­form ge­stal­tet sein. Er­zäh­len Sie mit Ih­rer Wein­aus­wahl eine Ge­schich­te. Das macht die Kar­te für Gäs­te be­son­ders in­ter­es­sant. Sei­en Sie des­halb in­no­va­tiv, krea­tiv und mu­tig beim Er­stel­len der Weinkarte!

Un­se­re Lösungen

Wein­kurs Schwei­zer Gastronomiefernschule

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Vor­la­ge Be­triebs­kon­zept Gastronomie

Das Be­triebs­kon­zept der Bei­spiel­piz­ze­ria Flun­der hilft Ih­nen, ein ei­ge­nes Be­triebs­kon­zept für ei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb zu erstellen.

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Alkoholfreie Getränkebegleitungen liegen im Trend

Al­ko­hol­freie Ge­trän­ke­be­glei­tung – ein Trend in der Gastronomie 

Mi­ne­ral­was­ser, Cola oder Eis­tee sind die häu­fig un­be­lieb­ten Al­ter­na­ti­ven zu Wein als Ge­trän­ke­be­glei­tung. Schwan­ge­re, Au­to­fah­re­rin­nen oder Min­der­jäh­ri­gen bleibt häu­fig nur eine klei­ne Aus­wahl bei der Su­che nach ei­ner Men­übe­glei­tung. Im­mer mehr Re­stau­rants sprin­gen auf den Trend der al­ko­hol­frei­en Ge­trän­ke­be­glei­tung auf und bie­ten in­ter­es­san­te Al­ter­na­ti­ven an.

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Gastro-Bewilligungen sind in der Schweiz kantonal geregelt
In der Schweiz brau­chen Sie zur Füh­rung ei­nes Gast­ge­wer­be­be­trie­bes grund­sätz­lich eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die Auf­la­gen sind je­doch in je­dem Kan­ton ver­schie­den. Im kan­to­na­len Gast­ge­wer­be­recht ist je­weils fest­ge­hal­ten, wel­che Be­hör­de für die Be­triebs­be­wil­li­gung zu­stän­dig ist und wel­che Aus­nah­men be­stehen. In die­sem Ar­ti­kel ge­ben wir Ih­nen ei­nen Über­blick über die spe­zi­fi­schen Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen al­ler Schwei­zer Kantone. 

Kan­to­na­ler Wirtepatentkurs

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und güns­tig auf das Wir­te­pa­tent in Ih­rem Kan­ton vor. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Wir­te­fern­kur­sen fin­den Sie auf der Web­sei­te der Schwei­zer Gastronomiefernschule.

Wel­che Be­wil­li­gun­gen gibt es?

Die wich­tigs­ten Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen für die Gas­tro­no­mie sind:

Be­triebs­be­wil­li­gung

Eine Be­triebs­be­wil­li­gung er­hal­ten Sie nur, wenn alle per­sön­li­chen und be­trieb­li­chen Auf­la­gen ein­ge­hal­ten wer­den (z. B. Lärm­schutz, bau­li­che Vor­ga­ben, gu­ter Leu­mund, Fä­hig­keits­aus­weis bzw. Wir­te­pa­tent etc.).

Pro­vi­so­ri­sche Bewilligung

In ei­ni­gen Kan­to­nen kön­nen Sie eine Über­gangs­be­wil­li­gung be­an­tra­gen, wenn Sie noch nicht alle Auf­la­gen erfüllen.

Wir­te­pa­tent

Das Wir­te­pa­tent ist ist ein per­sön­li­cher Fä­hig­keits­aus­weis, mit dem Kennt­nis­se im Be­reich Le­bens­mit­tel, Recht und Be­triebs­füh­rung nach­ge­wie­sen wird.

Selbst­kon­trol­lekon­zept

Mit dem Be­wil­li­gungs­ge­such muss meist ein Hy­gie­ne­kon­zept zur Selbst­kon­trol­le ein­ge­reicht werden.

Aus­schank­be­wil­li­gung

Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, wird oft eine Aus­schank­be­wil­li­gung oder Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol verlangt.

Die­se Icons wer­den Sie auch bei den ein­zel­nen Kan­to­nen wie­der­fin­den. So se­hen Sie auf ei­nen Blick, wel­che Auf­la­gen und Be­wil­li­gun­gen zu er­fül­len sind. 

Wel­che Be­wil­li­gun­gen in wel­chem Kanton?

Wäh­len Sie auf der Kar­te den­je­ni­gen Kan­ton aus, über den Sie mehr zum The­ma Be­wil­li­gun­gen in der Gas­tro­no­mie er­fah­ren möchten.

Aar­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Aar­gau brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke zum Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Kleinst­be­trie­be (Aus­schank­räu­me klei­ner als 25 m2 oder ma­xi­mal 16 Sitz­plät­ze und kei­ne Steh­plät­ze oder kei­ne Über­stei­gung der wö­chent­li­chen Öff­nungs­zeit von 20 Stun­den und Vor­koch­ver­bot) und Ein­zel­an­läs­se. So­bald Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, brau­chen Sie in je­dem Fall eine Bewilligung.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Wir­te­tä­tig­keit im Kan­ton Aar­gau wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) und min­des­tens 6 Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, be­nö­ti­gen Sie eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Sie müs­sen bis zur Er­öff­nung ein Selbst­kon­trol­lekon­zept er­ar­bei­ten und im Be­trieb um­set­zen. Das Hy­gie­ne­kon­zept ist nicht vor­gän­gig einzureichen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such müs­sen Sie min­des­tens 30 Tage vor Auf­nah­me der Be­triebs­tä­tig­keit einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Der Ge­mein­de­rat kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für max. 12 Mo­na­te genehmigen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de. Das Ge­suchs­for­mu­lar fin­den Sie je­weils auf der Web­sei­te der Gemeinde.
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen aus­schen­ken, müs­sen Sie dies im Be­wil­li­gungs­for­mu­lar an­ge­ben. Sie er­hal­ten dann ge­gen eine Ge­bühr die Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Spirituosen.
  • Mel­den Sie Ih­ren Gas­tro­no­mie­be­trieb beim Amt für Ver­brau­cher­schutz mit dem Mel­de­for­mu­lar für Le­bens­mit­tel­be­trie­be an.

Wir­te­pa­tent Aargau

Der Wir­te­fern­kurs Aar­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Aar­gau vor.

Ap­pen­zell Ausserrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie:

  • Spei­sen und Ge­trän­ke für den Ge­nuss an Ort und Stel­le abgeben.
  • Räu­me für sol­che Tä­tig­kei­ten vermieten.
  • al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le verkaufen.

Eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Al­ko­hol wird nicht be­nö­tigt, so­fern eine gast­ge­werb­li­che Be­wil­li­gung be­an­tragt wird.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ap­pen­zell Innerrhoden

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den brau­chen Sie für alle gast­ge­werb­li­chen Dienst­leis­tun­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Schu­len und pri­va­te Kan­ti­nen von Fir­men so­wie Ju­gend­her­ber­gen und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Betten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Sie müs­sen alle Un­ter­la­gen zwei Mo­na­te vor Er­öff­nung bei der Stand­ort­ge­mein­de einreichen.

Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell Innerrhoden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ap­pen­zell In­ner­rho­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, wenn Sie noch kei­nen Fä­hig­keits­aus­weis be­sit­zen, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr er­teilt wer­den. Da­nach hat die ver­ant­wort­li­che Per­son ein Jahr Zeit, den Fä­hig­keits­aus­weis zu erlangen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Sen­den Sie das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung an den Be­zirks­rat der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs inkl. Bei­la­gen ein. Das For­mu­lar fin­den Sie auf der Web­sei­te der ent­spre­chen­den Gemeinde.

Ba­sel­land

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen, Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gung an­bie­ten, brau­chen Sie im Kan­ton Ba­sel­land eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen von Spi­tä­lern, Hei­men und Schu­len so­wie Be­trie­be un­ter 10 Sitz­plät­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank. Im Kan­ton Ba­sel­land gibt es drei ver­schie­de­ne Bewilligungsarten:

  • öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • nicht öf­fent­lich zu­gäng­li­che Betriebe
  • An­läs­se (Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten)

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke ist mit ei­ner Be­triebs­be­wil­li­gung nicht notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Land­schaft ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Es wird emp­foh­len, das Be­wil­li­gungs­ge­such zwei bis drei Mo­na­te vor Be­triebs­er­öff­nung einzureichen.

Wir­te­pa­tent Baselland

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel­land der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel­land vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pau­scha­le Über­gangs­be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Ba­sel­land nicht er­teilt. In be­son­ders drin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len wird eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung er­teilt, de­ren Dau­er va­ri­ie­ren kann. Hier­für wird ein be­grün­de­tes schrift­li­ches Ge­such zur Er­klä­rung des Aus­nah­me­fal­les verlangt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ba­sel-Stadt

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ba­sel-Stadt brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung und so­mit in den meis­ten Fäl­len auch ein Wir­te­pa­tent, wenn Sie ge­gen Geld Gäs­te be­her­ber­gen oder Spei­sen und Ge­trän­ke an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, an­de­re vom Staat an­er­kann­te In­sti­tu­tio­nen und Be­trie­be, die dem Le­bens­mit­tel­recht un­ter­ste­hen und im Ba­ga­tell­be­reich wir­ten. Zum Ba­ga­tell­be­reich ge­hört, wer a) kei­nen Al­ko­hol aus­schenkt oder ver­kauft, b) für den Kon­sum eine Flä­che von ma­xi­mal 20 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung hält und c) auf die­ser Flä­che höchs­tens 10 Plät­ze anbietet.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Ba­sel-Stadt ver­langt ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Wenn Sie Spi­ri­tuo­sen ver­kau­fen möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung für den Klein­han­del mit ge­brann­ten Wassern.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens ei­nen Mo­nat vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Basel-Stadt

Der Wir­te­fern­kurs Ba­sel-Stadt der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ba­sel-Stadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Ba­sel-Stadt ist kei­ne pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung möglich.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Bern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Bern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie Gäs­te be­her­ber­gen, Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder Räu­me für gas­tro­no­mi­sche Zwe­cke ver­mie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, pri­va­te Kan­ti­nen, Ver­eins­lo­ka­le, Berg­hüt­ten so­wie Ki­os­ke oder Im­bis­se mit sechs oder we­ni­ger Steh- und Sitz­plät­zen ohne Alkoholausschank.

Es wer­den die fol­gen­den Be­wil­li­gun­gen unterschieden:

  • A Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • B Öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • C Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb mit Alkoholausschank
  • D Nicht öf­fent­li­cher Gast­ge­wer­be­be­trieb ohne Alkoholausschank
  • E Lo­kal für nicht öf­fent­li­che Ver­an­stal­tun­gen (Ver­mie­tung an Drittpersonen)

Die Be­wil­li­gung für den Han­del mit Al­ko­hol ist bei der Be­wil­li­gung A be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Bern brau­chen fast alle Be­trie­be ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder ei­nen ver­gleich­ba­ren Abschluss.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss im Kan­ton Bern für be­stehen­de Be­trie­be min­des­tens 30 Tage, bei neu­en Be­trie­ben min­des­tens 90 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden. 

Wir­te­pa­tent Bern

Der Wir­te­fern­kurs Bern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Bern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, ohne Fä­hig­keits­aus­weis kann im Kan­ton Bern eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung für ein Jahr be­an­tragt wer­den. Bis dann muss die Wir­te­pa­tent­aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen sein. Oft wird ver­langt, dass Sie be­reits für ei­nen Kurs ein­ge­schrie­ben sind.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie ggf. ein Ge­such für ein Fumoir.

Frei­burg / Fribourg

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Frei­burg brau­chen alle gast­ge­werb­li­chen Be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Die­se un­ter­schei­det sich je­doch je nach Be­triebs­typ. Für Re­stau­rants, Bars oder Ca­fés müs­sen Sie das Pa­tent B (mit Al­ko­hol) oder das Pa­tent C (ohne Al­ko­hol) beantragen.

Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­han­del ist mit dem Pa­tent B nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Frei­burg ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) not­wen­dig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 60 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Freiburg

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Frei­burg vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Frei­burg al­len­falls er­teilt, wenn Sie sich be­reits für ei­nen Wir­te­pa­tent­kurs ein­ge­schrie­ben ha­ben oder wenn der Pa­tent­in­ha­ber un­er­war­tet verstirbt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei des Kan­tons Frei­burg ein. Die Ge­su­che für das Pa­tent B und das Pa­tent C fin­den Sie auf den ent­spre­chen­den Seiten.
  • Bei bau­li­chen Än­de­run­gen müs­sen Sie die Bau­plä­ne vom Amt für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit vi­sie­ren lassen.

Genf / Genève

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb im Kan­ton Genf Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, un­ter­ste­hen Sie dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und be­nö­ti­gen eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Schu­len, Ju­gend­häu­ser und Gesundheitsinstitutionen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Genf ist für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein Fä­hig­keits­aus­weis (Cours de Ca­fe­tiers) notwendig.

Wir­te­pa­tent Genf

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Genf vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Gla­rus

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Gla­rus be­nö­ti­gen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung, wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen und Ge­trän­ke ab­ge­ben oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Auch für die Ver­mie­tung von Gast­ge­wer­be­räu­men ist eine Be­wil­li­gung nö­tig. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ju­gend­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, SAC-Hüt­ten und nicht öf­fent­li­che Vereinslokale.

Ein Wir­te­pa­tent und eine ge­son­der­te Be­wil­li­gung für den Al­ko­hol­aus­schank wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Sie müs­sen das Ge­such min­des­tens 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grau­bün­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Grau­bün­den be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be, die Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le an­bie­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Auch für Ein­zel­an­läs­se wird eine Be­wil­li­gung be­nö­tigt. Ein Wir­te­pa­tent wird in Grau­bün­den nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für den Ver­kauf von Spi­ri­tuo­sen muss eine Aus­schank­be­wil­li­gung für ge­brann­te Was­ser be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung muss im Kan­ton Grau­bün­den in der Re­gel 30 Tage vor Be­triebs­auf­nah­me ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Stel­len Sie bei Ih­rer Stand­ort­ge­mein­de ein Ge­such um Be­triebs­be­wil­li­gung. Das Ge­such der Stadt Chur ist on­line zugänglich.

Jura

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Jura be­nö­ti­gen alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be aus­ser Schu­len, me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Hei­me, Ju­gend­her­ber­gen und SAC-Hüt­ten eine Be­triebs­be­wil­li­gung (pa­ten­te). Die Be­hör­den ver­lan­gen für die meis­ten Be­trie­be eben­falls ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent). Von der Wir­te­pa­tent­pflicht sind le­dig­lich Cam­pings, Take-aways, Kan­ti­nen so­wie Bars bis 10 Plät­ze und Be­sen­bei­zen ohne Al­ko­hol­aus­schank be­freit. Die­se Be­trie­be brau­chen eine an­de­re Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis).

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb mit ei­nem pa­ten­te er­öff­nen möch­te, braucht im Kan­ton Jura ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis für Gastronomie.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such für ein pa­ten­te muss spä­tes­tens 60 Tage, das Ge­such für ein per­mis 20 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Jura

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Jura vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Fül­len Sie das Be­wil­li­gungs­ge­such aus und sen­den Sie es mit den Bei­la­gen an den Ser­vice des Arts et Mé­tiers et du Tra­vail des dé­par­te­ment de l’économie et de la santé.

Lu­zern

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Lu­zern be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke oder Be­her­ber­gun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, nicht öf­fent­li­che Per­so­nal­re­stau­rants, klei­ne Pri­vat­pen­sio­nen so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank. Auch für Ein­zel­an­läs­se muss eine Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen kei­ne spe­zi­el­le Klein­han­dels­be­wil­li­gung für Alkohol.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Lu­zern wird für die Be­wil­li­gung ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Für klei­ne Ver­pfle­gungs­stän­de bis 25 Qua­drat­me­ter und klei­ne Ein­zel­an­las­se ist kein Wir­te­pa­tent, nur eine Be­triebs­be­wil­li­gung nötig.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss bis spä­tes­tens zwei Wo­chen vor Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Luzern

Der Wir­te­fern­kurs Lu­zern der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Lu­zern vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Lu­zern nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Neu­en­burg / Neuchâtel

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be müs­sen im Kan­ton Neu­en­burg eine Be­triebs­be­wil­li­gung (per­mis d’exploiter) be­an­tra­gen. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird nicht verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Le­bens­mit­tel­be­trie­be müs­sen über ein Selbst­kon­troll­kon­zept verfügen.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Nid­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Nid­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig Nah­rungs­mit­tel für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me so­wie Take-aways und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ver­eins­lo­ka­le, pri­va­te Kan­ti­nen, Berg­hüt­ten und ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le kön­nen eine Be­frei­ung der Be­wil­li­gungs­pflicht beantragen.

Wer eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung er­hält, muss kei­ne spe­zi­el­le Aus­schank­be­wil­li­gung beantragen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Nod­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen, Im­bis­se mit höchs­tens 6 Plät­zen, Ju­gend­her­ber­gen und Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten brau­chen kein Wirtepatent.

Wir­te­pa­tent Nidwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Nid­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, im Kan­ton Nid­wal­den gibt es kei­ne pro­vi­so­ri­sche Bewilligung.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Ob­wal­den

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Ob­wal­den be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung, wenn Sie die Spei­sen oder Ge­trän­ke ge­gen Be­zah­lung für den Ge­nuss an Ort und Stel­le ab­ge­ben oder mit Spi­ri­tuo­sen han­deln. Ju­gend­häu­ser, ge­mein­nüt­zi­ge Lo­ka­le, Ki­os­ke und Take-aways ohne Al­ko­hol­aus­schank sind da­von ausgenommen.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Da­mit im Kan­ton Ob­wal­den die Be­wil­li­gung er­teilt wird, muss ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) oder eine gleich­wer­ti­ge Aus­bil­dung vor­ge­wie­sen wer­den können.

Wir­te­pa­tent Obwalden

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Ob­wal­den vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, der Kan­ton Ob­wal­den stellt kei­ne pro­vi­so­ri­schen Be­wil­li­gun­gen aus.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de Ih­res Be­triebs ein. Die ent­spre­chen­den Un­ter­la­gen er­hal­ten Sie von der Gemeinde.

Schaff­hau­sen

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Schaff­hau­sen brau­chen Sie eine Be­wil­li­gung, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder im klei­nen Rah­men mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken han­deln. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Gäs­ten. Für Ein­zel­an­läs­se muss bis spä­tes­tens 10 Tage vor dem An­lass eine Be­wil­li­gung ein­ge­holt werden.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für die Er­tei­lung der Be­triebs­be­wil­li­gung im Kan­ton Schaff­hau­sen wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Dies kann mit ei­ner Eig­nungs­prü­fung oder ei­ner Be­rufs­leh­re nach­ge­wie­sen wer­den. Fä­hig­keits­aus­wei­se (Wir­te­pa­ten­te) von an­de­ren Kan­to­nen wer­den eben­falls anerkannt.
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss min­des­tens 30 Tage vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • La­den Sie das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Ge­wer­be­po­li­zei her­un­ter und rei­chen Sie es beim in­ter­kan­to­na­len La­bor ein.

Schwyz

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Schwyz ge­werbs­mäs­sig Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie eine Be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me mit so­zia­lem Zweck. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ist nicht mehr notwendig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Alle Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Schwyz müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept (Hy­gie­ne­kon­zept) erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such um eine Be­triebs­be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Fra­gen Sie bei Ih­rer Ge­mein­de für ein Ge­suchs­for­mu­lar nach.

So­lo­thurn

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton So­lo­thurn brau­chen na­he­zu alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me und nicht öf­fent­li­che Kan­ti­nen. Für Ge­le­gen­heits­an­läs­se wird eine Ein­zel­be­wil­li­gung benötigt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Für eine Be­wil­li­gung wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) be­nö­tigt. Der Kan­ton So­lo­thurn an­er­kennt auch das Wir­te­pa­tent ge­wis­ser an­de­rer Kantone.
  • Wenn Sie Al­ko­hol aus­schen­ken möch­ten, be­nö­ti­gen Sie eine Alkoholbewilligung.
  • Ge­su­che müs­sen bis spä­tes­tens 14 Tage vor der Be­triebs­er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Solothurn

Der Wir­te­fern­kurs So­lo­thurn der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent So­lo­thurn vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, im Kan­ton So­lo­thurn kann für ein Jahr eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Be­an­tra­gen Sie ggf. eine Bau­be­wil­li­gung oder ho­len Sie eine Be­stä­ti­gung der Bau­be­hör­de für den ak­tu­el­len Be­trieb ein.

St. Gal­len

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie Spei­sen und Ge­trän­ke für den Kon­sum an Ort und Stel­le ab­ge­ben, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton in St.Gallen eine Be­triebs­be­wil­li­gung (Pa­tent ge­nannt). Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler und Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, klei­ne­re Alp­be­trie­be so­wie Be­trie­be mit we­ni­ger als 6 Plät­zen und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­häu­ser ohne Alkoholausschank.

Es kann eine Be­wil­li­gung mit und ohne Al­ko­hol­aus­schank be­an­tragt wer­den. Eine spe­zi­el­le Be­wil­li­gung zum Klein­han­del mit Al­ko­hol ist für Gast­ge­wer­be­be­trie­be nicht nötig.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton St. Gal­len wer­den Kennt­nis­se in den The­men Le­bens­mit­tel­recht, Sucht­prä­ven­ti­on und Gast­ge­wer­be­recht ver­langt. Die­se kön­nen in ei­ner Prü­fung (Wir­te­pa­tent St.Gallen) nach­ge­wie­sen wer­den. Wer drei Jah­re Be­rufs­er­fah­rung mit Le­bens­mit­teln oder eine Be­rufs­leh­re in die­sem Be­reich ab­sol­viert hat, dem wird die Prü­fung erlassen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Dies kommt auf die Ge­mein­de des Be­triebs an. Fra­gen Sie bei der Stand­ort­ge­mein­de nach.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Rei­chen Sie ein Ge­such für eine Be­wil­li­gung bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. In der Re­gel fin­den Sie das Ge­such auf der Web­sei­te der Ge­mein­de (Web­sei­te der Stadt St.Gallen).

Wir­te­pa­tent St.Gallen

Der Wir­te­fern­kurs St.Gallen der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent St.Gallen vor.

Tes­sin

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung

Fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be be­nö­ti­gen eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Im Kan­ton Tes­sin wird zu­dem ein Fä­hig­keits­aus­wei (Wir­te­pa­tent) und acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung verlangt.

Wel­che Ge­büh­ren kom­men auf Sie zu?

Die Ge­büh­ren für die Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung wer­den von den Ge­mein­den festgelegt. 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung? 

  • Wir­te­pa­tent des Kan­tons Tes­sin oder schweiz­weit an­er­kann­tes Wirtepatent.
  • Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber muss acht Mo­na­te Gast­ge­wer­be­er­fah­rung vor­wei­sen können.

Wir­te­pa­tent Tessin

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Tes­sin vor.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Thur­gau

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie im Kan­ton Thur­gau eine gast­ge­werb­li­che Tä­tig­keit aus­üben oder al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke ver­kau­fen, brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung. Aus­ge­nom­men sind Spi­tä­ler, Hei­me, Ver­eins­lo­ka­le, Her­ber­gen mit we­ni­ger als 20 Plät­zen und Campingplätze.

 

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wer ei­nen Be­trieb im Kan­ton Tes­sin er­öff­nen möch­te, muss über ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­fü­gen. Ohne Wir­te­pa­tent aber mit Be­wil­li­gung kön­nen Im­bis­se bis 20 Steh- oder Sitz­plät­ze, Ge­le­gen­heits­wirt­schaf­ten so­wie Ju­gend­lo­ka­le ohne Al­ko­hol­aus­schank be­trie­ben werden.
  • Das Ge­such zur Be­wil­li­gung soll­te spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wir­te­pa­tent Thurgau

Der Wir­te­fern­kurs Thur­gau der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Thur­gau vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung ist im Kan­ton Thur­gau in ei­ni­gen Fäl­len mög­lich. Der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber hat dann ein Jahr Zeit, das Wir­te­pa­tent nach­zu­ho­len. Klä­ren Sie die Mög­lich­keit in Ih­rer Ge­mein­de ab.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Uri

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Uri be­nö­ti­gen Sie eine Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung (Pa­tent), wenn Sie ge­gen Ent­gelt Spei­sen, Ge­trän­ke oder Über­nach­tun­gen an­bie­ten. Aus­ge­nom­men sind Hei­me, klei­ne Alp­be­trie­be, Pen­sio­nen bis sechs Bet­ten so­wie Aus­schank­stel­len bis sechs Plät­ze ohne Al­ko­hol­aus­schank. Ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) wird im Kan­ton Uri nicht mehr verlangt.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Das Ge­such um eine Be­wil­li­gung muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung ein­ge­reicht werden.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Waadt / Vaud

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Wenn Sie gast­ge­werb­li­che Dienst­leis­tun­gen ge­gen Ent­gelt an­bie­ten, be­nö­ti­gen Sie im Kan­ton Waadt eine Be­triebs­be­wil­li­gung (li­cence d’établissement). Für Ein­zel­an­läs­se kann eine Ein­zel­be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den (per­mis). Aus­ge­nom­men sind me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Schu­len und Hei­me, Alp­hüt­ten, Pen­sio­nen mit we­ni­ger als 10 Bet­ten und Pro­du­zen­ten des Kan­tons, die nur fer­men­tier­te oder al­ko­hol­freie Ge­trän­ke anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Im Kan­ton Waadt wird ein Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent) ver­langt.
  • Für den Ver­kauf von Al­ko­hol über die Gas­se muss eine Klein­han­dels­be­wil­li­gung be­an­tragt werden.
  • Das Ge­such zur Be­triebs­be­wil­li­gung muss 30 Tage vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Waadt

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Waadt vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Waadt nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Wal­lis

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Wal­lis un­ter­ste­hen fast alle Gast­ge­wer­be­be­trie­be dem Gast­ge­wer­be­ge­setz und müs­sen eine Be­wil­li­gung ein­ho­len. Aus­ge­nom­men sind nur Be­her­ber­gungs­be­trie­be ohne ho­tel­ähn­li­che Leis­tun­gen, Heim und Spi­tä­ler, pri­va­te Be­triebs­kan­ti­nen und Be­trie­be von nicht mehr­wert­steu­er­pflich­ti­gen Sport‑, Kul­tur- und So­zi­al­ver­ei­nen ohne Alkoholausschank.

In der Gast­ge­wer­be­be­wil­li­gung ist der Klein­han­del mit al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken be­reits enthalten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Der Kan­ton Wal­lis ver­langt für eine Be­wil­li­gung im­mer ei­nen Fä­hig­keits­aus­weis (Wir­te­pa­tent).
  • Das Be­wil­li­gungs­ge­such muss spä­tes­tens zwei Mo­na­te vor der Er­öff­nung bei den Be­hör­den eintreffen.

Wir­te­pa­tent Wallis

Der Wir­te­fern­kurs der Schwei­zer Gas­tro­no­mie­fern­schu­le be­rei­tet Sie schnell und fle­xi­bel auf das Wir­te­pa­tent Wal­lis vor.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Nein, pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gun­gen wer­den im Kan­ton Wal­lis nicht erteilt.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Zug

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Eine Be­wil­li­gung be­nö­ti­gen Be­trie­be im Kan­ton Zug nur, wenn Sie ge­werbs­mäs­sig al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke oder Räu­me zum Kon­sum von al­ko­hol­hal­ti­gen Ge­trän­ken anbieten.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

Le­bens­mit­tel­be­trie­be im Kan­ton Zug müs­sen ein Selbst­kon­troll­kon­zept erstellen.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

  • Bei Al­ko­hol­aus­schank: Rei­chen Sie ein Be­wil­li­gungs­ge­such bei der Stand­ort­ge­mein­de des Be­triebs ein. Das Be­wil­li­gungs­for­mu­lar kön­nen Sie bei der Ge­mein­de an­for­dern (For­mu­lar der Stadt Zug).

Zü­rich

Wann be­nö­ti­gen Sie eine Bewilligung?

Im Kan­ton Zü­rich brau­chen Sie eine Be­triebs­be­wil­li­gung für die Gas­tro­no­mie (Gast­wirt­schafts­pa­tent Zü­rich), wenn Sie mit Ih­rem Be­trieb ei­nes der fol­gen­den Kri­te­ri­en erfüllen:

  • Sie ver­kau­fen ge­werbs­mäs­sig Spei­sen oder Ge­trän­ke an Ort und Stelle.
  • Sie ver­kau­fen im klei­nen oder mitt­le­ren Rah­men al­ko­ho­li­sche Getränke.

Da­von aus­ge­nom­men sind u.a. Pen­sio­nen und Klein­be­trie­be mit höchs­tens zehn Bet­ten, Steh- oder Sitz­plät­ze, Ju­gend­häu­ser und ge­mein­nüt­zi­ge Ge­le­gen­heits­be­trie­be, so­fern kein Al­ko­hol aus­ge­schenkt wird.

Für Ein­zel­an­läs­se und tem­po­rä­re Be­trie­be stel­len die meis­ten Ge­mein­den eine be­fris­te­te Be­triebs­be­wil­li­gung aus.

Wel­che Auf­la­gen gibt es für die Bewilligung?

  • Wenn Sie auf öf­fent­li­chem Grund Gäs­te be­wir­ten möch­ten, müs­sen Sie dazu eine Be­wil­li­gung be­an­tra­gen. Für die Stadt Zü­rich sie­he The­ma Bou­le­vard­gas­tro­no­mie.
  • Wer bau­li­che Än­de­run­gen vor­nimmt, muss die­se be­wil­li­gen und ab­neh­men lassen.
  • Sie müs­sen das Ge­such spä­tes­tens vier Wo­chen vor Be­triebs­auf­nah­me einreichen.

Gibt es eine Übergangsbewilligung?

Ja, bis das Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren er­le­digt ist, kann eine pro­vi­so­ri­sche Be­wil­li­gung be­an­tragt wer­den. In der Stadt Zü­rich spricht man von ei­nem Über­brü­ckungs­pa­tent.

Wie müs­sen Sie für die Be­wil­li­gung vorgehen?

Grün­der­pfad zum ei­ge­nen Gastrobetrieb

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